Wüstenrennmäuse Testbericht


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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
- Futterkosten:
- Pflegeaufwand:
- Spielbereitschaft:
Erfahrungsbericht von sabs
Die Mäusezucht...
Pro:
super süß, pflegeleicht, geringer Kostenaufwand
Kontra:
nicht für Kleinkinder
Empfehlung:
Ja
Vor einiger Zeit kam meine Zwillingsschwester mit ihrem treuen Blick zu meiner Mama. „Sag mal, wie fndest du Mäuse?..
„Warum?“, fragte meine Mutter.
Hm, meine Schwester hat 2 Wüstenrennmäuse zu ihrer Verlobung geschenkt bekommen. Anfangs waren wir nun gar nicht begeistert. Mäuse, in der Wohnung? Na ja…
Nach und nach wurde es dann Realität: 2 Nager gehörten von nun an zu unserer Familie. Racker und Chicka tauften wir sie. Seid dem hatte mein Vater einen neuen Fernseher… *ggg*
Es sind halt Tiere. Und so begannen sie bald, sich zu vermehren… (Meine Schwester wollte unbedingt ein Pärchen). Leider klappte das wohl anfangs nicht so. Doch dann sonderte sich Chicka immer mehr ab und wurde so richtig zickig…Eines Tages war es soweit: Babys kamen zur Welt. insgesamt waren es dann 6.
Leider überlebten nur 2. Die anderen waren zu schwach, eins blind. Die beiden Überlebenden sind grau und heißen Willi und Maja. Sehr frech die zwei… ;-)
Von dem letzten Wurf haben alle überlebt.
Nach meiner Erfahrung kann ich sagen, dass die Mäusemama am Anfang nicht genau wusste, was das mit den Kindern so auf sich hat. Wollten sie säugen, ist sie weggegangen. Sie hat die kleinen durch die Gegend geworfen und so… Erst wollten wir nicht, dass sie noch mehr Kinder bekommt. Aber offensichtlich brauchte sie mehr Erfahrung und wir auch. Jetzt klappt es viel besser.
Das haben wir raus gefunden: Grade während der „Stillzeit“ und danach sollte man der Mäusemama trinken bereitstellen. Am besten Wasser mit Nagervitaminen. Die Mäuse können relativ früh auf die Hand genommen werden, dann gewöhnen sie sich daran und sind später nicht so scheu. Wenn die Mutter bei dem ersten Wurf reagiert wie unsere Chicka und die Kinder nicht säugt, sollte man nicht aufgeben! Haferflocken mit wenig Wasser aufquellen lassen. (mind.1 Stunde, sonst quellt es im Bauch der Mäuse, das wäre sehr schlecht…) dann auch ein paar Tropfen Nagervitamine dazu. Die Kleinen kann man auf die Hand nehmen, dann etwas von den Haferflocken auf die Fingerspitze. Die lutschen es dann ab. Wir haben die Babys auch gewogen. Meistens sind die schwereren auch die stärkeren. Die Schwächeren haben wir dann mit der Wärmelampe gewärmt und mit der Hand wie oben beschrieben gefüttert.
Die Mäuse essen übrigens so ziemlich alles. Unsere mögen vor allem Kiwis (aber bitte nur die Goldkiwis…) und Möhren. Auch beliebt ist ab und zu mal ein Stück Melone. Und normales Nagerfutter.
Wir halten unsere Mäuse in 2 Aquarien. Eins ist mit Hamsterstreu gefüllt, eins mit Vogelsand. So haben sie genug Abwechslung. Wir haben die 2 Aquarien mit einer eigenen Röhrenkonstruktion verbunden. Klopapierrollen sind sehr beliebt zum Gänge - bauen.
Ungechlortes Klopapier oder Küchenpapier kann als Nestmaterial benutzt werden. Einfach nur in kleinere Stücke reißen und ins Streu legen.
Man sollte sich übrigens jeden Tag mindestens 15 Minuten mit den Mäusen beschäftigen. Sonst werden sie schnell Menschenscheu!
Natürlich sind sie nichts zum Kuscheln und man muss immer aufpassen, dass sie nicht weglaufen. Aber sie sind echt niedlich anzuschauen. Man hat sehr viel Spaß mit ihnen.
Ich hoffe, ich konnte Mäuseanfängern etwas helfen. Aller Anfang ist schwer. Aber das wird immer besser, je mehr Erfahrung man bekommt.
„Warum?“, fragte meine Mutter.
Hm, meine Schwester hat 2 Wüstenrennmäuse zu ihrer Verlobung geschenkt bekommen. Anfangs waren wir nun gar nicht begeistert. Mäuse, in der Wohnung? Na ja…
Nach und nach wurde es dann Realität: 2 Nager gehörten von nun an zu unserer Familie. Racker und Chicka tauften wir sie. Seid dem hatte mein Vater einen neuen Fernseher… *ggg*
Es sind halt Tiere. Und so begannen sie bald, sich zu vermehren… (Meine Schwester wollte unbedingt ein Pärchen). Leider klappte das wohl anfangs nicht so. Doch dann sonderte sich Chicka immer mehr ab und wurde so richtig zickig…Eines Tages war es soweit: Babys kamen zur Welt. insgesamt waren es dann 6.
Leider überlebten nur 2. Die anderen waren zu schwach, eins blind. Die beiden Überlebenden sind grau und heißen Willi und Maja. Sehr frech die zwei… ;-)
Von dem letzten Wurf haben alle überlebt.
Nach meiner Erfahrung kann ich sagen, dass die Mäusemama am Anfang nicht genau wusste, was das mit den Kindern so auf sich hat. Wollten sie säugen, ist sie weggegangen. Sie hat die kleinen durch die Gegend geworfen und so… Erst wollten wir nicht, dass sie noch mehr Kinder bekommt. Aber offensichtlich brauchte sie mehr Erfahrung und wir auch. Jetzt klappt es viel besser.
Das haben wir raus gefunden: Grade während der „Stillzeit“ und danach sollte man der Mäusemama trinken bereitstellen. Am besten Wasser mit Nagervitaminen. Die Mäuse können relativ früh auf die Hand genommen werden, dann gewöhnen sie sich daran und sind später nicht so scheu. Wenn die Mutter bei dem ersten Wurf reagiert wie unsere Chicka und die Kinder nicht säugt, sollte man nicht aufgeben! Haferflocken mit wenig Wasser aufquellen lassen. (mind.1 Stunde, sonst quellt es im Bauch der Mäuse, das wäre sehr schlecht…) dann auch ein paar Tropfen Nagervitamine dazu. Die Kleinen kann man auf die Hand nehmen, dann etwas von den Haferflocken auf die Fingerspitze. Die lutschen es dann ab. Wir haben die Babys auch gewogen. Meistens sind die schwereren auch die stärkeren. Die Schwächeren haben wir dann mit der Wärmelampe gewärmt und mit der Hand wie oben beschrieben gefüttert.
Die Mäuse essen übrigens so ziemlich alles. Unsere mögen vor allem Kiwis (aber bitte nur die Goldkiwis…) und Möhren. Auch beliebt ist ab und zu mal ein Stück Melone. Und normales Nagerfutter.
Wir halten unsere Mäuse in 2 Aquarien. Eins ist mit Hamsterstreu gefüllt, eins mit Vogelsand. So haben sie genug Abwechslung. Wir haben die 2 Aquarien mit einer eigenen Röhrenkonstruktion verbunden. Klopapierrollen sind sehr beliebt zum Gänge - bauen.
Ungechlortes Klopapier oder Küchenpapier kann als Nestmaterial benutzt werden. Einfach nur in kleinere Stücke reißen und ins Streu legen.
Man sollte sich übrigens jeden Tag mindestens 15 Minuten mit den Mäusen beschäftigen. Sonst werden sie schnell Menschenscheu!
Natürlich sind sie nichts zum Kuscheln und man muss immer aufpassen, dass sie nicht weglaufen. Aber sie sind echt niedlich anzuschauen. Man hat sehr viel Spaß mit ihnen.
Ich hoffe, ich konnte Mäuseanfängern etwas helfen. Aller Anfang ist schwer. Aber das wird immer besser, je mehr Erfahrung man bekommt.
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