Zitronengras Testbericht

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Erfahrungsbericht von LeaofRafiki

Zitronengras ist nicht für Kühe

Pro:

herrliche Tee- und Gewürzpflanze

Kontra:

teuer, mir ist sie leider eingegangen

Empfehlung:

Ja

Aller guten Dinge sind drei, und so geht es nun um den dritten Bestandteil meines heißgeliebten (und meist eisgekühlt getrunkenen) zitronigen Kräutertees: das Zitronengras oder auch Lemongras (der zweite, Zitronenstrauch hat leider keine eigene Kategorie hier):

Cymbopogon citratus, das vor Jahren Bestandteil einer meiner ersten Bestellungen bei Kräuterzauber (heute www.ruehlemanns.de) war, da ich schon immer eine Vorliebe für exotische (Kräuter)Pflanzen hatte, die ich als Tee-, Gewürz- oder Heilpflanze verwenden könnte.

Zitronengras ist, wie der Name schon sagt, botanisch gesehen ein Gras, kommt ursprünglich aus den asiatischen Gebieten und ist vom Aussehen her eher unspektakulär, nämlich schilfähnlich. Unter besten Bedingungen kann es knapp 1,5 m hoch werden, diese fand es bei mir nicht, kümmerte vor sich hin und überlebte den ersten Winter nicht - bei einer Pflanze, für die ich 1997 DM 9,50 bezahlt hatte (heute kostet eine Pflanze € 5,70), schon recht ärgerlich! Vielleicht hing es ja damit zusammen, daß ich sie erst zum Spätsommer hin bekam und sie so einen Umzug und eine Klimaumstellung verkraften sollte.

Ich hatte sie seinerzeit in einen großen Kübel gepflanzt, den ich dann im kommenden Jahr auf meine Terrasse hatte stellen wollen, an einen windgeschützten, vollsonnigen und warmen Ort, wie es sich für eine Tropenpflanze gehört, obwohl sie in ihrer Heimat auch halbschattige Stellen mag. Aber da ist es ja eh wärmer als bei uns...
Vielleicht hab ich sie aber auch zu gut gegossen, obwohl sie während der Wachstumszeit viel Wasser braucht, während sie in ihrer Ruhezeit (zum Überwintern bei knapp über 0 ° C) eher trockener gehalten werden soll.
Na ja, das Düngen hab ich damals auch „vergessen\" (Dünger bekommen meine Pflanzen eh recht selten), es kann also auch gut sein, daß mir dieser Starkzehrer das übel genommen hat.

Eine Vermehrung ist wenn dann über Wurzelteilung möglich, aber so weit ist es bei mir auch nicht gekommen...

Schade eigentlich, denn ich hatte mich so darauf gefreut, mir die frischen „Blätter\" als Tee aufbrühen zu können, ja vielleicht sogar welche als Wintervorrat zu trocknen, den ich dann entweder auch als Tee oder aber als Gewürz für asiatisch angehauchte Gerichte hätte verwenden können, denen es eine zitronige frische Note gibt. .

Mittlerweile bin ich also darauf angewiesen, Zitronengras in getrockneter Form zu verwenden. Gottlob hatten mir meine Eltern vor Jahren ein Päckchen Caña Limon, sogar in Demeter-Qualität, von einer Finca auf Gomera mitgebracht, das ich hüte wie meinen Augapfel und äußerst sparsam einsetze. Es gibt es aber auch (dann allerdings aus konventionellem Anbau) in Asia-Läden zu kaufen.
Was den Tee angeht, so bin ich zu „Citronella\" von Lebensbaum zurückgekehrt, einer Mischung aus Zitronengras, Zitronenverbene und Zitronenmelisse. Dieser, eiskalt mit einem Schuß Apfelsaft darin - ist die beste Erfrischung bei tropischen Temperaturen!

© LeaofRafiki 24.07.2003 / 10.08.03

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ACHTUNG FAKERSCHUTZ: Ich poste meine Berichte lieber selber und unter gleichem Nick regelmäßig bei Ciao, häufig bei Yopi, nach dem Relaunch selten Dooyoo, und noch seltener auf irgendwelchen anderen Plattformen, aber dafür vielleicht auf meiner Homepage www.leaofrafiki.de *grins*

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