Die Farbe Lila (DVD) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 12/2008
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Erfahrungsbericht von cybermanu01
Eine wahre Meisterleistung von Steven Spielberg
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Hey,
gestern abend gönnte ich mir einen relaxten Fernsehabend mit einem Gläschen Wein, der letzte ruhige Abend in diesem Jahr, da kam dann auch der passende Film: Die Farbe Lila!
Dieser Film hat mich sehr beeindruckt, wieso und weshalb werde ich euch am Ende dieses Beitrages verraten, erstmal der Inhalt für die, die ihn gestern nicht gesehen haben.
Der Film ist aus dem Jahre 1985 und heisst im Original "The Color Purple"
Der Inhalt:
Wir schreiben das Jahr 1909, der Schauplatz sind die Südstaaten der USA.
Dort lebt Celie (Desreta Jackson), sie ist gerade erst 14 Jahre alt, aber sie ist schon 2fache Mutter. Der Vater ihrer Kinder ist der eigene Stiefvater, die Kinder durfte sie aber nicht behalten, er hat sie verkauft.
Um Celie loszuwerden verheiratet ihr Stiefvater sie mit dem Farmer Albert Johnson (Danny Glover). Doch auch dort muss sie nur unter der Herrschaft des Mannes leiden, seine drei Kinder auf erster Ehe sind Biester. Und er beutet Celie aus.
Ihre geliebte Schwester Nettie (Akosua Busai) besucht sie und möchte bei ihr bleiben, weil sie es bei dem Stiefvater nicht mehr aushält, auch er vergewaltigt sie. Doch bei Johnson im Haus ist auch Nettie nicht sicher, nachdem Nettie Albert abgewiesen und geschlagen hat, treibt er sie aus dem Haus.
Celie (nun von Whoopi Goldberg gespielt) bleibt jahrelang alleine und dient ihrem Mann, der sich betrügt, hintergeht, sie darf nichtmal ihre Post lesen. Er versteckt die Briefe, die Nettie ihr schickt.
Eines Tages bringt Albert seine Geliebte Shug Averey (Margaret Averey) mit nach Hause, weil sie sehr krank ist.
Durch Shug beginnt für Celie ein neues Leben, sie lernt, dass sie eine Frau ist und nicht so hässlich wie sie immer denkt.
Shug ist Bluessängerin und widmet Miss Celie einen eigenen Blues. Zwischen den beiden entsteht eine starke Bindung, man kann sagen, dass es Liebe ist.
Nach Jahren der Gefangenschaft wagt es Celie aus dem Käfig auszubrechen, nachdem sie mit Shug zusammen die Briefe ihrer Schwester gefunden hat, beschliesst sie Albert zu verlassen.
Keine einfache Entscheidung, aber sicherlich die beste, die sie treffen konnte.
Nachdem ihr Stiefvater gestorben ist, erbt sie das Haus und etwas Land, dort lässt sie sich zusammen mit Shug und noch einigen anderen Freunden nieder.
Albert bekommt weiterhin die Post von Nettie, doch eines Tages bringt der Postbote einen Brief der Einwanderungsbehörde.
Nettie hat die letzten Jahre in Afrika gelebt, sie ist zusammen mit dem Referent und seiner Familie dorthin gegangen und hat dort unterrichtet. Nettie hat rausgefunden, dass der Referent damals Celies Kinder genommen hat.
Albert hat nach der Standpauke von Celie bemerkt, dass er alles falsch gemacht, was er falsch machen konnte, deshalb organisiert er, dass die ganze Familie einreisen darf.
Überraschend bekommen Shug und Miss Celie Besuch, doch Celie ahnt noch nicht, wer da auf sie zukommt. 5 Personen steigen aus einem Auto und als Celie plötzlich klar wird, dass es ihre Schwester ist, kann sie es kaum glauben. Doch es ist nicht nur ihre Schwester, nein, sie hat auch noch ihre Kinder mitgebracht.
In der Ferne sieht man wie Albert neben seinem Pferd auf dem Feld steht und sich mit Celie freut. Wenigstens etwas gutes hat er in seinem Leben gemacht.
Meine Meinung:
Also ich muss euch ehrlich sagen, als ich gelesen habe, dass Steven Spielberg in dem Film Regie geführt hat, konnte ich es kaum glauben. Denn der typische Spielberg ist hier nicht zu sehen, dieser Film ist der erste ernsthafte, denn er gedreht hat. Und das war auch gleich extrem erfolgreich, sagenhafte 11 Oscarnominierungen konnte man verbuchen, aber leider war "Jenseits von Afrika" der Absahner bei den Oscars 1985.
Schade, denn meiner Meinung nach hat "Die Farbe Lila" einen verdient.
Der Film zeigt eindrucksvoll, wie schwierig das Leben damals für eine schwarze Frau war. Was sie durchleben, ja durchleiden musste. Aber er zeigt auch die Verwandlung einer Frau, wie sie mit etwas Selbstbewusstsein ihr ganzes Leben umkrempeln kann.
Also dieser Film bekommt von mir 6 Sterne, für absolut sehenswert.
Hier noch ein paar Daten zum Film:
Schauspieler: Danny Glover, Whoopi Goldberg, Margaret Avery, Oprah Winfrey, Willard E. Pugh, Akosua Busia, Desreta Jackson
Regie: Steven Spielberg
Buch: Alice Walker
Länge: 152 Minuten
Liebe Grüße
euch Manu
Yopi im Dezember 2001
gestern abend gönnte ich mir einen relaxten Fernsehabend mit einem Gläschen Wein, der letzte ruhige Abend in diesem Jahr, da kam dann auch der passende Film: Die Farbe Lila!
Dieser Film hat mich sehr beeindruckt, wieso und weshalb werde ich euch am Ende dieses Beitrages verraten, erstmal der Inhalt für die, die ihn gestern nicht gesehen haben.
Der Film ist aus dem Jahre 1985 und heisst im Original "The Color Purple"
Der Inhalt:
Wir schreiben das Jahr 1909, der Schauplatz sind die Südstaaten der USA.
Dort lebt Celie (Desreta Jackson), sie ist gerade erst 14 Jahre alt, aber sie ist schon 2fache Mutter. Der Vater ihrer Kinder ist der eigene Stiefvater, die Kinder durfte sie aber nicht behalten, er hat sie verkauft.
Um Celie loszuwerden verheiratet ihr Stiefvater sie mit dem Farmer Albert Johnson (Danny Glover). Doch auch dort muss sie nur unter der Herrschaft des Mannes leiden, seine drei Kinder auf erster Ehe sind Biester. Und er beutet Celie aus.
Ihre geliebte Schwester Nettie (Akosua Busai) besucht sie und möchte bei ihr bleiben, weil sie es bei dem Stiefvater nicht mehr aushält, auch er vergewaltigt sie. Doch bei Johnson im Haus ist auch Nettie nicht sicher, nachdem Nettie Albert abgewiesen und geschlagen hat, treibt er sie aus dem Haus.
Celie (nun von Whoopi Goldberg gespielt) bleibt jahrelang alleine und dient ihrem Mann, der sich betrügt, hintergeht, sie darf nichtmal ihre Post lesen. Er versteckt die Briefe, die Nettie ihr schickt.
Eines Tages bringt Albert seine Geliebte Shug Averey (Margaret Averey) mit nach Hause, weil sie sehr krank ist.
Durch Shug beginnt für Celie ein neues Leben, sie lernt, dass sie eine Frau ist und nicht so hässlich wie sie immer denkt.
Shug ist Bluessängerin und widmet Miss Celie einen eigenen Blues. Zwischen den beiden entsteht eine starke Bindung, man kann sagen, dass es Liebe ist.
Nach Jahren der Gefangenschaft wagt es Celie aus dem Käfig auszubrechen, nachdem sie mit Shug zusammen die Briefe ihrer Schwester gefunden hat, beschliesst sie Albert zu verlassen.
Keine einfache Entscheidung, aber sicherlich die beste, die sie treffen konnte.
Nachdem ihr Stiefvater gestorben ist, erbt sie das Haus und etwas Land, dort lässt sie sich zusammen mit Shug und noch einigen anderen Freunden nieder.
Albert bekommt weiterhin die Post von Nettie, doch eines Tages bringt der Postbote einen Brief der Einwanderungsbehörde.
Nettie hat die letzten Jahre in Afrika gelebt, sie ist zusammen mit dem Referent und seiner Familie dorthin gegangen und hat dort unterrichtet. Nettie hat rausgefunden, dass der Referent damals Celies Kinder genommen hat.
Albert hat nach der Standpauke von Celie bemerkt, dass er alles falsch gemacht, was er falsch machen konnte, deshalb organisiert er, dass die ganze Familie einreisen darf.
Überraschend bekommen Shug und Miss Celie Besuch, doch Celie ahnt noch nicht, wer da auf sie zukommt. 5 Personen steigen aus einem Auto und als Celie plötzlich klar wird, dass es ihre Schwester ist, kann sie es kaum glauben. Doch es ist nicht nur ihre Schwester, nein, sie hat auch noch ihre Kinder mitgebracht.
In der Ferne sieht man wie Albert neben seinem Pferd auf dem Feld steht und sich mit Celie freut. Wenigstens etwas gutes hat er in seinem Leben gemacht.
Meine Meinung:
Also ich muss euch ehrlich sagen, als ich gelesen habe, dass Steven Spielberg in dem Film Regie geführt hat, konnte ich es kaum glauben. Denn der typische Spielberg ist hier nicht zu sehen, dieser Film ist der erste ernsthafte, denn er gedreht hat. Und das war auch gleich extrem erfolgreich, sagenhafte 11 Oscarnominierungen konnte man verbuchen, aber leider war "Jenseits von Afrika" der Absahner bei den Oscars 1985.
Schade, denn meiner Meinung nach hat "Die Farbe Lila" einen verdient.
Der Film zeigt eindrucksvoll, wie schwierig das Leben damals für eine schwarze Frau war. Was sie durchleben, ja durchleiden musste. Aber er zeigt auch die Verwandlung einer Frau, wie sie mit etwas Selbstbewusstsein ihr ganzes Leben umkrempeln kann.
Also dieser Film bekommt von mir 6 Sterne, für absolut sehenswert.
Hier noch ein paar Daten zum Film:
Schauspieler: Danny Glover, Whoopi Goldberg, Margaret Avery, Oprah Winfrey, Willard E. Pugh, Akosua Busia, Desreta Jackson
Regie: Steven Spielberg
Buch: Alice Walker
Länge: 152 Minuten
Liebe Grüße
euch Manu
Yopi im Dezember 2001
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