Der Werwolf von Tarker Mills - Silver Bullet (DVD) Testbericht

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Erfahrungsbericht von Superbiene20000

°Ich liebe Werwölfe°

Pro:

kurzweiliger Film, Gary Busey,

Kontra:

schlechtes Tonformat, Werwolf wird zu früh \"geoutet\",

Empfehlung:

Ja

Liebe Leserinnen und Leser,

Kinofilme die sich mit dem Thema Werwölfe und deren mehr oder weniger grausigen Taten befassen sind rar gesät. Neben den recht gut geratenen Filmen "Dog Soldiers" und "American Werewolf" fand nun auch jetzt eine Verfilmung des Stephen King Romans Silver Bullet ( Der Werwolf von Tarker Mills) den Weg in den heimischen Player. Es folgt zuerst eine Übersicht der filmischen Fakten sowie der DVD-Features:

Titel : Der Werwolf von Tarker Mills
Orginaltitel : Silver Bullet
Regie: Daniel Attias
Produzent: Dino de Laurentiis

Produktionsjahr: USA 1985
Spieldauer : 94 Minuten

Hauptdarsteller:
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Gary Busey (Onkel Red)
Everett Mc Gill (Reverend Lester Lowe)
Corey Haim (Marty Coslaw)
Megan Follows (Jane Colaw)
Terry O'Quinn (Sheriff Joe Haller)

DVD-Features
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Bildformat: 2.35:1 (anamorph)

Tonformate:
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Deutsch , Englisch, Spanisch, Italienisch, (alle Mono Digital 2.0)

Untertitel
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Deutsch, Englisch, Italienisch, Spanisch, Portugiesisch, Holländisch, Türkisch

Bonusmaterial
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Neben einen untertitelten Audiokommentar von Regisseur Daniel Attias gibt es nur noch den Orginal-Kinotrailer zu bewundern so das die Ausstattung der DVD kaum noch zeitgemäß ist.

Zum Inhalt:
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Man schreibt das Jahr 1976. Eine Vollmondmondnacht wird in dem Kleinstadtkaff Tarker Mills einem Penner namens Arnie zum Verhängnis der am nächsten Morgen kopflos aufgefunden wird. Da dies in der Nähe der Bahngleise geschieht glaubt der Sheriff an einen tragischen Unfall.

Marty Coslaw (Corey Haim) , ein Junge der im Rollstuhl sitzt und in seiner Freizeit meistens mit einem umgebauten, motorisierten Rollstuhl die Gegend verunsichert, lebt mit seinen Eltern sowie seiner Schwester Jane seit seiner Geburt in Tarker Mills. Als mehrere weitere verstümmelte Leichen gefunden werden erzählt der erklärte Horrorfan seinem Onkel Red (Gary Busey) einige Theorien über den Mörder. Da die Morde samt Verstümmelungen anscheinend immer in Vollmondnächten stattfinden hängt der Junge der Vorstellung nach das es doch tatsächlich Werwölfe gibt.

Nachdem 2 Jugendliche ermordet aufgefunden gibt es in Tarker Mills kein halten mehr, eine Bürgerwehr wird aufgestellt die in einer nebeligen Vollmondnacht nach dem Killer sucht. Die Suche endet in einem Desaster, fast alle Teilnehmer werden von einer riesigen Bestie zerfleischt und finden ein grausiges Ende. Auch Marty wird bei einem seiner nächtlichen motorisierten Ausflüge von dem Monster attackiert dem er jedoch dank seiner mitgeführten Feuerwerksraketen ein Auge ausschießt. Am nnächsten Tag stellt er sich die erschreckende Frage warum nun Reverend Lowe (Everett Mc Gill) mit einer Augenklappe die Predigt hält........

Pitters Gesamtfazit:
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Die knapp 95 Minuten vergehen wie im Flug was an der einfachen und simplen Story liegt. Das bereits nach etwas über die Hälfte der Spielzeit der Werwolf bekannt ist mag einige vielleicht stören, mich allerdings nicht. Ich sehe den Film mehr als Komödie wie als Horrorfilm da er durchaus mit lustigen Dialogen (und Szenen) versehen ist die deutlich über einige kleine Splatterszenen steht. Zudem sind die Verwandlungsszenen von Mensch zum Werwolf recht Amateurhaft ausgefallen was sich ebenso auf die "Verkleidung" bezieht. Diese Unzulänglichkeiten haben allerdings mehr mit dem Produktionsjahr zutun welches nun schon fast 20 Jahre hinter uns liegt.

Alle Darsteller spielten ihren Part überzeugend und ohne Schwächen wobei besonders Gary Busey als trinksüchtiger Onkel Red positiv aus dem schauspielerischen Rahmen fällt. Was dem Film allerdings fehlt ist der Spannungsanteil da besagte "Bestie" ja bald geoutet wird und man nun als Zuschauer darauf wartet wie der pfiffige Marty das Monster zur Strecke bringt.

Als großes Manko stellt sich die Tonqualität dar die sich in Dolby 2.0 Mono präsentiert. Surround-Fans können ihre Anlage getrost auslassen was ich besonders schade finde denn wenn der Werwolf zuschlägt sollte es schon mächtig in der "Bude" krachen. Die Bildqualität ist in Ordung und präsentiert eine ordentliche Schärfe die ohne störende Grieselmomente auskommt.

Hardcore Horrorfans werden allerdings mit "Silver Bullet" kaum auf ihre Kosten kommen, dafür ist der Film einfach zu seicht. Für einen unterhaltsamen Filmabend eignet er sich allerdings, wobei ich allerdings empfehle das gleichnamige Buch nicht vorher zulesen da Inhalt und das Ende fast identisch sind.

Superbiene und Pitter

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