American History X (DVD) Testbericht
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Erfahrungsbericht von dieGrinsekatze
"Gewalt ist keine Lösung...!"
Pro:
gute Darsteller, gute Story, endlich mal kein Happy End, nichts schnulziges mit drin, Film bleibt in seiner Linie
Kontra:
entspricht nicht immer der Realität, manche Dinge zu wenig beleuchtet
Empfehlung:
Ja
American History X erzählt uns die Geschichte von Derek Vinyard, der in jungen Jahren seinen Vater verlor. Er wurde bei einem Einsatz als Feuerwehrmann von einem Schwarzen ermordet. Seither pflegt Derek seinen Hass gegen alles was in Amerika lebt und nicht weiß ist. Er gehört einer Gruppierung von Rechten an die es sich zum Ziel machen, die Ausländer ihrer Region in jeder Art und Weise zu terrorisieren.
Eine Nacht ändert schlagartig Dereks Leben. Zwei Schwarze versuchen sein Auto, welches er von seinem Vater geerbt hat, zu knacken. Sein kleiner Bruder, der von Edward Furlong gespielt wird, gibt Derek bescheid und dieser rennt (übrigens kaum bekleidet *gg*) auf die Straße, schießt auf den einen der am Auto werkelt und versucht auch den anderen, der im Auto fliehen will, zu erwischen (ich weiß bis heute nicht, ob er auch diesen erschossen hat).
Ersterem, den er nur verletzt hat, bricht er das Genick am Bordstein -eine wirklich ekelhafte Szene- und kurze Zeit später trifft die Polizei ein und nimmt Derek fest.
Im Knast versucht er sich durchzuschlagen, schließt sich auch hier den Rechten an und bekennt Stellung. Als ihm durch Drogenhandel der Rechten mit den Ausländern klar wird, daß seine "Freunde" nicht die Ideale vertreten, denen er gerecht werden möchte, wendet er sich von ihnen ab und versucht seinen Knastalltag im Alleingang zu meistern. Natürlich fällt ihm das nicht leicht, er wird von seinen ehemaligen Freunden vergewaltigt und ist ständiger Gefahr ausgesetzt. Mit der Zeit wird ihm klar, daß er seine Einstellungen überdenken muss, auch durch die beginnende Freundschaft mit einem Schwarzen im Knast.
Als Derek entlassen wird hat er sich von der rechten Seite komplett abgewandt und möchte ein neues Leben beginnen. Doch sein kleiner Bruder, der immer zu seinem großen Bruder hinauf geschaut hat, macht ihm einen Strich durch die Rechnung. Er ist das Innbild dessen, was Derek war, bevor er in den Knast musste und wurde gerade von seinem Direktor dazu verdonnert, einen Bericht über seinen Bruder zu schreiben -als Strafarbeit dafür, daß er "Mein Kampf" von Adolf Hitler für einen Schulaufsatz verwendet hat.
Derek versucht seinem Bruder klar zu machen, daß er auf dem falschen Weg ist. Aber ihm bleibt keine Zeit, da am Abend seiner Entlassung eine Party für ihn, im Kreise seiner alten Freunde, gefeiert wird.
Um seinen Bruder aus dem Millieu zu holen, sich seine Freundin zurück zu holen die er, wie er denkt, immernoch liebt und Klartext zu reden, begibt sich Derek auf die Party ...
... und mehr möchte ich dazu nicht verraten, denn ab hier muss man den Film einfach selber sehen.
Sicherlich folgt noch sehr viel Handlung, die ich nicht beschreibe und die den Film sehenswert macht. Und jedes weitere Wort würde wahrscheinlich einfach zu viel verraten. Aber ein Happy End, das dürft ihr hier nicht erwarten!
Die schauspielerische Leistung ist überragend, wenn ihr mich fragt. Sowohl Edward N. als auch Edward F. empfinde ich als Bestbesetzungen für die beiden Rollen und auch die restliche Familie, die Freunde und die gesamte Szene sind bestens besetzt. Zwischenzeitlich erscheint der Film so real, daß ich jedes Mal, und das wo ich ihn doch schon kenne, Gänsehaut bekomme.
Der Film ist abwechselnd in scharz-weiß und in Farbe zu sehen. Die schwarz-weißen Szenen bedeuten die Vergangenheit wie z.B. Dereks Zeit im Knast und Erinnerungen an Zeiten als sein Vater noch lebte und an die Zeiten, in denen er sich langsam zum Rechtsextremen entwickelte. Und dementsprechend bedeuten die anderen Szenen natürlich die Gegenwart. Meiner Meinung nach ist auch dies sehr gut gelungen, es macht den ganzen Film viel anschaulicher.
Mein Fazit ist leicht gemacht: Auch wenn manch einem die Story, die ich hier wirklich nur kurz angerissen habe, langweilig vorkommen mag -sie ist es nicht, allein wegen der guten Darstellung kann sie es schon gar nicht sein. Dieser Film ist und bleibt mein Lieblingsfilm. Die Geschichte ist gut, sie ist gesellschaftskritisch (auch wenn sie zu oft mit Vorurteilen arbeitet, aber noch lange nicht so extrem wie OI Warning und dergleichen), sie ist gut besetzt, sie ist spannend und man weiß bis zum Schluß nicht, wie es ausgeht.
Das alles macht für mich einen guten Film aus, demnach kann American History X gar nichts anderes sein. Ob das nun reale Verhältnisse in Amerika sind oder nicht, darüber erlaube ich mir kein Urteil, aber ich denke der Film ist in gewissen Punkten sicherlich real und in anderen wiederum überhaupt nicht (aber hierzu hat jeder seine eigene Einstellung).
Ich empfehle euch diesen Film mit voller Punktzahl und würde sagen: auf in die Videothek, wer ihn nicht kennt hat was verpaßt. Und keine Angst, das Tattoo ist nicht echt :)
13 Bewertungen, 8 Kommentare
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16.05.2006, 01:55 Uhr von jockel2001
Bewertung: sehr hilfreichWas ein für hilfreicher Bericht!ciao Jo
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10.05.2006, 13:38 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichSehr hilfreich! www.ychat.de.vu <-- mal so, für Yopi User :)
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10.05.2006, 02:15 Uhr von topware2002
Bewertung: sehr hilfreich............................///......................... <br/>.........................(o o)....................... <br/>SH-------oOO--(_)--OOo-----------
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09.05.2006, 21:53 Uhr von Gorg7
Bewertung: sehr hilfreichschön geschrieben
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09.05.2006, 21:51 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreich<b> <* SH, dein Bericht *> <br/> :o) .. Lieben Gruss, <br/> Manuela </b>
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09.05.2006, 21:50 Uhr von jarolimi79
Bewertung: sehr hilfreichLieben Gruß, Jaro.
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09.05.2006, 21:28 Uhr von Mogry1987
Bewertung: sehr hilfreichSehr hilfreich =)
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09.05.2006, 21:28 Uhr von morla
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich
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