Wolfgang Hohlbein Testbericht

Wolfgang-hohlbein
ab 9,44
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Erfahrungsbericht von susperia

Der Todesstoss :Der Bücherwurm schlägt wieder zu!

Pro:

Spannend, super Ausgangsidee, viele Wendepunkte

Kontra:

eine Passage zu langatmig, Satzwiederholungen

Empfehlung:

Nein

Heute Nacht habe ich endlich den 3. Teil der Chronik der
Unsterblichen von Wolfgang Hohlbein zu Ende gelesen.
Das Buch heißt der Todesstoss. Ich muss aber sagen, dass
der 3. Teil nicht so gut gelungen ist, wie seine Vorgänger.


****Hintergrund****

Natürlich muss man gewisse Vorkenntnisse der anderen Bücher
besitzen, um im dritten alles verstehen zu können.
Andrej Delàny ist ein Unsterblicher. Er kann die schlimmsten
Verletzungen überwinden und bekommt im laufe der Zeit scharfe
Sinnesfähigkeiten, die der Mensch nie gekannt hat.
Man könnte ihn auch als Vampyr bezeichnen, nur das man nicht
durch einen Biss eines anderen so wird.
Er ist ständig auf der Suche nach dem Geheimnis seiner Art und
warum manche Menschen so werden und manche nicht.
In den errsten beiden Bücher lernt er viele Leute kennen, die
ihn begleiten. Zum einen ist da Abu Dun, der sich im zweiten
Buch ( Der Vampyr) auf die gute Seite geshlagen hat und auch
im 3. Teil ein hilfreicher Wegbegleiter darstellt. Zum anderen
gab es da die wunderschöne Frau Maria, die jedoch verschollen
ist . Andrej kann diesen Verlust nicht verkraften und veruscht
alles, um seine Geliebte wieder zu finden.

****Story : Der Todesstoss****

Abu Dun und Andej haben ihre Heimat verlassen, weil sie die
ständigen Kämpferein satt hatten. Nach 10 Jahren treffen sie
auf eine Hexenverbrennung und retten ein Zigeunermädchen.
Zu Andrejs Überraschung ist das Mädchen auch eine Unsterbliche,
bevor sie ihm jedoch das Geheimnis verraten kann, stirbt sie an
einer mysteriösen Krankheit, die es eigentlich gar nicht geben
dürfte, denn bis jetzt konnte den Unsterblichen noch nichts
zerstören.
Vor ihrem Tod hat die Zigeunerin aber von einer Frau namens
Puuri Dab gesprochen, die in Deutschland lebt und einiges über
Andreys Herkunft mitteilen kann.
Kurzer Hand befinden sich die beiden Männer in Deutschland wieder,
statt jedoch die weise Frau zu treffen, geraten die Beiden
durch Intriegen eines Dorfes namens Trentklamm in Gefahr.
In der Nähe gibt es mörderische Geschöpfe, die nicht nur einiges
mit Andrej gemeinsam haben, sondern ihn auch mit der Krankheit
infizieren.
Schafft er es das Geheimnis der Krankheit und der anderen
Geschöpfe zu lüften? Welche Rolle spielt dabei der junge Pater
Tohobias, der ihm dabei helfen will?
Fragen über Fragen, die ihr nur dann beantwortet bekommt, wenn
ihr das Buch selber liest.

****Buch Cover****

Ich muss sagen die Chronik der Unsterblichen haben die schönsten
Cover. Sehr mystisch und traumhaft. Ich nehme an Andrej ist immer
abgebildet, un der abgebildete Mann verkörpert absolut seinen
Charakter. Nur bin ich mir nicht sicher warum gerade auf dem Cover
des 3.Teils eine Frau abgebildet ist. Immerhin dreht es sich nur
am Anfang um Maria oder die Zigeunerin Alessa.
Das Cover hätte vielleicht doch eher zum 2. oder 1. Teil gepasst.

****Autor****

Wolfgang Hohlbein gehört nun wirklich zu den meist gelesenen
Autoren. 1953 in Weimar geboren, entdeckte er früh seine
Leidenschaft zum Schreiben.
Die Themen sind häufig im Fantasy Genre anzusiedeln. Die meist
behandelten Themen sind z.B. Vampire, Werwölfe und auf jeden Fall
auch die Kirche. In fast jedem Buch ( Chronik der Unsterblichen,
Die Templerin, Das Teufelsloch, Krieg der Engel) spielt die
Religion eine große Rolle. Dabei hat die Kriche manchmal mehr
oder weniger auch einen schlechten Ruf weg, besonders in den
Büchern die in der Vergangenheit spielen.
Ab und zu schreibt Wolfgang auch zusammen mit seiner Frau Heike
und die daraus erstandenen Romane sind wirklich lesenswert z.B.
Krieg der Engel.
Jetzt lebt Hohlbein mit seiner Frau und seinen 6 kindern in der
Nähe von Neuss. ( Fragt mich nicht, wo das liegt?!)

****Kommentar****

Nun aber wieder zurück zum Roman Der Todesstoss.
Wie schon erwähnt finde ich den 3.Teil der Chronik nicht so gut
gelungen, wie die anderen Teile. Zum einen hat mich die zunehmende
Gewalt gestört. Ab und zu ist es ja okay, aber Gewalt zieht sich
durch das ganze Buch. Ich würde den Roman also bestimmt nicht
meiner 12 Jährigen Tochter geben.
Zum anderen taucht diesmal kaum erfreuliche Szenen oder
romantische Szenen auf. Die anderen Teile waren ja auch ziemlich
brutal, aber da gab es die ein oder andere schöne Szene z.B. mit
Maria.
Die Idee mit der Krankheit fand ich eigentlich ganz gut, aber
wenig ausgebaut. Man hat nicht richtig erfahren wie die
Krankheit enstanden war,( gut, vielleicht weil man ein 2. Mal
den Tod überwunden hat), aber trotzdem erfuhr man nicht warum
Pater Tobias so besonders ist.
Ich hätte mir außerdem gewünscht, dass man die Zigeunerin
gefunden hätte und die vielleicht ein bißchen Licht in die
Dunkelheit gebracht hätte und wenns nur ein paar Wörter gewesen
wären.
Aber die Frau wurde ja gar nicht mehr angesprochen.
Manche Witze z.B. fand ich ziemlich unter der Gürtellinie,
nicht mehr lustig, dadurch verstärkte sich die düstere Atmosphäre.
Ganz einfach die Faszination hat schlicht und weg nachgelassen.
Ich sage jetzt ja nicht, dass das Buch schlecht ist, nur das ich
besseres von Hohlbein gewöhnt bin. Mich hat die Fantasie und
die Ideen immer sehr beflügelt.
Klar ist der Roman wirklich spannend und hat mich auch gefesselt,
besonders durch die Wendepunkte und das Ende, aber darüber
hinaus hat der Anspruch gefehlt.
Werwölfe und Vampire sind nun wirklich Themen, die sehr oft
ausgeführt worden. Hohlbein hat sich zwar bemüht neue Ideen mit
reinzubringen, aber richtig gelungen ist es ihm nicht.
Langweilig werden auch die ständigen Kampfszenen und das
Blutvergießen. Ich weiß, dass das nicht immer zu vermeiden ist,
aber z.B. in anderen Büchern von ihm kamen die Szenen nur
spärlich vor und das war besser. Dadurch sind sie schockierender,
aber wenn sie öfters ran kommen, stumpft man irgendwann ab.
Ich fand z.B. nie wichtig das eine umgebracht wird, sondern
interessant war es immer, wenn Hohlbein beschreíbt wie geschickt
Andrey kämpft.
Was ich aber Wolfgang auch hoch anrechnen muss, sind die
Beschreibungen von Gegenden oder von Andrey scharfen
Sinnesfähigkeiten. Gerüche oder Geräusche führt er sehr gut aus.
Alles in einem muss ich mich zwischen 3 und 4 Sternen entscheiden.


****Fazit****

Ein Hohlbein Fan sollte sich das Buch schon zulegen. Also, ich
bereue es auf jeden Fall nicht das Buch gelesen zu haben. Aber
ich hoffe nur, das der 4. Teil, falls es einen geben sollte,
besseres zu bieten hat. Z.B. völlig neue Ideen und weniger
Brutalität.

Buchinformationen:

Der Todesstoss – Chronik der Unsterblichen Band 3
Von Wolfgang Hohlbein
Buch-Nr. 030106
Ich habe c.a 40 DM beim Bertelsman Club für das Buch bezahlt.
Ich denke jetzt müßte es aber billiger sein.


----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-12-01 11:45:18 mit dem Titel Flut: Der Titel ist interessanter als das Buch!

Letztes Jahr habe ich das Buch Flut von meinem Freund und
einem Kumpel zum Geburtstag geschenkt bekommen. Natürlich war
ich begeistert ein weiteres Hohlbein Buch lesen zu können,
doch die Begeisterung hielt nicht sehr lange an.

****Kurze Zusammenfassung****

Seit Wochen regnete es ununterbrochen auf der ganzen Welt. Doch
dies schien kein natürliches Phänomen zu sein, sondern eher ein
Zeichen für das kommende Jüngste Gericht und schließlich das
Ende der Welt.
Mit dieser Theorie wird auch die junge Rachel konfrontiert,
derren Leben von fremden Männern bedroht wird, die sie mit
allen Mitteln entführen wollen.
Nur einer scheint sie wirklich beschützen zu können, nämlich
Benedikt Darkov, der ich hilft den Männern zu entkommen. Aber
damit werden sie schließlich auch noch von der Polizei verfolgt,
die Benedikt für einen gefährlichen Mann halten.
Laurie versteht die Welt nicht mehr, denn laut Benedikt ist sie
wohl nicht die erste, die entführt werden soll. Lauries ver-
schwundene Freundin soll sich in den Fängen dieser Männer be-
finden und mit ihr einige andere Frauen.
Nur langsam, zwischen Flucht und Angst rückt Benedikt mit der
Wahrheit raus, der zugleich von Laurie gefürchtet wird, aber
auch als ihr einziger Verbündeter erscheint.
Schließlich erfährt sie die unglaubliche Wahrheit oder Geschichte?
Laurie und die anderen Frauen sind im gleichen Alter und wurden
damals alle adoptiert. Eine der Frauen ist die Zwillingsschwester
von Benedikt. Sie wurden kurz nach dem Millenium geboren und
tragen eine wichtige Rolle für die Theorie des Jüngsten Gerichtes.
Denn eines der Zwillinge ist der Bote Gottes, der die Welt rettet
und sie in eine bessere Zeit bringt, der andere Zwilling aber ist
der Bote des Teufels, der das Ende der Welt mit sich bringt.
Werden Laurie und Benedikt von den Männern gefangen genommen?
Stimmt die Theorie der beiden Boten? Und wenn ja, wer ist der
gute und wer der Böse?
Lest selbst.

****Der Autor****

1953 wurde Wolfgang hohlbein in Weimar geboren. Seit einiger
Zeit hat er große Erfolge mit seinen Büchern zu verzeichnen,
die sich meistens mit mysthischen oder märchenhaften Themen
beschäftigen.
Meistens sind es einzel Exemplare, aber er schreibt auch Bücher
zu einer Reihe, z.B. die Chronik der Unsterblichen.
Heute lebt er als freier Schriftsteller und schreibt auch Bücher
mit seiner Freu Heike zusammen, wie z.B. das Buch Krieg der
Engel

Weitere Bücher von Hohlbein zum Thema:
- Vampire : Die Chronik der Unsterblichen, Dunkel
- Im Mittelalter: Der Inquisitor, Die Templerin
- Kirche oder religiöse Themen: Flut, Der Widersacher, Das
Teufelsloch, Das Avalon-Projekt


****Kommentar****

Der Anfang des Buches ist noch ganz spannend, bis auf die
makabere Mordszene im Krankenhaus, wo bei der Entführung der
gerade geborenen Zwillinge, jegliche Menschen, auch die Eltern
kalt abgemätzelt werden.
Hohlbein ist aber bekannt dafür, dass einige seiner Bücher
ziemlich brutale Szenen beinhalten.
Der Autor behält seinen altbekannten Stil bei, indem er die
Wahrheit nur stückchenweise dem Leser näher bringt und man erst
ganz am Ende die ganze Wahrheit erkennt. Jedoch bis ich da ankam,
verging einige Monate. Die ständigen langweiligen Jagd/Flucht-
szenen sind sehr uninteressant gewesen und haben mich kaum zum
weiterelesen animiert. Deshalb legte ich das Buch öfters ins
Regal zurück.
Denn das einzigste spannende war halt nur, ob die Theorie um das
Jüngste Gericht wirklich stimmte und was Laurie damit zu tun hat,
bzw. wer Bendeikt überhaupt war.
Dennoch überzeugten mich einige Wendepunkte doch noch weiter zu
lesen z.B.( Für all die, die das Buch noch nicht gelesen haben,
rate ich die Wendepunkte zu überspringen, denn sonst habt ihr gar
keine Spannung mehr):
- ein Wendepunkt ensteht, als Benedikt endlich Laurie die
Weltuntergangstheorie erzählt
- dann, wo DeVille als Benedikts Vater entlarvt wird
- Benedikt Laurie eigentlich gar nicht helfen wollte, jedenfalls
anfangs nicht, sondern alles nur ein abgesprochenes Spiel war
- Das Ende natürlich, wo sich raustellt wer der bote Gottes und
wer der des Teufels ist
- das der Pabst bei der Entführung der Säuglinge dabei war

Das beste am Buch ist auf den letzten Seiten zu finden. Nicht
nur die Wahrheit, sondern auch der Kampf um das Überleben der
Menschheit.
Einige würden jetzt sagen, dass es bei solchen Büchern immer
ein Happy end gibt, also wäre da doch die Spannung weg. Ich
sage nur dazu, dass es bei Hohlbeins Bücher nicht immer ein
Happy End gibt, nehmen wir da doch mal von ihm das Buch“ Der
Inquisitor“.
Also, das Ende des Buches, lässt den Roman auf jeden Fall in
einem besseren Lichte stehen. Am meisten gefällt mir aber bis
jetzt das Cover.*g*


****Fazit****

Ich würde das Buch generell nicht weiterempfehlen. Nur diejenigen,
für die jedes Hohlbein Buch ein muss ist, sollten es kaufen,
sonst nicht. Da gibt es wirklich bessere Bücher, besonders von
Hohlbein.
Wenn, dann leiht es Euch lieber aus.
Zu dem Preis kann ich leider nicht sagen, weil das Produkt ja ein
Geschenk war.

Infos:
Flut
Wolfgang Hohlbein
ISBN: 3-7951-1733-X


----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-05-26 20:46:01 mit dem Titel Die Templerin: Nichts für schwache Nerven!

Da ich auch ein großer Hohlbein Fan bin, möchte ich
nun mal einen Bericht über einen seiner Romane schreiben.
Da fiel mir doch gleich das Buch „ Die Templerin“ ins
Auge.


**** Story****

Vor langer, langer Zeit und zwar im 12. Jahrhundert wird
das Leben eines in Friesland wohnenden Mädchen total
verändert.
Die 15 Jährige Robin wächst zwar ohne Vater, aber trotzdem
wie andere Mädchen auf, bis sich in einer kurzen Zeit
alles ändert.
Durch ein schlimmes Eifersucht-Drama verliert sie einen
guten Freund, besser gesagt ihre erste Liebe. Doch das
Ereignis zieht noch weitere Konsequenzen mit sich, denn
ab dem Zeitpunkt liegt das Leben aller Dorfbewohner
in der Hand eines Tempelritters.
Als Robin eines nachts zu dem Grab ihres Geliebten geht,
um den Schmerz besser verarbeiten zu können, spürt
sie instinktiv, das Schmerz und ein Kampf bevor steht.
Und so kommt es auch. Das Dorf steht in Flammen, überfallen
von Fremden Männern, die kein Erbarmen mit den einfachen
Leuten zeigen.
Das Mädchen findet Zuflucht in einem Kloster und bleibt dort
vorläufig, aber nur, weil man sie für einen Jungen hält.
Doch ihr Leben ist trotzdem noch in Gefahr. Denn die Mörder
wissen, das Robin ihre Gesichter kennt und man wird sie
töten wollem, damit sie für immer schweigt ...


**** Kommentar ****

Als kleine Anmerkung. Ich liebe die Hohlbein Bücher, die die
Zeit in den früheren Jahrhunderten beschreiben.
Wolfgang Hohlbein bringt einem die damalige Zeit sehr nahe,
man fühlt sich wie in die Vergangenheit zurück versetzt.

Das Buch hat einige Elemente zu bieten.
Romantische, traurige, aber auch ziemliche brutale Ausschnitte.

Traurige: S. 113 Hier wird die Szene nach dem Überfall des
Dorfes beschrieben.
---- Später dann, als der Kampf gegen das Feuer gewonnen schien,
war es etwas ruhiger geworden, und nun hatten die Menschen
damit begonnen, die Toten wegzuschaffen. Robin war ein paarmal
angesprochen worden, aber sie hatte nicht reagiert, und sie
wußte nicht einmal, von wem ( obwohl sie sich schemenhaft
zu erinnern glaubte, daß es einmal sogar Gernot von Elmsatt
gewesen war.). Schließlich hatten die anderen wohl begriffen,
daß sie in ihrem Schmerz einfach allein sein wollte. ----

Brutale Szenen: S. 125 Robin wird von einem Ritter gequält

---- Sie brach mit einem Schrei ab, als Ottos eisenbehandschuhte
Hand ihre linke Brust ergriff und mit grausamer Kraft zusammen-
preßte. „Sag uns die Wahrheit, oder es wird schlimmer“ sagte Otto
kalt. „Aber ich sage die Wahrheit“ wimmerte Robin. Tränen
des Schmerzen liefen über ihr Gesicht. „Wirklich ihr müßt mir
glauben!“ Der Schmerz war unbeschreiblich. Otto drückte mit so
gewaltiger Kraft zu, daß sie meinte, ihre Brust würde in Stücke
gerissen. ----

Romantische Szenen: S. 305

----Salim sah sie aus seinen dunklen, unergründlichen Augen,
an, dann beugte er sich herab und küßte ihr die Tränen von der
rechten Wange. „Das“, flüsterte er. „ Und das.“ Seine Lippen
berührten ihre andere Wange und glitten dann sanft hinab zu
ihre, Mundwinkel. „ Und das.“


Spannung zieht sich durch das ganze Buch. Man denkt schon am
Anfang, es könnte nicht mehr schlimmer werden, doch weit ver-
fehlt.
Nach dem Eifersuchtsdrama wird das Dorf überfallen und selblst
im sicheren Kloster findet Robin keine Ruhe.

Der Roman ist wirklich bildlich beschrieben worden. Man kann
sich die Landschaften, die Gebäude und die Menschen genau
vorstellen.

**** Autor ****

Wolfgang Hohlbein ist 1953 in Weimar geboren. In einer sehr
wichtigen Stadt in Punkto Literatur, weil ja auch Johann
Wolfgang von Goehte dort gelebt hat.
Hohlbein lebt heute als Freier Schriftsteller und schreibt auch
Romane mit seiner Frau Heike zusammen, wie z.B. Krieg der
Engel.
Tipp: Romane die auch in früheren Jahrhunderten spielen:
Der Inquisitor, Die Chronik der Unsterblichen – Am Abgrund
und der Vampyr.

**** Fazit ****

Ich war begeistert von dem Buch und habe es auch gleich
meinen Freundinnen ausgliehen, die meine Meinung teilen.
Nur wer schwache Nerven hat, sollte das Buch lieber nicht
lesen.


----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-11-27 08:16:29 mit dem Titel Die Chronik der Unsterblichen Band 4 - Der Untergang

Kann ein Unsterblicher doch getötet werden?

Endlich habe ich auch den 4. Teil der Chronik der Unsterblichen durchgelesen. Nach langem warten, hat es sich auch wirklich gelohnt. Von dem 3. Teil war ich ja nicht so begeistert gewesen, doch \"Der Untergang\" ist um einiges besser gelungen. Nun erstmal zur Buchbeschreibung:

**** Die Vorgeschichte von den drei anderen Teilen ****

Andrej Delàny ist ein besonderer Mensch. Er wird nie krank und selbst schwer verletzt kann er überleben. Nach und nach überkommt ihm das Gefühl, dass er vielleicht gar kein Mensch ist, sondern ein Unsterblicher. Seine Wunden, die er sich im Kampf zuzieht, verheilen nach kruzer Zeit und seine Instinkte und Sinne ähneln eher einem Tier. Man könnte ihn als Vampyr bezeichnen. Auf der Suche nach der Wahrheit über seine Art lernt er viele Menschen kennen, z.B. den ehemaligen Sklavenhändler Abu Dun, den er im 2. Teil \"Der Vampyr\" besiegt und sozusagen zur guten Seite bekehrt.
Abu Dun begleitet ihn und sie müssen sich beiden großen Gefahren aussetzen. Z.B. der Inquisition. Die Kirche jagt nach den gottlosen Geschöpfen, angeblich im namen Gottes. Zum anderen muss Andrej lernen, dass die Wesen seiner Art meistens böse sind und nur darauf aus sind einen zu töten. Denn wenn die sogenannten Vampire einen ihrer Art töten, können sie deren Kraft aufnehmen und sehr mächtig werden. Doch Andrej spürt am eigenen Körper, wie schrecklich so ein Transfer sein kann. Denn die böse Seele des anderen versucht seine eigene zu bekämpfen. Zum Glück konnte sein Geist immer als Gewinner hervorgehen, doch den mächtigen Vampyr in sich zu besänftigen, ist ungeheuer anstrengend. Im 3. Teil namens der Todesstoss retten er und Abu Dun ein Zigeunermädchen namens Alessa vor der Hexenverbrennung. Sie erzählt ihm, dass in Deutschland eine Puuri Dan in einer Zigeunersippe lebt, die ihm einiges über seine Herkunft verraten kann. Mehr bekommt er nicht zu hören, denn Alessa stirbt in seinen Armen an einer mysteriösen Krankheit, obwohl sie auch eine Unsterbliche ist. Kurzer Hand brechen er und Abu Dun nach Deutschland auf.

**** Story: Der Untergang ****

Einige Zeit sind nun Andrej und Abu Dun auf der Suche nach der Puuri Dan.
An einem Teich entdeckt der Unsterbliche ein Mädchen, welches er zunächst für Alessa hält. Aber das ist unmöglich, da sie ja in seinen Armen gestorben war. Das Mädchen zeigt ihm den Weg. Andrej wundert sich, wie freundlich und furchtlos sie mit ihm spricht, denn er ist doch ein Fremder. Sie führt in in einen Hinterhalt und versucht zusammen mit ihren Geschwister Abu Dun und den Unsterblichen zu töten.
Als Andrej aus seiner Bewußtlosigkeit erwacht, findet er sich in einem Zigeunerlager wieder und zu seiner Überraschung, befindet sich dort auch die gesuchte Puuri Dan. Das Gespräch entwickelt sich aber nicht so, wie der Unsterbliche sich es erhofft hat. Die Puuri Dan, eine sehr, sehr alte Frau redet meist nur in Rätsel und gibt ihm wenig, fast kaum Antworten auf seine Fragen.
Er beschließt solange bei der Sippe zu bleiben, bis er endlich die Wahrheit gehört hat. Abu Dun ist aber wenig begeistert von der Idee und befürchtet, dass früher oder später ein Unheil geschehen wird. Mehr und mehr geraten die beiden Freunde aneinander. Währenddessen muss Andrej bei der Sippe arbeiten, um bei ihnen bleiben zu können. Dabei lernt er Elena kennen, die Frau eines sehr angesehenen Mannes in der Sippe. Elena übt auf Andrej eine unwiderstehliche Anziehungskraft aus, was ihn sehr verwirrt. Aber nicht nur ihr Verhalten ist mysteriös, im nähe gelegenen Dorf passieren komische Dinge, der Bäckermeister hält Elena für eine Hexe, später wird seine Mühle von Ratten überfallen. Außerdem wird ein Geistlicher von den gleichen Kindern überfallen, die auch Andrej und Abu Dun fast getötet hätten.
Was geht nur vor? Ist Elena wirklich eine Hexe? Wer sind diese Kinder und warum verfügen sie über unmenschliche Kräfte ? Mehr und mehr spürt Andrej die Gefahr, die in der Zigeunersippe auf ihn lauert, aber ist es dann nicht schon zu spät?

****Cover****

Ich beschreibe nun das Cover, welches vom Bertelsmann Club stammt. Zu sehen sind ein Mann, ich nehme an Andrej, der in den Armen einer Frau liegt, bestimmt Elena. Im Hintergrund ist ein Fluß und Felsen. Alles hat einen dunklen grün-Stich. Sieht sehr geheimnisvoll aus, angepasst an die vergangene Zeit.
Mir gefällt das Cover sehr und diesmal passt es auch zum Inhalt des Romans.

****Autor****

Wolfgang Hohlbein gehört nun wirklich zu den meist gelesenen Autoren. 1953 in Weimar geboren, entdeckte er früh seine Leidenschaft zum Schreiben.
Er ist einer der erfolgreichsten Autoren Deutschlands und gewann auch zahlreiche Wettbewerbe. Z.B. sein Roman \"Das Druiden Tor\" ( war mein erstes Buch, was ich von ihm gelesen habe) rangierte jahrelang auf den Bestsellerlisten. Für ein Fantasy Roman, eine gewaltige Leistung.
Einige Bücher, wie die Chronik der Unsterblichen spielen in vergangenen Jahrhunderten. Sie beschäftigen sich mit Fabelwesen und auch viel mit der Kirche/Inquisation. Zu nennen wären da \"Die Templerin\" und \"Der Inquisator\".
Ab und zu schreibt Hohlbein mit seiner Frau Heike zusammen. Z.B. das Buch \"Märchenmond\" und \"Krieg der Engel\" sind bekannte Bücher von den Beiden.
Heute wohnt Wolfgang mit seiner Familie, bestehend aus 6 Kindern und einer großen Anzahl von Katzen und Hunden, in der Nähe von Neuss.


****Kommentar****

Ein großes Lob an Hohlbein, denn im Gegensatz zum letzten Teil, ist der Untergang, nicht mehr ganz so brutal. Die \"Massacker\" Szenen haben nachgelassen. Darüber war ich sehr erfreut gewesen, wie man nämlich in meinem Bericht zu \"Der Todesstoss\"(Teil 3) entnehmen konnte, ging mir diese ständigen Kampfszenen, die meist ziemlich geschmacklos waren, auf die Nerven. Hohlbein hat sich diesmal mehr mit der Wahrheitsfindung beschäftigt.
Diesmal gab es auch mal einigermaßen romantische Szenen, z.B. zwischen Elena und Andrej. Wobei man trotzdem nicht genau wußte, ob es wirklich gut ist, dass sich der Unsterbliche mit dem Zigeunermädchen einlässt.
Man kann sagen, dass in der ersten Hälfte des Buches nicht besonders viel Action passiert. Alles arbeitet auf den Höhepunkt hin. Das hat mir aber eigentlich ganz gut gefallen. Denn trotz der wenigen Action-Szenen baute sich Spannung auf. Durch Abu Dun, der mehr und mehr Andrej abrät länger in der Sippe zu bleiben. Oder die Geschehnisse im anderen Dorf. Aber auch die Tatsache, dass sich Andrej nach jeder Nacht krank fühlt, obwohl er doch Unsterblich ist.
Man sieht nur die Sicht von Andrej, bekommt kaum Vorausdeutungen von einem auktorialen Autor. Daher kann man sich selber Gedanken über die Sippe und alles machen. Wird daher aber auch manchmal in die Irre geführt. So etwas liebe ich. Denn am Ende kommt meistens alles anders, um so mehr ist man dann geschockt. Genau das trat auch bei diesem Buch auf. Die letzten 100 Seiten, waren total spannend, langsam kam nämlich die Wahrheit zur Schau.
Keiner schien so zu sein, wie man dachte und so einen Wendepunkt ist einfach klasse zu lesen. Also für mich war das Ende absolut krass und sehr gut gelungen. Mehr möchte ich aber nicht darüber verraten.
Nun kommen wir zum Schreibstil des Autors. Neben den Spannungs- und Wendepunkten sind für mich auch die Beschreibungen wichtig. Hohlbein kann z.B. wunderbar die Sinne von Andrej beschreiben. Man fühlt beinahe mit oder riecht mit.*g*
Die Landschaften und die Menschen werden teils bis ins kleinste Detail erläutert, so das man sie sich gut vorstellen kann. Besonders schön fand ich immer die Betrachtung Andrej`s von Elena. Wie er ihre Haut im Mondschein sieht u.s.w. . Die ganze Atmosphäre wirkt dadurch romantisch und leidenschaftlich.
Manchmal haben mich aber bestimmte Sätze stutzig gemacht. Z.B. einmal sagt oder denkt Andrej das Abu Dun selbst als Hans-Wurst gut aussehen würde. Hallo? Hans-Wurst? Wie kommt ein Mann im Mittelalter auf Hans-Wurst?
Es gab noch weitere Sätze oder Tatsachen, die ins Mittelalter nicht paßten. Nagut, manchmal waren sie ziemlich lustig.


****Fazit****

Das Buch ist ganz gut gelungen, besonders das Ende. Es ist auf jeden Fall besser als der dritte Teil, aber dennoch nicht so gut, wie die ersten beiden Büchern. Ich empfehle aber unbedingt alle Bücher zulesen und wenn es geht, hintereinander. Bei mir lag mindestens ein Jahr zwischen dem ersten und dem vierten Teil. Man vergisst schon ein paar Einzelheiten, die am Schluß aber wichtig sind, um das ganze Wesen Andrej`s zu verstehen. Dennoch muss ich sagen, dass die Chronik der Unsterblichen eine wirkliche Meisterleistung von Hohlbein ist. Und es sich wirklich lohnt, wenn man alle 4 Teile liest.

Buchinfos:
Die Chronik der Unsterblichen Teil 4 - Der Untergang
Wolfgang Hohlbein
Gekauft beim Bertelsmann Club für 16.90 €
Buch-Nr: 001393
www.derclub.de



----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-09-12 12:09:23 mit dem Titel Der Ring des Sarazenen: Fortsetzung von Die Templerin

Beim Durchblättern des Bertelsmannkataloges fiel mir das neue Hohlbein Buch ins Auge und zwar die Fortsetzung zu seinem gelungenem Roman \"Die Templerin\". Ich hatte gar keine Ahnung davon, dass es irgendwann mal fortgeführt wird, um so schneller musste ich den Roman kaufen.
Hier nun mein Urteil:

*****Vorgeschichte: Die Templerin****

12.Jahrhundert: Robin, ein 15 jähriges Mädchen erlebt das schlimmste was einem Menschen passieren kann. Ihr ganzes Dorf wird überfallen und in Flammen gelegt. Sie findet Zuflucht in einem Kloster, aber nur weil man sie dort für einen Jungen hält. Dort lernt sie Salim kennen und lieben. Nur er und Bruder Abbè wissen ihr Geheimnis. Seit dem ist sie geschützt und gut aufgehoben, doch sie muss ständig auf der Hut sein.

**** Story: Der Ring des Sarazenen****

Die jetzt 16 Jahre alte Robin ist nun seit einiger Zeit mit den Tempelrittern unterwegs, um ins Heilige Land zu ziehen. Unterwegs haben sie etliche Orden besucht, um Unterstützung und Anhänger für ihr Vorhaben zu gewinnen.
Auf einem Schiff Richtung Salims Heimat, werden sie von Fremden angegriffen und Robin wird von ihren Leuten getrennt. Sie erwacht in einem kleinen Fischerdorf an der Küste und wird gleich mit der andersartigen Kultur konfrontiert von der ihr Salim schon viel erzählt hat. Zunächst wird sie gut beherbergt, doch als sie den Hausherren niederschlägt und das noch vor anderen Männern, wird sie an einen Sklavenhändler verkauft.
Doch sie soll nicht als normale Sklavin weiterverkauft werden. Im Gegenteil, sie wird in elegante und teure Gewänder gehüllt, bekommt Tanz- und Benehmstunden. Schließlich ahnt sie, dass man sie in einen Harem schicken will und es scheint auch einige Interessierte zu geben. Flucht scheint aussichtslos zu sein, doch wird der Ring, den Salim vor dem Schiffskampf ihr geschenkt hat, sie beschützen?

****Cover****

Cover vom Heyne Roman aus dem Bertelsmann Club: Ein gemaltes Bild, auf dem ein altes, dunkles Schloss neben einem Wassergraben abgebildet ist. Dahinter Wald und Sträucher.
Der Himmel stellt mit seinen hellen und warmen Farben ( Blau, Rot, Gelb) einen starken Kontrast zu dem düsteren Gemäuer dar.
Erst wenn man bis zum Ende gelesen hat, macht das Cover einen Sinn. Der in der ersten Hälfte kommen Schlösser nicht vor. Dennoch gefällt mir das Cover sehr, es wirkt fast mystisch.

****Autor****

Geboren 1953 in Weimar, in der auch literarische Genies wie Goethe wohnten. Er schrieb zig Romane in den verschiedensten Genres z.B. Science Fiction, Fantasy, Horror... Mit den meisten Romanen z.B. Das Druiden Tor, schaffte er es sogar in die Bestsellerlisten. Heut zu Tage lebt er als Freier Schriftsteller mit seiner Familie in Neuss und jetzt weiß ich auch wo das liegt, nämlich in der Nähe von Düsseldorf. Der Ring des Sarazenen gehört zu den Romanen, die in früheren Jahrhunderten spielen, genau wie sein Vorgänger Die Templerin.
Romane anderer Genres:
Fantasy - Der Widersacher, Das Druidentor, Das Avalon Projekt
Thriller - Wolfsherz, Flut
Science Fiction: Das Netz
Weitere Historische Romane: Der Inquisitor, Die Chronik der Unsterblichen.

****Kommentar****

Die erste Hälfte des Romans hat jede Menge Spannung zu bieten. Angefangen von dem Kampf auf dem Schiff, die Ereignisse des Fischerdorfes bis hin zu Robins Flucht vor dem Sklavenhändler.
Außerdem erfährt man erst gegen Ende des Buches was es mit dem Ring auf sich hat. Vorher erhält man nur wenige Informationen und auch nur eingebettet in Märchen und Sagen der Wüstenmenschen.
Jedoch die Flucht vor den Assassinen in der Wüste fand ich etwas langatmig und uninteressant, desto spannender war aber das Ende, wo Robin erneut entführt wird, nun aber von den Assassinen, die genau den gleichen Ring wie Robin tragen. Mehr möchte ich über das Ende nicht verraten, sonst würde es die ganze Spannung nehmen, aber ich sage gleich, dass das Ende ziemlich voraussehbar ist.
Vielleicht hätte Hohlbein aber noch ein paar Ideen mehr in den Roman einfließen lassen können. Ich hätte z.B. gut gefunden, dass Robin wirklich in einen Harem kommt. Das wäre viel interessanter gewesen und die komisch angedeutete Liebesstory von Omar und Robin fand ich etwas unrealistisch. Welche Frau würde sich in einen Mann verlieben, der sie und tausend andere Menschen entführt und versklaven möchte? Das Omar sich in sie verliebt, kann ja gut sein, doch das sie teils Gefühle für ihn empfindet, obwohl sie es selbst nicht versteht, ist keine gute Idee gewesen.
Wendepunkte gabe es einige z.B. dass das ganze Fischerdorf auch versklavt wurde, weil der eine Mann den Sklavenhändler täuschen wollte. Auch die gescheiterte Flucht oder die wahre Identität von Harun ( der Mann der ihr Benehmen beibringen sollte) sorgten für Abwechslung und Verwirrung, die mir sehr gefielen.
Außerdem bekommt man auch einen guten Einblick in die frühere Kultur der östlichen Länder. Die Stellung der Frau beispielsweise u.s.w. .
Manche Sätze, Passagen oder Ereignisse wurde teils zu oft wiederholt. Robins ständiger Durst und Hunger. Die Beschreibungen ihrer spröden Lippen. Oft wurden sie bis ins Detail beschrieben, obwohl dies Hohlbein schon ein paar Seiten zuvor gemacht hat. Man muss nicht wirklich alles wiederholen, vielleicht nur kurz anschneiden, schließlich hätte dem Buch ein paar Seiten weniger nicht geschadet.


****Fazit****
Alles in einem ist der Roman \"Der Ring des Sarazenen\" eine gute Fortsetzung von \"Die Templerin\". Nicht ganz so brutal , aber auch nicht ganz so atemberaubend. Schön zu lesen mit einigen Spannungs- und Wendepunkten, Auf jeden Fall ein Muss für jeden Hohlbein Fan und für die, die es noch werden wollen*g*.

Buchinfos:
Der Ring des Sarazenen
Wolfgang Hohlbein
Wilhelm Heyne Verlag München
Zu kaufen im Bertelsmann Club für 19.90 €
ISBN: 3-453-20704-1

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