Erfahrungsbericht von Olli201
Ist der schlecht !!!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Nachdem ich den Film \"A.I. Künstliche Intelligenz\" im Kino verpasst hatte, brannte ich darauf mir den Film auf Video zu holen. Dabei störte mich auch nicht, daß ich den Film im Kino nur verpasst hatte, weil er nur 2 Wochen lief. Das lag wiederum daran, daß er im Kino total gefloppt hat.
Ehe ich nun ausführlich meine Eindrücke schildere, ein paar Worte zur Vorgeschichte und der ausführliche Inhalt.
Inhalt (vollständig)
Der Film spielt in der Zukunft. Das Polareis ist geschmolzen (hat nichts mit der Handlung zu tun). Es leben nur noch wenige Menschen (Orgas) auf der Erde, die sich von menschengleichen Robotern (Mechas) in jeder Lebenslage unterstützen lassen. Einziges Manko dieser Roboter ist, daß sie keine Gefühle haben. Schmerzempfinden und ähnliches ist schon vorhanden, aber Gefühle haben sie keine. Außerdem brauchen sie nicht essen und schlafen.
Die Firma Cybertronics will nun einen Jungen entwickeln, der Gefühle und Träume hat. Als Eltern eignet sich ein Paar, dessen Kind seit langem im Koma liegt. Nach einer gewissen Testphase \"adoptiert\" die Familie den Roboter und bei der Frau kommen langsam Muttergefühle durch.
Wie nicht anders zu erwarten, wacht nun aber der echte Sohn aus dem Koma auf und die beiden leben von nun an zusammen. Da der leibliche Sohn Martin eifersüchtig ist, fordert er vom Roboter David nun Dinge mit denen ihn die Mutter angeblich mehr liebt. So schneidet er seiner Mutter zum Beispiel eine Locke aus dem Haar, weil in einer Gutenachtgeschichte genau das ein Liebesbeweis war.
So kommt es zu den ersten Bedenken des Vaters, ob man David behalten soll. Die Mutter stimmt aber nicht zu David, wegzugeben, da ihm ansonsten die Vernichtung droht. Bei der Geburtstagsparty von Martin, wollen die Gäste dann testen, ob David auch schmerzempfindlich ist. Dieser gerät daraufhin in Panik und klmmert sich an Martin, der ihn beschützen soll. Dabei fallen beide in den Swimmingpool und Martin ertrinkt fast.
Monika, die Mutter muß nun zustimmen David nach Cybertronics zurückzubringen damit er vernichtet wird. Da sie es nicht übers Herz bringt, setzt sie ihn in der Nähe der Firma Cybertronics aus. David ist nun auf sich gestellt und versucht die \"blaue Fee\" aus der Geschichte von Pinoccio zu finden, da sie aus Pinoccio einen echten Jungen gemacht hat. Diese Geschichte hatte Monika den beiden Jungen einmal vorgelesen und David hofft, daß er, wenn er ein echter Junge ist, von Monika auch geliebt wird.
Auf der Suche wird er von einem Liebesroboter unterstützt. Dieser bringt ihn zum allwissenden Dr. Know, der ihn ans Ende der Welt nach Manhattan schickt.
Dort ist aber in Wirklichkeit die Produktionsstätte von Cybertronics. Professor Hobbey, sein Schöpfer, hatte ihn dorthin gelotst. Bis auf die oberen Stockwerke der Wolkenkratzer ist Manhattan vollends überflutet. David trifft hier nun auf einige seiner Nachfolgeroboter und ist seinerseits eifersüchtig, weil er in jedem einen Konkurrenten um die Gunst seiner Mutter sieht. Mittels eines U-Bootes gelingt ihm die Flucht. Er landet in einem Märchenpark, in dem auch die Statue der \"blauen Fee\" steht. Er fleht sie an, aus ihm einen echten Jungen zu machen, doch es geschieht nichts.
Es kommt eine Eiszeit und das U-Boot friert zu. 2000 Jahre später taut das Eis und eine neue Spezies Roboter findet ihn. Da sie Gedanken lesen können, schaffen sie eine Wohnung die seiner genau gleicht. Seine Mutter können sie wiedererschaffen, da ein Spielzeugbär, treuer Gefährte von David während des Abenteuers, die Haarlocke aufbewahrt hatte. Einziger Haken ist, daß seine Mutter nur einen Tag wiederbelebt werden kann.
Sie verbringen den Tag gemeinsam und David ist der glücklichste Junge (da auch der einzige *g*) auf der Welt. Abends legen sich beide schlafen und David fängt an zu träumen. Dann ist der Film zuende.
Vorgeschichte:
Stanley Kubrick hatte schon vor 20 Jahren vor, diesen Stoff zu verfilmen. Da ihm aber die Mittel fehlten schob er es immer weiter hinaus. Als es dann endlich so weit war, ging es ihm bald gesundheitlich sehr schlecht und er starb. Steven Spielberg übernahm dann die Produktion und stellte den Film fertig. Das an diesem Film zwei sehr unterschiedliche Regisseure gearbeitet haben, merkt man meiner Meinung nach schon, was dem Film auch geschadet haben dürfte.
Meine Meinung
Wie der Überschrift zu entnehmen ist, war ich dann doch nicht gerade begeistert von dem Film. Dabei fand ich die Grundgeschichte durchaus interessant und auch die Besetzung des David mit Haley Joel Osment (The Sixth Sence) ließ mich eiiges erwarten. Was dann kam, war für mich und auch für meinen Neffen nur enttäuschend zu nennen. Nachdem in den ersten 10 Minuten die Entwicklung der Roboter noch relativ interessant geschildert wurde, flachte der Film dann total ab. Nahezu eine Stunde lang passierte meiner meiner Meinung nach gar nichts. Das Zusammenleben in der Familie wirkt nur gekünstelt und hatte überhaupt keine Spannung.
Als dann Martin aufwachte, gab es kurze Zeit Anlass zur Hoffnung, denn nun passierte wenigstens etwas. Gerade an dieser Stelle, hätte aber die Konkurrenz zwischen David und Martin wesentlich besser dargestellt werden können.
Als er dann ausgesetzt wurde, nahm die Handlung meiner Meinung nach einen total überflüssigen Verlauf. Die Bilder waren in diesem Teil zwar teilweise sehr imposant, doch zur Handlung trug es keinen Deut bei. Aus diesem Grund fehlt dieser Teil in meiner Inhaltsangabe komplett. Als er dann bei Cybertronics angekommen war, erfuhr man einiges über den Entwicklungserfolg, den David darstellte, denn er hat ohne Programmierung einem Phantom, nämlich der \"blauen Fee\" nachgejagt. Dieser Teil des Films ist am besten gelungen, wobei auch hier keine Spannung aufgebaut wurde.
Das Ende ist dann wieder als ziemlich kitschig zu beurteilen. Die Mutter wird \"geklont\" und kann noch einmal einen Tag mit ihm verbringen. Dieses Hilfsmittel war aber wohl nötig um den Film, richtig enden zu lassen. Schliesslich begann David anschliessend zu träumen und war dann doch ein richtiger Junge. Hätte Steven Spielberg sich hier etwas mehr Mühe gegeben, hätte man das Ende sicher besser gestalten können.
Fazit
Der Film ist keine 15 Euro wert. Ich kann nur jedem empfehlen zu warten, bis der Film im Fernsehen ausgestrahlt wird. Er ist weder sonderlich humorvoll noch sonderlich spannend. Einen gewissen Anspruch will ich ihm nicht aberkennen. Dieser rechtfertigt aber in keinster Weise den Kaufpreis. Ich hoffe Euch weitergeholfen zu haben und freue mich über jeden Kommentar.
Ehe ich nun ausführlich meine Eindrücke schildere, ein paar Worte zur Vorgeschichte und der ausführliche Inhalt.
Inhalt (vollständig)
Der Film spielt in der Zukunft. Das Polareis ist geschmolzen (hat nichts mit der Handlung zu tun). Es leben nur noch wenige Menschen (Orgas) auf der Erde, die sich von menschengleichen Robotern (Mechas) in jeder Lebenslage unterstützen lassen. Einziges Manko dieser Roboter ist, daß sie keine Gefühle haben. Schmerzempfinden und ähnliches ist schon vorhanden, aber Gefühle haben sie keine. Außerdem brauchen sie nicht essen und schlafen.
Die Firma Cybertronics will nun einen Jungen entwickeln, der Gefühle und Träume hat. Als Eltern eignet sich ein Paar, dessen Kind seit langem im Koma liegt. Nach einer gewissen Testphase \"adoptiert\" die Familie den Roboter und bei der Frau kommen langsam Muttergefühle durch.
Wie nicht anders zu erwarten, wacht nun aber der echte Sohn aus dem Koma auf und die beiden leben von nun an zusammen. Da der leibliche Sohn Martin eifersüchtig ist, fordert er vom Roboter David nun Dinge mit denen ihn die Mutter angeblich mehr liebt. So schneidet er seiner Mutter zum Beispiel eine Locke aus dem Haar, weil in einer Gutenachtgeschichte genau das ein Liebesbeweis war.
So kommt es zu den ersten Bedenken des Vaters, ob man David behalten soll. Die Mutter stimmt aber nicht zu David, wegzugeben, da ihm ansonsten die Vernichtung droht. Bei der Geburtstagsparty von Martin, wollen die Gäste dann testen, ob David auch schmerzempfindlich ist. Dieser gerät daraufhin in Panik und klmmert sich an Martin, der ihn beschützen soll. Dabei fallen beide in den Swimmingpool und Martin ertrinkt fast.
Monika, die Mutter muß nun zustimmen David nach Cybertronics zurückzubringen damit er vernichtet wird. Da sie es nicht übers Herz bringt, setzt sie ihn in der Nähe der Firma Cybertronics aus. David ist nun auf sich gestellt und versucht die \"blaue Fee\" aus der Geschichte von Pinoccio zu finden, da sie aus Pinoccio einen echten Jungen gemacht hat. Diese Geschichte hatte Monika den beiden Jungen einmal vorgelesen und David hofft, daß er, wenn er ein echter Junge ist, von Monika auch geliebt wird.
Auf der Suche wird er von einem Liebesroboter unterstützt. Dieser bringt ihn zum allwissenden Dr. Know, der ihn ans Ende der Welt nach Manhattan schickt.
Dort ist aber in Wirklichkeit die Produktionsstätte von Cybertronics. Professor Hobbey, sein Schöpfer, hatte ihn dorthin gelotst. Bis auf die oberen Stockwerke der Wolkenkratzer ist Manhattan vollends überflutet. David trifft hier nun auf einige seiner Nachfolgeroboter und ist seinerseits eifersüchtig, weil er in jedem einen Konkurrenten um die Gunst seiner Mutter sieht. Mittels eines U-Bootes gelingt ihm die Flucht. Er landet in einem Märchenpark, in dem auch die Statue der \"blauen Fee\" steht. Er fleht sie an, aus ihm einen echten Jungen zu machen, doch es geschieht nichts.
Es kommt eine Eiszeit und das U-Boot friert zu. 2000 Jahre später taut das Eis und eine neue Spezies Roboter findet ihn. Da sie Gedanken lesen können, schaffen sie eine Wohnung die seiner genau gleicht. Seine Mutter können sie wiedererschaffen, da ein Spielzeugbär, treuer Gefährte von David während des Abenteuers, die Haarlocke aufbewahrt hatte. Einziger Haken ist, daß seine Mutter nur einen Tag wiederbelebt werden kann.
Sie verbringen den Tag gemeinsam und David ist der glücklichste Junge (da auch der einzige *g*) auf der Welt. Abends legen sich beide schlafen und David fängt an zu träumen. Dann ist der Film zuende.
Vorgeschichte:
Stanley Kubrick hatte schon vor 20 Jahren vor, diesen Stoff zu verfilmen. Da ihm aber die Mittel fehlten schob er es immer weiter hinaus. Als es dann endlich so weit war, ging es ihm bald gesundheitlich sehr schlecht und er starb. Steven Spielberg übernahm dann die Produktion und stellte den Film fertig. Das an diesem Film zwei sehr unterschiedliche Regisseure gearbeitet haben, merkt man meiner Meinung nach schon, was dem Film auch geschadet haben dürfte.
Meine Meinung
Wie der Überschrift zu entnehmen ist, war ich dann doch nicht gerade begeistert von dem Film. Dabei fand ich die Grundgeschichte durchaus interessant und auch die Besetzung des David mit Haley Joel Osment (The Sixth Sence) ließ mich eiiges erwarten. Was dann kam, war für mich und auch für meinen Neffen nur enttäuschend zu nennen. Nachdem in den ersten 10 Minuten die Entwicklung der Roboter noch relativ interessant geschildert wurde, flachte der Film dann total ab. Nahezu eine Stunde lang passierte meiner meiner Meinung nach gar nichts. Das Zusammenleben in der Familie wirkt nur gekünstelt und hatte überhaupt keine Spannung.
Als dann Martin aufwachte, gab es kurze Zeit Anlass zur Hoffnung, denn nun passierte wenigstens etwas. Gerade an dieser Stelle, hätte aber die Konkurrenz zwischen David und Martin wesentlich besser dargestellt werden können.
Als er dann ausgesetzt wurde, nahm die Handlung meiner Meinung nach einen total überflüssigen Verlauf. Die Bilder waren in diesem Teil zwar teilweise sehr imposant, doch zur Handlung trug es keinen Deut bei. Aus diesem Grund fehlt dieser Teil in meiner Inhaltsangabe komplett. Als er dann bei Cybertronics angekommen war, erfuhr man einiges über den Entwicklungserfolg, den David darstellte, denn er hat ohne Programmierung einem Phantom, nämlich der \"blauen Fee\" nachgejagt. Dieser Teil des Films ist am besten gelungen, wobei auch hier keine Spannung aufgebaut wurde.
Das Ende ist dann wieder als ziemlich kitschig zu beurteilen. Die Mutter wird \"geklont\" und kann noch einmal einen Tag mit ihm verbringen. Dieses Hilfsmittel war aber wohl nötig um den Film, richtig enden zu lassen. Schliesslich begann David anschliessend zu träumen und war dann doch ein richtiger Junge. Hätte Steven Spielberg sich hier etwas mehr Mühe gegeben, hätte man das Ende sicher besser gestalten können.
Fazit
Der Film ist keine 15 Euro wert. Ich kann nur jedem empfehlen zu warten, bis der Film im Fernsehen ausgestrahlt wird. Er ist weder sonderlich humorvoll noch sonderlich spannend. Einen gewissen Anspruch will ich ihm nicht aberkennen. Dieser rechtfertigt aber in keinster Weise den Kaufpreis. Ich hoffe Euch weitergeholfen zu haben und freue mich über jeden Kommentar.
Bewerten / Kommentar schreiben