Die Verurteilten (DVD) Testbericht
D
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Auf yopi.de gelistet seit 02/2010
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Summe aller Bewertungen
- Action:
- Anspruch:
- Romantik:
- Humor:
- Spannung:
Erfahrungsbericht von kleenerknuffi
Sie geben Dir lebenslänglich+nehmen Dein Leben
Pro:
Schauspieler, Story
Kontra:
Mageres Bonusmaterial, Bild - und Tonqualität nicht sonderlich gut
Empfehlung:
Ja
Immer wieder werden Romane des Bestseller- Autors Stephen King verfilmt Dabei können nicht viele dieser Verfilmungen überzeugen. Manche könne man sogar als grottenschlecht bezeichnen.
Hierbei mag es wohl auch daran liegen, dass zwischen dem Grauen, das man sich beim Lesen der Bücher von Stephen King vorstellt und der letztlich filmischen Umsetzung teilweise Welten liegen.
So fand ich z. B. die Verfilmung des King Romans „Langoliers“ nicht sonderlich gut gelungen, während mich „Misery“ von Anfang an in seinen Bann zog und überzeugen konnte.
Wie steht es da bei der Verfilmung des mit sieben Oscars nominierten „Die Verurteilen“ [der Film basiert auf einer von vier Novellen aus Kings Buch „Frühling (1994 verfilmt als \"Die Verurteilten\"), Sommer (1998 verfilmt als „Der Musterschüler\"), Herbst (1986 verfilmt als „Stand by me- Das Geheimnis eines Sommers\") und Tod (meines Wissens nach noch nicht verfilmt)] mit Tim Robbins und Morgan Freeman in den Hauptrollen?
Gehört diese King Verfilmung zu den guten oder eher schlechteren?
>>Inhalt<<
1947
Andy Dufrense (Tim Robins) ist Vizepräsident einer Bank und wird wegen Mordes an seiner Frau und deren Liebhaber zu zweimal lebenslänglich verurteilt. Und das obwohl es sich um einen Indizienproßez handelt und er immer wieder seine Unschuld beteuert.
Er wird in das gefürchtete Gefängnis Shawshank im Bundesstaat Maine eingeliefert.
Bereits in seiner ersten Nacht dort, muss er miterleben wie ein mit ihm zusammen eingelieferter Gefangener von einem Wächter so brutal verprügelt wird, dass er an den ihm zugefügten Verletzungen stirbt.
Schon nach wenigen Tagen bekommt Andy von einer Gruppe sadistischer Männer [„Die Schwestern“ genannt] zu verstehen gegeben, dass sie sexuelles Interesse an ihm haben.
Eine zeitlang kann er ihnen aus dem Weg gehen. Doch dann beginnt sein Leidensweg in Shawshank, denn die Männer beginnen ihn nun regelmäßig zu vergewaltigen.
Er beginnt sich mit Red (Morgan Freeman) anzufreunden. Dieser wurde wegen Mordes zu einer lebenslänglichen Freiheitsstrafe verurteilt und ist seit über 20 Jahren in Shawshank.
Seine Anträge auf vorzeitige Entlassung wurden bisher immer von der Bewährungskommission abgelehnt.
1949
Andy und Red helfen bei der Erneuerung des Daches der Schilderfabrik. Dabei hört Andy wie der Wächter Hadley (Clency Brown) von einer Erbschaft erzählt und er hilft ihm, damit dieser keine Steuer zahlen muss.
Als kurz darauf „Die Schwestern“ wieder versuchen Andy zum Sex zu zwingen wehrt sich dieser heftig. Dafür wird er von seinen Peinigern halb tot geprügelt.
Daraufhin befördert Wächter Hadley deren Anführer in den Rollstuhl und Andy hat von diesem Zeitpunkt an Ruhe vor ihm und dessen Gruppe.
Da der Direktor des Gefängnisses Warden Norton (Bob Gunton) von Andys Geschicklichkeit mit Zahlen erfährt, wird er von der Wäscherei in die Bücherei versetzt, wo er beginnt für die Angestellten des Gefängnisses die Steuererklärungen zu machen.
1959
Direktor Norton beginnt seine Gefangenen für öffentliche Arbeiten zu nutzen. Das hierbei verdiente Geld und das ihm von Bauunternehmer gegebene Bestechungsgeld [dafür dass er seine Billiglohn Arbeiten bei verschiedenen Bauprojekten nicht anbietet und somit auch die Bauunternehmer, die ihre Arbeiter bezahlen müssen Aufträge bekommen] lässt er von Andy auf geheimen Konten verstecken.
1965
Der junge Tommy Williams (Gil Bellows) wird in Shawshank eingeliefert. Andy hilft ihm beim lernen, damit er seinen Highschool Abschluss nachholen kann.
Tommy saß vor seiner Verlegung in einem anderen Gefängnis. Sein dortiger Zellegenosse hatte ein Liebespaar getötet. Ein Mord für den [ganz zur Erheiterung des wahren Mörders] der Ehemann der ermordeten Frau, ein Banker verurteilt wurde.
Tommy erkennt, nachdem er vom Grund für Andys Verurteilung hört, dass sein Zellengenosse der wahre Schuldige ist. Er will daraufhin für Andy aussagen, damit dieser das Gefängnis verlassen kann.
Doch Direktor Norton will seinen privaten Buchhalter unter keinen Umständen gehen lassen [zudem weiß Andy auch viel zuviel über seine Machenschaften] und beschließt zu drastischen Mitteln zu greifen, um Tommy an seiner Aussage zu hindern.
Was hat Norton mit Andy vor?
Gelingt es Andy seine Unschuld zu beweisen?
Was wird aus Red, dessen Bewährungsanträge immer wieder abgelehnt werden?
>>Schauspieler<<
Tim Robbins (Arlington Road, Annies Männer, Mission to Mars) spielt den Banker Andy Dufresne. Dieser ist wegen Doppelmordes im Gefängnis, wo er die Hölle erlebt. Aber gleichzeitig lernt er einige sehr gute Freunde kennen.
Tim Robbins kann seine Rolle glaubhaft darstellen. Zuerst wirkt er nach der Verurteilung verzweifelt und ungläubig, beteuert er doch immer wieder seine Unschuld. Dann erlebt er sehr schnell die Härten des Gefängnislebens. Robbins lässt seinen Filmcharakter trotz des sexuellen Missbrauchs immer wieder kämpferisch, nie wirklich aufgebend wirken. Und so wehrt sich Andy auch immer wieder. Und wie hoffnungsvoll wirkt er, als er erfährt, dass Tommy seine Unschuldbeweisen kann. Und wie ernüchtert, als sich dies Hoffnung zerschlägt. All diese Emotionen seiner Figur kann Tim Robbins überzeugend darstellen.
Morgan Freeman (Amistad, Denn zum küssen sind sie da, Deep Impact) spielt Red, Andys besten Freund im Gefängnis. Dieser ist wegen Mordes lebenslänglich im Gefängnis. Er ist derjenige im Gefängnis, der jedem alles besorgen kann.
Morgan Freeman zeigt die beste Leistung des Films und kann in der Rolle des besonnen Red überzeugen und wirkt sympathisch. Freeman gelingt es dabei die immer größer werdende Hoffnungslosigkeit seines Charakters im Bezug auf eine Haftentlassung auf Bewährung überzeugend zu zeigen.
Für seine sehr gute schauspielerische Leistung wurde Morgan Freeman für den Oscar und den Golden Globe nominiert, musste sich aber beide Male Tom Hanks mit seinem Auftritt als „Forrest Gump“ geschlagen geben.
>>Infos zur DVD<<
Originaltitel: The Shawshank Redemption
USA: 1994
Spieldauer: 140 Minuten
Studio: Laser Pardise
Preis: ca. 7,99 Euro – 9,99 Euro
Darsteller:
Andy Dufresne (Tim Robbins)
Ellis Boyd „Red“Redding (Morgan Freeman)
Brooks Harlen (James Whitmore)
Warden Norton (Bob Gunton)
Heywood (William Sadler)
Captain Hadley (Clancy Brown)
Tommy (Gil Bellows)
Bogs Diamont (Mark Rolston)
Regie: Frank Darabont (The Green Mile, Der Mondmann)
Drehbuch: Frank Darabont (Collateral, The Green Mile)
Buch: Stephen King (Misery, The Green Mile)
Produzentin: Niki Marvin
Musik: Thomas Newman (Findet Nemo, Erin Brocovich)
Schnitt: Richard Francis-Bruce (Harry Potter und der Stein der Weisen, Instinct)
Kamera: Roger Deakins (Ladykillers, Das Dorf)
Bildformat: 16:9 Widescreen
1.85:1 anamorph
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Sprache: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch
Extras:
+Trailershow
1) God’s Army (1:50 min.) in Deutsch
2) True Romance (2:00 min.) in Deutsch
3) Die Verurteilten (1:20 min) in Englisch
4) Blast (1:20 min.) in Deutsch
5) Driftwood (1:40 min.) in Englisch
6) Kolobos (1:10 min.) in Englisch
+ Cast und Crew
Hier sind die Bio- und Filmographien von Tim Robbins, Morgan Freeman, Bob Gunton und William Sadler auf deutschen Texttafeln aufgelistet
+ Kurzfilm „Countdown“ (ca. 8 Minuten)
Der Kurzfilm ist mit Heinz Hoenig.
Er zeigt die letzten Minuten eines Mannes, der Selbstmord begehen will. Der Film ist in schwarz-weiß gedreht und es fällt kein einziges Wort in ihm.
Der Kurzfilm stimmt den Zuschauer nachdenklich und hinterlässt eine etwas bedrückte Stimmung.
+ Dolby Digital Test (ca. 2:30 Minuten)
Hier erscheint auf dem Fernsehbildschirm das gezeichnete Bild eines Zimmers. Dann beginnt eine Demonstration des Dolby Digital Sounds. Es wird nacheinander die Musik aus den einzelnen Boxen gespielt, während auf dem Bildschirm angezeigt wird welche Box gerade aktiv ist.
+ Laserdiscshow (ca. 2:10 Minuten)
Hier werden die Cover verschiedener Disney Filme eingeblendet, die man auf Laser Disk erwerben konnte.
+Goofs
1) Die Skulpturen
2) Die Gravierung
3) Die Schusswunde
4) Der Umschlag
5) Der Hut
Hier werden die Goofs auf Texttafeln erklärt.
>>Bild- und Tonqualität<<
Die Bildqualität der DVD ist eher befriedigend. Es sind immer wieder kleinere Bildstörungen zu sehen. Auch der Kontrast lässt zu wünschen, was vor allem in dunkleren Szenen auffällt. Farblich wirkt der Film etwas blass.
Die Tonqualität der DVD und ganz gut und auch klar. Die Musik ist ungefähr gleichlaut wie die Dialoge, wodurch eine ständige Lautstärke Regulierung nicht nötig ist. Auch die vorderen und hinteren Boxen sind gut aufeinander abgestimmt.
>>Meine Meinung und Fazit<<
„Die Verurteilten“ ist ein spannendes und nachdenklich stimmendes Drama, das den Zuschauer fast zweieinhalb Stunden gut unterhalten kann und auf einer Novelle von Horrorautor Stephen King basiert.
Und da es eine King Verfilmung ist, spielt auch diese Geschichte [wie in King Romanen üblich] im US Bundesstaat Maine
Hier handelt es sich um einen der King Romane, die nicht von Monstern oder Außerirdischen handelt.
In dieser wirklich guten King Verfilmung geht es viel mehr um die tiefen und dunklen Abgründe der menschlichen Seele.
Denn offensichtlich böse Menschen, wie Mörder und Vergewaltiger, begegnen dem unschuldig wegen Doppelmordes verurteilten Banker Andy im Gefängnis viele.
Und schon ziemlich am Anfang muss er und mit ihm auch der Zuschauer feststellen, dass das Leben im Gefängnis die Hölle sein kann. Denn regelmäßig wird er von einer Gruppe Mitgefangener vergewaltigt und gedemütigt.
Doch hier erlebt der Zuschauer einen Mann, der sich von nichts uns niemandem unterkriegen lässt. Er wehrt sich so gut er kann gegen seine Peiniger.
Doch hat man als Zuschauer den Eindruck, dass Andy letztlich an diesen Misshandlungen zerbrochen wäre, hätten diese nicht nach einer Zeit, durch das Eingreifen eines der Gefängniswärter, aufgehört.
Doch neben den augenscheinlichen Bösen gibt es da noch diejenigen, welche sich hinter der Maske des Gesetztes [der Rechtschaffenheit] verstecken.
Da sind zum einen die Gefängniswärter, welche ihre Machtposition ausnutzen, um die Gefangenen zu demütigen und zu misshandeln.
Manchen von ihnen, wie z. B. Hadley merkt der Zuschauer richtig an, wie sehr er diese Macht ausnutzt und vor allem auch geniest.
Wie weit dieser Machtmissbrauch geht, erlebt der Zuschauer mit Andy bereits in seiner ersten Nacht im Gefängnis. Denn dort erlebt man mit, wie ein Wärter auf einen neuen Häftling, der eine Angstattacke erleidet, solange mit seinem Stock einprügelt bis dieser sich nicht mehr bewegt.
Dies wirkt schon schwer schockierend. Doch dies verwandelt sich schnell in einen Kloß im Hals, wenn man dann erfährt, dass der Gefangene verstarb, weil ihm durch die Schläge der Schädel zertrümmert wurde
Neben den Wärtern gibt es da auch noch den Gefängnisdirektor Norton. Dieser häuft mit der Sklavenarbeit seiner Häftlinge und Bestechungsgeldern ein kleines Vermögen an.
Andy muss ihm bei der Geldwäsche helfen.
Als dieses Geschäft durch die Aussage des neuen Häftlings Tommy [der Andys Unschuld beweisen kann] gefährdet wird, zeigt Norton, dass er sich auf keinen Fall seinen Geldwäscher und Mitwisser nehmen lässt.
Und hier erleben wir einen vollkommen skrupellosen, Geld- und Machtgierigen, eiskalten Menschen, der alles tun würde um seine Interessen zu wahren.
Doch neben all dem Schlechten wird dem Zuschauer gezeigt, dass es auch in dieser Trost- und Hoffnungslosigkeit Hoffnungsschimmer geben kann.
Und diese Hoffnungsschimmer sind die Männer in denen Andy wahre Freunde findet.
Der wichtigste dieser Freunde ist Red, der wegen Mordes zu lebenslänglich verurteilt wurde.
Letztlich verbringt er 40 Jahre hinter Gittern.
Während des Films erlebt der Zuschauer, wie sehr er sich in dieser Zeit verändert. Anfang ist er sehr selbstbewusst und wird über die Jahre immer nachdenklicher, bis er am Ende resigniert und die Hoffnung aufgibt jemals wieder ein freier Mann zu sein.
Wie schwer es ist nach so vielen Jahren im Gefängnis sich wieder an das Leben in Freiheit zu gewöhnen erlebt der Zuschauer am Beispiel des Häftlings Brooks.
Diesem ist es nach 50 Jahren Haft unmöglich selbständig sein Leben in die Hand zu nehmen. Hier in dieser für ihn so fremd gewordenen Welt, die im Gegensatz zum Gefängnislebens nicht stehen geblieben ist, findet er sich einfach nicht mehr zurecht und er ist völlig unglücklich.
Und so wählt Brooks den einzigen Ausweg den er sieht, er begeht verzweifelt Selbstmord.
Dabei empfindet man als Zuschauer Mitleid mit dem alten, zerbrechlichen, hoffnungslosen Mann.
Und dies lässt nur einen Schluss zu. Wenn man einen Menschen nach so vielen Jahren wieder in die Freiheit entlässt [und ihm somit eine zweite Chance in der Gesellschaft gibt, da er seine Strafe für die von ihm verübte Tat verbüßt hat], muss man ihm auch bei der Wiedereingliederung in die Gesellschaft helfen.
Und an dieser Stelle muss man wieder an eine Szene im Film denken, in der Red zu Andy sagt: „Sie geben Dir Lebenslänglich, und dann nehmen Sie Dir Dein Leben.“
Und irgendwie wirkt dieser Satz im Angesicht von Brooks Selbstmord passend.
Die Schauspieler des Films machen ihre Arbeit sehr gut. Ob Tim Robbins (verzweifelt wegen seiner Verurteilung, kämpferisch gegenüber seinen Peinigern, hoffnungsvoll oder auch hoffnungslos), Bob Gunton (der den skrupellosen Gefängnisdirektor Norton überzeugend spielt), oder Clancy Brown (der als brutaler Gefängniswärter Hadley überzeugt).
Aber am besten empfand ich die Leistung von Morgan Freeman der die Wandlung seines Charakters (zuerst selbstbewusst organisierend, mit der Zeit immer mehr resignierend, bis letztlich desillusioniert und hoffnungslos) perfekt spielt und ihm letztlich eine Oscar und eine Golden Globe Nominierung einbrachte,
Die Musik des Films besteht aus instrumentalen Stücken, passt immer zur jeweiligen Szene und kann zur Atmosphäre des Films beitragen.
Die Drehorte des Films sind sehr gut gewählt. So wirken das Gefängnis und seine Zellen trostlos. Auch die Arbeitsplätze der Insassen wirken niederschlagend.
Dem entgegen wirken die weiten Felder und die endlosen Straßen am Ende des Films Freiheit versprechend und heiter.
Die DVD verfügt über ein befriedigendes Bild und einen ganz guten Ton.
Zudem hat sie ein nettes aber nicht überragendes Bonusmaterial, das dazu auch noch ziemlich mager ist.
Dafür ist die DVD aber überall für unter 10 Euro erhältlich.
Ziemlich nervend empfinde ich allerdings den Langnese Werbespot am Anfang der DVD. Diesen kann man nicht überspringen, sondern höchstens im Schnelldurchlauf ansehen. Dies hätte sich Laser Paradise wirklich sparen könne, zahlt der Käufer doch schließlich auch für die DVD.
„Die Verurteilten“ kann ich jedem empfehlen, der Dramen mit ernster Story mag und die/den es nicht abschreckt, dass sie/er nach dem Sehen noch etwas zum Nachdenken hat.
>>Bewertung<<
Der Film selbst erhält von mir wegen der Schauspieler und der Story 5 von 5 Punkten.
Die DVD erhält von mir wegen der nicht so guten Bild- und Tonqualität, dem mageren und nicht sonderlich guten Bonusmaterials, dem aber günstigen Preis 2,5 von 5 Punkten.
Dies ergibt in der Gesamtwertung 4 von 5 Sternen.
Vielen Dank fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren.
Euch allen noch einen schönen Tag.
Hierbei mag es wohl auch daran liegen, dass zwischen dem Grauen, das man sich beim Lesen der Bücher von Stephen King vorstellt und der letztlich filmischen Umsetzung teilweise Welten liegen.
So fand ich z. B. die Verfilmung des King Romans „Langoliers“ nicht sonderlich gut gelungen, während mich „Misery“ von Anfang an in seinen Bann zog und überzeugen konnte.
Wie steht es da bei der Verfilmung des mit sieben Oscars nominierten „Die Verurteilen“ [der Film basiert auf einer von vier Novellen aus Kings Buch „Frühling (1994 verfilmt als \"Die Verurteilten\"), Sommer (1998 verfilmt als „Der Musterschüler\"), Herbst (1986 verfilmt als „Stand by me- Das Geheimnis eines Sommers\") und Tod (meines Wissens nach noch nicht verfilmt)] mit Tim Robbins und Morgan Freeman in den Hauptrollen?
Gehört diese King Verfilmung zu den guten oder eher schlechteren?
>>Inhalt<<
1947
Andy Dufrense (Tim Robins) ist Vizepräsident einer Bank und wird wegen Mordes an seiner Frau und deren Liebhaber zu zweimal lebenslänglich verurteilt. Und das obwohl es sich um einen Indizienproßez handelt und er immer wieder seine Unschuld beteuert.
Er wird in das gefürchtete Gefängnis Shawshank im Bundesstaat Maine eingeliefert.
Bereits in seiner ersten Nacht dort, muss er miterleben wie ein mit ihm zusammen eingelieferter Gefangener von einem Wächter so brutal verprügelt wird, dass er an den ihm zugefügten Verletzungen stirbt.
Schon nach wenigen Tagen bekommt Andy von einer Gruppe sadistischer Männer [„Die Schwestern“ genannt] zu verstehen gegeben, dass sie sexuelles Interesse an ihm haben.
Eine zeitlang kann er ihnen aus dem Weg gehen. Doch dann beginnt sein Leidensweg in Shawshank, denn die Männer beginnen ihn nun regelmäßig zu vergewaltigen.
Er beginnt sich mit Red (Morgan Freeman) anzufreunden. Dieser wurde wegen Mordes zu einer lebenslänglichen Freiheitsstrafe verurteilt und ist seit über 20 Jahren in Shawshank.
Seine Anträge auf vorzeitige Entlassung wurden bisher immer von der Bewährungskommission abgelehnt.
1949
Andy und Red helfen bei der Erneuerung des Daches der Schilderfabrik. Dabei hört Andy wie der Wächter Hadley (Clency Brown) von einer Erbschaft erzählt und er hilft ihm, damit dieser keine Steuer zahlen muss.
Als kurz darauf „Die Schwestern“ wieder versuchen Andy zum Sex zu zwingen wehrt sich dieser heftig. Dafür wird er von seinen Peinigern halb tot geprügelt.
Daraufhin befördert Wächter Hadley deren Anführer in den Rollstuhl und Andy hat von diesem Zeitpunkt an Ruhe vor ihm und dessen Gruppe.
Da der Direktor des Gefängnisses Warden Norton (Bob Gunton) von Andys Geschicklichkeit mit Zahlen erfährt, wird er von der Wäscherei in die Bücherei versetzt, wo er beginnt für die Angestellten des Gefängnisses die Steuererklärungen zu machen.
1959
Direktor Norton beginnt seine Gefangenen für öffentliche Arbeiten zu nutzen. Das hierbei verdiente Geld und das ihm von Bauunternehmer gegebene Bestechungsgeld [dafür dass er seine Billiglohn Arbeiten bei verschiedenen Bauprojekten nicht anbietet und somit auch die Bauunternehmer, die ihre Arbeiter bezahlen müssen Aufträge bekommen] lässt er von Andy auf geheimen Konten verstecken.
1965
Der junge Tommy Williams (Gil Bellows) wird in Shawshank eingeliefert. Andy hilft ihm beim lernen, damit er seinen Highschool Abschluss nachholen kann.
Tommy saß vor seiner Verlegung in einem anderen Gefängnis. Sein dortiger Zellegenosse hatte ein Liebespaar getötet. Ein Mord für den [ganz zur Erheiterung des wahren Mörders] der Ehemann der ermordeten Frau, ein Banker verurteilt wurde.
Tommy erkennt, nachdem er vom Grund für Andys Verurteilung hört, dass sein Zellengenosse der wahre Schuldige ist. Er will daraufhin für Andy aussagen, damit dieser das Gefängnis verlassen kann.
Doch Direktor Norton will seinen privaten Buchhalter unter keinen Umständen gehen lassen [zudem weiß Andy auch viel zuviel über seine Machenschaften] und beschließt zu drastischen Mitteln zu greifen, um Tommy an seiner Aussage zu hindern.
Was hat Norton mit Andy vor?
Gelingt es Andy seine Unschuld zu beweisen?
Was wird aus Red, dessen Bewährungsanträge immer wieder abgelehnt werden?
>>Schauspieler<<
Tim Robbins (Arlington Road, Annies Männer, Mission to Mars) spielt den Banker Andy Dufresne. Dieser ist wegen Doppelmordes im Gefängnis, wo er die Hölle erlebt. Aber gleichzeitig lernt er einige sehr gute Freunde kennen.
Tim Robbins kann seine Rolle glaubhaft darstellen. Zuerst wirkt er nach der Verurteilung verzweifelt und ungläubig, beteuert er doch immer wieder seine Unschuld. Dann erlebt er sehr schnell die Härten des Gefängnislebens. Robbins lässt seinen Filmcharakter trotz des sexuellen Missbrauchs immer wieder kämpferisch, nie wirklich aufgebend wirken. Und so wehrt sich Andy auch immer wieder. Und wie hoffnungsvoll wirkt er, als er erfährt, dass Tommy seine Unschuldbeweisen kann. Und wie ernüchtert, als sich dies Hoffnung zerschlägt. All diese Emotionen seiner Figur kann Tim Robbins überzeugend darstellen.
Morgan Freeman (Amistad, Denn zum küssen sind sie da, Deep Impact) spielt Red, Andys besten Freund im Gefängnis. Dieser ist wegen Mordes lebenslänglich im Gefängnis. Er ist derjenige im Gefängnis, der jedem alles besorgen kann.
Morgan Freeman zeigt die beste Leistung des Films und kann in der Rolle des besonnen Red überzeugen und wirkt sympathisch. Freeman gelingt es dabei die immer größer werdende Hoffnungslosigkeit seines Charakters im Bezug auf eine Haftentlassung auf Bewährung überzeugend zu zeigen.
Für seine sehr gute schauspielerische Leistung wurde Morgan Freeman für den Oscar und den Golden Globe nominiert, musste sich aber beide Male Tom Hanks mit seinem Auftritt als „Forrest Gump“ geschlagen geben.
>>Infos zur DVD<<
Originaltitel: The Shawshank Redemption
USA: 1994
Spieldauer: 140 Minuten
Studio: Laser Pardise
Preis: ca. 7,99 Euro – 9,99 Euro
Darsteller:
Andy Dufresne (Tim Robbins)
Ellis Boyd „Red“Redding (Morgan Freeman)
Brooks Harlen (James Whitmore)
Warden Norton (Bob Gunton)
Heywood (William Sadler)
Captain Hadley (Clancy Brown)
Tommy (Gil Bellows)
Bogs Diamont (Mark Rolston)
Regie: Frank Darabont (The Green Mile, Der Mondmann)
Drehbuch: Frank Darabont (Collateral, The Green Mile)
Buch: Stephen King (Misery, The Green Mile)
Produzentin: Niki Marvin
Musik: Thomas Newman (Findet Nemo, Erin Brocovich)
Schnitt: Richard Francis-Bruce (Harry Potter und der Stein der Weisen, Instinct)
Kamera: Roger Deakins (Ladykillers, Das Dorf)
Bildformat: 16:9 Widescreen
1.85:1 anamorph
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Sprache: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch
Extras:
+Trailershow
1) God’s Army (1:50 min.) in Deutsch
2) True Romance (2:00 min.) in Deutsch
3) Die Verurteilten (1:20 min) in Englisch
4) Blast (1:20 min.) in Deutsch
5) Driftwood (1:40 min.) in Englisch
6) Kolobos (1:10 min.) in Englisch
+ Cast und Crew
Hier sind die Bio- und Filmographien von Tim Robbins, Morgan Freeman, Bob Gunton und William Sadler auf deutschen Texttafeln aufgelistet
+ Kurzfilm „Countdown“ (ca. 8 Minuten)
Der Kurzfilm ist mit Heinz Hoenig.
Er zeigt die letzten Minuten eines Mannes, der Selbstmord begehen will. Der Film ist in schwarz-weiß gedreht und es fällt kein einziges Wort in ihm.
Der Kurzfilm stimmt den Zuschauer nachdenklich und hinterlässt eine etwas bedrückte Stimmung.
+ Dolby Digital Test (ca. 2:30 Minuten)
Hier erscheint auf dem Fernsehbildschirm das gezeichnete Bild eines Zimmers. Dann beginnt eine Demonstration des Dolby Digital Sounds. Es wird nacheinander die Musik aus den einzelnen Boxen gespielt, während auf dem Bildschirm angezeigt wird welche Box gerade aktiv ist.
+ Laserdiscshow (ca. 2:10 Minuten)
Hier werden die Cover verschiedener Disney Filme eingeblendet, die man auf Laser Disk erwerben konnte.
+Goofs
1) Die Skulpturen
2) Die Gravierung
3) Die Schusswunde
4) Der Umschlag
5) Der Hut
Hier werden die Goofs auf Texttafeln erklärt.
>>Bild- und Tonqualität<<
Die Bildqualität der DVD ist eher befriedigend. Es sind immer wieder kleinere Bildstörungen zu sehen. Auch der Kontrast lässt zu wünschen, was vor allem in dunkleren Szenen auffällt. Farblich wirkt der Film etwas blass.
Die Tonqualität der DVD und ganz gut und auch klar. Die Musik ist ungefähr gleichlaut wie die Dialoge, wodurch eine ständige Lautstärke Regulierung nicht nötig ist. Auch die vorderen und hinteren Boxen sind gut aufeinander abgestimmt.
>>Meine Meinung und Fazit<<
„Die Verurteilten“ ist ein spannendes und nachdenklich stimmendes Drama, das den Zuschauer fast zweieinhalb Stunden gut unterhalten kann und auf einer Novelle von Horrorautor Stephen King basiert.
Und da es eine King Verfilmung ist, spielt auch diese Geschichte [wie in King Romanen üblich] im US Bundesstaat Maine
Hier handelt es sich um einen der King Romane, die nicht von Monstern oder Außerirdischen handelt.
In dieser wirklich guten King Verfilmung geht es viel mehr um die tiefen und dunklen Abgründe der menschlichen Seele.
Denn offensichtlich böse Menschen, wie Mörder und Vergewaltiger, begegnen dem unschuldig wegen Doppelmordes verurteilten Banker Andy im Gefängnis viele.
Und schon ziemlich am Anfang muss er und mit ihm auch der Zuschauer feststellen, dass das Leben im Gefängnis die Hölle sein kann. Denn regelmäßig wird er von einer Gruppe Mitgefangener vergewaltigt und gedemütigt.
Doch hier erlebt der Zuschauer einen Mann, der sich von nichts uns niemandem unterkriegen lässt. Er wehrt sich so gut er kann gegen seine Peiniger.
Doch hat man als Zuschauer den Eindruck, dass Andy letztlich an diesen Misshandlungen zerbrochen wäre, hätten diese nicht nach einer Zeit, durch das Eingreifen eines der Gefängniswärter, aufgehört.
Doch neben den augenscheinlichen Bösen gibt es da noch diejenigen, welche sich hinter der Maske des Gesetztes [der Rechtschaffenheit] verstecken.
Da sind zum einen die Gefängniswärter, welche ihre Machtposition ausnutzen, um die Gefangenen zu demütigen und zu misshandeln.
Manchen von ihnen, wie z. B. Hadley merkt der Zuschauer richtig an, wie sehr er diese Macht ausnutzt und vor allem auch geniest.
Wie weit dieser Machtmissbrauch geht, erlebt der Zuschauer mit Andy bereits in seiner ersten Nacht im Gefängnis. Denn dort erlebt man mit, wie ein Wärter auf einen neuen Häftling, der eine Angstattacke erleidet, solange mit seinem Stock einprügelt bis dieser sich nicht mehr bewegt.
Dies wirkt schon schwer schockierend. Doch dies verwandelt sich schnell in einen Kloß im Hals, wenn man dann erfährt, dass der Gefangene verstarb, weil ihm durch die Schläge der Schädel zertrümmert wurde
Neben den Wärtern gibt es da auch noch den Gefängnisdirektor Norton. Dieser häuft mit der Sklavenarbeit seiner Häftlinge und Bestechungsgeldern ein kleines Vermögen an.
Andy muss ihm bei der Geldwäsche helfen.
Als dieses Geschäft durch die Aussage des neuen Häftlings Tommy [der Andys Unschuld beweisen kann] gefährdet wird, zeigt Norton, dass er sich auf keinen Fall seinen Geldwäscher und Mitwisser nehmen lässt.
Und hier erleben wir einen vollkommen skrupellosen, Geld- und Machtgierigen, eiskalten Menschen, der alles tun würde um seine Interessen zu wahren.
Doch neben all dem Schlechten wird dem Zuschauer gezeigt, dass es auch in dieser Trost- und Hoffnungslosigkeit Hoffnungsschimmer geben kann.
Und diese Hoffnungsschimmer sind die Männer in denen Andy wahre Freunde findet.
Der wichtigste dieser Freunde ist Red, der wegen Mordes zu lebenslänglich verurteilt wurde.
Letztlich verbringt er 40 Jahre hinter Gittern.
Während des Films erlebt der Zuschauer, wie sehr er sich in dieser Zeit verändert. Anfang ist er sehr selbstbewusst und wird über die Jahre immer nachdenklicher, bis er am Ende resigniert und die Hoffnung aufgibt jemals wieder ein freier Mann zu sein.
Wie schwer es ist nach so vielen Jahren im Gefängnis sich wieder an das Leben in Freiheit zu gewöhnen erlebt der Zuschauer am Beispiel des Häftlings Brooks.
Diesem ist es nach 50 Jahren Haft unmöglich selbständig sein Leben in die Hand zu nehmen. Hier in dieser für ihn so fremd gewordenen Welt, die im Gegensatz zum Gefängnislebens nicht stehen geblieben ist, findet er sich einfach nicht mehr zurecht und er ist völlig unglücklich.
Und so wählt Brooks den einzigen Ausweg den er sieht, er begeht verzweifelt Selbstmord.
Dabei empfindet man als Zuschauer Mitleid mit dem alten, zerbrechlichen, hoffnungslosen Mann.
Und dies lässt nur einen Schluss zu. Wenn man einen Menschen nach so vielen Jahren wieder in die Freiheit entlässt [und ihm somit eine zweite Chance in der Gesellschaft gibt, da er seine Strafe für die von ihm verübte Tat verbüßt hat], muss man ihm auch bei der Wiedereingliederung in die Gesellschaft helfen.
Und an dieser Stelle muss man wieder an eine Szene im Film denken, in der Red zu Andy sagt: „Sie geben Dir Lebenslänglich, und dann nehmen Sie Dir Dein Leben.“
Und irgendwie wirkt dieser Satz im Angesicht von Brooks Selbstmord passend.
Die Schauspieler des Films machen ihre Arbeit sehr gut. Ob Tim Robbins (verzweifelt wegen seiner Verurteilung, kämpferisch gegenüber seinen Peinigern, hoffnungsvoll oder auch hoffnungslos), Bob Gunton (der den skrupellosen Gefängnisdirektor Norton überzeugend spielt), oder Clancy Brown (der als brutaler Gefängniswärter Hadley überzeugt).
Aber am besten empfand ich die Leistung von Morgan Freeman der die Wandlung seines Charakters (zuerst selbstbewusst organisierend, mit der Zeit immer mehr resignierend, bis letztlich desillusioniert und hoffnungslos) perfekt spielt und ihm letztlich eine Oscar und eine Golden Globe Nominierung einbrachte,
Die Musik des Films besteht aus instrumentalen Stücken, passt immer zur jeweiligen Szene und kann zur Atmosphäre des Films beitragen.
Die Drehorte des Films sind sehr gut gewählt. So wirken das Gefängnis und seine Zellen trostlos. Auch die Arbeitsplätze der Insassen wirken niederschlagend.
Dem entgegen wirken die weiten Felder und die endlosen Straßen am Ende des Films Freiheit versprechend und heiter.
Die DVD verfügt über ein befriedigendes Bild und einen ganz guten Ton.
Zudem hat sie ein nettes aber nicht überragendes Bonusmaterial, das dazu auch noch ziemlich mager ist.
Dafür ist die DVD aber überall für unter 10 Euro erhältlich.
Ziemlich nervend empfinde ich allerdings den Langnese Werbespot am Anfang der DVD. Diesen kann man nicht überspringen, sondern höchstens im Schnelldurchlauf ansehen. Dies hätte sich Laser Paradise wirklich sparen könne, zahlt der Käufer doch schließlich auch für die DVD.
„Die Verurteilten“ kann ich jedem empfehlen, der Dramen mit ernster Story mag und die/den es nicht abschreckt, dass sie/er nach dem Sehen noch etwas zum Nachdenken hat.
>>Bewertung<<
Der Film selbst erhält von mir wegen der Schauspieler und der Story 5 von 5 Punkten.
Die DVD erhält von mir wegen der nicht so guten Bild- und Tonqualität, dem mageren und nicht sonderlich guten Bonusmaterials, dem aber günstigen Preis 2,5 von 5 Punkten.
Dies ergibt in der Gesamtwertung 4 von 5 Sternen.
Vielen Dank fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren.
Euch allen noch einen schönen Tag.
50 Bewertungen, 4 Kommentare
-
29.03.2007, 19:34 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichLiebe Grüße Edith und Claus
-
27.03.2007, 13:02 Uhr von panico
Bewertung: sehr hilfreich* *~~ * * SH * * ~~ * * lg panico:-)
-
18.07.2005, 17:07 Uhr von mima007
Bewertung: sehr hilfreichVerfilmung, v.a. wegen der beiden überzeugenden Hauptdarsteller. Guter Bericht! vg, mima
-
15.07.2005, 21:08 Uhr von dcaddict
Bewertung: sehr hilfreich...hab ich auch gesehen, ist eine dre wenigen guten stephen king verfilmungen
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