Erfahrungsbericht von paelzersebbi
Banales auf dem Mars
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Nach Brian De Palmas "Mission to Mars" ist dies schon wieder ein Film, der versucht, eine Art "realistische Science Fiction" zu erschaffen. Der Mars liegt schließlich so nahe an der Erde, dass sich dort totale Fantasy-Abenteuer mit Monstern und zeitlosen Prinzessinnen von selbst verbieten. Also zeigt auch Spielfilm-Neuling Antony Hoffman, der zuvor prämierte Werbespots drehte, zunächst eine ziemlich unspektakuläre Reise zu unserem Nachbarplaneten. Vieles entspricht dem, was man von Space Shuttle-Flügen oder Mir-Expeditionen kennt. Auch die Landung auf dem Mars sieht zunächst gar nicht anders aus als bei den bekannten Mondlandungen. In der zweiten Hälfte von "Mission to Mars" ging Brian DePälma ja den Fantasy-Weg als friedliche Außerirdische den Weg in neue spirituelle Welten wiesen, offensichtlich orientiert an Stanley Kubricks "2001 -Odyssee im Weltraum". Auch bei "Red Planet" scheint Kubrick in gewisser Beziehung Pate gestanden zu haben. Denn der "Bösewicht" des Films ist ein Roboter (wie "HAL" in "2001 "), der den Menschen nicht mehr die Ausführung der Mission zutraut und beginnt, die schmale Crew zu dezimieren. Erst dem einzigen weiblichen Crew Mitglied Bowman (erinnert Ihr Euch noch, so hieß auch eine Figur in "2001 ") gelingt es, das Steuer wieder an sich zu reißen. Das Problem von "Red Planet" ist, dass er kaum etwas zu erzählen hat. Er besteht nur aus Situationen, in denen die Astronauten in Gefahr geraten. Weil aber nur wenige Menschen auf dem Mars gelandet sind, müssen die einzelnen Episoden völlig unnötig in die Länge gezogen werden. Und das eine große Geheimnis, das der Mars birgt (die Frage, wieso er eine für Menschen atembare Atmosphäre hat), beschert uns auch nur eine banale Aufklärung. So bleibt im Film letztlich nur Carrie?Anne Moss (Trinity aus "Matrix") sehenswert, die ihren energischen Auftritt natürlich an Sigourney Weavers Lieutenant Ripley orientiert und seit der "Alien"?Saga die professionellste Frau im Welt
all ist.
Insgesamt war der Film doch etwas dünn und schwächlich, da gab es schon bessere Kost zu sehen.
all ist.
Insgesamt war der Film doch etwas dünn und schwächlich, da gab es schon bessere Kost zu sehen.
14 Bewertungen, 1 Kommentar
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22.07.2002, 14:33 Uhr von NaTakk
Bewertung: sehr hilfreichein bisschen Struktur wäre noch gut... Alles in einem Abschnitt liegt einem schwer auf dem Magen.
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