A.I. - Künstliche Intelligenz (DVD) Testbericht

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ab 15,13
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Erfahrungsbericht von wapper

Echt super oder DER komplexe Film!!!

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Ihr glaubt nicht wie lange ich gestern abend im Bett nach einer Überschrift für diesen Bericht gesucht hab.

Man dieser Bericht wird schwer zu schreiben sein. "A.I." ist ein Film der irgendwie etwas völlig neues ist. So einen Film gab es noch nie zuvor. Es gab zwar schon öfter intelligente Roboter, die dann aber nachher immer durchgedreht sind und die Menschen abgeschlachtet haben.
Das ist in diesem Film nicht so. Dieser Film hat mich in seinen Bann gezogen. Während des Kinos hab ich kein einziges Mal an irgendetwas anderes gedacht. Nicht auf die Uhr geguckt oder mit meinem Sitznachbarn geredet. Ich saß einfach nur da und verfolgte das Geschehen auf der Leinwand. Ein Film der meiner Meinung vom Schauspielerischen Können an Braveheart reicht, eine Story, hat die besser ist als Matrix, ergreifend ist wie E.T. und Spezialeffekte besitzt die Starwars: Episode 1 in den Schatten stellt. Aber das ist natürlich auch nur Geschmackssache, aber ich sehe es so.


****Story****

Der Film spielt in naher Zukunft. Der Meeresspiegel ist angestiegen und die Hafenstädte wie Hamburg, New York etc. sind versunken. Einige Wohlhabende Staaten haben überlebt, doch um den Wohlstand zu sichern braucht jede Familie eine Genehmigung um ein Kind zu bekommen. Auf diese Lizenz könnte man aber ewig warten.
Die Menschen haben bereits sogenannte "Mechas" (von mechanisch), die ihnen im Haushalt helfen und es gibt sogar Liebesroboter, mit denen sich die Menschen nachts vergrnügen können, doch es gibt noch keine wirkliche künstliche Intelligenz.
Ein Entwicklungsteam der Firma Cybertronic macht es sich zur Aufgabe ein Roboterkind zu erfinden, dass seine Mutter aufrichtig liebt. Kein nachahmen von Sinnen und Gefühlen, sondern aufrichtige Liebe.
20 Monate später hat sich dieser Wunsch erfüllt. Als Testfamilie wird der Mitarbeiter Henry und seine Frau auserkoren, denn ihr kleiner Sohn Martin liegt seit 5 Jahren im Koma und hat praktisch keine Chance mehr noch aufzuwachen.
Um die Liebe zu "aktivieren", muss ein Code gesagt werden und dann wird dieser kleine Roboter, auf den Namen David getauft (komischer Weise hießen die kleinen Roboterkinder bei Screamers auch David, sie haben allerdings alles getötet und...) diesen Menschen für immer lieben. So lieben wie wir Menschen auch Liebe empfinden.
Dies kann niewieder rückgängig gemacht werden, wollen die Menschen diesen Mecha nicht mehr, muss er zu Cybertronic zurückgebracht werden und dort zerstört werden.
Schließlich entscheidet sich Monika (Henry´s Frau) den Code auszusprechen und den kleinen Mecha damit zu aktivieren.
Von fort an will David immer bei ihr bleiben, sie am liebsten nicht mehr loslassen. Alles ist gut und schön, doch dann wacht Martin der eigentliche Sohn von Monika und Henry wieder auf. Zwischen den beiden kommt es zum Konkurrenz Kampf. Martin wird die ganze Zeit immer vorgezogen, David ist ja schließlich "nur" ein Mecha. Allerdings muss man bedenken, dass dieser Mecha denkt wie wir und auch fühlt wie wir, nur nicht aus Fleisch und Blut ist. Martin der noch immer sehr geschwächt ist von der langen Phase, die er im Koma lag darf noch nicht mit den andern Kindern schwimmen, die eines Tages zu Besuch kommen im Pool schwimmen gehen.
David bastelt Martin ein Geburtstagsgeschenk, doch dieser läßt ihn einfach links liegen. Die anderen Kinder kommen aus dem Pool und betrachten den kleinen Mecha. Einer nimmt ein Messer und sagt, dass er testen wolle, ob David Schmerz empfinde. Er sticht ihm in den Arm.
David erschreckt und klammert sich um Martin und wimmert die ganze Zeit über: "Martin beschütz mich, beschütz mich Martin." Aus Versehen reißt er Martin als er stolpert mit in den Pool und zieht ihn in die Tiefe. Sofort eilen Erwachsene zur Hilfe und holen Martin aus dem Wasser. Er ist bewusstlos.
David wird auf dem Grund liegen gelassen. Monika und Henry entscheiden sich ihn zurück zu Cybertronic zu bringen. Als Monika am nächsten Morgen mit in den Wald fährt, weil sie ihm erzählt hat, dass sie ein Picknick machen würden, in Wirklichkeit sollen ihn dort aber die Männer von Cybertronic abholen.
David rennt mit seinem Spielzeug/Freund Teddy (ein Teddy der sprechen kann und laufen und sonst auch irgendwie alles...) in den Wald hinein und breitet eine Decke aus.
Er ist überglücklich. Monika kniet sich zu ihm und erklärt, dass sie nun fahren werde. David fragt "Wann kommst du dann wieder"; "Ist das ein Spiel?" worauf sie ihm erklärt, dass sie nie mehr wieder kommen werde und David nun allein sei. Sein Blick versteinert sich, er fleht sie an, sie schubst ihn weg, doch sie kann nicht mit dem Gedanken leben, dass er in seine Einzelteile zerlegt wird und somit gibt sie ihm ihr ganzes Geld, dass sie dabei hat und sagt ihm er soll immer weiter in die Richtung rennen, in die sie mit ihrem Finger zeigt. Sie rennt zum Auto schließt die Türen und rast so schnell wie möglich davon. Davids Welt zerbricht.
Als er noch bei Monika und Henry gelebt hat, hatte Monika Martin oft die Geschichte von Pinokkio erzählt, der von der blauen Fee in einen richtigen Jungen verwandelt worden war.
David setzt sich den Gedanken in den Kopf, dass wenn er die blaue Fee findet und ein richtig, echter Junge wird dann liebt ihn seine Mama wieder. So macht er sich auf die Suche nach der blauen Fee.
Auf seiner Suche trifft er einen Liebesroboter, dem ein Mord angehängt wird. Beide werden von radikalen Menschen gejagt, die es sich als Ziel gesetzt haben, die Welt von den Mechas zu befreien. Sie werden dann auf dem sogenannten "Fleisch Fest" dann vor allen Menschen zerstört. Für die Zerstörung benutzt man mittelalterliche Foltermethoden. Die Mechas werden mit Säure übergossen, gestreckt, zersägt usw.
Ein kleines Mädchen sieht David im Käfig und rennt zu ihrem Vater, der einer der Showmaster dort ist. Er untersucht David und stellt fest, dass er eine Maschine ist.
Diese Technologie hatte nie zuvor jemand gesehen, da waren Profis am Werk, sagt er. Doch sein Chef gibt ihm für den Jungen ein wenig Geld und reißt ihn dann auf die Bühne. David hat Angst. Er wird unter einen Säureeimer mit dem Liebesroboter gefesselt. Die Zuschauer müssen dann Steine werfen, bis der Eimer umkippt und bei zerätzt werden.
Die ersten Schreie aus dem Publikum werden laut: "Das ist doch ein Kind." David schreit um Hilfe, fängt an zu weinen. Die Steine fliegen, doch sie treffen den Showmaster. David kann sich befreien. Zusammen mit dem Liebesroboter setzen sie ihre Suche nach der blauen Fee fort.
Der Liebesroboter weiß, dass Davids Suche erfolglos sein wird. Er versucht ihn auf das schlimmste vorzubereiten, doch dieser sucht verzweifelt weiter. "Dr. Know" ein animiertes Lexikon sagt ihm dann, dass die blaue Fee in Manhatten der versunkenen Stadt zu finden ist, dort wo die Löwen weinen...
Doch als er dort ankommt findet er das Forschungslabor in dem er entwickelt wurde. Er trifft sein genaues Ebenbild. Ihm wird klar dass er nicht einzigartig ist.
Er springt in die Tiefe des Ozeans. Als er auf den Grund singt sieht er sie, die blaue Fee.
Mit einem kleinen Raumschiff, dass David gestohlen hat, wird er von dem Liebesmecha gerettet.
Als sie wieder an die Oberfläche kommen wird der Liebesmecha von einer Polizeistreife erfasst. David taucht noch einmal auf den Grund und sieht sie: Die blaue Fee. Sie war eine Kirmisfigur.
Die Specialeffekt sind einfach großartig. Ein versunkenes Riesenrad, versunkene Gebäudeteile, ganze Wolkenkratzer, die im Meer versunken sind. David fleht die blaue Fee an.
Stunde um Stunde, Tag um Tag.


****Fazit****

So ab hier hätte der Film meiner Meinung nach aufhören sollen. Das Ende könnt ihr euch ja selbst anschauen. Ich kann nicht genau sagen ob ich es gut finde oder nicht. Aber es passt irgendwie nicht. Es kommt unerwartet. Der Film geht jetzt bestimmt noch 10 Minuten oder länger.
Aber es passiert nicht das, was die meisten von euch jetzt bestimmt erwarten werden. Es hat nix mit Magie zu tun und David wird auch kein Mensch...

David wird von Haley Joel Osment (The Sixth Sense) gespielt. Ich kann nur sagen, dass dieser Junge ein besserer Schauspieler ist, als es viele Hollywoodstars es je waren. Seine Mimik ist grandios. Die Gestik perfekt.
Was in diesem Film an Talent an den Tag legt, kann mit Tom Hanks der sein können vor allem in Forrest Gump und Der Soldat James Ryan oder Mel Gibson in Braveheart durchaus konkurrieren. Wenn ihr mir nicht glaubt überzeugt euch selber.
Gedreht wurde der Film von Steven Spielberg und das merkt man auch. Es gibt so viele Details in dem Film, er wurde auf so viele Kleinigkeiten geachtet. Eine perfekt ausgefeilte Story usw.

Doch dieser Film hat meiner Meinung nach einen ernsten Hintergrund.

Peace, rettet die Mechas *g*

Nein, es geht um die Verantwortung, die Menschen beim Erschaffen einer künstlichen Intellingenz tragen würden. Wenn ein vom Menschen, also künstlich erschaffenes Wesen in der Lage ist zu denken wie wir und was noch viel wichtiger ist zu fühlen wie wir, verdient es dann nicht auch die gleiche Behandlung?

9 Bewertungen, 1 Kommentar

  • Chris_ONeal

    16.04.2002, 19:52 Uhr von Chris_ONeal
    Bewertung: sehr hilfreich

    Besuch mich auch mal, deine Meinung ist 1A...CHRIS