In the Bedroom (VHS) Testbericht

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ab 7,69
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Erfahrungsbericht von Skywalkeratwork

Eine wahre Begebenheit zum Nachdenken!

Pro:

Hebt sich von den Massenfilmen ab!Die Schauspieler, allen voran Tom Wilkinson und Maris Tomei!Dramatisch und traurig!Aus dem Leben gegriffen = wahre Begebenheit!Wunderbar erzählt!Die letzte Szene!

Kontra:

Langatmig und wirkt ab und zu langweilig!

Empfehlung:

Ja

Vorwort
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Heute möchte ich wieder über einen Film berichten, über den ich zuvor noch nie etwas gehört hatte. Deshalb verwunderte es mich besonders, das er auch noch gleichzeitig für 5 Oscars nominiert war. Es ist einfach kein Film für die Masse, doch trotzdem habe ich ihn mir mal angesehen, obwohl ich ohne jegliche Vorkenntnisse an ihn herangegangen bin. Wie mir am Ende „In the Bedroom“ gefallen hat, werdet Ihr wie gewohnt in meinem Bericht erfahren!

Kurze Infos zum Film
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Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben, was ich meiner Meinung nach nicht so richtig verstehe, denn 12 Jahre hätte hier absolut ausgereicht. Er dauert insgesamt genau 126 Minuten und stammt wie gewöhnlich aus den USA und wurde 2001 produziert. Das Drehbuch stammt von Robert Festinger und Regie führte Todd Field, der auch schon für „Eyes Wide Shut“ verantwortlich war. Außerdem spielte der Film bis jetzt 35 Millionen Dollar ein und das bei Produktionskosten von gerade einmal 2 Millionen!

Die Schauspieler
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Nick Stahl spielt Frank
Tom Wilkinson spielt Matt
Sissy Spacek spielt Ruth Fowler
Maris Tomei spielt Natalie Strout
William Mapother spielt Richard
William Wise spielt Willis Grinnel
Celia Weston spielt Katie Grinnel
Karen Allen spielt Marla Keyes
Frank T. Wells spielt Henry
Clapham Murray spielt Carl
Justin Ashforth spielt Tim
Jonathan Walsh spielt Pater McCasslin

Wenn ich ehrlich sein soll, gibt es hier keinen Schauspieler der mir großartig bekannt vorkommt, außer vielleicht Tom Wilkinson, obwohl dieser mir auch nur vom Gesicht her bekannt ist. Er spielt seine Rolle als Vater sehr überzeugend, denn er wirkt jederzeit sehr ruhig, auch wenn er am Ende über die Stränge schlägt. Für mich ist das mit einer der positiven Charaktere, zusammen mit seinem Sohn, der jedoch nur bis zur Hälfte des Films mitspielt. Ansonsten ist mir noch besonders positiv die Freundin aufgefallen, die erstens von zwei Männern umschwärmt wird und von Maris Tomei verkörpert. Sie ist der Hauptaugenmerk des Films zumindest am Anfang, denn durch ihr Verhalten eskaliert erst die ganze Situation. Alles in allem sind die Charaktere bunt verstreut und jeder trägt seinen gewissen Anteil zum Erfolg dieses Streifens bei!

Die Handlung
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Frank ist der einzige Sohn von Ruth und Matt Fowler und hat sich in die hübsche Natalie Strout verliebt. Das wäre nicht das eigentliche Problem und auch nicht, das sie schon zwei Söhne hat. Das Hauptproblem ist ihr jährzorniger Ex-Mann Richard, obwohl die beiden getrennt leben. Er versucht sich allmählich wieder in die Beziehung einzumischen und denkt er hätte noch eine letzte Chance bei Natalie. Doch weit gefehlt, denn sie verpasst ihm einen Korb und das sie mit Frank zusammen ist kann er auch nicht so recht sehen. So kommt es eines Tages in einem Handgemenge zu einem tödlichen Schuss, der das gesamte Leben der Familie Fowler beeinflussen soll...

Von nun an beginnt die Hölle für die Familie Fowler, denn so ganz kommen sie über den Tod ihres Sohnes nicht hinweg. Viel schlimmer für sie ist jedoch, das der Mörder freigelassen wird, da die Beweise fehlen. Dazu kommt das er höchstens eine Gefängnisstrafe von 5-10 Jahren bekommen würde und durch einen Zwiespalt sieht sich Matt dazu gezwungen, das Heft selber in die Hand zu nehmen. Er möchte, das Richard sofort auswandert, damit er ihnen nicht mehr über den Weg läuft. Doch wird Richard dies machen und sich strafbar machen?

Mehr werde ich jetzt nicht verraten, denn besonders das Ende ist sehr spannend und zum Teil etwas überraschend!

Meine Meinung
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Alles in allem wollte ich diesen Film eigentlich gar nicht weiter empfehlen, doch im Nachhinein gebe ich ihm sogar ein „Sehr gut“, denn er grenzt sich absolut von den „Massenfilmen“ aus und das ist auch gut so. Zwar wirkt er sehr langatmig und teilweise vielleicht auch langweilig von der Inszenierung her, aber das ist situationsbedingt und gerechtfertigt. Die Schauspieler überzeugen hier alle sehr, denn sie müssen ihre Rolle teilweise sehr ernst spielen und machen das super, allen voran Tom Wilkinson. Aber auch Maris Tomei gefällt mir sehr gut und passt wunderbar in die Rolle der stark verunsicherten Mutter von zwei Kindern. Außerdem ist der Film ziemlich dramatisch und traurig und zumindest sehr stark aus dem Leben gegriffen. Wie aus dem Abspann zu erkennen wohl auch noch aufgrund einer wahren Begebenheit, denn dieser Film wurde dem toten Jungen geopfert, leider weiß ich den Namen nicht mehr. Hier wird wirklich großartig gezeigt, wie eine Familie diese Probe bestehen muß, denen so etwas Schlimmes wieder fahren ist. Wer also lieber eine schön erzählte Geschichte sehen möchte und keine Action, der ist hier genau richtig, denn er wirkt zwar insgesamt sehr ruhig der Film, doch in der Mitte und am Ende gibt es nochmal ein paar spannende Szenen. Aber vor allem die letzte Szene hat mir noch sehr gefallen, denn dort wird nur der Finger von Matt gezeigt, wo er das Pflaster abnimmt und man seine Fleischwunde noch ein wenig sieht. Soll wohl soviel sagen wie, die Zeit heilt alle Wunden. Insgesamt hat mich diese und auch viele andere Szenen ziemlich zum Nachdenken gebracht. Auf jeden Fall ist der Film ein Ansehen wert und deshalb empfehle ich ihn auf jeden Fall weiter!

Somit hoffe ich, das ich euch ein wenig weitergeholfen habe mit meinem Bericht und ich wünsche allen Lesern noch einen schönen Tag. Vielen Dank fürs Lesen und Bewerten und ich freue mich schon auf alle Kommentare und Verbesserungen. Bis zu meinem nächsten Bericht, euer Sky!

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