Eine Nacht bei McCool's (VHS) Testbericht

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Erfahrungsbericht von Claudi/Moers

Fängt stark an und lässt stark nach

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Liv Tyler in Tüll und Fülle

Wenn Frauen einmal Pläne gemacht haben, dann haben Männer nicht mehr viel zu lachen. Die junge und sehr schöne Jewel (Liv Tyler aus Armageddon) weiß ganz genau, was sie vom Leben will: viel Geld, ein Haus und einen DVD-Player!!!
Um dieses Ziel zu erreichen, ist ihr jedes Mittel recht und auch jeder Mann. Ihr erstes Opfer ist Randy (Matt Dillon), der Barkeeper bei McCool´s, der hat zwar kein Geld, noch nicht einmal ein Auto, aber ein geerbtes Haus. Als Karrierestart ist Jewel das zunächst genug. Dafür erledigt sie sogar kaltblütig ihren vorherigen Begleiter, ein Mord, den der verliebte Randy gutmütig auf sich nimmt.
Bei den folgenden Ermittlungen allerdings zieht Jewel die Aufmerksamkeit des Polizisten Dehling (John Goodman) auf sich, der so gar nicht locker lassen will, und ist es auch nur, um Jewel nahe zu sein. Ebenso ergeht es Randys wohlhabenden Cousin Carl (Paul Reiser), der für Jewel gerne seine Kartei mit reichen Klienten aufs Spiel setzt.

Mein Fazit:
+++++++++++
Schon in den ersten zehn Minuten ist klar, warum ein Film wie dieser existiert und sogar recht guten Erfolg an den Kassen verspricht.
Die Attraktion dieser Komödie ist ganz klar Liv Tyler, die als billige Schlampe leicht bekleidet durch fast jedes Bild huscht. Tyler in grüner Spitze, schwarzem Tüll oder rosa Chiffon, obendrein noch rotblond gefärbt, ist für die männlichen Zuschauer sicherlich Grund genug, 15 Mark zu zahlen. Immerhin werden sie ungefähr in der Mitte des Films mit einer Autowasch-Szene mit Tylers vollem Körpereinsatz belohnt. Was will Mann da mehr???
Vielleicht, dass seine mitgebrachte Begleiterin (ich!!!) nicht allzu laut im Kinosaal schnarcht, denn das könnte passieren, bei den lauten Witzen, die da so präsentiert werden.

Was beginnt, wie eine gediegene Gangster-Komödie in handelüblicher Konfektionsgröße, mündet aber bald in ein etwas verschlafenes Schmunzeln über die typische amerikanische Prüderie.
Vielleicht, war das der Hintergrund des holländische Regisseurs (Harald Zwart), diesen Männertraum zu persiflieren, aber dann ist er ihm wohl selbst verfallen: Immer wilder und offenherziger werden Liv Tylers Verkleidungen, immer platter die Gags, die zunächst in einem Auftritt Paul Reisers in Sado-Maso-Leder-Klamotten kulminieren und letztlich in einem wirren Shootout in Zeitlupe enden.

Matt Dillon, John Goodman, Paul Reiser und vor allem Produzent und Nebendarsteller Michael Douglas hatten in mir größere Erwartungen geweckt. Doch intelligenten und anspruchsvoller Filmstoff wurde hier nicht präsentiert.
Meiner Meinung nach ist der Film nur bedingt zu empfehlen.

Claudi/Moers

13 Bewertungen, 2 Kommentare

  • Puenktchen3844

    28.10.2007, 17:56 Uhr von Puenktchen3844
    Bewertung: sehr hilfreich

    Kurz, knapp, gut. LG

  • Tuvok

    07.11.2003, 08:25 Uhr von Tuvok
    Bewertung: sehr hilfreich

    zu kurz geschrieben schwach angefangen schwach nachgelassen