Benjamin Blümchen 33. Das Osterfest. Cassette. (Hörbuch) Testbericht
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Erfahrungsbericht von Gabimel
Benjamin als Osterhase? *rofl*
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Nun, habt ihr mich vermisst??? Ich hatte heute mal wieder Lust etwas fleißig zu sein und euch mit einem neuen Bericht über Benjamin Blümchen zu nerven.
In der Hoffnung, dass euch auch dieser Bericht gefällt, wünsche ich euch viel Spaß beim Lesen ;-)
***Inhalt***
Wo ist denn nur Benjamin? Weder Wärter Karl noch Kiki, geschweige denn Otto wissen, wo sich der Elefant rumtreibt. Otto und Kiki machen sich auf die Suche nach ihrem Freund.
Schnell finden die beiden eine Zuckerstückchen-Spur, welche Benjamin wohl hinterlassen hat, als er sich mit seinem kaputten Zuckerstückchen-Rucksack auf den Weg zu dem weinenden Herrn Tierlieb gemacht hat.
Warum Herr Tierlieb so traurig ist? Sein erstes Tier des Zoos Lolo, das Krokodil, ist gestorben! Lolo war für ihn wie ein Kind und er hat das Krokodil so gut erzogen, dass er seine Hand ins Maul legen konnte, ohne, dass das Tier nach ihm geschnappt hat.
Bald schickt Herr Tierlieb die drei Freunde raus, weil er gerne alleine sein möchte.
Wegen des schönen Wetters machen sich die drei auf den Weg in die Stadt zur Eisdiele, denn alle sind ziemlich traurig, über Herrn Tierliebs Leid.
In der Eisdiele treffen die drei dann auch auf Karla Kolumna. Diese erkundigt sich nach den Neuigkeiten im Zoo und ist ebenfalls traurig über den Verlust des Krokodils. Um den Zoodirektor aufzuheitern planen die vier dann ein riesengroßes Osterfest in Form eines „Tages der offenen Tür“.
Bereits am nächsten Tag beginnen sie mit den Vorbereitungen. Benjamin geht mit Kiki und Otto einkaufen und wirft im Supermarkt prompt einen schön aufgestapelten Turm von Doesensuppe um.
Während Benjamin dann die 200 Eier, Pinsel, Farbe und Abziehbildchen kauft bauen Kiki und Otto den Turm wieder auf.
Aber wie ist das so, mit dem Elefanten im Porzellanladen? Beim Rausgehen schmeißt Benjamin den Turm der Fischdosen um, worüber der Verkäufer natürlich nicht sehr begeistert gewesen ist. Im Zoo angekommen, beginnen Kiki und Otto mit dem Färben und Anmalen der Eier. Den Elefanten lassen sie nicht helfen, aus Angst, dass die Eier kaputt gehen könnten.
Doch dann kommt Frau Kolumna und erzählt vond er großen Vorankündigung in der Zeitung. Dann reichen die 200 Eier wohl doch nicht...
Also macht Benjamin sich erneut auf zum Einkaufen und besorgt weitere 800 Eier. Während der Abendschicht des Eierbemalens und einem Gespräch mit Karla Kolumna, Wärter Karl, Otto und Kiki hat Benjamin eine Idee. Da er nicht mit ansehen kann, wie traurig der Zoodirektor ist, ruft er bei einem Bekannten an, um eine Überraschung passend zu Ostern zu planen.
Der Elefant tut seither sehr geheimnisvoll und berrät niemandem, was er gemacht hat.
Freitag Früh schleicht er sich sehr früh aus dem Zoo und fährt mit dem „Elefantentaxi“ zum Flughafen. Zurück im Zoo versteckt Benjamin das Paket im Heu und lässt sich nicht mehr außerhalb des Elefantenhauses sehen.
Sonntag geht es dann los. Herr Tierlieb hat sich schick gemacht, Frau Kolumna kommt gut gelaunt an und erzählt sogar, dass sie bereits den Osterhasen gesehen hat. Schnell machen sich Wärter Karl, Otto und Kiki auf die Suche nach den Osternestern.
Kurz vor 9h macht Wärter Karl dann das Zootor auf und lässt die Gäste herein. Es stehen so viele Besucher vor dem Tor, dass die Ostereier sehr bald ausgeteilt sind.
Dann machen sich Otto und Kiki auf die Suche nach Benjamin, welcher immer noch im Elefantenhaus sitzt und das Paket bewacht.
Doch bald kommt er mit einem Geschenk für den Zoodirektor angelaufen. Ein riesengroßes Ei in Alufolie verpackt, hält er hinter seinem Rücken versteckt.
Herr Tierlieb freut sich nicht über das Ei, denn er denkt, es sei ein Schokoladenei. Angeblich ist es hohl, aber als er reinfasst findet er dort drin ein kleines Ei.
Was das für ein Ei ist? Das werdet ihr erfahren, wenn ihr euch die Geschichte selber anhört....
***Sprecher***
Benjamin Blümchen: Edgar Ott
Otto: Frank Schaff-Langhans
Kiki: Constanze Ott
Wärter Karl: Till Hagen
Herr Tierlieb: Hermann Wagner
Karla Kolumna: Gisela Fritsch
Mann: Ulli Herzog
Verkäufer: H. H. Müller
Erzähler: Joachim Nottke
Jetzt möchte ich noch etwas auf die einzelnen Stimmen eingehen, damit ihr euch auch ein kleines Bild über die so entstehenden Charakterzüge und Bilder meinerseits machen könnt.
Da es mir aber schwer fällt, immer wieder neue Umschreibungen zu finden, halte ich mich diesmal an die Erläuterungen meines letzten Berichtes.
Benjamin Blümchen: Eine liebenswerte Person braucht die entsprechende Stimme würde ich da mal sagen. Benjamin bekommt von Edgar Ott eine solche Stimme verliehen. Der Sprecher lässt seine Stimme tief klingen, wie es sich für einen großen, runden und dicken Körper gehört. Herrn Otts Stimme ist durch den wohlklingenden Tonfall und der Ruhe und Gediegenheit, die sie ausstrahlt, perfekt für einen sprechenden, kinderlieben Elefanten.
Otto: Ja, der schlaue, kluge Otto hat teilweise eine richtige rechthaberische Stimme und klingt ab und an mal wie ein richtiger Schlaumeier. Aber gerade deswegen kann er sehr gut Dinge erklären, wie z.B. warum das Flugzeug fliegen kann, ohne dass er so klingt, als hätte er von nichts eine Ahnung. Dennoch klingt seine Stimme wie die eines 10-jährigen Jungen, was seiner Rolle entspricht. Auch hier konnte kaum eine bessere Wahl getroffen werden.
Kiki: Tja, die freche Kiki lässt sich nichts gefallen. Mit Hilfe ihrer Stimme und ihrer Schlagfertigkeit zeigt sie Otto oft, wo es langgeht. Ihre Stimme klingt wie die eines liebenswerten Mädchens, ist aber nicht zu gering einzuschätzen. Sie verleiht ihrem Charakter mit Hilfe ihrer Stimme ein festes Auftreten und ein starkes Selbstbewusstsein.
Wärter Karl: Der tier- und kinderliebe Wärter des Neustädter Zoos lässt durch seine Stimme den Zuhörer wissen, dass er neben seinem Beruf auch noch seine Freunde hoch schätzt. Seine Stimme verleiht ihm den Charakterzug eines Menschen, dem man alles anvertrauen kann, der immer Zuhört, wenn es nötig ist und auch mal ein paar gute Ratschläge geben kann. Eine typische sympathische Figur für Kinderkassetten.
Herr Tierlieb: Herr Tierlieb ist ein sehr geduldiger, älterer Mann. So hört sich seine Stimme auch an. Sie verleiht dem Charakter den Anschein, als sei der Direktor ein herzensguter Mensch, aber auch in der Lage, sich durchzusetzen.
Karla Kolumna: Mit viel Stress, der durch ihr schnelles Reden zum Ausdruck kommt, einer hohen Stimme, die das Reporterleben ganz gut darlegen kann, und einem weichen Unterton wird hier deutlich, dass Frau Kolumna eine typische Erwachsene im Berufsleben ist: der Beruf ist sehr wichtig, ab und an ist er auch sehr stressig, aber dennoch bleibt ihr immer Zeit für die wichtigen Dinge im Leben: Freunde und Freude.
Mit dieser Besetzung ist wiedermal eine gute Wahl getroffen worden.
Mann: Ulli Herzog ist bereits des Öfteren auf den Kassetten von Benjamin Blümchen vertreten und ist auch diesmal eine gute Wahl geworden. Innerhalb der wenigen kurzen Sätze, die er durch den Bordlautsprecher durchgibt scheint er sehr kompetent zu sein und trotz seiner Erkrankung nicht aufgeben zu wollen. Dennoch ist er in der Lage seiner Stimme die nötige Dankbarkeit zu verleihen, auch wenn sie eigentlich furchtbar krank klingen sollte. Zwei Daumen nach oben für diese Stimme.
Verkäufer: Nun, der Verkäufer tritt nur wenige Minuten in dieser Geschichte auf. Er hat einen sehr höflichen Tonfall und kümmert sich auch um seine Kunden.
Trotz der Tatsache, dass er schimpfen muss, da Benjamin durch seine Größe sehr viel Chaos verursacht, klingt er höflich und nett.
Erzähler: Der liebe nette Joachim Nottke. Ja, diesen Eindruck hinterlässt seine Stimme jedesmal in mir, wenn ich sie gehört habe. Scheinbar kann diesen Mann nichts aus der Ruhe bringen. Klar, seine Stimme kann aufgeregt, beruhigend, nervös und was sonst noch alles gebraucht wird, klingen, aber dennoch bleibt der Aspekt, dass er sich nicht so leicht aus der Ruhe bringen lässt. Das sit vielleicht auch darafu zurückzuführen, dass dieser Mensch scheinbar sehr kinderlieb ist und ihm nichts anderes bleibt, als die Ruhe zu bewahren.
Dieser Mann hat mit Abstand die beste Stimme für einen Erzähler!
***Meinung***
Diese Benjamin Blümchen Folge ist eine der besseren Geschichten, welche die Benjamin Blümchen Reihe anbietet.
Der Zuhörer kann sich in die Geschichte hineinversetzen und besonders jene, welche als Kind Haustiere hatten und dieses eines Tages starb. Das Kind lernt durch diese Folge, dass Trauer richtig und auch erlaubt ist, es aber acuh eine Schlussstrich ziehen können muss.
Besonders schön finde ich die Tatsache, dass nicht etwa Frau Kolumna um das verstorbene Krokodil weint, sondern Herr Tierlieb, also ein männliches Wesen.
Heutzutage wird doch zu sehr darauf geachtet, dass ein Junge keine angeblich typisch weibliche Züge zeigt. Mit Sprüchen wie „Ein Indianer kennt keinen Schmerz!“ oder „Stell dich nicht an wie ein Mädchen!“ wird den Jungen früh beigebracht, dass diese keine Trauer zeigen dürfen. Pädagogen würden sagen, dass Jungen unter \'halbierter Identität\' und den \'Härtenormen der Gesellschaft\' leiden.
Darüber gibt es auch ein sehr schönes Buch von ..... und heißt „Kleine Helden in Not“.
Aber zurück zum Thema!
An dieser Folge finde ich auch sehr löblich, dass die Kinder bzw. Zuhörer wieder einiges lernen können.
Zuerst erzählt Karla Kolumna, dass der weiße Industriezucker im Eis den Vitamin-B-Komplex angreift, den Zähnen schadet und Traurigkeit auslöst.
(Ich muss allerdings sagen, dass ich das nicht nachvollziehen kann, denn ich bin mit Zucker genauso fröhlich wie ohne.)
Des Weiteren können die Kinder einfache Rechenaufgaben lernen: 200 Eier ist das Gleiche wie 2 x 100 Eier, oder 4 x 50 Eier oder sogar 8 x 25 Eier.
Ansonsten ist diese Folge wieder einmal eine sehr gelungene und für Kinder sicherlich auch spannende Geschichte des sprechenden Elefanten.
***Fazit***
Tja, als Fazit kann ich jetzt nur noch sagen: für ca. 5 € im Handel käuflich zu erwerbende Abwechslung an Regentagen oder während langer Autofahrten.
Ich kann diese Folge nur empfehlen, weil sie den Kindern Möglichkeiten bietet, die eigenen Alltags- und Entwicklungsprobleme unbewusst zu überarbeiten und eventuell sogar zu lösen.
Bis dann
Eure
Gabimel
In der Hoffnung, dass euch auch dieser Bericht gefällt, wünsche ich euch viel Spaß beim Lesen ;-)
***Inhalt***
Wo ist denn nur Benjamin? Weder Wärter Karl noch Kiki, geschweige denn Otto wissen, wo sich der Elefant rumtreibt. Otto und Kiki machen sich auf die Suche nach ihrem Freund.
Schnell finden die beiden eine Zuckerstückchen-Spur, welche Benjamin wohl hinterlassen hat, als er sich mit seinem kaputten Zuckerstückchen-Rucksack auf den Weg zu dem weinenden Herrn Tierlieb gemacht hat.
Warum Herr Tierlieb so traurig ist? Sein erstes Tier des Zoos Lolo, das Krokodil, ist gestorben! Lolo war für ihn wie ein Kind und er hat das Krokodil so gut erzogen, dass er seine Hand ins Maul legen konnte, ohne, dass das Tier nach ihm geschnappt hat.
Bald schickt Herr Tierlieb die drei Freunde raus, weil er gerne alleine sein möchte.
Wegen des schönen Wetters machen sich die drei auf den Weg in die Stadt zur Eisdiele, denn alle sind ziemlich traurig, über Herrn Tierliebs Leid.
In der Eisdiele treffen die drei dann auch auf Karla Kolumna. Diese erkundigt sich nach den Neuigkeiten im Zoo und ist ebenfalls traurig über den Verlust des Krokodils. Um den Zoodirektor aufzuheitern planen die vier dann ein riesengroßes Osterfest in Form eines „Tages der offenen Tür“.
Bereits am nächsten Tag beginnen sie mit den Vorbereitungen. Benjamin geht mit Kiki und Otto einkaufen und wirft im Supermarkt prompt einen schön aufgestapelten Turm von Doesensuppe um.
Während Benjamin dann die 200 Eier, Pinsel, Farbe und Abziehbildchen kauft bauen Kiki und Otto den Turm wieder auf.
Aber wie ist das so, mit dem Elefanten im Porzellanladen? Beim Rausgehen schmeißt Benjamin den Turm der Fischdosen um, worüber der Verkäufer natürlich nicht sehr begeistert gewesen ist. Im Zoo angekommen, beginnen Kiki und Otto mit dem Färben und Anmalen der Eier. Den Elefanten lassen sie nicht helfen, aus Angst, dass die Eier kaputt gehen könnten.
Doch dann kommt Frau Kolumna und erzählt vond er großen Vorankündigung in der Zeitung. Dann reichen die 200 Eier wohl doch nicht...
Also macht Benjamin sich erneut auf zum Einkaufen und besorgt weitere 800 Eier. Während der Abendschicht des Eierbemalens und einem Gespräch mit Karla Kolumna, Wärter Karl, Otto und Kiki hat Benjamin eine Idee. Da er nicht mit ansehen kann, wie traurig der Zoodirektor ist, ruft er bei einem Bekannten an, um eine Überraschung passend zu Ostern zu planen.
Der Elefant tut seither sehr geheimnisvoll und berrät niemandem, was er gemacht hat.
Freitag Früh schleicht er sich sehr früh aus dem Zoo und fährt mit dem „Elefantentaxi“ zum Flughafen. Zurück im Zoo versteckt Benjamin das Paket im Heu und lässt sich nicht mehr außerhalb des Elefantenhauses sehen.
Sonntag geht es dann los. Herr Tierlieb hat sich schick gemacht, Frau Kolumna kommt gut gelaunt an und erzählt sogar, dass sie bereits den Osterhasen gesehen hat. Schnell machen sich Wärter Karl, Otto und Kiki auf die Suche nach den Osternestern.
Kurz vor 9h macht Wärter Karl dann das Zootor auf und lässt die Gäste herein. Es stehen so viele Besucher vor dem Tor, dass die Ostereier sehr bald ausgeteilt sind.
Dann machen sich Otto und Kiki auf die Suche nach Benjamin, welcher immer noch im Elefantenhaus sitzt und das Paket bewacht.
Doch bald kommt er mit einem Geschenk für den Zoodirektor angelaufen. Ein riesengroßes Ei in Alufolie verpackt, hält er hinter seinem Rücken versteckt.
Herr Tierlieb freut sich nicht über das Ei, denn er denkt, es sei ein Schokoladenei. Angeblich ist es hohl, aber als er reinfasst findet er dort drin ein kleines Ei.
Was das für ein Ei ist? Das werdet ihr erfahren, wenn ihr euch die Geschichte selber anhört....
***Sprecher***
Benjamin Blümchen: Edgar Ott
Otto: Frank Schaff-Langhans
Kiki: Constanze Ott
Wärter Karl: Till Hagen
Herr Tierlieb: Hermann Wagner
Karla Kolumna: Gisela Fritsch
Mann: Ulli Herzog
Verkäufer: H. H. Müller
Erzähler: Joachim Nottke
Jetzt möchte ich noch etwas auf die einzelnen Stimmen eingehen, damit ihr euch auch ein kleines Bild über die so entstehenden Charakterzüge und Bilder meinerseits machen könnt.
Da es mir aber schwer fällt, immer wieder neue Umschreibungen zu finden, halte ich mich diesmal an die Erläuterungen meines letzten Berichtes.
Benjamin Blümchen: Eine liebenswerte Person braucht die entsprechende Stimme würde ich da mal sagen. Benjamin bekommt von Edgar Ott eine solche Stimme verliehen. Der Sprecher lässt seine Stimme tief klingen, wie es sich für einen großen, runden und dicken Körper gehört. Herrn Otts Stimme ist durch den wohlklingenden Tonfall und der Ruhe und Gediegenheit, die sie ausstrahlt, perfekt für einen sprechenden, kinderlieben Elefanten.
Otto: Ja, der schlaue, kluge Otto hat teilweise eine richtige rechthaberische Stimme und klingt ab und an mal wie ein richtiger Schlaumeier. Aber gerade deswegen kann er sehr gut Dinge erklären, wie z.B. warum das Flugzeug fliegen kann, ohne dass er so klingt, als hätte er von nichts eine Ahnung. Dennoch klingt seine Stimme wie die eines 10-jährigen Jungen, was seiner Rolle entspricht. Auch hier konnte kaum eine bessere Wahl getroffen werden.
Kiki: Tja, die freche Kiki lässt sich nichts gefallen. Mit Hilfe ihrer Stimme und ihrer Schlagfertigkeit zeigt sie Otto oft, wo es langgeht. Ihre Stimme klingt wie die eines liebenswerten Mädchens, ist aber nicht zu gering einzuschätzen. Sie verleiht ihrem Charakter mit Hilfe ihrer Stimme ein festes Auftreten und ein starkes Selbstbewusstsein.
Wärter Karl: Der tier- und kinderliebe Wärter des Neustädter Zoos lässt durch seine Stimme den Zuhörer wissen, dass er neben seinem Beruf auch noch seine Freunde hoch schätzt. Seine Stimme verleiht ihm den Charakterzug eines Menschen, dem man alles anvertrauen kann, der immer Zuhört, wenn es nötig ist und auch mal ein paar gute Ratschläge geben kann. Eine typische sympathische Figur für Kinderkassetten.
Herr Tierlieb: Herr Tierlieb ist ein sehr geduldiger, älterer Mann. So hört sich seine Stimme auch an. Sie verleiht dem Charakter den Anschein, als sei der Direktor ein herzensguter Mensch, aber auch in der Lage, sich durchzusetzen.
Karla Kolumna: Mit viel Stress, der durch ihr schnelles Reden zum Ausdruck kommt, einer hohen Stimme, die das Reporterleben ganz gut darlegen kann, und einem weichen Unterton wird hier deutlich, dass Frau Kolumna eine typische Erwachsene im Berufsleben ist: der Beruf ist sehr wichtig, ab und an ist er auch sehr stressig, aber dennoch bleibt ihr immer Zeit für die wichtigen Dinge im Leben: Freunde und Freude.
Mit dieser Besetzung ist wiedermal eine gute Wahl getroffen worden.
Mann: Ulli Herzog ist bereits des Öfteren auf den Kassetten von Benjamin Blümchen vertreten und ist auch diesmal eine gute Wahl geworden. Innerhalb der wenigen kurzen Sätze, die er durch den Bordlautsprecher durchgibt scheint er sehr kompetent zu sein und trotz seiner Erkrankung nicht aufgeben zu wollen. Dennoch ist er in der Lage seiner Stimme die nötige Dankbarkeit zu verleihen, auch wenn sie eigentlich furchtbar krank klingen sollte. Zwei Daumen nach oben für diese Stimme.
Verkäufer: Nun, der Verkäufer tritt nur wenige Minuten in dieser Geschichte auf. Er hat einen sehr höflichen Tonfall und kümmert sich auch um seine Kunden.
Trotz der Tatsache, dass er schimpfen muss, da Benjamin durch seine Größe sehr viel Chaos verursacht, klingt er höflich und nett.
Erzähler: Der liebe nette Joachim Nottke. Ja, diesen Eindruck hinterlässt seine Stimme jedesmal in mir, wenn ich sie gehört habe. Scheinbar kann diesen Mann nichts aus der Ruhe bringen. Klar, seine Stimme kann aufgeregt, beruhigend, nervös und was sonst noch alles gebraucht wird, klingen, aber dennoch bleibt der Aspekt, dass er sich nicht so leicht aus der Ruhe bringen lässt. Das sit vielleicht auch darafu zurückzuführen, dass dieser Mensch scheinbar sehr kinderlieb ist und ihm nichts anderes bleibt, als die Ruhe zu bewahren.
Dieser Mann hat mit Abstand die beste Stimme für einen Erzähler!
***Meinung***
Diese Benjamin Blümchen Folge ist eine der besseren Geschichten, welche die Benjamin Blümchen Reihe anbietet.
Der Zuhörer kann sich in die Geschichte hineinversetzen und besonders jene, welche als Kind Haustiere hatten und dieses eines Tages starb. Das Kind lernt durch diese Folge, dass Trauer richtig und auch erlaubt ist, es aber acuh eine Schlussstrich ziehen können muss.
Besonders schön finde ich die Tatsache, dass nicht etwa Frau Kolumna um das verstorbene Krokodil weint, sondern Herr Tierlieb, also ein männliches Wesen.
Heutzutage wird doch zu sehr darauf geachtet, dass ein Junge keine angeblich typisch weibliche Züge zeigt. Mit Sprüchen wie „Ein Indianer kennt keinen Schmerz!“ oder „Stell dich nicht an wie ein Mädchen!“ wird den Jungen früh beigebracht, dass diese keine Trauer zeigen dürfen. Pädagogen würden sagen, dass Jungen unter \'halbierter Identität\' und den \'Härtenormen der Gesellschaft\' leiden.
Darüber gibt es auch ein sehr schönes Buch von ..... und heißt „Kleine Helden in Not“.
Aber zurück zum Thema!
An dieser Folge finde ich auch sehr löblich, dass die Kinder bzw. Zuhörer wieder einiges lernen können.
Zuerst erzählt Karla Kolumna, dass der weiße Industriezucker im Eis den Vitamin-B-Komplex angreift, den Zähnen schadet und Traurigkeit auslöst.
(Ich muss allerdings sagen, dass ich das nicht nachvollziehen kann, denn ich bin mit Zucker genauso fröhlich wie ohne.)
Des Weiteren können die Kinder einfache Rechenaufgaben lernen: 200 Eier ist das Gleiche wie 2 x 100 Eier, oder 4 x 50 Eier oder sogar 8 x 25 Eier.
Ansonsten ist diese Folge wieder einmal eine sehr gelungene und für Kinder sicherlich auch spannende Geschichte des sprechenden Elefanten.
***Fazit***
Tja, als Fazit kann ich jetzt nur noch sagen: für ca. 5 € im Handel käuflich zu erwerbende Abwechslung an Regentagen oder während langer Autofahrten.
Ich kann diese Folge nur empfehlen, weil sie den Kindern Möglichkeiten bietet, die eigenen Alltags- und Entwicklungsprobleme unbewusst zu überarbeiten und eventuell sogar zu lösen.
Bis dann
Eure
Gabimel
16 Bewertungen, 1 Kommentar
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23.10.2007, 10:09 Uhr von Baby1
Bewertung: sehr hilfreich.•:*¨ ¨*:•. Liebe Grüße Anita .•:*¨ ¨*:•.
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