Wandern / Trekking Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von kerlimaus99
Ich kann auch nicht übers Wasser gehen,
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
schade, eigentlich, aber wer außer dem Zimmermann aus der Bibel kann das auch schon.
Da kerlimaus99 es in seinem Leben immer sehr abwechslungsreich mag, ist neben Bade- und Erholungsurlauben, auch immer mal ein längerer Ausflug in die natur auf dem Programm, sprich der Maus wandert auch mal gerne und seinem Körper schadet das mit Sicherheit nicht.
Da ich außerdem am Nordrand der deutschen Mittelgebirge wohne und praktisch mit dem Fahrrad in gut 30 Minuten bzw. mit dem Auto in 15 Minuten bereits im Sauerland bin, bietet sich auch dort der eine oder andere Wochenendausflug an und das sind Schusters Rappen angesagt, aber ich habe auch schon Urlaube im Sommer in der Schweiz, Österreich und Kanada gemacht, wo es ja mehr Natur als genug gibt und so kaputt man vielleicht auch an dem einen oder anderen Wandertag ist, glaubt es mir, so ein Urlaub ist viel anhaltender erholsam, entspannender und vom Alltag ablenkender als 14 Tage Strand auf Ibiza oder Mallorca.
Nun ist es sicher nicht so, daß kerlimaus99 wie Rambo durch den Dschungel hetzt oder es darauf anlegt Tarzan zu spielen, aber ich bin auch nicht unbedingt an asphaltierten Wanderwegen interessiert, denn es darf ruhig etwas mehr Natur sein.
Und wenn man nun so durch die natur streift, passiert es ja immer wieder, daß man auf Bäche, kleinere Flüsse oder sehr feuchte Wiesen trifft, die dann meist dazu führen, daß man sich in seinen Wanderschuhen echt nasse Füße holt, was relativ unangenehm ist, wenn man dann stundenlang in diesen nassen Tretern umherlaufen darf. Aber die Schuhe auszuziehen und diese kleinen Gewässer barfuß zu durchschreiten verbietet sich meist von selbst aus mehreren Gründen.
Erstens findet man in diesen immer wieder scharfkantige Steine und Kanten, die ein enormes Verletzungspotential haben und zweitens rutscht man natürlich barfuß sehr schnell auf einem glitschigen Stein aus und dann befinden sich mehr Körperteile, als nur die Füße im Wasser.
Also suchte ich nach einer Alternative. Hier bieten natürlich diverse Anbieter mehr oder weniger wasserdichte Schuhe an, die teilweise durch Goretex, Sympatex oder wie dieses Zeug auch immer heißt verstärkt sind und trotzdem atmungsaktiv zu sein, aber erstens sind dieses Schuhe meist sehr teuer im Vergleich zu normalen festen Wanderschuhe, so daß sich das eigentlich bei mir nicht lohnt, und zum anderen bedürfen diese Schuhe auch noch einer speziellen Behandlung und Pflege, was natürlich wieder mehr Mühe macht und wenn ich mich am Samstag kurzfristig entschließe aufzubrechen, will ich nicht unbedingt noch erst Schuhe imprägnieren oder so etwas.
Ich habe mich dann aber für etwas in meinen Augen praktischeres entschieden, mit dem ich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen kann, nämlich Trekking-Sandalen von Teva, die mir ein Bekannter empfohlen hatte.
Diese gibt es in verschiedenen Ausführungen und Materialien, unter anderem in Leder in Nylon, wobei meine Wahl aus mehreren Gründe auf die letzteren fiel. Zu einem dachte ich mir, da ich sie ja speziell für feutes und nasses gebrauchen wollte, daß dieses immer wieder nass und trocken werden für das Leder bestimmt nicht so ideal ist und zum anderen sind die Nylon-Sandalen natürlich auch wesentlich leichter als ihrer ledernen Brüder und belasten den Rucksack also viel weniger.
Zwar schreckte mich damals fast der in meinen Augen hohe Preis von etwa 100,- DM ab, aber im Nachhinein sind sie jeden Pfennig wert.
Trozt der für Sandalen ja relativ leichten Bauweise hat man in ihnen einen erstaunlich festen Halt und durch die Klettverschlüsse der Riemen geht das An- und Ausziehen sehr schnell. Auch auf nassen Untergrund hat man sehr guten Halt, so daß das Durchqueren von Bächen und kleineren Flüssen kein Problem ist.
Hat man sich dann der Sandalen entledigt, so trocknet das Kunststoffmaterial einmal am Rucksack befestigt natürlich viel schneller als Leder, vorausgesetzt natürlich es regnet nicht gerade, so daß die Dinger ruck-zuck wieder trocken sind, während man selber guten Mutes und frohgelaunt in trocknen Wanderschuhen den eigenen Weg fortsetzt.
Aber diese Sandalen können noch viel mehr. Immer wenn das Gelände es zuläßt benutze ich sie, da sie doch um einiges bequemer sind als feste Wanderschuhe und durch die Sandalenbauweise, die Füße natürlich viel mehr Luft bekommen, was gerade im Sommer sehr wichtig, wenn man nicht gerade ienen Fable für Stinkmauken hat.
Aber auch wenn man auf seiner Wanderung übernachten muß und deshalb eine Hütte aufsucht, ist es natürlich von Vorteil, wenn man in der Stube seine Sandalen anziehen und somit die Wanderschuhe ausziehen kann, die Füße werden es Euch danken.
Wie bereits gesagt ich bin weder ein Extrem-Wanderer noch ein Kletterer, und deshalb sicher nicht der typische Trecki, aber ich habe die Anschaffung dieser Schuhe nie bereut, aber ich will auch noch einmal hervorheben, daß sie KEIN Ersatz für festes Schuhwerk sind, sondern nur eine sinnvolle Ergänzung, aber auch wenn man mal einen anderen Urlaub macht, kann man sich mit diesen Sandalen durchaus auch auf Mallorca oder Ibiza sehen lassen und sie sind einfach superbequem, auch wenn ich sie mir zu diesem Zweck sicher nicht gekauft hätte.
Wer aber gerne in der freien Natur unterwegs ist und dort mit nässeren Gefilden in Berührung kommt, sollte sich mal überlegen, ob diese Sandalen nicht eine sinnvolle Ergänzung seiner Ausrüstung sein können, die zwar relativ hochpreisig aber auch hochwertig ist, so daß ihr nicht enttäuscht sein werdet.
In diesem Sinne Back To Nature und danke für Euer Interesse und fürs Lesen.
Liebe Grüße und einen schönen Tag
Euer kerlimaus99
Da kerlimaus99 es in seinem Leben immer sehr abwechslungsreich mag, ist neben Bade- und Erholungsurlauben, auch immer mal ein längerer Ausflug in die natur auf dem Programm, sprich der Maus wandert auch mal gerne und seinem Körper schadet das mit Sicherheit nicht.
Da ich außerdem am Nordrand der deutschen Mittelgebirge wohne und praktisch mit dem Fahrrad in gut 30 Minuten bzw. mit dem Auto in 15 Minuten bereits im Sauerland bin, bietet sich auch dort der eine oder andere Wochenendausflug an und das sind Schusters Rappen angesagt, aber ich habe auch schon Urlaube im Sommer in der Schweiz, Österreich und Kanada gemacht, wo es ja mehr Natur als genug gibt und so kaputt man vielleicht auch an dem einen oder anderen Wandertag ist, glaubt es mir, so ein Urlaub ist viel anhaltender erholsam, entspannender und vom Alltag ablenkender als 14 Tage Strand auf Ibiza oder Mallorca.
Nun ist es sicher nicht so, daß kerlimaus99 wie Rambo durch den Dschungel hetzt oder es darauf anlegt Tarzan zu spielen, aber ich bin auch nicht unbedingt an asphaltierten Wanderwegen interessiert, denn es darf ruhig etwas mehr Natur sein.
Und wenn man nun so durch die natur streift, passiert es ja immer wieder, daß man auf Bäche, kleinere Flüsse oder sehr feuchte Wiesen trifft, die dann meist dazu führen, daß man sich in seinen Wanderschuhen echt nasse Füße holt, was relativ unangenehm ist, wenn man dann stundenlang in diesen nassen Tretern umherlaufen darf. Aber die Schuhe auszuziehen und diese kleinen Gewässer barfuß zu durchschreiten verbietet sich meist von selbst aus mehreren Gründen.
Erstens findet man in diesen immer wieder scharfkantige Steine und Kanten, die ein enormes Verletzungspotential haben und zweitens rutscht man natürlich barfuß sehr schnell auf einem glitschigen Stein aus und dann befinden sich mehr Körperteile, als nur die Füße im Wasser.
Also suchte ich nach einer Alternative. Hier bieten natürlich diverse Anbieter mehr oder weniger wasserdichte Schuhe an, die teilweise durch Goretex, Sympatex oder wie dieses Zeug auch immer heißt verstärkt sind und trotzdem atmungsaktiv zu sein, aber erstens sind dieses Schuhe meist sehr teuer im Vergleich zu normalen festen Wanderschuhe, so daß sich das eigentlich bei mir nicht lohnt, und zum anderen bedürfen diese Schuhe auch noch einer speziellen Behandlung und Pflege, was natürlich wieder mehr Mühe macht und wenn ich mich am Samstag kurzfristig entschließe aufzubrechen, will ich nicht unbedingt noch erst Schuhe imprägnieren oder so etwas.
Ich habe mich dann aber für etwas in meinen Augen praktischeres entschieden, mit dem ich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen kann, nämlich Trekking-Sandalen von Teva, die mir ein Bekannter empfohlen hatte.
Diese gibt es in verschiedenen Ausführungen und Materialien, unter anderem in Leder in Nylon, wobei meine Wahl aus mehreren Gründe auf die letzteren fiel. Zu einem dachte ich mir, da ich sie ja speziell für feutes und nasses gebrauchen wollte, daß dieses immer wieder nass und trocken werden für das Leder bestimmt nicht so ideal ist und zum anderen sind die Nylon-Sandalen natürlich auch wesentlich leichter als ihrer ledernen Brüder und belasten den Rucksack also viel weniger.
Zwar schreckte mich damals fast der in meinen Augen hohe Preis von etwa 100,- DM ab, aber im Nachhinein sind sie jeden Pfennig wert.
Trozt der für Sandalen ja relativ leichten Bauweise hat man in ihnen einen erstaunlich festen Halt und durch die Klettverschlüsse der Riemen geht das An- und Ausziehen sehr schnell. Auch auf nassen Untergrund hat man sehr guten Halt, so daß das Durchqueren von Bächen und kleineren Flüssen kein Problem ist.
Hat man sich dann der Sandalen entledigt, so trocknet das Kunststoffmaterial einmal am Rucksack befestigt natürlich viel schneller als Leder, vorausgesetzt natürlich es regnet nicht gerade, so daß die Dinger ruck-zuck wieder trocken sind, während man selber guten Mutes und frohgelaunt in trocknen Wanderschuhen den eigenen Weg fortsetzt.
Aber diese Sandalen können noch viel mehr. Immer wenn das Gelände es zuläßt benutze ich sie, da sie doch um einiges bequemer sind als feste Wanderschuhe und durch die Sandalenbauweise, die Füße natürlich viel mehr Luft bekommen, was gerade im Sommer sehr wichtig, wenn man nicht gerade ienen Fable für Stinkmauken hat.
Aber auch wenn man auf seiner Wanderung übernachten muß und deshalb eine Hütte aufsucht, ist es natürlich von Vorteil, wenn man in der Stube seine Sandalen anziehen und somit die Wanderschuhe ausziehen kann, die Füße werden es Euch danken.
Wie bereits gesagt ich bin weder ein Extrem-Wanderer noch ein Kletterer, und deshalb sicher nicht der typische Trecki, aber ich habe die Anschaffung dieser Schuhe nie bereut, aber ich will auch noch einmal hervorheben, daß sie KEIN Ersatz für festes Schuhwerk sind, sondern nur eine sinnvolle Ergänzung, aber auch wenn man mal einen anderen Urlaub macht, kann man sich mit diesen Sandalen durchaus auch auf Mallorca oder Ibiza sehen lassen und sie sind einfach superbequem, auch wenn ich sie mir zu diesem Zweck sicher nicht gekauft hätte.
Wer aber gerne in der freien Natur unterwegs ist und dort mit nässeren Gefilden in Berührung kommt, sollte sich mal überlegen, ob diese Sandalen nicht eine sinnvolle Ergänzung seiner Ausrüstung sein können, die zwar relativ hochpreisig aber auch hochwertig ist, so daß ihr nicht enttäuscht sein werdet.
In diesem Sinne Back To Nature und danke für Euer Interesse und fürs Lesen.
Liebe Grüße und einen schönen Tag
Euer kerlimaus99
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