Tipps & Tricks zum VW Käfer Testbericht

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Erfahrungsbericht von Tinitus

Er lief und lief und lief ... der VW Käfer

Pro:

-

Kontra:

am 09.Juli ist Schluss :(((

Empfehlung:

Ja

Er läuft und läuft und läuft\", versprach die Werbung einst den Autofahrern, und es schien zu stimmen: Der VW Käfer war mit legendärer Zuverlässigkeit gesegnet und offenbar auch sonst nicht totzukriegen.
Nachdem er in Wolfsburg 1974 dem Golf Platz hatte machen müssen, verlegte Volkswagen die Produktion zunächst nach Emden (bis 1978) und danach ins Ausland, nach Brasilien und nach Mexiko.
Dort, wo inzwischen auch das rundliche Remake New Beetle von den Bändern läuft, rollen zurzeit noch täglich 50 Exemplare des (technich modernisierten) Urtyps aus den Werkshallen.
Nicht mehr lange allerdings: Am 09.Juli ist Schluss.

Nach beinahe 70 Jahren und über 21,5 Millionen Exemplaren tritt damit das \"erfolgreichste Automobil der Welt\" endgültig von der Bühne ab.

Die Geburtsstunde des Käfers schlug 1934. Damals erteilte Adolf Hitler dem jungen Konstrukteur \"Ferdinand Porsche\" den Auftrag, gegen 20 000 Reichsmark Honorar innerhalb von zehn Monaten den Prototypen eines für jedermann erschwinglichen \"Volkswagen\" auf die Räder zu stellen.
Ehe die ersten Käfer krabbeln lernten, dauerte es allerdings bis 1936.
Sein endgültiges Aussehen erhielt der so genannte \"Kraft-durch-Freude-Wagen\" rund ein Jahr später.

\"Manche Formen kann man nicht verbessern\", textete die Werbung - halb ernst, halb augenzwinkernd - noch Jahrzehnte später.

Seinen eigentlichen Durchbruch erlebte der VW Käfer nach dem Zweiten Weltkrieg. Das auf der grünen Wiese am Mittellandkanal aus dem Boden gestampfte Volkswagenwerk lieferte in den Fünfzigern den fahrbaren Untersatz fürs deutsche Wirtschaftswunder, und von VW-Chef Heinrich Norshoffs Aussage, der Käfer habe \"mehr Fehler als ein Hund Flöhe\" ließ sich keiner schrecken.

Die Wirklichkeit sah sowieso ganz anders aus: Störungsfrei brachte der luftgekühlte Rundling die Nation in ihren ersten Urlaub südlich der Alpen und startete von Niedersachsen aus zu einer beispiellosen Weltkarriere.
Amerikanische Studenten der Flower-Power-Zeit rebellierten im \"Beetle\" gegen das Establishment, als \"Herbie\" brachte er´s zu Leinwand-Ehren, und heute ist der VW Käfer -Kultobjekt von Oldtimer-Enthusiasten.

Sie sorgen dafür, dass er auch in Zukunf wieder \"läuft und läuft und läuft\".
85 000 Stück sind noch beim Kraftfahrbundesamt in Flesnburg registriert.

Der Käfer ist wahrhaftig Kult !!! Mit dem Slogan \"Manche Formen kann man nicht verbessern\" hatte die Werbung damals schon mehr als recht. Natürlich werden in der heutigen Zeit immer bessere Autos ins Leben gerufen, mit besseren Motoren, mehr Komfor, luxuriöserim Design usw.
- aber auch die Oldies unter den Autos, haben reize.

Ich persönlich habe mehr für ältere Autos übrig als für die neuen Kisten die auf den Markt kommen.
Aus \"alt mach neu\" geht nicht. Der \"VW Käfer\" ist in keinem Fall vergleichbar mit dem \"New Beetle\", es sind zwei grund verschiedene Autos. Genauso schaut es aus mit dem Rover Mini Cooper, diesen Kleinwagen kann man meiner Meinung nach auch nicht durch den BMW Mini Cooper ersetzen.

Nur schade das es diese Nachfrage nicht mehr gibt und mehr Leute wert auf die Autos der heutigen Zeit legen. :(((
Denn das Design liegt eindeutig in der damaligen Zeit, die Zeit vor unserer Zeit - die der 50er :)))

Eine Freundin von mir hat sich einen VW Käfer gekauft mit dem sie einige Jahr unterwegs war. Dieses Auto hörte man schon von weitem :), es ist und bleibt Kult. Leider hatte sie einen Unfall, der Wagen hatte wenig Kautschzonen, sozusagen.. Ihr Käfer ist Tot :(((
Mein Traum ist und bleibt - einen alten Mini Cooper (der von Rover) < Alt hat nun mal was, und wenns nur die eckigen Kanten sind, wie ich finde.

danke für eure Lesung und evtl. Bewertung
lg Tini

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