Born 2 Die (DVD) Testbericht

D
Born-2-die-dvd-actionfilm
ab 13,81
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 05/2012

5 Sterne
(0)
4 Sterne
(6)
3 Sterne
(4)
2 Sterne
(1)
1 Stern
(2)
0 Sterne
(0)

Erfahrungsbericht von Marc12

Zum Dritten

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Zum Film:

Die Großstadt ist ein Spielplatz für Räuber, Krieger und Anführer. Tony Fait ist ein Martial Arts Experte und hat ein qualifiziertes Team um sich geschart. Sein Durchsetzungsvermögen wir nur von seiner Liebe zu seiner Tochter Vanessa übertroffen.
Fait hat einen ausgeklügelten Raubüberfall in die Tat umgesetzt. Nun befinden sich sehr seltene schwarze Diamanten in seinem Besitz. Der ganze Raubzug hat so gut geklappt, bis auf die Tatsache, dass die Bande nun einen taiwanesischen Regierungsagenten auf den Fersen hat. Sein Name ist Su, der es aber nicht nur auf die schwarzen Diamanten abgesehen hat, sonder auch auf seinen ehemaligen Partner, Ling. Dieser ist auch hinter den Diamanten her. Um einen Schritt näher an diese Steine zu kommen hat er Faits Tochter kidnappen lassen. Nun will der eine Austausch erzwingen.
Das dumme an der Sache ist nur, dass Fait die Steine bei einem Hehler deponiert hat und dort hat sich ein mächtiger Gangsterboss die schwarzen Diamanten unter den Nagel gerissen.
Fait trommelt sein Team zusammen. Eine Regel wird gestrichen – jetzt nehmen sie zum ersten Mal auch Schusswaffen mit. Doch eigentlich ist seine einzige Hoffnung Su, denn dieser kennt Ling gut genug, um ihn zur Strecke zu bringen. Als Fait mitbekommt, wie Su einen nach dem anderen von Lings Helfern ausschaltet, begreift auch er, das nur Su ihn zu seiner Tocher führen kann.

Darsteller:

Jet Li – Su
DMX – Fait
Anthony Anderson – Tommy
Kelly Hu – Sona
Tom Arnold – Archie
Mark Dacascos – Ling
Paige Hurd – Vanessa

Filmstab:

Regie: Andrzej Bartkowiak
Produzenten: Joel Silver
Drehbuch: John O'Brien, Channing Gibson
Vorlage: John O'Brien
Filmmusik: John Frizzell, Damon "Grease" Blackman

Weitere Infos:

US-Titel: Cradle 2 the Grave
Genre: Action-Thriller
Land: USA
Jahr: 2003
Länge: 100 Minuten
Studios: Warner Brothers

Zum Film:

Und wieder mal paaren sich Martial Arts und Hip Hop in einem Andrzej Bartkowiak Film. Nach „Romeo Must Die“ und „Exit Wounds“ ist dieser nun der Ditte Streifen. Ob aber wirklich alle guten Dinge drei sein, verrate ich noch nicht.
DMX, Jet Li und Mark Dacasco waren wohl eine gute Wahl für solch einen Film. Damit auch ein Schuss Humor in die ganze Sache kommt, sind Tom Arnold und Anthony Anderson für die Nebenrollen besetzt worden. Damit auch etwas Erotik in diesen Film ist hat man mit Gabrielle Union und Kelly Hu zwei Schönheiten dabei. Soll also heißen, dass sich Andrzej treu geblieben ist und seiner bewährten Linie gefolgt ist. „Born 2 Die“ reicht zwar nicht ganz an „Romeo Must Die“ heran, doch ist dieser Streifen immer noch besser als „Exit Wounds“.
Für das Drehbuch konnte man zwar keinen Oscar erwarten, doch ist es für diesen Film im Grunde genau richtig. In solchen Filme sollte doch immer mal wieder Action vorkommen. Hier mal ein Martial Arts Fight im Underground-Fightclub, da eine Verfolgungsjagt durch die U-Bahn und so weiter. Dazu kommt noch die Entführung der geliebten Tochter und die Verbrüderung zweier Grund verschiedener Männer. Zwar ist dies alles nichts neues, doch ist es gar nicht mal so schlecht umgesetzt worden.
In „Exit Wounds“ wurden doch einige grobe Fehler begangen. Selten sah man so deutlich gebrochene Gummiarme und zerquetsche Gummipuppen. Aus diesen Fehlern hat Andrzej wohl gelernt und mit „Born 2 Die“ mehr auf Geradlinigkeit und gut inszenierten Actionszenen gesetzt. Damit mach das Filmvergnügen doch gleich sehr viel mehr Spaß. Auch an der Musikalischen Untermalung wurde viel verbessert. Mit DMX, Jay-Z und unter anderem LL Cool J hat man die Stars des HipHop bekommen. Für das männliche Publikum, auf welches dieser Film ganz eindeutig abzielt, wurde auch noch ein wahrer Augenschmaus eingebaut. Gabrielle Union legt einen megaheißen Strip hin. Da kann die Kinnlade schon mal offen bleiben.
Wie ihr an meinen Ausführungen erkennen könnt, bin ich recht angetan von diesem Film. Wie ich schon sagte, dürfte dieser Film eher was für das männliche Publikum sein, ob die weiblichen Filmfans da auf ihre Kosten kommen, kann ich zwar nicht all zu gut beurteilen, doch möchte ich es etwas bezweifeln. Deswegen gebe ich dem Film auch nicht die volle Punktezahl. Also gibt es einen Daumen hoch, doch etwas angewinkelt.
Noch ein kleiner Tip zum Schluss. Nicht gleich den Fernseher ausmachen, falls ihr in den Genuss des Abspanns kommt, denn in diesem gibt es noch ein unglaublich witziges Wortgefecht zwischen Anthony Anderson und Tom Arnold. Also den Film bis zum bitteren Ende schauen.

9 Bewertungen