Erfahrungsbericht von Elchkopf
Asozial hoch 10 - aber total geil
Pro:
total krank
Kontra:
total krank
Empfehlung:
Ja
Wenn sich Leute vor laufender Kamera ein Spielzeugauto in den Rektus schieben, Raketen aus der Hand starten lassen und sich an Krokodil an die Brustwarze klammern – dann ist man entweder in einer Nervenklinik (volkstümlich „Klappse“) oder man schaut „Jackass“ mit Johnny Knoxville und Konsorten. Ich habe das gestern abend auf PREMIERE getan, zu sehr reizte mich der Kinostreifen der kaputten Darsteller...bei MTV war ich nur ab und zu mal hängengeblieben. Heute also mein kleiner Bericht über diesen „Film“.
1. Infos
Der Film stammt aus dem Jahr 2002 und hat eine Länge von 87 Minuten. Man kann ihn als dokumentarische Comedy einstufen – eine richtige Handlung gibt es nicht, es ist eine Aneinanderreihung von Szenen/Aktionen. Er entstand aus der Serie „MTV Jackass“ des Senders MTV. Einige Verrückte verrichten darin Dinge die ein gesunder Mensch mit halbwegs normaler Intelligenz nie machen würde – dazu aber gleich mehr. In Deutschland war der Streifen FSK 18. Die Darsteller sind lediglich für Fans bekannt, richtige Schauspieler sind wie gesagt nicht dabei...besonders beliebt sind Johnny Knoxville, Steve-O und Phil Margera.
2. Erfahrungen
Ich habe es mir also mit einem Bier vor dem Fernseher gemütlich gemacht und der Dinge geharrt die da kommen mögen – und was ich dann sah war schon ziemlich behindert. Bei einer Aktion lässt sich der Darsteller ein kleines Baby-Krokodil an die Brustwarze setzen, dieses schnappt natürlich zu, viele Schreie und anschließend die Kamera auf die \'Wunde\', wo man deutlich die Zähne erkennt. In einer anderen Szene wird ein Spielzeugauto in ein Kondom eingerollt und anschließend per Unmengen von Gleitcreme im Anus eines Mannes versenkt – dieser geht danach ins Krankenhaus und lässt sich röntgen...natürlich bekommt man die Bilder zu sehen. Oder die Mausefalle: ein ganzer Raum ist voll mit scharfen Mausefallen ausgelegt und am anderen Ende ist ein Stück Käse – der Darsteller ist fast nackt und robbt nun über den Bodden um den Käse zu holen. Wie er danach aussah brauche ich wohl nicht zu erwähnen... In der „Truck-Disco“ schließlich sind alle Darsteller auf Rollschuhen auf der Ladefläche eines LKW versammelt und der Fahrer dreht nun auf einem Verkehrsübungsplatz wilde Runden – klar was hinten drin abging? Zu guter letzt noch eine Szene erwähnt von einem ganz Kranken der Darsteller: der pinkelt in der Aktion „Das gelbe Schnee-Eis“ den Schnee an und isst davon – anschließend ergießt sich seine scharfe Sauce in der Botanik. Derselbe ist es auch, der in den Wagen der Darsteller kotet und freudig ruft „Ich habe es an der Hand!“ Die Qualität des Films ist mäßig, alles wirkt wie mit einer Handkamera gedreht...ist es ja auch. Schön finde ich, dass das Ganze synchronisiert wurde und nicht wie bei der Fernsehserie nur in Englisch ist...dann hätte ich mir das wahrscheinlich auch nicht angesehen. Wobei: jetzt wo ich den Film kenne gucke ich sicher auch die alten Folgen wenn sie mal wieder zu sehen sind, zu lustig ist das irgendwie. Sanften Gemütern würde ich die Anreihung von stupiden Szenen allerdings nicht empfehlen, es ist schon etwas eklig und man muss diese Art von Humor sicherlich mögen – ich mag schwarzen und Fäkal-Humor, das gebe ich ja offen zu. Zur Qualität der Darsteller gibt es nicht viel zu sagen...wahrscheinlich haben die jungen Männer allesamt einen laufen, normale Menschen würden soetwas sicherlich nicht machen, egal wieviel Geld das bringt.
3. Fazit
Ich habe herzlich lachen können – manche Sachen sind derart krank dass es eigentlich gar nicht anders geht. Man muss sich eben nur fragen ob das nicht an sich ziemlich pervers ist, sich über derart unnormale Stunts oder Aktionen zu amüsieren. Ich finde das nicht und werde mir den Streifen sicherlich noch das ein oder andere Mal anschauen – partytauglich ist er allemal.
In diesem Sinne,
Tschüss, Elchkopf (Oli)
17-09-2004
1. Infos
Der Film stammt aus dem Jahr 2002 und hat eine Länge von 87 Minuten. Man kann ihn als dokumentarische Comedy einstufen – eine richtige Handlung gibt es nicht, es ist eine Aneinanderreihung von Szenen/Aktionen. Er entstand aus der Serie „MTV Jackass“ des Senders MTV. Einige Verrückte verrichten darin Dinge die ein gesunder Mensch mit halbwegs normaler Intelligenz nie machen würde – dazu aber gleich mehr. In Deutschland war der Streifen FSK 18. Die Darsteller sind lediglich für Fans bekannt, richtige Schauspieler sind wie gesagt nicht dabei...besonders beliebt sind Johnny Knoxville, Steve-O und Phil Margera.
2. Erfahrungen
Ich habe es mir also mit einem Bier vor dem Fernseher gemütlich gemacht und der Dinge geharrt die da kommen mögen – und was ich dann sah war schon ziemlich behindert. Bei einer Aktion lässt sich der Darsteller ein kleines Baby-Krokodil an die Brustwarze setzen, dieses schnappt natürlich zu, viele Schreie und anschließend die Kamera auf die \'Wunde\', wo man deutlich die Zähne erkennt. In einer anderen Szene wird ein Spielzeugauto in ein Kondom eingerollt und anschließend per Unmengen von Gleitcreme im Anus eines Mannes versenkt – dieser geht danach ins Krankenhaus und lässt sich röntgen...natürlich bekommt man die Bilder zu sehen. Oder die Mausefalle: ein ganzer Raum ist voll mit scharfen Mausefallen ausgelegt und am anderen Ende ist ein Stück Käse – der Darsteller ist fast nackt und robbt nun über den Bodden um den Käse zu holen. Wie er danach aussah brauche ich wohl nicht zu erwähnen... In der „Truck-Disco“ schließlich sind alle Darsteller auf Rollschuhen auf der Ladefläche eines LKW versammelt und der Fahrer dreht nun auf einem Verkehrsübungsplatz wilde Runden – klar was hinten drin abging? Zu guter letzt noch eine Szene erwähnt von einem ganz Kranken der Darsteller: der pinkelt in der Aktion „Das gelbe Schnee-Eis“ den Schnee an und isst davon – anschließend ergießt sich seine scharfe Sauce in der Botanik. Derselbe ist es auch, der in den Wagen der Darsteller kotet und freudig ruft „Ich habe es an der Hand!“ Die Qualität des Films ist mäßig, alles wirkt wie mit einer Handkamera gedreht...ist es ja auch. Schön finde ich, dass das Ganze synchronisiert wurde und nicht wie bei der Fernsehserie nur in Englisch ist...dann hätte ich mir das wahrscheinlich auch nicht angesehen. Wobei: jetzt wo ich den Film kenne gucke ich sicher auch die alten Folgen wenn sie mal wieder zu sehen sind, zu lustig ist das irgendwie. Sanften Gemütern würde ich die Anreihung von stupiden Szenen allerdings nicht empfehlen, es ist schon etwas eklig und man muss diese Art von Humor sicherlich mögen – ich mag schwarzen und Fäkal-Humor, das gebe ich ja offen zu. Zur Qualität der Darsteller gibt es nicht viel zu sagen...wahrscheinlich haben die jungen Männer allesamt einen laufen, normale Menschen würden soetwas sicherlich nicht machen, egal wieviel Geld das bringt.
3. Fazit
Ich habe herzlich lachen können – manche Sachen sind derart krank dass es eigentlich gar nicht anders geht. Man muss sich eben nur fragen ob das nicht an sich ziemlich pervers ist, sich über derart unnormale Stunts oder Aktionen zu amüsieren. Ich finde das nicht und werde mir den Streifen sicherlich noch das ein oder andere Mal anschauen – partytauglich ist er allemal.
In diesem Sinne,
Tschüss, Elchkopf (Oli)
17-09-2004
33 Bewertungen, 1 Kommentar
-
17.09.2004, 12:11 Uhr von kleinvolli
Bewertung: sehr hilfreichschalte ich persönlich immer weg. Nix für mich, aber ein schöner Bericht.
Bewerten / Kommentar schreiben