Backen Zucchini Testbericht

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  • Arbeits- und Zeitaufwand:  niedrig
  • Kosten:  niedrig

Erfahrungsbericht von Anonym113

Dreierlei von Zucchini

Pro:

Zucchini haben keine Kalorien

Kontra:

Das womit sie zubereitet werden schon

Empfehlung:

Ja

Liebe Leserinnen und Leser,

Jetzt ist gerade wieder Hochzeit für Zucchini und bei mir im Garten wachsen die wie verrückt. Einmal nicht aufgepasst und du hast einen riesigen Brummer, der in keine Pfanne mehr passt. Ich schaue also ständig nach, denn die kleinen schmecken an Besten. Bei den kleinen kann man auch die Schale getrost mitessen, weil sie wie die Zucchini selbst ganz zart ist.

Ich habe hier drei leckere Rezepte für euch und hoffe damit euren Gaumen etwas kitzeln zu können. Mal schauen wie drauf anspringt.

Da wäre die ersteVariante: Zucchini-Käsesuppe mit Hackfleisch

Dazu brauche ich:

500g Zucchini
200g Leerdammer Schmelzkäse
200g geriebener Gauda
1,5l Brühe
300g Hackfleisch
Salz und Pfeffer
Paprika

Das Hackfleisch würze ich mit Salz, Pfeffer und Paprika und brate es in einer Pfanne an, bis es grau ist. Ich habe mir auch schon mal die Arbeit gemacht und das Hackfleisch zu Kügelchen geformt, damit es später in der Suppe schöner aussieht. Aber das habe ich dann schnell wieder aufgegeben. Ich bin doch nicht bescheuert.
Die Zucchini raspele ich grob mit der Schale, vorrausgesetzt sie ist schon und zart, andernfalls schäle ich die Zucchini. In einem Topf dünste ich die Zucchini und gieße dann die Brühe an. Wer hat nimmt frische, aber auch die Maggiwürfelfraktion soll nicht zu kurz kommen. Wenn die Suppe dann kocht gebe ich den Schmelzkäse dazu und löse ihn unter Rühren auf. Der Gauda den ich vorher gerieben habe kommt zum Schluss dazu und wird ebenfalls zum Schmelzen gebracht. Durch den Käse hat die Suppe zwar jetzt schon etwas Geschmack erhalten, aber wer Zucchini kennt, der weiß da muss noch was ran, sonst schmeckt es zu fade. Also schmecke ich mit Salz und Pfeffer ab und gebe zum Schluss das Hackfleisch in die Suppe.
Jetzt kann serviert werden. Dazu reiche ich etwas Brot.


Die zweite Variante ist das überbacken: Gefüllte Zucchini

Hier benötige ich für zwei Personen

2 mittelgroße Zucchini
250 g Hackfleisch
20 g roher Schinken
2 kl. Tomaten
1 kl. Zwiebel
1 Ei
2 Eßl. Paniermehl
Salz, Pfeffer
Paprika
Muskat
60 g geriebener Gauda
Zitrone
Aromat oder Fondor

Die Zucchini halbiere ich der Länge nach und nehme mit einem Löffel großzügig die Kerne raus. Dadurch bieten die Zucchini jetzt innen Platz für die Füllung. Auf der Rückseite steche ich mit einer Gabel zwei bis drei mal die Schale ein, dann gart es nachher besser.
Ich reibe die Schnittfläche mit Zitrone aus und streue etwas Aromat in die Zucchini.
Jetzt heize ich meinen Ofen auf 200 ° C vor.
Das Hackfleisch mit Schinkenwürfel, Zwiebelwürfel, Tomatenwürfel, Ei, Paniermehl, Salz, Pfeffer, einem Hauch Muskat und Paprika vermengen und in die Zucchini füllen.
Ich nehme mir einen Bräter, oder Auflaufform und lege die Zucchini hinein. Jetzt schütte ich die Brühe an, aber Vorsicht, nur bis unter die Schnittfläche sonst verwässert das Fleisch. Die Zucchini sollen gerade mal von der Brühe umspielt werden.
Wenn der Ofen heiß ist schiebe ich die Form hinein und dann muss es 40 Minuten garen.
Währenddessen habe ich Zeit den Gauda zu reiben, denn der kommt nach 40 Minuten über das Hackfleisch und muss dann je nach gewünschtem Bräunungsgrad zwischen 10 und 15 Minuten überbacken.
Gebt acht beim heraus nehmen, dass sie Brühe nicht überschwappt und ich verrate auch kein Geheimnis, wenn ich sage, dass das sehr heiß ist.
Dazu passt Salat und Brot.


Die dritte Variante darf nicht alleine gelassen werden, ist aber dafür die Beliebtste.
Butterkartoffel mit Zucchinigemüse

Dazu brauche ich pro Person:

2 kleine Zucchini, können auch 3 sein, weil Zucchini sehr zusammenfallen. Erst passen sie nicht in die Pfanne und dann findet man sie nachher darin nicht mehr.
1 Fleischtomate
Salz, Pfeffer
Kräuter der Provence
200 g Kartoffeln

Die Zucchini wasche ich, halbiere sie der Länge nach und entferne die Kerne, denn die ziehen sehr viel Wasser. Dann schneide ich sie in Scheiben. Die Tomaten schäle ich, entkerne sie und schneide sie in sechzehntel. Jetzt sehe ich einige rechnen, aber das schafft ihr schon ;-)

Die Kartoffel schäle ich und hobele sie in dünne Scheiben. In einer Pfanne zerlasse ich Butter (es muss Butter sein) und brate die Kartoffel auf mittlerer Hitze unter ständigem rühren. Immer mit etwas Salz bestreuen. Wenn ihr nicht sicher seid, nachsalzen ist kein Problem, aber zuviel Salz weg zu bekommen ist unmöglich. Es ist möglich, dass ihr während des Bratens noch etwas Butter dazu geben müsst, das ist ja nach Kartoffel verschieden. Die eine saugt mehr auf, als die andere.
In einer zweiten Pfanne erhitze ich etwas Olivenöl und gebe die Zucchini hinein. Diese brate ich ebenfalls unter ständigem rühren und würze mit Salz, Pfeffer und Kräuter der Provence.
Nach 30 Minuten gebe ich die Tomaten zu den Zucchini und schmecke noch mal ab.

Zur gleichen Zeit, wie ich die Tomaten in die Zucchini gebe, schalte ich die Kartoffeln noch mal etwas höher.

Nach weitern 10 Minuten ist alles fertig. Für das ständige rühren kriegt ihr mit der Zeit ein Gefühl, dann könnt ihr auch mal verschnaufen, aber zu Beginn müsst ihr testen wie euer Herd brät und welche Kartoffelsorte ihr habt. Das kennt ihr ja bestimmt.

So das war mein Beitrag zum Thema Zucchini-Rezepte und ich hoffe es war was für euch dabei. Alle beide schmecken sehr lecker, aber der Favorit bei uns ist das Gemüse mit den Butterkartoffeln. Da reichen bei uns schon lange keine 200 g mehr aus. Die gehen nämlich auch ein bisschen zusammen. Ist halt alles Erfahrungssache.




Danke für euer Interesse und lasst es euch schmecken.

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