WMF Gewürzmühle Ceramill de Luxe Testbericht
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Summe aller Bewertungen
- Funktionalität:
- Design:
Erfahrungsbericht von Anonym113
UND BIST DU NICHT WILLIG, SO BRAUCH’ ICH GEWALT!!
Pro:
mahlt sehr gut, individuell einstellbar, sieht schön aus, 10 Jahre Garantie
Kontra:
Preis (aber dafür 10 Jahre Garantie), man sieht immer die Fingerabdrücke auf dem Glasteil
Empfehlung:
Ja
Liebe Leserinnen und Leser
In jeder Küche braucht es Gewürze. Nun gibt es die meist gebrauchsfertig in Gläschen zu kaufen oder als Nachfüllbeutel, aber ich mag es nicht so gerne, wenn alles schon fertig gemahlen ist. So finde ich es zum Beispiel nicht so toll, wenn man gemahlenen Pfeffer benutzt. Der hat kaum noch Aroma, ist nur noch scharf und so fein gemahlen, dass man nicht mal ein richtiges Maß hat. Bei mir muss Pfeffer immer frisch gemahlen sein und ich hatte in meinem Leben schon einige Pfeffermühlen. Drei davon habe ich immer noch: eine schöne aus Holz (mahlt nicht so toll), den Pfefferball aus dem Kochduell (geht kinderleicht) und die Gewürzmühle von WMF. Wie die mahlt, möchte heute mal berichten.
1.) Produkt
WMF
Ceramill
Gewürzmühle
Preis: zwischen 17 und 19 Euro (leer)
Es gibt sie auch bereits gefüllt, dann kostet es je nach Gewürz etwas mehr. Ich habe damals für eine leere Mühle 35,00 DM bezahlt.
2.) Hersteller:
WMF Württembergische Metallwarenfabrik AG
Eberhardstraße
D-73309 Geislingen/Steige
Tel: 0 73 31/ 25 1
Fax: 0 73 31/ 4 53 87
www.wmf.de
[email protected]
Meine Erfahrungen mit
~~~~~~~~~~~~~~~~~
3.) Aussehen, Anwendung, Ergebnis und Reinigung
Wie gerade erwähnt kaufte ich mir damals eine unbefüllte Mühle, man weiß ja nie wie alt das Gewürz darin schon ist. Ich holte aus einem kleinen Karton eine Mühle raus, die mir von der Optik her schon sehr gut gefiel. Der untere Teil oder ist es der obere Teil? Ihr müsst wissen, dass man die Mühle auf jeder Seite abstellen kann und das ist etwas verwirrend beim beschreiben. Es steht aber WMF drauf und wenn ich das richtig herum lesen will, dann ist das Glas unten. Also besteht der untere Teil aus dickem, stabilem Glas. (7,5 cm hoch) Darüber kommt das Mahlwerk(6,5 cm hoch), ein weißer Teil mit Deckel. Das besondere an dem Mahlwerk ist, dass es ein Keramikmahlwerk ist. Das ist härter als die aus Metall und mahlt ziemlich gut. Insgesamt ist die Mühle 14 cm hoch und hat sie unten am Glasboden noch 4,5 cm im Durchmesser, so sind es oben am Deckel schon 6,5 cm. Deshalb bin ich auch immer geneigt das Teil auf dem Deckel abzustellen.
Man schraubt die Mühle da auf, wo sich Glas und Mahlwerk treffen. Hat man das Mahlwerk abgedreht, kann man die Gewürzmühle befüllen. Die Öffnung ist mit 4 cm Durchmesser groß genug um problemlos die Gewürze einfüllen zu können. Ich habe in der einen schwarzen Pfeffer und in der anderen ganze Chilischoten, denn die schmecken auch besser, wenn man sie frisch mahlt. Danach wieder zuschrauben und los geht’s. Ich nehme den Deckel ab, halte die Mühle mit dem Mahlwerk nach unten und drehe es einfach. Sprich, ich halte das Mahlwerk fest und drehe das Glas. Ich muss hier auch nicht immer nur in eine Richtung drehen, ich kann einfach hin und her drehen oder vorwärts und rückwärts, wenn das besser verständlich ist.
Sobald man den Deckel abgenommen hat, kann man ein kleines graues Rädchen sehen. Das ist das Einstellrädchen, das direkt auf dem Keramikmahlstein sitzt. Mit Hilfe dieses Rädchens kann man die gewünschte Stärke einstellen. Auf dem Rädchen sind dazu 5 Punkte aufgebracht, von klein bis groß. Will man den Pfeffer zum Beispiel ganz fein mahlen, dann stellt man es auf den kleinen Punkt, will man groben Pfeffer stellt man es auf den großen Punkt. Das Rädchen lässt sich übrigens stufenlos einstellen, sodass man das individuell anpassen kann. Auf meinem Steak oder in Marinaden will ich zum Beispiel groben Pfeffer, bei Soßen habe ich ihn lieber feiner gemahlen.
Diese Mühle hat aber neben dem Keramikmahlwerk noch einen weiteren Vorteil. Ihr kennt doch sicher das Problem beim Würzen über dem Kochtopf, wenn der Dampf hochsteigt und alle bleibt an der Mühle hängen. Das sieht nicht nur unschön aus und muss ständig sauber gemacht werden, das Gewürz selbst wird dadurch auch feucht und klumpt. Der Deckel dieser Mühle ist so raffiniert konstruiert, dass man zum Beispiel den Pfeffer da rein mahlen kann. Das heißt, der Deckel hat einen ca. 1 cm hohen Rand, der beim Schließen im Mahlwerk verschwindet. Man kann ihn also nicht sehen. Dreht man die Mühle nun mit dem Deckel nach unten und mahlt etwas von dem Pfeffer, dann wird der darin aufgefangen und man kann ihn mit dem Deckel in den Topf werfen, also den Pfeffer, nicht den Deckel. *gg*
Egal welches Gewürz man mit diesen Mühlen mahlen möchte, es wird immer ein schönes Ergebnis sein. Mein Pfeffer ist immer so wie ich ihn mag und mein Chili auch. Zum Mahlen eignen sich auch sehr gut grobes Meersalz, Kümmel, Nelken und Kräuter. Das kann aber jeder für sich entscheiden, was er da einfüllen und mahlen möchte. Es gibt Gewürze die stark ölhaltig sind, zum Beispiel Muskat. Diese können das Mahlwerk etwas beeinträchtigen und man sollte es dann ab und an mal reinigen. Doch Vorsicht, nicht mit Wasser und Spülmittel dran gehen. Zum Reinigen füllt man grobes Salz ein und mahlt so lange bis die Rückstände entfernt sind, sprich bis kein Muskat mehr daran klebt. Ich nehme auch oft einen feinen Küchenpinsel und reinige das Mahlwerk zwischendurch damit. Den Teil aus Glas, also den eigentlichen Gewürzbehälter kann man normal waschen, aber danach dringend gut trocknen lassen, damit das Gewürz nachher nicht verklebt.
4.) Schlusswort.
Mitgeliefert wurden auch je ein Klebeetikett, das man auf die vorgezeichnete Stelle am Glas aufkleben kann. Ich habe darauf aus zwei Gründen verzichtet. Erstens sehen diese Etiketten nach einer Weile nicht mehr schön aus und zum Zweiten schreibt man nicht immer gleich schön und das sieht dann auch nicht so toll aus. Mir gefallen die Gewürzmühlen so einfach besser und durch das Glas kann man ja schließlich sehen was drin ist.
Was mich persönlich daran ein bisschen stört ist, dass man auf dem Glas immer gleich die Fingerabdrücke sehen kann. Ist die Mühle noch voll, sieht man es ja nicht so direkt. Ist sie aber halb oder dreiviertel leer, dann sieht es unschön aus. Ist aber nun mal nicht zu vermeiden, schließlich muss man die Mühle ja mit beiden Händen umklammern. Das ist aber auch schon das einzige was es an dieser Mühle auszusetzen gibt und stört vielleicht auch nicht jeden. Ich kann diese Mühlen wirklich empfehlen, auch wenn sie nicht gerade billig sind. 10 Jahre Garantie gibt es übrigens nur auf das Mahlwerk, aber der Rest geht auch kaum kaputt. Das Glas ist dick genug um einen kleinen Sturz zu überleben und die Plastikteile sind ebenso stabil.
Was mal vorkommen kann ist, dass es sich schwer drehen lässt. Dann steckt irgendein hartes Stück Pfeffer oder so im Mahlwerk fest und es will nicht mehr so recht weiter gehen. Dann dreht man einfach mal in die andere Richtung damit es sich wieder daraus entfernt und schon geht es wieder. Sonst lässt sich das Mahlwerk ganz leicht und ohne größere Anstrengungen drehen. Von mir gibt es 5 Sterne für eine schöne und gut funktionierende Gewürzmühle, sonst gibt es nichts mehr darüber zu sagen.
Vielen Dank für euer Interesse, fürs Bewerten und Kommentieren
In jeder Küche braucht es Gewürze. Nun gibt es die meist gebrauchsfertig in Gläschen zu kaufen oder als Nachfüllbeutel, aber ich mag es nicht so gerne, wenn alles schon fertig gemahlen ist. So finde ich es zum Beispiel nicht so toll, wenn man gemahlenen Pfeffer benutzt. Der hat kaum noch Aroma, ist nur noch scharf und so fein gemahlen, dass man nicht mal ein richtiges Maß hat. Bei mir muss Pfeffer immer frisch gemahlen sein und ich hatte in meinem Leben schon einige Pfeffermühlen. Drei davon habe ich immer noch: eine schöne aus Holz (mahlt nicht so toll), den Pfefferball aus dem Kochduell (geht kinderleicht) und die Gewürzmühle von WMF. Wie die mahlt, möchte heute mal berichten.
1.) Produkt
WMF
Ceramill
Gewürzmühle
Preis: zwischen 17 und 19 Euro (leer)
Es gibt sie auch bereits gefüllt, dann kostet es je nach Gewürz etwas mehr. Ich habe damals für eine leere Mühle 35,00 DM bezahlt.
2.) Hersteller:
WMF Württembergische Metallwarenfabrik AG
Eberhardstraße
D-73309 Geislingen/Steige
Tel: 0 73 31/ 25 1
Fax: 0 73 31/ 4 53 87
www.wmf.de
[email protected]
Meine Erfahrungen mit
~~~~~~~~~~~~~~~~~
3.) Aussehen, Anwendung, Ergebnis und Reinigung
Wie gerade erwähnt kaufte ich mir damals eine unbefüllte Mühle, man weiß ja nie wie alt das Gewürz darin schon ist. Ich holte aus einem kleinen Karton eine Mühle raus, die mir von der Optik her schon sehr gut gefiel. Der untere Teil oder ist es der obere Teil? Ihr müsst wissen, dass man die Mühle auf jeder Seite abstellen kann und das ist etwas verwirrend beim beschreiben. Es steht aber WMF drauf und wenn ich das richtig herum lesen will, dann ist das Glas unten. Also besteht der untere Teil aus dickem, stabilem Glas. (7,5 cm hoch) Darüber kommt das Mahlwerk(6,5 cm hoch), ein weißer Teil mit Deckel. Das besondere an dem Mahlwerk ist, dass es ein Keramikmahlwerk ist. Das ist härter als die aus Metall und mahlt ziemlich gut. Insgesamt ist die Mühle 14 cm hoch und hat sie unten am Glasboden noch 4,5 cm im Durchmesser, so sind es oben am Deckel schon 6,5 cm. Deshalb bin ich auch immer geneigt das Teil auf dem Deckel abzustellen.
Man schraubt die Mühle da auf, wo sich Glas und Mahlwerk treffen. Hat man das Mahlwerk abgedreht, kann man die Gewürzmühle befüllen. Die Öffnung ist mit 4 cm Durchmesser groß genug um problemlos die Gewürze einfüllen zu können. Ich habe in der einen schwarzen Pfeffer und in der anderen ganze Chilischoten, denn die schmecken auch besser, wenn man sie frisch mahlt. Danach wieder zuschrauben und los geht’s. Ich nehme den Deckel ab, halte die Mühle mit dem Mahlwerk nach unten und drehe es einfach. Sprich, ich halte das Mahlwerk fest und drehe das Glas. Ich muss hier auch nicht immer nur in eine Richtung drehen, ich kann einfach hin und her drehen oder vorwärts und rückwärts, wenn das besser verständlich ist.
Sobald man den Deckel abgenommen hat, kann man ein kleines graues Rädchen sehen. Das ist das Einstellrädchen, das direkt auf dem Keramikmahlstein sitzt. Mit Hilfe dieses Rädchens kann man die gewünschte Stärke einstellen. Auf dem Rädchen sind dazu 5 Punkte aufgebracht, von klein bis groß. Will man den Pfeffer zum Beispiel ganz fein mahlen, dann stellt man es auf den kleinen Punkt, will man groben Pfeffer stellt man es auf den großen Punkt. Das Rädchen lässt sich übrigens stufenlos einstellen, sodass man das individuell anpassen kann. Auf meinem Steak oder in Marinaden will ich zum Beispiel groben Pfeffer, bei Soßen habe ich ihn lieber feiner gemahlen.
Diese Mühle hat aber neben dem Keramikmahlwerk noch einen weiteren Vorteil. Ihr kennt doch sicher das Problem beim Würzen über dem Kochtopf, wenn der Dampf hochsteigt und alle bleibt an der Mühle hängen. Das sieht nicht nur unschön aus und muss ständig sauber gemacht werden, das Gewürz selbst wird dadurch auch feucht und klumpt. Der Deckel dieser Mühle ist so raffiniert konstruiert, dass man zum Beispiel den Pfeffer da rein mahlen kann. Das heißt, der Deckel hat einen ca. 1 cm hohen Rand, der beim Schließen im Mahlwerk verschwindet. Man kann ihn also nicht sehen. Dreht man die Mühle nun mit dem Deckel nach unten und mahlt etwas von dem Pfeffer, dann wird der darin aufgefangen und man kann ihn mit dem Deckel in den Topf werfen, also den Pfeffer, nicht den Deckel. *gg*
Egal welches Gewürz man mit diesen Mühlen mahlen möchte, es wird immer ein schönes Ergebnis sein. Mein Pfeffer ist immer so wie ich ihn mag und mein Chili auch. Zum Mahlen eignen sich auch sehr gut grobes Meersalz, Kümmel, Nelken und Kräuter. Das kann aber jeder für sich entscheiden, was er da einfüllen und mahlen möchte. Es gibt Gewürze die stark ölhaltig sind, zum Beispiel Muskat. Diese können das Mahlwerk etwas beeinträchtigen und man sollte es dann ab und an mal reinigen. Doch Vorsicht, nicht mit Wasser und Spülmittel dran gehen. Zum Reinigen füllt man grobes Salz ein und mahlt so lange bis die Rückstände entfernt sind, sprich bis kein Muskat mehr daran klebt. Ich nehme auch oft einen feinen Küchenpinsel und reinige das Mahlwerk zwischendurch damit. Den Teil aus Glas, also den eigentlichen Gewürzbehälter kann man normal waschen, aber danach dringend gut trocknen lassen, damit das Gewürz nachher nicht verklebt.
4.) Schlusswort.
Mitgeliefert wurden auch je ein Klebeetikett, das man auf die vorgezeichnete Stelle am Glas aufkleben kann. Ich habe darauf aus zwei Gründen verzichtet. Erstens sehen diese Etiketten nach einer Weile nicht mehr schön aus und zum Zweiten schreibt man nicht immer gleich schön und das sieht dann auch nicht so toll aus. Mir gefallen die Gewürzmühlen so einfach besser und durch das Glas kann man ja schließlich sehen was drin ist.
Was mich persönlich daran ein bisschen stört ist, dass man auf dem Glas immer gleich die Fingerabdrücke sehen kann. Ist die Mühle noch voll, sieht man es ja nicht so direkt. Ist sie aber halb oder dreiviertel leer, dann sieht es unschön aus. Ist aber nun mal nicht zu vermeiden, schließlich muss man die Mühle ja mit beiden Händen umklammern. Das ist aber auch schon das einzige was es an dieser Mühle auszusetzen gibt und stört vielleicht auch nicht jeden. Ich kann diese Mühlen wirklich empfehlen, auch wenn sie nicht gerade billig sind. 10 Jahre Garantie gibt es übrigens nur auf das Mahlwerk, aber der Rest geht auch kaum kaputt. Das Glas ist dick genug um einen kleinen Sturz zu überleben und die Plastikteile sind ebenso stabil.
Was mal vorkommen kann ist, dass es sich schwer drehen lässt. Dann steckt irgendein hartes Stück Pfeffer oder so im Mahlwerk fest und es will nicht mehr so recht weiter gehen. Dann dreht man einfach mal in die andere Richtung damit es sich wieder daraus entfernt und schon geht es wieder. Sonst lässt sich das Mahlwerk ganz leicht und ohne größere Anstrengungen drehen. Von mir gibt es 5 Sterne für eine schöne und gut funktionierende Gewürzmühle, sonst gibt es nichts mehr darüber zu sagen.
Vielen Dank für euer Interesse, fürs Bewerten und Kommentieren
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