Erfahrungsbericht von Redrum
Wer braucht den Wixxer?
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Naja!
zugegeben, gelacht habe ich schon im Kino. Der Film hatte auch durchaus seine guten Seiten: die Persiflage auf die alten Edgar Wallace-Klassiker, auf der das Hauptaugenmrk des Films liegt, fand ich generell ganz gelungen und gut umgesetzt, durchgehen amüsant und erheiternd, was vor allem an einigen wenigen schauspielerischen Glanzlichtern lag (Anke Engelke, Olli Dietrich, Bastian Pastewka, der Adolf Hitler-Butler). Auch technisch kann man dem Streifen nichts vorwerfen, alles sauber und professionell gefilmt.
Aber:
Kritikpunkt Nummer eins war für mich die extrem hölzerne Leistung einiger Darsteller; Oliver Welke war unmöglich, als Sportreporter bereits unterste Schublade und als Comedian noch schlechter, und Oliver Kalkofe, den ich als Comedian sehr schätze, enttäuscht als Schauspieler ebenfalls sehr. Während es ihm in seiner TV-show Kalkofes Mattscheibe gelingt, in unzählige Rollen zu schlüpfen, scheitert er in \'Der Wixxer\' an der einzigen Figur die er verkörpern will.
Kritikpunkt Nummer zwei ist der eklatante Mangel an Originalität, den ich gerade Kalkofe beinahe persönlich übelnehme. Er, der sonst versucht, die Fernsehlandschaft von Übeltätern zu befreien, die auf Kosten der Originalität Billigware produzieren und so den Tod des deutschen Humors mitverschulden, jagt eine alte Pointe und einen flachen Wortwitz nach dem anderen über die Leinwand. Schlimmer noch, man fühlt sich, strukturell gesehen (v.a. bei der völlig deplazierten Musical-Einlage), irgendwie unterschwellig ständig an Michael Herbigs Knaller \"Der Schuh des Manitu\" erinnert, ohne dass jemals dessen Qualität erreicht würde.
Fazit: Auf Video (ausleihen!!) okay, aber um das Geld fürs Kino tut es mir schon leid.
zugegeben, gelacht habe ich schon im Kino. Der Film hatte auch durchaus seine guten Seiten: die Persiflage auf die alten Edgar Wallace-Klassiker, auf der das Hauptaugenmrk des Films liegt, fand ich generell ganz gelungen und gut umgesetzt, durchgehen amüsant und erheiternd, was vor allem an einigen wenigen schauspielerischen Glanzlichtern lag (Anke Engelke, Olli Dietrich, Bastian Pastewka, der Adolf Hitler-Butler). Auch technisch kann man dem Streifen nichts vorwerfen, alles sauber und professionell gefilmt.
Aber:
Kritikpunkt Nummer eins war für mich die extrem hölzerne Leistung einiger Darsteller; Oliver Welke war unmöglich, als Sportreporter bereits unterste Schublade und als Comedian noch schlechter, und Oliver Kalkofe, den ich als Comedian sehr schätze, enttäuscht als Schauspieler ebenfalls sehr. Während es ihm in seiner TV-show Kalkofes Mattscheibe gelingt, in unzählige Rollen zu schlüpfen, scheitert er in \'Der Wixxer\' an der einzigen Figur die er verkörpern will.
Kritikpunkt Nummer zwei ist der eklatante Mangel an Originalität, den ich gerade Kalkofe beinahe persönlich übelnehme. Er, der sonst versucht, die Fernsehlandschaft von Übeltätern zu befreien, die auf Kosten der Originalität Billigware produzieren und so den Tod des deutschen Humors mitverschulden, jagt eine alte Pointe und einen flachen Wortwitz nach dem anderen über die Leinwand. Schlimmer noch, man fühlt sich, strukturell gesehen (v.a. bei der völlig deplazierten Musical-Einlage), irgendwie unterschwellig ständig an Michael Herbigs Knaller \"Der Schuh des Manitu\" erinnert, ohne dass jemals dessen Qualität erreicht würde.
Fazit: Auf Video (ausleihen!!) okay, aber um das Geld fürs Kino tut es mir schon leid.
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