Lara Croft: Tomb Raider - Die Wiege des Lebens (VHS) Testbericht

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ab 10,34
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Erfahrungsbericht von Myhnegon

Wirklich ein cooles Team

Pro:

überwiegend die Besetzung, viel Action, interessante Szenarien

Kontra:

teilweise etwas langgezogen

Empfehlung:

Ja

Heute möchte ich Euch einen Film vorstellen, den ich mit meinem Mann im Kino gesehen habe...

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Die Story
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Nach einem Erdbeben entdeckt Lara Croft in den Tiefen des Meeres vor Griechenland den Tempel der Luna, der sagenhafte Schätze enthalten soll, von denen ihr eine Kugel sofort ins Auge sticht. Bevor sie diese jedoch in Sicherheit bringen kann, werden ihre Begleiter von ein paar Chinesen getötet und auch sie kann nur verletzt mit knapper Not entkommen.

Wieder daheim erfährt sie von ein paar englischen Agenten, dass die Kugel offenbar sehr wertvoll und dabei ist, einem Nobelpreisträger, der sich mittlerweile auf chemische Waffen spezialisiert hat, in die Hände zu fallen. Schnell kommt sie dahinter, dass es sich bei der Kugel um eine Karte zur Wiege des Lebens handelt, die die Büchse der Pandora enthält, welche in der Lage ist, die gesamte Menschheit auszulöschen.

Um dies zu verhindern, werden ihr zwei Agenten angeboten, die sie jedoch ablehnt, da sie jemanden braucht, der die chinesische Gruppe kennt, bei der die Kugel zu dem Zeitpunkt verweilt. Ihre Wahl fällt auf ihren ehemaligen geliebten Terry, der wegen Landesverrates im Gefängnis sitzt. Zwar kann er ihr helfen, doch er bedeutet auch eine weitere Gefahr...

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Weitere Infos
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Der 2003 in den USA produzierte Film ist etwa 117 Minuten lang und ab 12 Jahren freigegeben. Da er noch im Kino läuft, ist er momentan weder auf DVD noch auf Video erhältlich.

Lara Croft..............Angelina Jolie
Terry......................Gerard Butler
Regie.....................Jan de Bont
Außerdem ist in einer Nebenrolle – als Handlanger des aufzuhaltenden Feindes – Till Schweiger zu sehen.

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Meine Meinung
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Gleich zu Beginn des Films ist mir erst mal schlecht geworden, weil die Kamera voll aufs Meer gehalten wurde und ich alles andere als seefest bin. Glücklicherweise kann ich aber sagen, dass ich ansonsten nichts an der Kameraführung auszusetzen habe, was überwiegend auch für die Regie gilt, da beide sowohl die gelungene, wenn auch etwas übertriebene Action wie auch die etwas zu kurz kommende Erotik zwischen Lara und Terry hervorragend eingefangen haben. Schade fand ich nur, dass man bei dem Segelflug vom Hochhaus kaum besser hätte sehen können, dass hier der Bluescreen eingesetzt wurde, was zwar logisch ist, aber nicht so deutlich zu sehen sein sollte.

Die Musik im Film hat die entsprechenden Szenen immer sehr schön unterstrichen und war somit durch und durch passend, was man größtenteils auch von der Synchronisation sagen kann. Bei letzterer habe ich mich aber ehrlich gesagt die ganze Zeit gefragt, ob Till Schweiger sich nun selbst synchronisiert hat oder nicht, weil die Stimme für ihn irgendwie völlig untypisch war. Überhaupt fand ich es ziemlich gewöhnungsbedürftig, dass er dort mitgespielt hat, da das halt doch eine ganz andere Liga ist als die, in der er sonst spielt. Jedenfalls finde ich es gut zu wissen, dass er im nächsten Teil nicht mehr dabei ist.

Angelina Jolie dagegen ist immer noch wie geschaffen für die Rolle von Lara Croft, da sie genau das richtige Maß an Härte ausstrahlt und dabei trotzdem verdammt weiblich und sexy ist. Gerard Butler hat den perfekten herb männlichen und fast ebenso anziehenden Gegenpart gespielt und gezeigt, dass Lara im Team sogar noch cooler sein kann. Jedenfalls fand ich die Figur des Terry wesentlich ansprechende als die ihres Partners aus dem ersten Teil, wobei ich mich gefragt habe, was aus diesem geworden ist. Ebenso passend wie bereits im ersten Teil sind die Rollen von Laras Untergebenen/Freunden besetzt, wobei ich den Computerfreak nach wie vor ziemlich abstoßend finde. Ach ja, der Finsterling war auch ausgesprochen überzeugend besetzt, was aber nicht nur an ihm, sondern auch an seinen gezeigten Taten lag.

Dabei fällt mir ein, dass der zweite Teil doch wesentlich härter als der erste ist, weshalb ich auch ein FSK 16 nicht als unpassend empfunden hätte. Weiter muss ich zugeben, dass die Grundzüge der Story nicht gerade neu sind, aber immerhin sind einige gute (mystische) Elemente enthalten. Trotzdem wirkt der Film manchmal etwas in die Länge gezogen und zieht einen so nicht völlig in seinen Bann. Sehr gut gefallen haben mir allerdings die Kulissen, angefangen mit der griechischen Hochzeit über den Tempel der Luna bis hin zu den Aufnahmen Chinas. Dagegen etwas trist fand ich den letzten Abschnitt auf dem Weg zur Wiege des Lebens, da er nicht so gruselig war, wie man hätte erwarten können.

!!! VORSICHT! Dieser Abschnitt enthält Angaben zum Ende!!!
Bleibt mir nur noch zu sagen, dass ich das Ende mit Terrys Tod durchaus logisch und passend fand, auch wenn ich eigentlich mehr auf Happy Ends stehe. Nicht so logisch fand ich, dass die Büchse der Pandora erst ganz normal in dem See aus schwarzen Tränen geschwommen ist, aber darin untergegangen ist, als Lara sie wieder hineingetan hat, was nebenbei gesagt auch eine viel zu einfache Lösung war.

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Fazit
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Da mir der Film mit seiner fast perfekten Besetzung und den beeindruckenden Bildern sehr gut gefallen hat, bekommt er schon mal ein Empfehlenswert, aber da er teilweise etwas langwierig ist und deshalb gerade mal verbessertes Popcorn-Kino ist, nur eine Drei.


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Myhnegon für Ciao, Yopi und Dooyoo

51 Bewertungen, 1 Kommentar

  • hjid55

    09.03.2007, 19:50 Uhr von hjid55
    Bewertung: sehr hilfreich

    Sh & lg Sarah