Wandern / Trekking Testbericht
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Erfahrungsbericht von Urquhart
Wandern auf der Isle of Skye
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
1. The Old Man of Storr:
Am Storr hatte 1993 die Forestry Commission den Normalanstieg wegen starker Erosion vorübergehend geschlossen, um die Schäden zu beseitigen. Jetzt ist der Weg durch aufgelegte Reisigzweige neu gerichtet und wieder begehbar. Dieser Normalanstieg führt vom Parkplatz durch den Wald Richtung "The Old Man of Storr". Besser noch als dieser Normalweg erweist sich der Aufstieg, wenn man vom Parkplatz zunächst nach Nordosten etwa 500 Meter auf der Straße entlangwandert, bis der Waldrand im rechten Winkel von der Straße wegführt und nach Nordwesten verläuft. Man steigt nun direkt auf den "Old Man" zu, den man wie einen steinernen Wächter in der Höhe vor sich aufragen sieht.
Oben angelangt, ist es angesichts des Gewirrs von Wegen zwischen den Felsformationen nicht sinnvoll, eine detaillierte Wegbeschreibung zu geben. Nach Westen zu gibt es auch eine Möglichkeit, zwischen den Wänden der Felsmauer auf das 200 Meter höher gelegene Plateau zu gelangen und es wieder zu verlassen. Dort sollte man nach eigenem Belieben den Garten von Felsnadeln durchqueren und sich dabei vorwiegend in westlicher Richtung halten! Jede Möglichkeit hat auf jeden Fall ihren eigenen Reiz und es lohnt sich jede zu erkunden.
Für den Abstieg empfiehlt es sich, die Basalttürme um den "Old Man" nach Süden zu verlassen und am westlichen Waldrand abzusteigen. Eine Mauer vor dem Wald dient als Leitlinie; auf ihr kann man zum Schluß auch einen waserreichen Bach, der aus dem Wald kommt, gut überqueren. Wenn man die Straße erreicht hat, muß man auf ihr noch 500 Meter nordöstlich zum Parkplatz zurücklaufen.
Ausgangspunkt: Parkplatz "Forrest Walks" am Fuße des Storr
Länge der Strecke: 5 km
Dauer: 3 - 5 Stunden
Höhe: 385 m
2. Die Landschaft um Dunvegan:
Mit dem Glanz und Reichtum der MacLeods hat eine schöne Geschichte zu tun, die sich Anfang des 16. Jahrhunderts abgespielt haben soll und die symbolisch für den Stolz, das Selbstbewußtsein, aber auch für die Überheblichkeit des Chieftains ist. Alasdair MacLeod, dem der Healabhal Bheag (Helewal Weg) gehörte, war als Gast auf Palace Holyroodhouse geladen. In der Runde spottete ein Earl der Lowlands, auf Skye gäbe es wohl keinen Saal, der so weiträumig wäre wie dieser auf Holyrood Palace, mit einer so hohen Decke, einer so reichen Tafel und so glänzenden Kandelabern. "Doch", soll MacLeod gesagt haben, "und schöner als dieser! Ich lade ein!" Wochen später reiste der Earl nach Skye. MacLeod führte ihn auf den Healabhal Bheag. Das grüne Plateau des Tafelbergs war mit Speisen und Wein bedeckt, an den Felsrändern standen ringsum Männer mit Fackeln. Nach dem Bankett zeigte der Gastgeber in den Sternenhimmel und sagte: "Sie werden mit mir übereinstimmen, Sir, daß mein Dach luftiger ist als das von Holyrood, daß diese Tafel größer ist als jede andere in den Städten, und daß meine Gefolgsleute prächtiger sind als Kandelaber!"
Zunächst kann man bei der Anfahrt nach Orbost House sehr schön die beiden Tafelberge MacLeods Table North und MacLeods Table South sehen, auf denen sich die eben beschriebene Geschichte zugetragen haben soll. Bei Orbost House läßt man das Auto stehen. Zur Not könnte man auf schlechtem Fahrweg auch noch bis zur Bucht fahren, aber der Blick über den Loch Bharcasaig (Loch Warkesik) mit Harlosh Island und Wiay, ja den Cullins im Hintergrund ist so schön, daß man ihn besser zu Fuß genießt. Der Fahrweg biegt über eine Brücke und durch zwei Gatter in den Wald, wo man knapp 2 Kilometer auf dem breiten Schotterweg läuft.
Am Waldrand muß man einen kleinen Fluß queren, dann geht der Fahrweg in einen Fußweg wechselnder Qualität über. Wo er undeutlich wird, helfen Cairns weiter. Dann überschreitet man einen 157 Meter hohen Paß. Nach ihm wird zweimal ein Drahtzaun überstiegen (200 Meter Abstand) und ein Schafpferch passiert. Hier tauchen auch überraschenderweise zweimal Pfosten mit roten Pfeilern auf. Nach einem Abstieg und erneuten Aufstieg muß man sich etwas rechts halten und den Bergrücken durch eine Mulde überqueren, statt fast ebenen, abgegrasten Schafweiden nach links zu folgen. Immer hat man einen bezaubernden Blick in den Loch Bracadale, seine Inseln und die ihn umrahmenden Klippen.
Man passiert nochmals ein Tal und folgt dem Weg zwischen Steineval und Ard Beag bis zum Idrigill Point, wo der Weg nach Westen umbiegt. Um das Glanzstück der Klippenküste an diesem südlichen Punkt sehen zu können, muß man zum Schluß den Weg nach links verlassen und bis zur Klippenkante vorgehen. Dann erblickt man die drei aus der Brandung ragenden Felsnadeln, die den Namen MacLeod's Maidens erhalten haben.
Ausgangspunkt: Orbost House
Länge der Strecke: 18 km
Dauer: 6,5 - 7 Stunden
Höhe: 280 m
22 Bewertungen, 4 Kommentare
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01.09.2002, 15:47 Uhr von Goldband
Bewertung: sehr hilfreichIch war einmal auf der Insel und es hat mir sehr gut gefallen. Unser Reiseleiter zeigte uns den Korallenstrand, wo es viele kleine weiße Korallen gab. Dort war es traumhaft schön.
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28.08.2002, 01:20 Uhr von Albatros
Bewertung: sehr hilfreichOch aye... nae bad, nae bad... ah wee piece o´ art that is.... cheers lad
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07.05.2002, 00:41 Uhr von LoMei
Bewertung: sehr hilfreichIch denke, das ist ein Wandergebiet ganz nach meinem Sinn. Gruß, Lothar.
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05.05.2002, 19:06 Uhr von Rena50
Bewertung: sehr hilfreichToller Bericht! Da würde ich auch gerne einmal hinreisen. Ich würde mich freuen, wenn du auch einmal bei mir liest. Gruß Rena
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