Wiggles (PC Strategiespiel) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von pyromane8
Take me down
Pro:
Guter Mix aus Strategie und Adventure
Kontra:
Teilweise keine direkten Befehle
Empfehlung:
Ja
Eines schönen Tages(nehmen wir mal an es war ein schöner Tag) geht der Gott Odin mit seinem Hund Fenris spazieren, welcher ihm leider verloren geht. Dieser ist nun also igendwo verdammt tief unter der Erde, und ein kleines Hündchen ist er auch icht mehr, den irgendwie hat er sich von seinem Halsband befreit und ist nun auf das 20 fache herangewachsen und sieht nicht mehr ganz so niedlich aus, eher wie Satan persönlich oder sagen wir einfach ein riesiges, flammendes Monster. Und um ihn zu bezwingen muss das Halsband wieder her, welches in 6 Ringe zerfallen ist, die überall verstreut in der Gegend rumliegen, natürlich UNTER der Erde. Also bittet Odin die Zwergenclans, Meister des Bergbaus um Hilfe.Die Mitglieder des Clans, die ihm Fenris wieder bringen, sollen zu Halbgöttern werden. Soviel zur Story.
Mit einem Wettbewerb beginnt dann auch das Spiel, und dreimal darf man raten, wie der Clan heißt, mit dem man sich auf die Reise macht: die Wiggles! In dem Wettbewerb geht es kurz darum, eine kleine Statue aus dem Erdreich zu besorgen. Nachdem man diese Aufgabe unweigerlich gewonnen hat sind die Wiggles die Auserwählten für diese gefährliche Mission und das Spiel beginnt, und da man hier als Anfänger nicht so sonderlich gut darsteht, erst einmal die Steuerung und Bedienung der Wiggles, welche sich auch in einem Tutorial erlernen lässt, Anweiserin ist eine leicht beckleidete Elfe, die zwar auch später immer mal wieder auftaucht, jedoch nicht wirklich etwas nützliches von sich gibt.
Steuerung und Bedienung
Eigentlich ist alles ganz simpel, denn wie in den meisten Spielen dieser Art steuert man fat alles mit der Maus, durch die Ergänzung von einigen Tasten erteilt man Spezialbefehle, so kann man das ganze Geschehen auch von anderen Blickwinkeln beobachten, doch obwohl das Spiel in 3D ist wird hier fast nur in 2D gebuddlet, hat man aber einmal einen Gang gegraben, gibt es die Möglichkeit einen Raum auszuheben, dieser ist dann 3D, Gänge kann man aber nur horizontal oder Vertikal graben, was im Allgemeinen sehr nützlich ist wenn man noch die Übersicht behalten will. Dafür dient übrigens ein kleiner Runder Kreis, auch genannt Radar, um die Lage zu überblicken.
Spielablauf
Nun ja, richtige Level gibt es hier nicht, was ich persönlich für interressant halte, und auch wichtig ist für den Aspekt KI (siehe unten), aber ab und an muss man mit den Wiggles weiter ziehen, zum Beispiel wird das Tor zur Unterwelt nur kurz geöffnet und es ist Zeit zum Umzug. Auch findet man während des ganzen Spiels unzählige Aufgaben die es zu lösen gilt, die meisten davon sind sozusagen freiwillig, andere müssen erfüllt werden um ans ziel zu kommen.
Am Anfang besitzt man eine kleine Feuerstelle, verpackt in einer Holzkiste, und genau 4 Wiggles. Nun kann man erst einmal ein paar Bratpilze herstellen und an der Feuerstell weitere Gebäude herstellen, in denen man dann weitere herstellt, und in denen kann man dann weitere herstellen.....usw. Aber schon dann sollte man sich von der Sonne verabschieden und ein wenig in die Erde graben, denn auch dort gibt es immer wieder Gänge und fertige Höhlen, in denen z.B Pilze wachsen, später kann man Farmen bauen und Pilze, Hamster und Raupen einfach professionel züchten. Aber hier kommt es zum größten negativen Bereich, denn man kann einem Wiggle recht viel befehelen, wie \"Greif den Schwefelwulker an!\", \"Geh dahin\" oder \"Heb das auf\", doch der wichtige Satz \"Bau das!\" fehlt hier. Man wählt also die Feuerstelle und beordert hier den Bau eines \"Steinmetz\", und wenn ein Wiggle gerade Arbeitszeit hat dann entschließt er sich vielleicht dazu mal den ein oder anderen Pilzstamm zu transportieren und am Ende tatsächlich einen Steinmetz zu bauen.
KI
Ich glaube das ist das Beste in dem ganzen Spiel, man klickt nicht irgendwo auf ein Gebäude und wenn ein Balken auf Hundert Prozent gelaufen ist kommt ein Wiggle heraus, ne, erst einmal Bedarf es einem Wiggle-Männlein und eine Wiggle-Weiblein, und wenn die beiden sich dann so richtig lieb haben, etwa unter einem Zelt oder später dann in einem Schlafzimmer, dann wird wenig später ein neuer Wiggle geboren. Dieser ist anfangs noch ein Baby, ist aber bald darauf arbeitsfähig. Und genau wie Wiggles geboren werden, müssen sie nach einem bestimmten Alter auch Abschied nehmen.
Doch während ihres bescheidenen Daseins unter der Erde erlernen die kleinen Leute auch bestimmte Fähigkeiten, welche glücklicherweise weiter vererbt werden. Anfangs kann ein Wiggle maximal 100 Punkte erreichen, von Generation zu generation erhöht sich dieser Maximalwert auf 200. Die Erfahrungspunkte gibt es in folgeden Kategorien:
Holz (Pilze fällen und irgendetwas aus oder mit Holz herstellen )
Nahrung ( An der Feuerstelle etwas brutzeln oder später in der Küche )
Stein ( Graben oder irgendetwas mit Steinen herstellen )
Bau und Transport ( Gebäude aufbauen und, wer hätts gedacht, Transport )
Metalle ( Metallverarbeitung )
Alchemie ( Energie und Magie )
Service ( sich für andere Wiggle zum Affen machen-siehe ein wenig weiter unten )
Kampfkunst (Kämpfen oder aber auch nur trainieren, eine Träiningsstätte (Dojo) lässt sich später im Spiel errichten)
Kampf
Immer wieder trifft man auf Wulker (wolfartiges Ungeheuer), Alienpflanzen und natürlich Trolle. Auch mit anderen Zwergenclans kann ein Krieg entstehen. Die meisten sind freundlich, wie z.B ein Clan, der ein Hanfblatt auf seinem Banner trägt, etwas alternativ rumläuft und von Reggae-Musik begleitet wird. Aber für den Fall, dass der Gegenüber nicht so freundlich ist, gibt es 4 Möglichkeiten wie ein Wiggle kämpft:
Kungfu Die traditionelle Art ohne Waffe
Schusswaffen Etwa Steinschleuder oder warum nicht gleich \'ne Flinte
Einhänder und Zweihänder Dolch, Axt, Schwert usw.
Verteidigung Schilde aller Art
Jede Waffe erfordert verschiedene Skills in der jeweiligen Kampfart, will man also einen Wiggle mit einer Flinte ausrüsten, muss er ersteinmal fleißig dafür mit der Steinschleuder trainieren. Nach einem gewissen Grad der Weiterentwicklung baut man ganz einfach ein Dojo, dort trainieren die kleinen Krieger dann während ihrer Arbeitszeit und verbessern so ihre Erfahrungspunkte in Sachen Kampf.
Gegenstände und Rohstoffe
Wie schon gesagt, in einer Farm kann man Pilze, Hamster und Raupen züchten. Hamster dienen beispielsweise als Energielieferant in einem Hamsterrad, als Reithamster für schnellere Fortbewegung oder sie landen im Kochtopf, genauso wie die Raupen. Es gibt aber noch andere Gegenstände wie Steine, Eisenerz, Kohle, Golderz, oder Kristallerz, diese müssen natürlich dem entsprechend weiter verarbeitet werden. Gefunden werden diese Rohstoffe in Gängen, Trollburgen oder beim ausgraben von Höhlen. Herstellen kann man sie leider nicht. Fertiges Eisen, Extrawaffen oder Gold findet man auch in Schatztonnen, die eigentlich an jeder Ecke zu finden sind.
Entwicklung und Fortschritt
Für Weiterentwicklungen sind Erfindungen nötig, und da hat jede Erfindung vorgegeben, was für Fähigkeiten benötigt werden. Erst wenn man einen Wiggle besitzt, der die entspechenden Erfahrungspunkte aufweist, kann auch nur dieser etwas neues erfinden. Dies tun die Wiggles sogar ganz von alleine.
Neben den Skills gibt es aber auch noch andere Punkte die einen Wiggle auszeichnen, nämlich Ernährung, Gesundheit, Aufmerksamkeit und Stimmung.
Diese Punkte lassen sich aufladen, jedoch nur in der Freizeit, und wann ein Wiggle arbeiten soll und wann nicht kann man ganz einfach festlegen, ich empfehle wie vorgegeben 50:50.
Die Gesundheit geht nur durch Kampf also Verletzung runter, oder aber wenn die Ernährung bereits auf Null ist. Diese läd sich von alleine wieder auf. Für Ernährung muss ganz klar etwas Essbares her, wie Grillpilz, Grillhamster, Raupenschleimsuppe oder Pilzbrot. Die Aufmerksamkeit geht wie auch die Stimmung konstant nach unten, also Bedarf es einem Zelt oder einem Schlafzimmer wo der Wiggle ein kleines Nickerchen machen kann, aber in der Not frisst der Teufel fliegen und der Wiggle pennt auf unbequemen Felsboden.
Die Stimmung lässt sich auf allerlei Arten wieder anheben, eine simple Unterhaltung kann da ausreichen, mit der Zeit wird es aber immer bessere Unterhaltungsmöglichkeiten geben, wie z.B. ein Theater, eine Bar oder warum nicht auch ein Bordell. Allerdings muss sich bei solchen Sachen immer ein Wiggle in seiner Arbeitszeit für die anderen aufopfern, bekommt dadurch aber Service Punkte.
Auch insgesamt lässt sich mit der Zeit eine deutliche Entwicklung feststellen, schlafen die Wiggles anfangs noch im Zelt, vergnügen sich im Freien und essen am Lagerfeuer, so kommt man über Mittelalterbad, Wohnzimmer, Küche usw. zum Industriebad, Küche und Schlafzimmer hin zu den Luxusausführungen. All diese müssen erfunden werden, weshalb sich das ganze auch recht gleichmäßig einrichtet.
Fazit
Wiggles ist ein gut gelungener Mix aus Adventure (siehe KI) und Strategie, den die Aufgaben sind des öfteren auch recht schwierig zu lösen. Graphisch ist das SPiel natürlich nicht mehr zietgemäß, was bei diesem Spiel aber eher nebensächlich erscheint und in keinster Weise den Spielspaß bremst. Frustrierend kann es werden wenn einfach mal kein Wiggle Bock hat eine bestimmte Aufgabe zu erledigen oder wenn man alles daran setzen muss, dass einem der Clan nicht ausstirbt. Und mit der Zeit wird das Gebiet so groß, dass ein Wiggle verhungern würde wenn er von einem Ende zum anderen läuft. Aber abgesehen davon macht es tierischen Spaß sich mit der Wiggle Kolonie aufzumachen um zu buddeln was das Zeug hält, die Technik weiter zu entwickeln und immer bessere Wiggles zu bekommen, um am Ende nach einer Reise voller Gefahren und Abenteuer Fenris gegenüber zu treten. Die Extraaufgaben halten den Spielspaß immer wieder auf einem guten Level, so dass man eigentlich gar nicht mehr aufhören kann.
Also Spitzhacke und Schaufel in die Hand, die Steinschleuder sicher in der Tasche und ab in die Tiefe!!
Mit einem Wettbewerb beginnt dann auch das Spiel, und dreimal darf man raten, wie der Clan heißt, mit dem man sich auf die Reise macht: die Wiggles! In dem Wettbewerb geht es kurz darum, eine kleine Statue aus dem Erdreich zu besorgen. Nachdem man diese Aufgabe unweigerlich gewonnen hat sind die Wiggles die Auserwählten für diese gefährliche Mission und das Spiel beginnt, und da man hier als Anfänger nicht so sonderlich gut darsteht, erst einmal die Steuerung und Bedienung der Wiggles, welche sich auch in einem Tutorial erlernen lässt, Anweiserin ist eine leicht beckleidete Elfe, die zwar auch später immer mal wieder auftaucht, jedoch nicht wirklich etwas nützliches von sich gibt.
Steuerung und Bedienung
Eigentlich ist alles ganz simpel, denn wie in den meisten Spielen dieser Art steuert man fat alles mit der Maus, durch die Ergänzung von einigen Tasten erteilt man Spezialbefehle, so kann man das ganze Geschehen auch von anderen Blickwinkeln beobachten, doch obwohl das Spiel in 3D ist wird hier fast nur in 2D gebuddlet, hat man aber einmal einen Gang gegraben, gibt es die Möglichkeit einen Raum auszuheben, dieser ist dann 3D, Gänge kann man aber nur horizontal oder Vertikal graben, was im Allgemeinen sehr nützlich ist wenn man noch die Übersicht behalten will. Dafür dient übrigens ein kleiner Runder Kreis, auch genannt Radar, um die Lage zu überblicken.
Spielablauf
Nun ja, richtige Level gibt es hier nicht, was ich persönlich für interressant halte, und auch wichtig ist für den Aspekt KI (siehe unten), aber ab und an muss man mit den Wiggles weiter ziehen, zum Beispiel wird das Tor zur Unterwelt nur kurz geöffnet und es ist Zeit zum Umzug. Auch findet man während des ganzen Spiels unzählige Aufgaben die es zu lösen gilt, die meisten davon sind sozusagen freiwillig, andere müssen erfüllt werden um ans ziel zu kommen.
Am Anfang besitzt man eine kleine Feuerstelle, verpackt in einer Holzkiste, und genau 4 Wiggles. Nun kann man erst einmal ein paar Bratpilze herstellen und an der Feuerstell weitere Gebäude herstellen, in denen man dann weitere herstellt, und in denen kann man dann weitere herstellen.....usw. Aber schon dann sollte man sich von der Sonne verabschieden und ein wenig in die Erde graben, denn auch dort gibt es immer wieder Gänge und fertige Höhlen, in denen z.B Pilze wachsen, später kann man Farmen bauen und Pilze, Hamster und Raupen einfach professionel züchten. Aber hier kommt es zum größten negativen Bereich, denn man kann einem Wiggle recht viel befehelen, wie \"Greif den Schwefelwulker an!\", \"Geh dahin\" oder \"Heb das auf\", doch der wichtige Satz \"Bau das!\" fehlt hier. Man wählt also die Feuerstelle und beordert hier den Bau eines \"Steinmetz\", und wenn ein Wiggle gerade Arbeitszeit hat dann entschließt er sich vielleicht dazu mal den ein oder anderen Pilzstamm zu transportieren und am Ende tatsächlich einen Steinmetz zu bauen.
KI
Ich glaube das ist das Beste in dem ganzen Spiel, man klickt nicht irgendwo auf ein Gebäude und wenn ein Balken auf Hundert Prozent gelaufen ist kommt ein Wiggle heraus, ne, erst einmal Bedarf es einem Wiggle-Männlein und eine Wiggle-Weiblein, und wenn die beiden sich dann so richtig lieb haben, etwa unter einem Zelt oder später dann in einem Schlafzimmer, dann wird wenig später ein neuer Wiggle geboren. Dieser ist anfangs noch ein Baby, ist aber bald darauf arbeitsfähig. Und genau wie Wiggles geboren werden, müssen sie nach einem bestimmten Alter auch Abschied nehmen.
Doch während ihres bescheidenen Daseins unter der Erde erlernen die kleinen Leute auch bestimmte Fähigkeiten, welche glücklicherweise weiter vererbt werden. Anfangs kann ein Wiggle maximal 100 Punkte erreichen, von Generation zu generation erhöht sich dieser Maximalwert auf 200. Die Erfahrungspunkte gibt es in folgeden Kategorien:
Holz (Pilze fällen und irgendetwas aus oder mit Holz herstellen )
Nahrung ( An der Feuerstelle etwas brutzeln oder später in der Küche )
Stein ( Graben oder irgendetwas mit Steinen herstellen )
Bau und Transport ( Gebäude aufbauen und, wer hätts gedacht, Transport )
Metalle ( Metallverarbeitung )
Alchemie ( Energie und Magie )
Service ( sich für andere Wiggle zum Affen machen-siehe ein wenig weiter unten )
Kampfkunst (Kämpfen oder aber auch nur trainieren, eine Träiningsstätte (Dojo) lässt sich später im Spiel errichten)
Kampf
Immer wieder trifft man auf Wulker (wolfartiges Ungeheuer), Alienpflanzen und natürlich Trolle. Auch mit anderen Zwergenclans kann ein Krieg entstehen. Die meisten sind freundlich, wie z.B ein Clan, der ein Hanfblatt auf seinem Banner trägt, etwas alternativ rumläuft und von Reggae-Musik begleitet wird. Aber für den Fall, dass der Gegenüber nicht so freundlich ist, gibt es 4 Möglichkeiten wie ein Wiggle kämpft:
Kungfu Die traditionelle Art ohne Waffe
Schusswaffen Etwa Steinschleuder oder warum nicht gleich \'ne Flinte
Einhänder und Zweihänder Dolch, Axt, Schwert usw.
Verteidigung Schilde aller Art
Jede Waffe erfordert verschiedene Skills in der jeweiligen Kampfart, will man also einen Wiggle mit einer Flinte ausrüsten, muss er ersteinmal fleißig dafür mit der Steinschleuder trainieren. Nach einem gewissen Grad der Weiterentwicklung baut man ganz einfach ein Dojo, dort trainieren die kleinen Krieger dann während ihrer Arbeitszeit und verbessern so ihre Erfahrungspunkte in Sachen Kampf.
Gegenstände und Rohstoffe
Wie schon gesagt, in einer Farm kann man Pilze, Hamster und Raupen züchten. Hamster dienen beispielsweise als Energielieferant in einem Hamsterrad, als Reithamster für schnellere Fortbewegung oder sie landen im Kochtopf, genauso wie die Raupen. Es gibt aber noch andere Gegenstände wie Steine, Eisenerz, Kohle, Golderz, oder Kristallerz, diese müssen natürlich dem entsprechend weiter verarbeitet werden. Gefunden werden diese Rohstoffe in Gängen, Trollburgen oder beim ausgraben von Höhlen. Herstellen kann man sie leider nicht. Fertiges Eisen, Extrawaffen oder Gold findet man auch in Schatztonnen, die eigentlich an jeder Ecke zu finden sind.
Entwicklung und Fortschritt
Für Weiterentwicklungen sind Erfindungen nötig, und da hat jede Erfindung vorgegeben, was für Fähigkeiten benötigt werden. Erst wenn man einen Wiggle besitzt, der die entspechenden Erfahrungspunkte aufweist, kann auch nur dieser etwas neues erfinden. Dies tun die Wiggles sogar ganz von alleine.
Neben den Skills gibt es aber auch noch andere Punkte die einen Wiggle auszeichnen, nämlich Ernährung, Gesundheit, Aufmerksamkeit und Stimmung.
Diese Punkte lassen sich aufladen, jedoch nur in der Freizeit, und wann ein Wiggle arbeiten soll und wann nicht kann man ganz einfach festlegen, ich empfehle wie vorgegeben 50:50.
Die Gesundheit geht nur durch Kampf also Verletzung runter, oder aber wenn die Ernährung bereits auf Null ist. Diese läd sich von alleine wieder auf. Für Ernährung muss ganz klar etwas Essbares her, wie Grillpilz, Grillhamster, Raupenschleimsuppe oder Pilzbrot. Die Aufmerksamkeit geht wie auch die Stimmung konstant nach unten, also Bedarf es einem Zelt oder einem Schlafzimmer wo der Wiggle ein kleines Nickerchen machen kann, aber in der Not frisst der Teufel fliegen und der Wiggle pennt auf unbequemen Felsboden.
Die Stimmung lässt sich auf allerlei Arten wieder anheben, eine simple Unterhaltung kann da ausreichen, mit der Zeit wird es aber immer bessere Unterhaltungsmöglichkeiten geben, wie z.B. ein Theater, eine Bar oder warum nicht auch ein Bordell. Allerdings muss sich bei solchen Sachen immer ein Wiggle in seiner Arbeitszeit für die anderen aufopfern, bekommt dadurch aber Service Punkte.
Auch insgesamt lässt sich mit der Zeit eine deutliche Entwicklung feststellen, schlafen die Wiggles anfangs noch im Zelt, vergnügen sich im Freien und essen am Lagerfeuer, so kommt man über Mittelalterbad, Wohnzimmer, Küche usw. zum Industriebad, Küche und Schlafzimmer hin zu den Luxusausführungen. All diese müssen erfunden werden, weshalb sich das ganze auch recht gleichmäßig einrichtet.
Fazit
Wiggles ist ein gut gelungener Mix aus Adventure (siehe KI) und Strategie, den die Aufgaben sind des öfteren auch recht schwierig zu lösen. Graphisch ist das SPiel natürlich nicht mehr zietgemäß, was bei diesem Spiel aber eher nebensächlich erscheint und in keinster Weise den Spielspaß bremst. Frustrierend kann es werden wenn einfach mal kein Wiggle Bock hat eine bestimmte Aufgabe zu erledigen oder wenn man alles daran setzen muss, dass einem der Clan nicht ausstirbt. Und mit der Zeit wird das Gebiet so groß, dass ein Wiggle verhungern würde wenn er von einem Ende zum anderen läuft. Aber abgesehen davon macht es tierischen Spaß sich mit der Wiggle Kolonie aufzumachen um zu buddeln was das Zeug hält, die Technik weiter zu entwickeln und immer bessere Wiggles zu bekommen, um am Ende nach einer Reise voller Gefahren und Abenteuer Fenris gegenüber zu treten. Die Extraaufgaben halten den Spielspaß immer wieder auf einem guten Level, so dass man eigentlich gar nicht mehr aufhören kann.
Also Spitzhacke und Schaufel in die Hand, die Steinschleuder sicher in der Tasche und ab in die Tiefe!!
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