Weight Watchers Testbericht




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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von DeJanee
Weight Watchers
Pro:
Sinnvolle längerfristige Ernährungsumstellung
Kontra:
ziemlich teuer, durch wöchentlichen Beitrag
Empfehlung:
Ja
Wie jedes Jahr, wenn es Sommer wird, sind die Zeitschriften voll mit Ananas-, Joghurt-, Kartoffel oder sonstigen Diäten. Und wer wie ich schon einige durchprobiert hat, der weiß, dass wenn dieses Diäten überhaupt helfen, dann nur für ein paar Tage oder höchstens Wochen und danach hat man die verlorenen Pfunde plus noch ein oder zwei Pfunde mehr wieder drauf.
Eine Freundin berichtete mir, dass sie zu den Weight Watchers geht und damit total zufrieden ist. Zufällig hatte sie auch gerade einen Gutschein für den sie zweimal die Wochengebühr (momentan € 9,95) und ich die Anmeldegebühr (nicht zahlen musste € 15,-). Ich kam mir schon etwas komisch vor und dachte, dass ich mit meinen paar wenigen Kilos zu viel bestimmt unangenehm auffalle unter den „wirklich Dicken“. Mit dem Gedanken an amerikanische Sekten machte ich mich dann also auf den Weg zu meinem ersten Weight Watchers-Abend und war doch positiv überrascht. Natürlich sind auch viele stark übergewichtige Leute (meistens Frauen) in den Gruppen, aber es gibt durchaus auch welche die nur ein paar Kilos abnehmen möchten und trotzdem ist eine angenehme Atmosphäre und jeder wird mit seinem Gewichtsproblem ernst genommen.
Der Points-Plus-Plan:
Bei den Weight Watchers ist jedem Lebensmittel und jedem Getränk eine bestimmte Pointszahl zugeordnet. Diese errechnet sich aus Menge, Fettanteil und Kalorien. Pro Tag kann man je nach Gewicht eine bestimmte Pointszahl verzehren. Als Beispiel: bis 70 kg kann man pro Tag 18 Points essen, bis 80 kg 20 Points und so weiter.
In jeder Woche bekommt man ein Points-Tagebuch, in das man seine verbrauchten Points, ersportelten Bonuspoints und die Flüssigkeitsaufnahme eintragen kann. Für mich war es sehr hilfreich zu sehen, was man doch so zwischendurch alles zu sich nimmt. Zudem gibt es in den ersten zwölf Wochen jede Woche eine kleine Broschüre mit nützlichen Tipps und Tricks sowie Rezepten, die meist recht schnell zuzubereiten sind und lecker schmecken.
Sobald man sein Zielgewicht erreicht hat, kommt man in die sechs-wöchige Erhaltungsphase. Auch hier gibt es wieder kleine Broschüren, die helfen am Ball zu bleiben und wenn man in diesen sechs Wochen sein Gewicht gehalten hat, wird man Goldmitglied und kann kostenlos weiterhin die Gruppentreffen besuchen. Das ist sicherlich ein Ansporn, um nicht in alte Essgewohnheiten zurückzufallen.
Der erste Vorteil dieser Methode abzunehmen liegt darin, dass darauf Rücksicht genommen wird, dass der Stoffwechsel nicht völlig überrumpelt wird und wie bei einigen anderen Diäten nur mit 1.000 kcal pro Tag auskommen muss. Dies hilft dem Jo-Jo-Effekt vorzubeugen. Die Kalorienreduzierung wird dem Körpergewicht angepasst. Sollte man nicht alle Points pro Woche essen, kann sich das sogar nachteilig auf die Abnahme auswirken, weil der Körper dann wie bei einer Hungersnot den Stoffwechsel runterfährt um die Nährstoffe zu behalten.
Zweitens kann man sich die Punkte pro Woche einteilen. Pro Tag darf man bis zu vier Points z.B. für eine Feier, einsparen, so dass man dann ohne schlechtes Gewissen schlemmen darf (oder wie ich doch relativ regelmäßig mal einen McDonald’s Tag einlegen kann). Desweiteren dürfen durch Sport bis zu weitere zwölf Bonus-Points angesammelt werden. Das macht den Plan etwas flexibler und man ist nicht an einen starren Diätplan gebunden. Und sollte man in einer Woche viel zu viel Points verbraucht haben, dann fängt man in der nächsten Woche trotzdem wieder bei null an.
Das Prinzip ist eigentlich eine langfristige Ernährungsumstellung. Man lernt kalorienreiche Nahrungsmittel durch kalorienärmere Lebensmittel zu ersetzen und kann aber auch das Stück Schokolade mit einplanen, wenn man denn gar nicht ohne auskommt. Dadurch dass fast alle Obst- und Gemüsesorten null Points und soviel Kartoffeln wie man möchte nur zwei Points haben, muss man auch nicht hungern, sondern kann sich dann im Notfall an Obst und Gemüse satt essen. Es gibt z.B. eine 0-Points-Suppe, die nur aus Gemüse und Gewürzen besteht und nach der man wirklich gut gesättigt ist.
Der Ablauf eines typischen Weight Watchers-Abend:
Als erstes wird man von der Gruppenleiterin gewogen und zwar so, dass die anderen Teilnehmerinnen nicht mitbekommen, was man ab- oder evtl. auch zugenommen hat. Das aktuelle Gewicht sowie die Abnahme werden dann in das Mitgliedsbuch eingetragen. So hat man immer eine aktuelle Übersicht des Erfolges zur Hand. Danach bezahlt man die € 9,95 Wochengebühr und bekommt ebenfalls in das Mitgliedsbuch einen kleinen Quittungsaufkleber eingeklebt. Bei einer hohen Abnahme bekommt man übrigens auch noch ein Sternchen oder ähnliches in sein Buch, als kleinen Ansporn. Es wird ein neues Tagebuch für die kommende Woche sowie in den ersten zwölf Wochen ein kleines Heftchen mit Tipps und Rezepten ausgeteilt. Zu besonderen Anlässen gibt es dann noch zusätzliche kleine Broschüren, z.B. mit Vorschlägen, wie man gut über Feiertage kommt.
Dann kann man noch an dem Tisch mit Weight Watchers-Artikeln vorbei, auf dem man unter anderem sehr empfehlenswerte Kochbücher, der Restaurant- und der Einkaufsführer, 1-/2-Points-Riegel, Weight Watchers-Süßigkeiten und andere Sachen findet. Dazu später!
Die Gruppen sind meist relativ voll, trotzdem findet jeder einen Stuhl und dann geht es auch schon los mit der Begrüßung der Gruppenleiterin. Es werden gegebenenfalls Mitglieder geehrt und dann hat jede Woche ein bestimmtes Thema, zu dem kurz etwas vorgestellt wird und dann die Mitglieder ihre Fragen stellen oder ihre Anregungen beitragen können. Natürlich können auch Fragen gestellt werden, die nichts mit dem Thema zu tun haben. Trotzdem verhält es sich in den meisten Gruppen so, dass niemand gezwungen wird etwas zu sagen und man den ganzen Abend einfach nur ruhig dabeisitzen kann.
Am Ende des Abends nimmt sich die Gruppenleiterin dann noch mal Zeit für persönliche Fragen oder widmet sich Neuankömmlingen, die sich überlegt haben den Weight Watchers beizutreten.
Sollte man mal keine Lust auf die Gruppendynamik haben, kann man auch mal nur zum Wiegen kommen und dann wieder gehen. Oder hat man mal etwas anderes vor, möchte sich aber trotzdem wiegen lassen kann man jederzeit in jede beliebige andere Gruppe gehen und dort an einer Gruppensitzung teilnehmen.
Weight Watchers Produkte:
Weight Watchers bietet eine Vielzahl von unterschiedlichen Produkten an. Die meisten kann man sowohl im Internet bestellen als auch in den Gruppen kaufen, einige Sachen gibt es allerdings nur in der Gruppe.
Eine sinnvolle Anschaffung ist der Einkaufsführer in dem nach Lebensmitteln entweder nach Marken oder nach Geschäften (inzwischen sogar ALDI und Lidl) gesucht werden kann. Hier wird dann für sinnvolle Größen (1 Packung, 1 Portion) die Pointszahl angegeben. Den Restaurantführer gibt es meist in einem Angebot dazu. Hier stehen auch McDonald’s, Burger King und einige Bäckereiketten mit drinnen, allerdings muss da jeder selber einschätzen, wie viel auswärts gegessen wird und ob sich die Anschaffung lohnt.
Persönlich kann ich ebenfalls die verschiedenen Kochbücher (zwischen € 4,- und € 15,-) empfehlen. Teilweise werden Kochbücher mit Rezepten für eine Person, teilweise für die Familie (4 Personen) angeboten. Die meisten Rezepte sind mit ganz normalen Zutaten zu kochen, so dass man nicht in Spezialgeschäfte zum Einkaufen gehen muss und auch den Geldbeutel nicht sonderlich strapaziert. Und es werden auch „bekannte“ Gerichte angeboten, mein Lieblingsessen ist z.B. Geschnetzeltes mit Spätzle und man merkt den Unterschied zur Sahnesoße gar nicht.
Süßigkeiten werden ebenfalls angeboten. Es gibt Micro Bon-Bons (6 Riegel € 3,80 bzw. € 5,00), von denen ein Riegel 0,5 Points hat in den Geschmacksrichtungen Erdbeer Toffee, Milch Toffee, Zitrone, Tropical, Brombeer und Erdbeer sowie 2 Point Riegel (5 Stk. € 2,50) in den Sorten Schoko Orange, Schoko Mint und Karamel Nougat und 1 Point Riegel in der Geschmacksrichtung Toffee & Banane. Diese Süßigkeiten sind nach meinem Geschmack alle sehr lecker, allerdings gibt es zum Beispiel auch beim ALDI Müsliriegel, die pro Riegel nur 1,5 Points haben und wesentlich günstiger sind.
Desweiteren gibt es noch Bratfolie, Backfolie und einen Bratschlauch, wenn man aber einen beschichtete Pfanne hat, dann erübrigen sich diese Dinge meiner Meinung nach. Der Pointscalculator (€ 19,80) macht da schon ehr Sinn, mit diesem Gerät kann man die Pointszahl aufgrund von Kalorien- und Fettangaben berechnen und er kann auch als Tagebuch dienen.
Natürlich ist eine Diät immer nur so gut, wie man sie sein lässt. Ich selber habe mit Weight Watchers 8 kg abgenommen, habe die Erhaltungsphase nicht mitgemacht und bin dann langsam wieder in meine alten Essgewohnheiten hineingerutscht. Nach 4 kg Gewichtszunahme hat er mir dann aber gereicht und ich habe wieder für mich alleine angefangen Points zu zählen. Inzwischen halte ich mich um die 7 kg weniger und achte immer noch darauf, was ich esse und vor allem trinke (ein Glas Cola 2.5 Points!), ohne dass ich mir die Pointszahl immer aufschreiben muss.
Für jemand der also langfristig auch ruhig mehr abnehmen möchte (oben genannte Freundin hält sich nach vier Monaten ohne Gruppe im Moment bei ca. 23 (!) kg Gewichtsabnahme) kann ich Weight Watchers fast uneingeschränkt empfehlen. Der Preis ist meiner Meinung nach doch ziemlich hoch mit fast zehn Euro in der Woche. Das ist für mich aber auch der einzige Nachteil an diesem Programm.
Das wöchentliche Wiegen in der Gruppe empfand ich selber als hilfreich, wer das nicht möchte, kann aber auch an einem Fernprogramm per Post teilnehmen oder sich inzwischen sogar per Internet anmelden.
Eine Freundin berichtete mir, dass sie zu den Weight Watchers geht und damit total zufrieden ist. Zufällig hatte sie auch gerade einen Gutschein für den sie zweimal die Wochengebühr (momentan € 9,95) und ich die Anmeldegebühr (nicht zahlen musste € 15,-). Ich kam mir schon etwas komisch vor und dachte, dass ich mit meinen paar wenigen Kilos zu viel bestimmt unangenehm auffalle unter den „wirklich Dicken“. Mit dem Gedanken an amerikanische Sekten machte ich mich dann also auf den Weg zu meinem ersten Weight Watchers-Abend und war doch positiv überrascht. Natürlich sind auch viele stark übergewichtige Leute (meistens Frauen) in den Gruppen, aber es gibt durchaus auch welche die nur ein paar Kilos abnehmen möchten und trotzdem ist eine angenehme Atmosphäre und jeder wird mit seinem Gewichtsproblem ernst genommen.
Der Points-Plus-Plan:
Bei den Weight Watchers ist jedem Lebensmittel und jedem Getränk eine bestimmte Pointszahl zugeordnet. Diese errechnet sich aus Menge, Fettanteil und Kalorien. Pro Tag kann man je nach Gewicht eine bestimmte Pointszahl verzehren. Als Beispiel: bis 70 kg kann man pro Tag 18 Points essen, bis 80 kg 20 Points und so weiter.
In jeder Woche bekommt man ein Points-Tagebuch, in das man seine verbrauchten Points, ersportelten Bonuspoints und die Flüssigkeitsaufnahme eintragen kann. Für mich war es sehr hilfreich zu sehen, was man doch so zwischendurch alles zu sich nimmt. Zudem gibt es in den ersten zwölf Wochen jede Woche eine kleine Broschüre mit nützlichen Tipps und Tricks sowie Rezepten, die meist recht schnell zuzubereiten sind und lecker schmecken.
Sobald man sein Zielgewicht erreicht hat, kommt man in die sechs-wöchige Erhaltungsphase. Auch hier gibt es wieder kleine Broschüren, die helfen am Ball zu bleiben und wenn man in diesen sechs Wochen sein Gewicht gehalten hat, wird man Goldmitglied und kann kostenlos weiterhin die Gruppentreffen besuchen. Das ist sicherlich ein Ansporn, um nicht in alte Essgewohnheiten zurückzufallen.
Der erste Vorteil dieser Methode abzunehmen liegt darin, dass darauf Rücksicht genommen wird, dass der Stoffwechsel nicht völlig überrumpelt wird und wie bei einigen anderen Diäten nur mit 1.000 kcal pro Tag auskommen muss. Dies hilft dem Jo-Jo-Effekt vorzubeugen. Die Kalorienreduzierung wird dem Körpergewicht angepasst. Sollte man nicht alle Points pro Woche essen, kann sich das sogar nachteilig auf die Abnahme auswirken, weil der Körper dann wie bei einer Hungersnot den Stoffwechsel runterfährt um die Nährstoffe zu behalten.
Zweitens kann man sich die Punkte pro Woche einteilen. Pro Tag darf man bis zu vier Points z.B. für eine Feier, einsparen, so dass man dann ohne schlechtes Gewissen schlemmen darf (oder wie ich doch relativ regelmäßig mal einen McDonald’s Tag einlegen kann). Desweiteren dürfen durch Sport bis zu weitere zwölf Bonus-Points angesammelt werden. Das macht den Plan etwas flexibler und man ist nicht an einen starren Diätplan gebunden. Und sollte man in einer Woche viel zu viel Points verbraucht haben, dann fängt man in der nächsten Woche trotzdem wieder bei null an.
Das Prinzip ist eigentlich eine langfristige Ernährungsumstellung. Man lernt kalorienreiche Nahrungsmittel durch kalorienärmere Lebensmittel zu ersetzen und kann aber auch das Stück Schokolade mit einplanen, wenn man denn gar nicht ohne auskommt. Dadurch dass fast alle Obst- und Gemüsesorten null Points und soviel Kartoffeln wie man möchte nur zwei Points haben, muss man auch nicht hungern, sondern kann sich dann im Notfall an Obst und Gemüse satt essen. Es gibt z.B. eine 0-Points-Suppe, die nur aus Gemüse und Gewürzen besteht und nach der man wirklich gut gesättigt ist.
Der Ablauf eines typischen Weight Watchers-Abend:
Als erstes wird man von der Gruppenleiterin gewogen und zwar so, dass die anderen Teilnehmerinnen nicht mitbekommen, was man ab- oder evtl. auch zugenommen hat. Das aktuelle Gewicht sowie die Abnahme werden dann in das Mitgliedsbuch eingetragen. So hat man immer eine aktuelle Übersicht des Erfolges zur Hand. Danach bezahlt man die € 9,95 Wochengebühr und bekommt ebenfalls in das Mitgliedsbuch einen kleinen Quittungsaufkleber eingeklebt. Bei einer hohen Abnahme bekommt man übrigens auch noch ein Sternchen oder ähnliches in sein Buch, als kleinen Ansporn. Es wird ein neues Tagebuch für die kommende Woche sowie in den ersten zwölf Wochen ein kleines Heftchen mit Tipps und Rezepten ausgeteilt. Zu besonderen Anlässen gibt es dann noch zusätzliche kleine Broschüren, z.B. mit Vorschlägen, wie man gut über Feiertage kommt.
Dann kann man noch an dem Tisch mit Weight Watchers-Artikeln vorbei, auf dem man unter anderem sehr empfehlenswerte Kochbücher, der Restaurant- und der Einkaufsführer, 1-/2-Points-Riegel, Weight Watchers-Süßigkeiten und andere Sachen findet. Dazu später!
Die Gruppen sind meist relativ voll, trotzdem findet jeder einen Stuhl und dann geht es auch schon los mit der Begrüßung der Gruppenleiterin. Es werden gegebenenfalls Mitglieder geehrt und dann hat jede Woche ein bestimmtes Thema, zu dem kurz etwas vorgestellt wird und dann die Mitglieder ihre Fragen stellen oder ihre Anregungen beitragen können. Natürlich können auch Fragen gestellt werden, die nichts mit dem Thema zu tun haben. Trotzdem verhält es sich in den meisten Gruppen so, dass niemand gezwungen wird etwas zu sagen und man den ganzen Abend einfach nur ruhig dabeisitzen kann.
Am Ende des Abends nimmt sich die Gruppenleiterin dann noch mal Zeit für persönliche Fragen oder widmet sich Neuankömmlingen, die sich überlegt haben den Weight Watchers beizutreten.
Sollte man mal keine Lust auf die Gruppendynamik haben, kann man auch mal nur zum Wiegen kommen und dann wieder gehen. Oder hat man mal etwas anderes vor, möchte sich aber trotzdem wiegen lassen kann man jederzeit in jede beliebige andere Gruppe gehen und dort an einer Gruppensitzung teilnehmen.
Weight Watchers Produkte:
Weight Watchers bietet eine Vielzahl von unterschiedlichen Produkten an. Die meisten kann man sowohl im Internet bestellen als auch in den Gruppen kaufen, einige Sachen gibt es allerdings nur in der Gruppe.
Eine sinnvolle Anschaffung ist der Einkaufsführer in dem nach Lebensmitteln entweder nach Marken oder nach Geschäften (inzwischen sogar ALDI und Lidl) gesucht werden kann. Hier wird dann für sinnvolle Größen (1 Packung, 1 Portion) die Pointszahl angegeben. Den Restaurantführer gibt es meist in einem Angebot dazu. Hier stehen auch McDonald’s, Burger King und einige Bäckereiketten mit drinnen, allerdings muss da jeder selber einschätzen, wie viel auswärts gegessen wird und ob sich die Anschaffung lohnt.
Persönlich kann ich ebenfalls die verschiedenen Kochbücher (zwischen € 4,- und € 15,-) empfehlen. Teilweise werden Kochbücher mit Rezepten für eine Person, teilweise für die Familie (4 Personen) angeboten. Die meisten Rezepte sind mit ganz normalen Zutaten zu kochen, so dass man nicht in Spezialgeschäfte zum Einkaufen gehen muss und auch den Geldbeutel nicht sonderlich strapaziert. Und es werden auch „bekannte“ Gerichte angeboten, mein Lieblingsessen ist z.B. Geschnetzeltes mit Spätzle und man merkt den Unterschied zur Sahnesoße gar nicht.
Süßigkeiten werden ebenfalls angeboten. Es gibt Micro Bon-Bons (6 Riegel € 3,80 bzw. € 5,00), von denen ein Riegel 0,5 Points hat in den Geschmacksrichtungen Erdbeer Toffee, Milch Toffee, Zitrone, Tropical, Brombeer und Erdbeer sowie 2 Point Riegel (5 Stk. € 2,50) in den Sorten Schoko Orange, Schoko Mint und Karamel Nougat und 1 Point Riegel in der Geschmacksrichtung Toffee & Banane. Diese Süßigkeiten sind nach meinem Geschmack alle sehr lecker, allerdings gibt es zum Beispiel auch beim ALDI Müsliriegel, die pro Riegel nur 1,5 Points haben und wesentlich günstiger sind.
Desweiteren gibt es noch Bratfolie, Backfolie und einen Bratschlauch, wenn man aber einen beschichtete Pfanne hat, dann erübrigen sich diese Dinge meiner Meinung nach. Der Pointscalculator (€ 19,80) macht da schon ehr Sinn, mit diesem Gerät kann man die Pointszahl aufgrund von Kalorien- und Fettangaben berechnen und er kann auch als Tagebuch dienen.
Natürlich ist eine Diät immer nur so gut, wie man sie sein lässt. Ich selber habe mit Weight Watchers 8 kg abgenommen, habe die Erhaltungsphase nicht mitgemacht und bin dann langsam wieder in meine alten Essgewohnheiten hineingerutscht. Nach 4 kg Gewichtszunahme hat er mir dann aber gereicht und ich habe wieder für mich alleine angefangen Points zu zählen. Inzwischen halte ich mich um die 7 kg weniger und achte immer noch darauf, was ich esse und vor allem trinke (ein Glas Cola 2.5 Points!), ohne dass ich mir die Pointszahl immer aufschreiben muss.
Für jemand der also langfristig auch ruhig mehr abnehmen möchte (oben genannte Freundin hält sich nach vier Monaten ohne Gruppe im Moment bei ca. 23 (!) kg Gewichtsabnahme) kann ich Weight Watchers fast uneingeschränkt empfehlen. Der Preis ist meiner Meinung nach doch ziemlich hoch mit fast zehn Euro in der Woche. Das ist für mich aber auch der einzige Nachteil an diesem Programm.
Das wöchentliche Wiegen in der Gruppe empfand ich selber als hilfreich, wer das nicht möchte, kann aber auch an einem Fernprogramm per Post teilnehmen oder sich inzwischen sogar per Internet anmelden.
12 Bewertungen, 1 Kommentar
-
30.07.2004, 07:54 Uhr von redwomen
Bewertung: sehr hilfreichsuper geschrieben. -da merkte ich erst dass bei meinen beiden WW-Berichten doch ein paar "wesentlichen" Dinge fehlten. Klasse. Deiner Freundin und dir weiterhin viel Erfolg. Ich selbst habe bei den WW seit dem 15.01 jetzt 33 Kilo abgenommen und f
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