Verstopfung Testbericht

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Erfahrungsbericht von katrin1981

Verstopfung ist eine "Volksseuche"

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Von der Volksseuche Verstopfung ist bei uns jeder dritte Mann betroffen, bei Frauen jede zweite , und innerhalb der Gruppe Frauen über 40 leiden sogar 75% darunter.
Hauptschuld hat unsere Ernährungsweise, der es weitgehend an lebensnotwendigen Fermenten, Vital und Ballaststoffen fehlt. Durch die unnatürliche Ernährung kommt es zu Regulationsspannen im Organismus. Weil die Voraussetzungen für eine normale Verdauungstätigkeit nicht mehr gegeben sind, kommt es zwangsläufig zur Verstopfung.
Im Körper eines an Verstopfung Leidenden werden dauernd giftige Gase und Schadstoffe erzeugt, es kommt zur chronischen Selbstvergiftung durch den Darm. Wie gefährlich dieser Zustand ist, geht aus Untersuchungen des amerikanischen nationalen Krebsinstituts hervor. Danach gehören falsche Ernährung und Verstopfung zu den Hauptsachen bei 30 bis 60 Prozent aller Krebserkrankungen.
Auch Bewegung und Sauerstoffmangel tragen zum Entstehen der Verstopfung bei, ebenso wie seelische Verspannungen, Lebensangst und Probleme in der privaten oder beruflichen Umwelt. Nicht zu vergessen die Nebenwirkungen chemischer Arzneimittel.
Wer das Übel noch verschlimmern will, bedient sich aus dem Riesenangebot von Abführmitteln, deren ständiger Gebrauch zur Funktionsfähigkeit des Verdauungsapparates führt. Außerdem wird die Lymphzirkulation gestört, der gleichzeitig Kaliumverlust verursacht Herzrhythmusstörungen und Herzschwäche. Weitere häufige Nebenerscheinungen sind Allergien, Leber und Gallenfunktionsstörungen, Fehlgeburten, schließlich psychische Störungen und in schweren Fällen sogar Tod durch Nierenversagen.

Selbstbehandlung
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Hier muß man sich in allererster Linie selbst helfen, indem man seine Ernährungsweise radikal umstellt und auf Abführmittel verzichtet.
Was der Körper zur Wiederherstellung seiner natürlichen Funktionen braucht, ist eine biologisch zweckmäßige Nahrung im Sinne der Vollwertkost. Nur die ausreichende Versorgung mit lebenswichtigen Fermenten, Vitaminen, Mineralien, Aufbau und Ballaststoffen kann die Verdauungsorgane zu normaler Tätigkeit anregen.
Ein gutes Drittel der Nahrung muß aus Rohkost bestehen, aus roh zubereiteten Gemüse, Salaten und Frischobst, wenn möglich aus biologischen Anbau. Besonders wichtig sind Vollkorngetreidemüslis, sie enthalten die wertvollen Stoffe in höchster Konzentration. Das frisch gemahlene Korn darf jedoch vor dem Verzehr höchstens zwei Stunden eingeweicht werden. Ließe man es über Nacht stehen, würde sich daraus ein Nährboden für zum Teil äußerst gefährliche Mikroorganismen entwickeln.
Auf dem Hauptteil des Speiseplans sollen die für die Jahreszeit typischen Gemüse und Feldfrüchte dominieren. Zu empfehlen sind außerdem Naturreis, Haferflocken, Milch und Buttermilch, Joghurt, Kräutertee sowie Mineralwasser und frisch ausgepreßte Gemüse und Obstsäfte. Fisch muß frisch oder tiefgefroren sein.
Auf Fleisch muß keineswegs verzichte werden. Empfehlenswert sind, Lamm und Hammel, Rind und Kalb, Wild und Geflügel. Streng zu vermeiden ist dagegen alles vom Schwein, dessen Fleisch besondere Schadstoffe enthält, die beim Entstehen chronischer Krankheiten eine wichtige Rolle spiele. Des weiteren muß auch auf tierischen Innereien, Fleischsalate, Mayonnaisen und Fleischbrühen wegen ihres hohen Harnsäure und Fettgehaltes verzichtet werden.
Auf der Tabuliste stehen außerdem Weißmehl und alles, was aus ihm hergestellt wird, sowie alle Erzeugnisse, bei denen weißer Fabrikzucker verwendet wird. Dazu gehören nicht nur Schokolade, Bonbons und andere Süßigkeiten, sondern auch zuckerhaltige Getränke und Speiseeis.
Ebenso wichtig wie die Auswahl der Nahrungsmittel ist die Art und Weise wie man sie zubereitet. Da durch die herkömmlichen Koch und Bratmethoden die meisten wertvollen Inhaltsstoffe zerstört werden, sollte man die schonendsten Zubereitungsarten mit den kürzesten Garzeiten und den geringsten Wasserbedarf wählen. Vor allem zu empfehlen sind Schnellkochtopf, Folie, Bratbeutel und Römertopf, obwohl er nicht zu den Schnellen gehört.
Gleichzeitig mit der Ernährungsumstellung muß sich der aufgeklärte ein ausreichendes Maß an Bewegung und Sauerstoff verordnen. Sauerstoff ist die Hauptnahrung der menschlichen Zellen. Aber die zirka 15 Liter, die der Mensch bei vorwiegend sitzender Lebensweise stündlich mit der Atemluft aufnimmt, sind zum Sterben zuviel, für die Erhaltung der Gesundheit jedoch viel zu wenig. Selbst mit langen Spaziergängen läßt sich der Mangel nicht ausgleichen.
Die Ideale Methode zum Ausgleich des Sauerstoff und Bewegungsmangels ist der langsame Dauerlauf. Man beginnt mit einer Minute täglich und verlängert das Training um je eine weitere Minute wöchentlich, bis das ideale Pensum von einer halben Stunde täglich erreicht ist, das nun auf die Dauer beibehalten werden sollte.

Volksmedizin
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Man führt zwei bis dreimal wöchentlich ein Darmbad durch. Dazu mischt man zu gleichen Teilen die folgenden Zutaten:
Kamillienblüten
Angelikakraut und Wurzel
Löwenzahnkraut und Wurzel
Mariendistelsamen
Ringelblumenblüten
Faulbaumrinde
Eine Handvoll dieser Mischung, die man sich in der Apotheke anfertigen lassen kann, läßt man in 1 Liter Wasser kurz aufkochen und seiht durch. Gleichzeitig hat man 2 Eßlöffel Leinsamen in einem Viertelliter Wasser zwanzig Minuten kochen lassen, seiht nun ebenfalls durch und füllt den Sud zusammen mit dem Aufguß in den Behälter des Einlaufgerätes. Nach Abkühlung auf 35 Grad flößt man das Gemisch demjenigen langsam und tropfenweise durch das Darmrohr ein. Das macht man am Anfang zweimal in der Woche, später einmal monatlich.
Man schneidet 6 Trockenfeigen oder 8 Trockenpflaumen in kleine Stücke und weicht sie in einem Glas Wasser über Nacht ein. Vor dem Frühstück ißt man die Früchte und trinkt den Saft.
Man soll am Vor und Nachmittag je 2 bis 3 angewärmte Äpfel essen.
Man weicht am Abend 2 Eßlöffel ungeschroteten Leinsamen und 1 Eßlöffel ungeschwefelte Rosinen in einem Glas Wasser ein. Morgens ißt man den Brei nüchtern und trinkt den Saft.
Man läßt sich folgende Teemischung herstellen:
Löwenzahnwurzel und Pflanze 15g
Fenchel 10g
Kümmel 10g
Faulbaumrinde 20g
Rhabarberwurzel 25g
Von dieser Mischung gibt man 1 Teelöffel auf eine Tasse Wasser, kurz aufkochen lassen und fünf Minuten ziehen. Man trinkt die morgens und Abends eine Tasse.
Zur Beachtung! Wer an Verstopfung leidet, sollte die nicht auf die leichte Schulter nehmen. Die empfohlenen Gegenmaßnahmen bringen zwar einige Beschwerlichkeit mit sich, doch davon darf man sich nicht abschrecken lassen, wenn es um die Gesundheit geht.
Gesundheit ist ein Zustand, der täglich neu erarbeitet werden muß!

21 Bewertungen, 4 Kommentare

  • mercedes76

    29.03.2005, 20:59 Uhr von mercedes76
    Bewertung: sehr hilfreich

    dieser Bericht ist wirklich sehr informativ.....

  • gerold

    08.09.2002, 19:10 Uhr von gerold
    Bewertung: weniger hilfreich

    Mit der Ursache von Verstopfung ist es nicht so einfach; man kann auch nicht sagen: \\"Hauptschuld hat unsere Ernährungsweise.\\" Bei bestimmten Arten von Verstopfung kann es sogar so sein, daß diese durch die oft geforderte schlackenr

  • Claudi/Moers

    25.04.2002, 13:23 Uhr von Claudi/Moers
    Bewertung: sehr hilfreich

    sch... Situation

  • MatthiasHuehr

    25.04.2002, 13:08 Uhr von MatthiasHuehr
    Bewertung: sehr hilfreich

    Das finde ich ausgesprochen informativ.