Jason X (DVD) Testbericht

ab 39,48
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Erfahrungsbericht von loppo

Ein Film voll Schlitz, Stech und Kopf Ab ...

Pro:

spannend viele Tote actionreich Jason

Kontra:

es fehlt die tolle Camp Crystal Lake Atmosphäre keine Story (wie sollte denn auch *g* ) inhaltlich idiotische Charaktere

Empfehlung:

Ja

Gestern Abend bin ich einmal wieder dazu gekommen den bislang aktuellsten Freitag der 13. Film "Jason X" mit Freunden zu sehen. Ich war schon recht erfreut, da mir der Film damals bei der Weltpremiere auf dem Fantasy Filmfest, wo ich ihn glücklicherweise gesehen habe, gefallen hat. In unsere Kinos ist er nicht gekommen, bin ich anfangs aber von ausgegangen. Ich denke, dass der Film zu hart für das Kino war, deswegen konnten wir zudem auchGlück haben, dass es der Film als deutsche Version uncut in unsere Videotheken geschafft hat! Zudem verkaufen ihn auch viele Läden, aber ich glaub, er steht schon auf dem Index. Muss man mal die DVD-Shops ablaufen, die sich extra damit beschäftigen! Für mich nun also schon das 2. Mal, dass ich Jason X gesehen habe, genaueres über den Film könnt ihr also jetzt erfahren! Viel Spaß dabei! ...


Inhalt


Jason Vorhees, der Kranke, der Teenager am Camp Crystal Lake meuchelt scheint endlich seinem Ende entgegen zu laufen! Oder nicht? Er wird in einem Verlies streng bewacht und da sollte es ihm schon sehr schwer fallen herauszukommen. Er ist festgekettet und kann nicht einmal mehr seine Finger bewegen, aussichtslose Lage, denkt man sich...

Komischerweise ist nur eine Wache in dem Raum, um Jason zu bewachen und als die für kurze Zeit mal unachtsam wird, ist Jason auch schon befreit und meuchelt als erstes diese unachtsame Wache. Die anderen Wachen, die nach einiger Zeit Jason sehen möchten, bemerken leider erst zu spät, dass Jason wieder frei ist! Jason ist aber immernoch da und bringt einen nach dem anderen um. Eine Ärztin versucht Jason dabei zu entkommen und flüchtet in einen kreogenischen Raum, wo sie leider von Jason gefunden wird. Aber nichts desto trotz gelingt es ihr, ihn in dem Raum einzusperren und ist gerade dabei ihn einzufrieren. Endlich scheint es vollbracht, doch da zückt Jason seine Machete und rammt sie durch die Stahltür und verwundet die Ärztin. Daraufhin wird auch sie durch das Leck mit eingefroren...

Eine Menge Jahre vergehen...

Irgendwann längst in der Zukunft: Die Erde scheint nicht mehr bewohnt zu sein. Die letzten Menschen leben in Raumschiffen, besser gesagt auf Raumstationen und kommen nur noch sehr selten auf die Erde um dort zu forschen. Ein Trupp begibt sich dazu dorthin und findet, wie sollte es auch anders sein, in dem besagten Verlies diesen gefrorenen Raum. Sie entdecken Jason und sein Opfer und nehmen sie kurzer Hand mit auf ihr Raumschiff. Dort können sie mit modernster Technik die beiden wiederbeleben.

Es dauert natürlich nicht lange bis Jason wieder erwacht ist und schon gleich sein erstes Opfer vor sich findet. Wieder anscheinend eine junge Ärztin, die ihn leider erst zu spät bemerkt. Der liebe Jason nimmt ihren Kopf, hält ihn in ein Becken einer komischen Substanz und der Kopf von ihr gefriert. Dann nimmt er ihren Kopf und knallt ihn auf eine Tischplatte. Was passiert? - Der Kopf zersplittert in 1000 Stücke ...

Schon sehr bald nehmen auch die anderen Jason wahr, jedoch ob sie dies überhaupt wollen?! ...

Schaut rege mal in eurer Videothek vorbei, vielleicht habt ihr Glück und ihr könnt den Film dort entdecken.


Mein Eindruck


Jason X ist schon recht spannend gestaltet, hat den ein oder anderen Schockeffekt, während die Atmosphäre leider auf der Strecke bleibt. Das liegt wohl daran, dass der Film aussschließlich auf einem Raumschiff spielt, in halbwegs dunklen und düsteren Gängen, die aber wenig die Stimmung anheben (ein sehr monotones Bild, zumeist zu dunkel!). Die anderen Teile haben sich meist auf die Szenerie Camp Crystal Lake zentriert. Hier hatte man die typische (kultige) Atmosphäre: ein Wald, ein See, ein Camp und halt Jason, der ein wenig verrückt ist.
Schon zu Beginn des Filmes ist Jason X ziemlich spannend, vieleicht weil die meisten wissen, was so ungefähr auf sie zukommt und da die Atmosphäre noch halbwegs real ist und man sich besser hineinversetzen kann. Fans wissen natürlich schon, was ein Friday Film zu bieten hat und andere werden es schnell bemerken!

Es gibt wieder reichlich Mordszenen, die zum Teil hart ausgefallen sind. Einige mehr makaber und andere halt einfach nur Splatter! Anzusehen sind einige Effekte auf jeden Fall. Besonders die Szene mit dem eingefrorenen Kopf hat was für sich. Hinterher sieht man Teile des Hirns in Stücken auf dem Boden liegen, *lecker*! Für das zarte Gemüt sind manche Szenen wohl nicht geeignet, aber im Großen und Ganzen sollte man nicht so große Probleme daran haben, da der Teil nicht schlimmer als die anderen Vorgänger ist! FSK 18 ist aber berechtigt!

Was mir weniger gut gefallen hat, war Jason, nachdem er "mutiert". Mitten im Film wächst Jason zu einer Kampfmaschine, die kaum noch zu stoppen ist, und dann mehr wie ein Roboter aussieht, was den tollen Look von dem "altzeit - kultigen2 Jason total über Bord wirft. Die Eishockeymaske ist einfach kult und gehört dazu. Als Maschine sieht Jason nur noch dämlich aus. Da dies sich nur auf den Teil hauptsächlich beschränkt, kann man da nochmal ein Auge zudrücken!

Die Schauspieler spielen so eigentlich wieder gut, allesamt. Aber inhaltlich sind sie wieder dumm und noch dümmer. Das ist aber typisch für jeden Horrorfilm! Denn 1. geht immer jemand alleine herum, was in so einer Lage total blöd ist, wenn so ein Psychopath frei herum läuft und 2. kriegen die Leute es nicht "gebacken" den Killer mit dem besten Inventar an Waffen umzubringen.
Kane Hodder, der Jason Vorhees mimt, hat nicht viel zu tun, als herum zu laufen und Leute umzubringen. Text brauch er nicht, denn ein richtiger Psychopath redet nicht, während er herumläuft und tötet.
Aber Jason als Figur selbst ist richtig schaurig. Er, genau wie Michael Myers lässt mir immer einen Schauer über den Rücken laufen, weil man ihn genau durch seine ruhige, nichts aussagende Art nicht einschätzen kann! Das macht sie besonders und "verrückt"! Die Eishockeymaske verschafft Jason den Kultfaktor, denn wie Scream es mit ihrer Screammaske hat oder Michael Myers mit seinem weißen "Gips-face" so hat es die Eishockeymaske halt mit Jason!

Die typische Freitag der 13. Musik und auch gelungene Kamerafahrten und Wechsel machen den Film sehr spannend. Der Zuschauer wird mit sicherheit in den Sessel gefesselt und auch nicht so schnell wieder losgelassen. Vergleicht man die Teile untereinander zu kann man sicher sagen, dass Jason X wohl nur ein mittelguter Teil ist, da er beispielsweise an Teil 1 - 4 nie herankommen kann! Alleine fehlt dem Film schon die nötige Atmosphäre, dieser Flair vom Camp Crystal Lake, der ihm so schaurig spannend macht! Schade!


Fazit


Ein unterhaltender Horrorstreifen, der für viele enttäuschender Weise die Umgebung gewechselt hat! Der Film hätte auf jeden Fall mehr Erfolg, wenn er die gewohnte Atmosphäre beibehalten hätte. Der Film ist ab 18 Jahren auf jeden Fall gerechtfertigt freigegeben, weil einige Szene schon sehr hart sind! (Wer den Film gesehen hat, kennt z.B. diese Bohrerszene ;)
Für FridayFans ist der Film ein Muss und ich denke auch ein Genuss! Für andere Fans des Genre Horros ist er wohl auch noch recht gut, aber wer sich partout nicht mit solchen Filmen dieses Genres anfreunden kann, der sollte lieber die Finger davon lassen. Ansonsten kann ich den Film voll und ganz empfehlen!



bis dann


euer Marcel

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