From Hell (DVD) Testbericht

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Erfahrungsbericht von zahn.pasta

Jack lässt grüßen :)

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

Hallo ihr da draußen!


Am Wochenende war ich mal wieder im Kino. Mit meiner besten Freundin habe ich mir den so hochangepriesenen Film "From Hell" am Freitag Abend angesehen.

Die Story ist sehr kurz zu beschreiben und die Geschichte wird wahrscheinlich jedem genauestens bekannt sein. Aber lest selbst, warum ich enttäuscht aus dem Kino wieder heraus kam.


Inhalt:
°°°°°°°

Der Film ist vor allem auf 2 Farben fixiert: 1.Schwarz wie die Nacht und 2. Rot wie Blut, von dem man in diesem Film genug zu sehen bekommt.

Whitechapel, London im Jahre 1888: ein geistesgestörter Mann, der es sich zu seinem Hobby gemacht hat Prostituierte auf bestialische Art und Weise umzubringen und ihnen innere Organe rauszunehmen geht um. Doch wer ist dieser Mann, der bei seinen Opfern immer Traubenstängel zurücklässt?

Das fragt sich auch der Polizei-Inspektor Abberline (gespielt von dem hübschen Johnny Depp), an den man sich direkt wendet, da er gelegentlich im Opiumrausch Visionen empfängt.

Die Spur zu "Jack the Ripper", wie die Polizei den Mörder nennt, führt Abberline bis zur Königsfamilie.

Doch der Täter will seine Spuren verwischen und die ganze Clique um die Prostituierte Mary ( gespielt von Heather Graham) töten, bevor er verschwinden will.

Bei den Ermittlungen verlieben sich Mary und Abberline ineinander, der ihr und ihren Freundinnen auch in ihrer Geldnot aushilft.

Jack t. R. tötet die ganze Huren-Clique, bis auf Mary, die an ihren Geburtsort flüchtet und dort auf ihren Geliebten warten will.



Mehr sage ich hier aber nicht, will euch ja nicht den Spaß verderben, falls ihr noch in den Film gehen wollt.



Fazit:
°°°°°°

Ich habe mir wirklich mehr von dem Film versprochen! Da ich dachte es wäre ein Horror-Film, so wie ich auch von dem Film gelesen hatte, wurde ich dann im Kino mit einer seichten Kriminalgeschichte abgespeist und bitter enttäuscht :(((

Gut, düster gemacht ist er, spielt fast nur in der Nacht usw., aber das macht doch keinen guten Grusel-Horror-Spaß aus.

Jedoch ist dieser US-Film der Gebrüder Allen und Albert Hughes sehr britisch, nicht nur wegen dem Handlungsort, sondern auch, weil ein Hollywood-typisches Happy End dem Zuschauer versagt bleibt.
Leider muss ich sagen,...

Also man kann sagen:
-Grusel, Horror
-Spannung
-Liebesgeschichte oder zumindest Happy End
-schaurige Musik
und noch einige andere wichtige Dinge, die für mich einen guten Horror-Film ausmachen, FEHLEN!!!

Aber für Blut-Fans: einige schaurige blutige Szenen und zerstückelte und entstellte Frauenkörper bekommt man schon zu sehen.

Eines muss ich noch hinzufügen: die Kostüme sind echt gut gemacht, sind natürlich nicht immer neu und sauber (wegen der schlimmen Zeit damals, usw.) aber schön, wie man dass aus so ganz ganz alten Filmen eben kennt :)


Daten:
°°°°°°°°

Dauer: ca.120 Minuten

Regisseure: Allen und Albert Hughes

Buch: Terry Hayes, Rafael Yglesias

Kamera: Peter Deming

Musik: Trevor Jones

Darsteller: u.a. Johnny Depp, Heather Graham, Ian Holm, Robbie Coltrane, Ian Richardson; Katrin Cartlidge, Susan Lynch



Und noch was Ärgerliches: da wir bequem sitzen wollten, haben wir Galerie-Plätze genommen, das hat dann 7, 70 Euro statt 5 Euro gekostet und es war zwar ruhig, aber sau-eng!!!
:-(
Hoffentlich wird mein nächster Kinobesuch in 2 Wochen besser :)

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