Boat Trip (VHS) Testbericht
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Erfahrungsbericht von NoSoul
BOAT TRIP- ein Trip in eine Gehirnhauterweichung!!!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
BOAT TRIP
Komödie, USA/BRD 2002, 93 Minuten
Regie: Mort Nathan
Darsteller: Cuba Gooding Jr., Horatio Sanz, Roselyn Sanchez, Vivica A. Fox, Roger Moore, Will Ferrell
Jerry (Cuba Gooding Jr.) wird von seinem Freund Nick (Horatio Sanz) zu einer Kreuzfahrt überredet. Jerry will zunächst nicht. Die große Liebe seines Lebens hat mit ihm Schluss gemacht als er ihr einen Heiratsantrag gemacht hat und er zog sich für Monate völlig aus dem Leben zurück. Als er sich schließlich breitschlagen lässt, besuchen sie ein Reisebüro und wollen eine Kreuzfahrt buchen mit möglichst großem Frauenanteil. Doch Nick gerät mit den Angestellten im Reisebüro in Streit. Darauf verkaufen diese den Beiden einen Kreuzfahrt für Homosexuelle. Es beginnt eine Reise voller platter Gags und dämlichen Klischees. Zunächst benötigen die beidem à la Dumm und Dümmer geraume Zeit, um zu merken was Sache ist. Es folgt der obligatorische Versuch der beiden den Schwulen auf dem Schiff irgendwie auszuweichen und schließlich die Erkenntnis, dass das ja ganz normale Menschen sind mit denen man auch befreundet sein kann. Nick glaubt zwischenzeitlich sogar, er sei selbst schwul, nach dem er betrunken neben einem Mann einschlief und sich am nächsten Morgen an nichts erinnern kann.
Der eigentliche Handlungsstrang ist allerdings eine Liebesgeschichte. Jerry verliebt sich auf dem Schiff in die zunächst einzige Frau an Bord: in die Tanzlehrerin Gabriella (Roselyn Sanchez). Selbst als Nick zufällig mittels einer Leuchtpistole ein Flugzeug voll mit schwedischen halbnackten und willigen Traumfrauen abschießt, die auf dem Schiff Rettung finden, und sich die Träume der Protagonisten doch noch zu erfüllen scheinen, denkt Jerry nur an Gabriella. Doch diese arbeitet auf gerade dieser Kreuzfahrt, weil sie nicht gerne von Männern umgeben ist, die nur das eine wollen. Also spielt Jerry den Schwulen.
So kommt es zu einigen dämlichen Gags, die fast nur auf platten Klischees basieren, bis schließlich alles durch den Auftritt von Jerrys Ex-Freundin, die ihm am Anfang den Laufpass gab, auffliegt und Jerry mit der Unterstützung des inzwischen neuen schwulen Freundeskreises doch noch mit Gabriella zusammenkommt.
Es ist schwer zu verstehen, warum ein Oscar-Preisträger einen solchen Film macht. Die Handlung ist völliger Unsinn: ein Reisebüro, dass seine Kunden verarscht, Hauptdarsteller, die trotz riesiger Plakate um sich herum nicht raffen, wo sie sind, Schwule, die sich genauso verhalten wie es die Klischees vorgeben...
Die Gags dieses Filmes sind platt und an keiner Stelle witzig. Nur Leute, die zumindest ein wenig an die Vorurteile glauben, die man Homosexuellen so entgegenbringt, können diesen Film lustig finden. Die kläglichen Versuche, die Schwulen doch noch als normale Menschen zu entlarven machen alles noch schlimmer. Sie wirken einfach unglaubwürdig und aufgesetzt nach den ganzen Geschmacklosigkeiten.
Die Liebesgeschichte des Films ist ebenfalls alles andere als gut. Sie basiert nur auf Sexualität und dämlichen Momenten, insbesondere des Schlusses, die wahrscheinlich amüsant-romantisch wirken sollen.
Letztendlich ist Boat Trip ein Sammelsurium von Klischees, Vorurteilen, absurder Handlungsstränge und, wahrscheinlich noch das Positivste, eine Ansammlung vieler nackter Haut. Roger Moores Gastauftritt als alter, notgeiler, schwuler Millionär macht den Film auch nicht besser. Im Gegenteil, sie ist ein weiteres Element der Geschmacklosigkeit und für mich ein absoluter Tiefpunkt in Moores Kariere.
Ich kann diesen Film niemanden empfehlen. Nur Leute mit latenten Vorurteilen gegenüber Homosexuellen und Leute mit Freude an Filmen, die viel Haut zeigen, können in Boat Trip ihren Spaß haben.
Komödie, USA/BRD 2002, 93 Minuten
Regie: Mort Nathan
Darsteller: Cuba Gooding Jr., Horatio Sanz, Roselyn Sanchez, Vivica A. Fox, Roger Moore, Will Ferrell
Jerry (Cuba Gooding Jr.) wird von seinem Freund Nick (Horatio Sanz) zu einer Kreuzfahrt überredet. Jerry will zunächst nicht. Die große Liebe seines Lebens hat mit ihm Schluss gemacht als er ihr einen Heiratsantrag gemacht hat und er zog sich für Monate völlig aus dem Leben zurück. Als er sich schließlich breitschlagen lässt, besuchen sie ein Reisebüro und wollen eine Kreuzfahrt buchen mit möglichst großem Frauenanteil. Doch Nick gerät mit den Angestellten im Reisebüro in Streit. Darauf verkaufen diese den Beiden einen Kreuzfahrt für Homosexuelle. Es beginnt eine Reise voller platter Gags und dämlichen Klischees. Zunächst benötigen die beidem à la Dumm und Dümmer geraume Zeit, um zu merken was Sache ist. Es folgt der obligatorische Versuch der beiden den Schwulen auf dem Schiff irgendwie auszuweichen und schließlich die Erkenntnis, dass das ja ganz normale Menschen sind mit denen man auch befreundet sein kann. Nick glaubt zwischenzeitlich sogar, er sei selbst schwul, nach dem er betrunken neben einem Mann einschlief und sich am nächsten Morgen an nichts erinnern kann.
Der eigentliche Handlungsstrang ist allerdings eine Liebesgeschichte. Jerry verliebt sich auf dem Schiff in die zunächst einzige Frau an Bord: in die Tanzlehrerin Gabriella (Roselyn Sanchez). Selbst als Nick zufällig mittels einer Leuchtpistole ein Flugzeug voll mit schwedischen halbnackten und willigen Traumfrauen abschießt, die auf dem Schiff Rettung finden, und sich die Träume der Protagonisten doch noch zu erfüllen scheinen, denkt Jerry nur an Gabriella. Doch diese arbeitet auf gerade dieser Kreuzfahrt, weil sie nicht gerne von Männern umgeben ist, die nur das eine wollen. Also spielt Jerry den Schwulen.
So kommt es zu einigen dämlichen Gags, die fast nur auf platten Klischees basieren, bis schließlich alles durch den Auftritt von Jerrys Ex-Freundin, die ihm am Anfang den Laufpass gab, auffliegt und Jerry mit der Unterstützung des inzwischen neuen schwulen Freundeskreises doch noch mit Gabriella zusammenkommt.
Es ist schwer zu verstehen, warum ein Oscar-Preisträger einen solchen Film macht. Die Handlung ist völliger Unsinn: ein Reisebüro, dass seine Kunden verarscht, Hauptdarsteller, die trotz riesiger Plakate um sich herum nicht raffen, wo sie sind, Schwule, die sich genauso verhalten wie es die Klischees vorgeben...
Die Gags dieses Filmes sind platt und an keiner Stelle witzig. Nur Leute, die zumindest ein wenig an die Vorurteile glauben, die man Homosexuellen so entgegenbringt, können diesen Film lustig finden. Die kläglichen Versuche, die Schwulen doch noch als normale Menschen zu entlarven machen alles noch schlimmer. Sie wirken einfach unglaubwürdig und aufgesetzt nach den ganzen Geschmacklosigkeiten.
Die Liebesgeschichte des Films ist ebenfalls alles andere als gut. Sie basiert nur auf Sexualität und dämlichen Momenten, insbesondere des Schlusses, die wahrscheinlich amüsant-romantisch wirken sollen.
Letztendlich ist Boat Trip ein Sammelsurium von Klischees, Vorurteilen, absurder Handlungsstränge und, wahrscheinlich noch das Positivste, eine Ansammlung vieler nackter Haut. Roger Moores Gastauftritt als alter, notgeiler, schwuler Millionär macht den Film auch nicht besser. Im Gegenteil, sie ist ein weiteres Element der Geschmacklosigkeit und für mich ein absoluter Tiefpunkt in Moores Kariere.
Ich kann diesen Film niemanden empfehlen. Nur Leute mit latenten Vorurteilen gegenüber Homosexuellen und Leute mit Freude an Filmen, die viel Haut zeigen, können in Boat Trip ihren Spaß haben.
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