Zitronengras Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von Haggia
Hilfe, ich esse Gras Muuuhhhh!
Pro:
schmeckt lecker
Kontra:
teuer
Empfehlung:
Ja
Für alle die die asiatische Küche mögen hab ich einen besonderen Leckerbissen entdeckt.
Wer gerne mal zum Chinesen geht, kennt mit Sicherheit diesen säuerlich, pikanten Geschmack der auf Zitronengras zurückzuführen ist. Da ich ab und zu mal gerne in die asiatische Richtung koche und beim Einkaufen durch Zufall auf eine Packung Zitronengras gestoßen bin hab ich es einfach mal mitgenommen und ausprobiert.
Beschreibung:
*************
Zitronengras gehört zu der botanischen Familie der Gräser (bot.: Gramineae, Poaceae). Diese Gewürzpflanze ist eine grasähnliche oder auch schilfartige Staude aus den Tropen Asiens mit langen, spitzen Blättern. Diese wachsen dann Büschelartig aus dem meist trockenem, sandigem Boden. Es benötigt keine besondere Pflege um die Pflanze bis zu einem Meter hoch werden zu lassen. Meist wächst sie im Umfeld des südostasiatischen Hauses, wo es dann bei Bedarf geerntet werden kann.
Trotz seines Namens hat Zitronengras nichts mit Zitrusfrüchten zu tun. Die Namensgebung erfolgte lediglich durch den zitronenähnlichen Duft, der das Gras beim Zerreiben entfaltet. Für den Duft und den Geschmack ist das ätherische Öl Citral verantwortlich. Dieses Öl ist der Hauptbestandteil von Zitronengrasöl.
Herkunft:
********
Die etwa 55 Arten der Gattung sind zumeist in Südasien, Südostasien und Australien heimisch. Das Ostindische Zitronengras (bot.: Cymbopogone flexuosus) kommt wild in Sri Lanka, Indien, Burma und Thailand vor; für das Westindische Zitronengras (bot.: Cymbopogone citratus) wird dagegen ein malaysischer Ursprung angenommen. Beide Arten werden auch in großem Umfang angebaut. Die kulinarisch bedeutsamere Art ist das Cymbpogone citratus. In Indien wird es zwar zur Parfumherstellung und als Heilkraut kultiviert, aber nicht als Gewürz verwendet. Die Verwendung in der Küche beschränkt sich auf Sri Lanka und Südostasien.
Verwendungsart:
***************
Obwohl Zitronengras bei uns noch zu den neueren Gewürzen zählt, findet man es immer häufiger in gut sortierten Supermärkten. Verwendet werden die zarten Halme getrocknet oder frisch. Zum Würzen von Eintöpfen, Schmorgerichten und Curry´s sollte man die frischen Halme fein gehackt verwenden. Allerdings ist es empfehlenswert, sie erst kurz vor dem Servieren hinzuzufügen.
In Ostasien werden die Blätter zu Serehpulver, einer curryartigen Gewürzmischung, zermahlen, die man vor allem für Fisch und Fleisch verwendet. In Indonesien bereitet man sehr häufig gerichtsspezifische pastenförmige Gewürzmischungen, die in asiatischen
Lebensmittelgeschäften erhältlich sind. Seien Sie aber vorsichtig mit dem Würzen dieser Pasten, sie sind sehr intensiv. Um bereits Ihrem Gemüse einen interessanten Geschmack zu verleihen, kochen Sie Gemüse in etwas Wasser, Brühe oder auch Kokosnußmilch, vermischt mit etwas Gewürzpaste und ihren gewohnten Zutaten. Ein wenig Paste vor dem Servieren unter Ihre Sauce gerührt, verstärkt den Eigengeschmack.
Das angenehme Aroma von Zitronengras ist nie dominierend; man kann Zitronengras notfalls durch Zitronenmelisse ersetzen (obwohl es nicht dasselbe ist), aber nicht durch Limettenschalen, Kaffernlimettenblätter oder Zitronenmyrtenblätter, die alle wesentlich dominanter schmecken.
Zitronengras wird auch als ätherisches Öl zur Parfümierung z. B. von Putzmitteln, Kerzen oder für Duftseifen verwendet.
Verwendeter Pflanzenteil:
***********************
Zitronengras (Lemongras) ist eine zarte, mehrjährige, tropische Gräserart, die bis zu 2 m hoch werden kann. Die Pflanze bildet dichte Horste mit langen, dünnen Blättern,
welche einen intensiven Zitronenduft abgeben, wenn man die Fasern aufbricht. Sie hat grünliche Blüten mit einem roten Schimmer und werden im Sommer in Büscheln ausgebildet. Verwendet wird jedoch nur der Stamm und die Blätter.
Geruch, Geschmack, Aufbewahrung:
********************************
Frisch und zitronenartig, sie verleiht den Speisen eine
säuerlich, pikante Würze.
Zitronengras sollten Sie an einem dunklen Ort
aufbewahren, denn Licht schadet dem ätherischen Öl
(Citral). Das Gewürz ist nicht lange haltbar und
sollte frisch verwendet werden.
Standort und Pflege:
*****************
Wer sich Zitronengras selbst anbauen möchte, tut dies am besten im Kübel, da es in unserem Klima, den Winter nicht übersteht muß es drinnen überwintern. Der beste Standort ist die volle Sonne, es braucht dann natürlich auch dementsprechend viel Wasser!
Fazit:
*****
Ich habe die „Zitronengrasstämme“ durch Zufall gefunden und ausprobiert und kann jedem nur empfehlen, dies auch mal zu versuchen. In der Packung waren 2 Stangen, die mich knapp 3 Euro gekostet haben, was mich allerdings diese Würzmethode nicht allzu häufig anwenden lässt! Aber wer zu einem besonderen Anlass mal chinesisch kocht, sollte dieses Gras unbedingt mal frisch dazugeben. Der Geschmack ist verblüffend und gibt jedem Gericht eine besondere Note.
Von mir empfohlen!!!
Bis bald!
Wer gerne mal zum Chinesen geht, kennt mit Sicherheit diesen säuerlich, pikanten Geschmack der auf Zitronengras zurückzuführen ist. Da ich ab und zu mal gerne in die asiatische Richtung koche und beim Einkaufen durch Zufall auf eine Packung Zitronengras gestoßen bin hab ich es einfach mal mitgenommen und ausprobiert.
Beschreibung:
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Zitronengras gehört zu der botanischen Familie der Gräser (bot.: Gramineae, Poaceae). Diese Gewürzpflanze ist eine grasähnliche oder auch schilfartige Staude aus den Tropen Asiens mit langen, spitzen Blättern. Diese wachsen dann Büschelartig aus dem meist trockenem, sandigem Boden. Es benötigt keine besondere Pflege um die Pflanze bis zu einem Meter hoch werden zu lassen. Meist wächst sie im Umfeld des südostasiatischen Hauses, wo es dann bei Bedarf geerntet werden kann.
Trotz seines Namens hat Zitronengras nichts mit Zitrusfrüchten zu tun. Die Namensgebung erfolgte lediglich durch den zitronenähnlichen Duft, der das Gras beim Zerreiben entfaltet. Für den Duft und den Geschmack ist das ätherische Öl Citral verantwortlich. Dieses Öl ist der Hauptbestandteil von Zitronengrasöl.
Herkunft:
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Die etwa 55 Arten der Gattung sind zumeist in Südasien, Südostasien und Australien heimisch. Das Ostindische Zitronengras (bot.: Cymbopogone flexuosus) kommt wild in Sri Lanka, Indien, Burma und Thailand vor; für das Westindische Zitronengras (bot.: Cymbopogone citratus) wird dagegen ein malaysischer Ursprung angenommen. Beide Arten werden auch in großem Umfang angebaut. Die kulinarisch bedeutsamere Art ist das Cymbpogone citratus. In Indien wird es zwar zur Parfumherstellung und als Heilkraut kultiviert, aber nicht als Gewürz verwendet. Die Verwendung in der Küche beschränkt sich auf Sri Lanka und Südostasien.
Verwendungsart:
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Obwohl Zitronengras bei uns noch zu den neueren Gewürzen zählt, findet man es immer häufiger in gut sortierten Supermärkten. Verwendet werden die zarten Halme getrocknet oder frisch. Zum Würzen von Eintöpfen, Schmorgerichten und Curry´s sollte man die frischen Halme fein gehackt verwenden. Allerdings ist es empfehlenswert, sie erst kurz vor dem Servieren hinzuzufügen.
In Ostasien werden die Blätter zu Serehpulver, einer curryartigen Gewürzmischung, zermahlen, die man vor allem für Fisch und Fleisch verwendet. In Indonesien bereitet man sehr häufig gerichtsspezifische pastenförmige Gewürzmischungen, die in asiatischen
Lebensmittelgeschäften erhältlich sind. Seien Sie aber vorsichtig mit dem Würzen dieser Pasten, sie sind sehr intensiv. Um bereits Ihrem Gemüse einen interessanten Geschmack zu verleihen, kochen Sie Gemüse in etwas Wasser, Brühe oder auch Kokosnußmilch, vermischt mit etwas Gewürzpaste und ihren gewohnten Zutaten. Ein wenig Paste vor dem Servieren unter Ihre Sauce gerührt, verstärkt den Eigengeschmack.
Das angenehme Aroma von Zitronengras ist nie dominierend; man kann Zitronengras notfalls durch Zitronenmelisse ersetzen (obwohl es nicht dasselbe ist), aber nicht durch Limettenschalen, Kaffernlimettenblätter oder Zitronenmyrtenblätter, die alle wesentlich dominanter schmecken.
Zitronengras wird auch als ätherisches Öl zur Parfümierung z. B. von Putzmitteln, Kerzen oder für Duftseifen verwendet.
Verwendeter Pflanzenteil:
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Zitronengras (Lemongras) ist eine zarte, mehrjährige, tropische Gräserart, die bis zu 2 m hoch werden kann. Die Pflanze bildet dichte Horste mit langen, dünnen Blättern,
welche einen intensiven Zitronenduft abgeben, wenn man die Fasern aufbricht. Sie hat grünliche Blüten mit einem roten Schimmer und werden im Sommer in Büscheln ausgebildet. Verwendet wird jedoch nur der Stamm und die Blätter.
Geruch, Geschmack, Aufbewahrung:
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Frisch und zitronenartig, sie verleiht den Speisen eine
säuerlich, pikante Würze.
Zitronengras sollten Sie an einem dunklen Ort
aufbewahren, denn Licht schadet dem ätherischen Öl
(Citral). Das Gewürz ist nicht lange haltbar und
sollte frisch verwendet werden.
Standort und Pflege:
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Wer sich Zitronengras selbst anbauen möchte, tut dies am besten im Kübel, da es in unserem Klima, den Winter nicht übersteht muß es drinnen überwintern. Der beste Standort ist die volle Sonne, es braucht dann natürlich auch dementsprechend viel Wasser!
Fazit:
*****
Ich habe die „Zitronengrasstämme“ durch Zufall gefunden und ausprobiert und kann jedem nur empfehlen, dies auch mal zu versuchen. In der Packung waren 2 Stangen, die mich knapp 3 Euro gekostet haben, was mich allerdings diese Würzmethode nicht allzu häufig anwenden lässt! Aber wer zu einem besonderen Anlass mal chinesisch kocht, sollte dieses Gras unbedingt mal frisch dazugeben. Der Geschmack ist verblüffend und gibt jedem Gericht eine besondere Note.
Von mir empfohlen!!!
Bis bald!
45 Bewertungen, 3 Kommentare
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20.06.2008, 21:47 Uhr von Iris1979
Bewertung: sehr hilfreichSuper Bericht. LG Iris
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19.04.2008, 14:19 Uhr von sandraberg
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich - gar keine frage :) glg sandra
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31.01.2008, 20:03 Uhr von Striker1981
Bewertung: sehr hilfreichSH ..mfg STRIKER
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