A.I. - Künstliche Intelligenz (DVD) Testbericht

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Erfahrungsbericht von Marc12

Zu modernes Märchen

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

- - - Z u m F i l m - - -

Mitte des 21. Jahrhunderts. Die Polkappen sind geschmolzen und haben Städte wie Amsterdam, New York und Venedig unter Wasser gesetzt. Das Essen kommt aus dem Reagenzglas und die Menschen haben in astronomischer Geschwindigkeit die Technologien verbessert. Roboter gibt es für alle Bedürfnisse. Für die Hausarbeit, die Gartenarbeit oder auch für die gewissen Stunden.
Diese Roboter können alles, nur ein ist ihnen verwehrt. Sie können keine Gefühle zeigen. Diese große Hürde will die Cybertronics Manufacturing jetzt auch nehmen. Diese Firma will einen Jungen entwickeln, der Emotionen zeigen kann. Dieser Roboter wird David genannt.
David ist auf Liebe programmiert. Von den Cybertronics Angestellten Henry Swinton und seiner Frau Monica wird David zu Testzwecken adoptiert. Die Eltern haben selbst ein Kind, welches allerdings tiefgefroren auf ein Heilverfahren seiner Krankheit wartet. David versucht seiner neuen Familie Liebe und Hilfe zu geben.
Als endlich ein Heilmittel für Martin gefunden wird und er zurück in die Familie kommt, wird David immer mehr zur Seite geschoben. Nur noch der Supertoy Teddybär unterstützt David. Martin versucht alles, um David aus seiner Familie zu verbannen. Monica entschließt sich David im Wald auszusetzen. David will zurück zu seiner Familie, doch erst, wenn er ein richtiger Junge geworden ist. Dabei kann ihm seiner Ansicht nach nur die Blaue Fee aus dem Pinocchio Buch helfen. Er beginnt seine Suche durch die Welt der Roboter und Menschen.

- - - D a r s t e l l e r - - -

Haley Joel Osment – David
Jude Law – Gigolo Joe
Frances O’Connor – Monica Swinton
Sam Robards – Henry Swinton
Jake Thomas – Martin Swinton
Brendan Gleeson – Lord Johnson-Johnson
William Hurt – Professor Hobby

- - - F i l m s t a b - - -

Regie: Steven Spielberg
Produzenten: Bonnie Curtis / Kathleen Kennedy / Steven Spielberg
Drehbuch: Ian Watson / Brian Aldiss
Vorlage: Brian Aldiss
Filmmusik: John Williams

- - - w e i t e r e I n f o s - - -

US-Titel: A.I. – Artificial Intelligence
Genre: SF-Drama
Land: USA
Jahr: 2000
Länge: 149 Minuten
FSK: ab 12 Jahren

- - - M e i n e M e i n u n g - - -

SF ist zwar nicht das beliebtes Film Genre von mir, doch wenn Steven Spielberg seine Hände im Spiel hat, dachte ich, kann dieser Film nicht all zu schlecht sein.
Die Idee dieses Films ist ja gar nicht mal so schlecht. In der Zukunft werden Roboter produziert, welche für allen möglichen Situationen hergestellt werden. Wir Menschen sind ja dafür bekannt, daß wir immer übertreiben müssen und das wird sich sicher auch in Zukunft nicht ändern. Daher ist es eine gute Idee, einen Roboter, der als Kind Liebe empfinden soll, zu entwickeln. Am Anfang ist die Story auch wirklich gut gelungen. Ein Roboter Kind, welches sich langsam in eine Familie intregiert. Verständlich ist auch noch, daß das leibeigene Kind der Familie sich dagegen auflehnt und versucht seine Eltern wieder für sich allein zu bekommen. Ein wenig komisch ist die Tatsache, daß sich eine Geschichte, wie Pinocchio bis Mitte des 21. Jahrhundert hält.
Das Ende dieses Films gerät dann doch ziemlich außer Kontrolle. Erstens wird uns am Anfang des Films erklärt, daß New York im Wasser versunken ist und zum Schluß kommt David nach Manhatten. Ist das nicht ein Stadtteil von New York? Sehen wir dies mal als kleinen Fehler in der Story an. Irgendwo unter Wasser findet David dann diese Blaue Fee. Ist zwar nur eine Figur, doch er findet sie und sitzt in seinem Fahrzeug 2000 Jahre vor ihr. Die Eiszeit ist gekommen und David wird von eigenartigen Wesen gefunden. Meiner Meinung nach geht dieser Film dann Mega in die SF ein. Das ist meiner Meinung nach gar nicht nötig gewesen und man hätte den Sprung vom 21 ins 41 Jahrhundert gar nicht machen müssen. Ziemlich übertrieben und bringt den Film nicht weiter.
Haley Joel Osment ist unumstritten ein großes Talent. In diesem Film kann er eine ganze Menge zeigen und tut es auch. In den nächsten Jahren wird dieser junge Mann sicher noch einige Filme machen, auf die wir uns wirklich freuen dürfen. Frances O’Connor spielt ihre Rolle recht gut, auch wenn ich ihr unterstelle, daß sie nicht all zu viel Gefühl in ihre Rolle bringt. Sehr positiv ist mir eine kleinere Rolle aufgefallen. William Hurt, der den Professor Hobby spielt, macht seine Arbeit wirklich sehr gut. Er spielt nicht einen durchgedrehten Prof.
Steven Spielberg hat es mal wieder geschafft seine Spezial Effecte so realistisch wie möglich in diesen Film einzuarbeiten. Es ist schon sehenswert, wie gut es aussieht, wenn einem Roboter das Gesicht nach oben geklappt wird uns man ins Innenleben schauen kann.
Dies ist mal wieder einer von den Filmen, den man liebt oder nicht versteht. Selbst für SF Fans wird dieser Film nicht unbedingt etwas sein. Auch Fans von Dramen werden nicht unbedingt ihren Spaß haben. Ob ich Euch diesen Film nun empfehlen oder lieber nicht soll, weiß ich ehrlich gesagt nicht. Es wird sicher viele geben, die viel Spaß haben werden und einige, die den Film schnell wieder abschalten werden. Ich selbst würde mir diesen Film nicht noch mal ansehen.

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