Roter Drache (VHS) Testbericht
ab 16,66 €
Billiger bei eBay?
Bei Amazon bestellen
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
Erfahrungsbericht von Malde23
Roter Drache - nichts neues?
Pro:
spannend Schauspieler passen sehr gut
Kontra:
nichts neues im gegensatz zu den Vorgängern
Empfehlung:
Ja
Die Story:
FBI-Agent Will Graham (Edward Norton) ist auf der Suche nach einem Serienkiller der wahrscheinlich seine Opfer isst und arbeitet mit dem Psychologen Dr. Hannibal Lecter (Anthony Hopkins) zusammen. Dummerweise ist dieser DER Serienmörder. Graham entdeckt dies, als er bei Lecter zu Hause ist. Diese Entdeckung endet für beide sehr blutig. Letztlich bekommt Lecter lebenslänglich und Graham überlebt ganz knapp.
Jahre später! Graham hat mit seiner Frau und seinem Sohn ein Haus am Meer und will nie wieder auf Verbrecherjagd. Aber wozu sind Chef´s da? Um einen zum Arbeiten zu überreden. Dies tut auch Grahams Vorgesetzter Crawford (Harvey Keitel). Wieder mal ist ein Serienmörder unterwegs und ermordet ganze Familien. Zwei haben schon dran glauben müssen. Da Graham sich so gut in die Psyche eines Serienmörders hineinversetzen kann, wird er unbedingt gebraucht. Graham lässt sich natürlich überreden.
Er schaut sich die Häuser der Betroffenen an und sucht nach Hinweisen. Aber der nächste Mord kommt bestimmt. Man steht unter Zeitdruck. Es muss noch jemand her, der sich in den Täter hineinversetzen kann. Dr. Lecter..............................der in der Zwischenzeit durch sein Charisma ein Held für Psychopathen geworden ist. So treten Graham und Lecter sich wieder gegenüber.
Der gesuchte Serienmörder nimmt in der Zwischenzeit auch Kontakt zu Lecter auf.
Sehr schnell wird der Serienkiller im Film gezeigt. So kann man Graham bei seinen Ermittlungen und den Mörder mit seiner kranken Psyche neben einander verfolgen...
Meine Meinung:
An \"Das Schweigen der Lämmer\" und \"Hannibal\" kommt dieser Film natürlich nicht heran. Aber Freunde haben mir erzählt, dass der \"Rote Drache\" schon vor Jahren verfilmt wurde und ein wirklich schlechter Film sein soll. Ich habe mir die Neuverfilmung nun doch angesehen, weil ich mir nicht vorstellen konnte, dass bei diesen Schauspielern, der Film so schlecht sein kann. Und er ist auch nicht schlecht.
Er ist spannend, aber vorhersehbar. Es gibt ein paar Schreckmoment, aber keine Überraschungen. Der Film lebt vor allem durch die guten Schauspieler.
Lustig fand ich immer die Parallelen zum \"Das Schweigen der Lämmer\". So erkennt man sofort das Gefängnis. Der Gefängnisdirektor ist auch der gleiche. Und zum Schluss heißt es \"Dr. Lecter, hier ist eine Frau vom FBI, die mit ihnen sprechen möchte\".
Die Morde sind grausig in der eigenen Vorstellung, aber es wird nichts davon gezeigt. Nur einzelne Bilder. Die Frage steht immer im Raum, warum diese Familien? Was sind die Beweggründe und wer wird noch sterben?
Die Schauspieler:
Anthony Hopkins ist die Personifizierung des Dr. Lecters. Er kann diesen einerseits zuvorkommenden, übertrieben kultivierten, aber auf der anderen Seite irren und brutalen Dr. Lecter äußerst glaubwürdig rüber bringen und gibt der Rolle den richtigen Pepp. Aber im \"Das Schweigen der Lämmer\" hatte er einfach mehr Möglichkeiten für seine Rolle. In diesem Film kommt er nicht ganz so häufig vor.
Weitere Rollen waren \"Das Schweigen der Lämmer\" (wie überraschend *g*), \"Was vom Tage übrig blieb\", \"Shadowlands\", \"Legenden der Leidenschaft\", \"Nixon\", \"Instinct\" und \"Hannibal\".
Dafür das mir der Name Edward Norton bis vor einem Jahr noch nicht viel sagte, habe ich in der Zwischenzeit eine Menge Filme mit ihm gesehen und er gefällt mir immer besser. Als Will Graham wirkt er am Anfang des Filmes noch voller Tatendrang. Nach seinem \"Zwischenfall\" mit Dr. Lecter sieht er nur noch müde und traurig aus. Man sieht ihm an, dass er Dinge gesehen hat, die er nicht verarbeiten kann. Das er Angst um seine Familie hat, aber auf der anderen Seite immer noch der Wunsch da ist, Mörder zu überführen und Menschen zu retten. Norton ist mit seiner Rolle eins.
Kennen tut man ihn auch aus \"Glauben ist alles\", \"Larry Flynt\", \"Alle sagen: I love you\", \"American History X\", \"Fight Club\".
Der schöne Ralph Fiennes als Psychopath ist perfekt. Er wirkt verklemmt und verschüchtert und kaltblütig. Niemand ist vor ihm sicher, nicht einmal Menschen, die ihm was bedeuten.
Er spielte auch in \"Schindlers Liste\" und \"Der englische Patient\".
Last but not least das Fazit:
Ein Thriller wie ich ihn mag. Gut durchdacht und mit Spannung umgesetzt. Nicht blutrünstig, aber trotzdem lässt er viel erahnen. Im Kino wirkt so ein Film natürlich immer besser.
Der Film ist so kurzweilig, dass die Überlänge überhaupt nicht auffällt. Fans der Reihe werden vielleicht etwas entäuscht sein, sollten also nicht mit zu hoher Erwartung den Film anschaun. Aber insgesamt doch sehenswert.
FBI-Agent Will Graham (Edward Norton) ist auf der Suche nach einem Serienkiller der wahrscheinlich seine Opfer isst und arbeitet mit dem Psychologen Dr. Hannibal Lecter (Anthony Hopkins) zusammen. Dummerweise ist dieser DER Serienmörder. Graham entdeckt dies, als er bei Lecter zu Hause ist. Diese Entdeckung endet für beide sehr blutig. Letztlich bekommt Lecter lebenslänglich und Graham überlebt ganz knapp.
Jahre später! Graham hat mit seiner Frau und seinem Sohn ein Haus am Meer und will nie wieder auf Verbrecherjagd. Aber wozu sind Chef´s da? Um einen zum Arbeiten zu überreden. Dies tut auch Grahams Vorgesetzter Crawford (Harvey Keitel). Wieder mal ist ein Serienmörder unterwegs und ermordet ganze Familien. Zwei haben schon dran glauben müssen. Da Graham sich so gut in die Psyche eines Serienmörders hineinversetzen kann, wird er unbedingt gebraucht. Graham lässt sich natürlich überreden.
Er schaut sich die Häuser der Betroffenen an und sucht nach Hinweisen. Aber der nächste Mord kommt bestimmt. Man steht unter Zeitdruck. Es muss noch jemand her, der sich in den Täter hineinversetzen kann. Dr. Lecter..............................der in der Zwischenzeit durch sein Charisma ein Held für Psychopathen geworden ist. So treten Graham und Lecter sich wieder gegenüber.
Der gesuchte Serienmörder nimmt in der Zwischenzeit auch Kontakt zu Lecter auf.
Sehr schnell wird der Serienkiller im Film gezeigt. So kann man Graham bei seinen Ermittlungen und den Mörder mit seiner kranken Psyche neben einander verfolgen...
Meine Meinung:
An \"Das Schweigen der Lämmer\" und \"Hannibal\" kommt dieser Film natürlich nicht heran. Aber Freunde haben mir erzählt, dass der \"Rote Drache\" schon vor Jahren verfilmt wurde und ein wirklich schlechter Film sein soll. Ich habe mir die Neuverfilmung nun doch angesehen, weil ich mir nicht vorstellen konnte, dass bei diesen Schauspielern, der Film so schlecht sein kann. Und er ist auch nicht schlecht.
Er ist spannend, aber vorhersehbar. Es gibt ein paar Schreckmoment, aber keine Überraschungen. Der Film lebt vor allem durch die guten Schauspieler.
Lustig fand ich immer die Parallelen zum \"Das Schweigen der Lämmer\". So erkennt man sofort das Gefängnis. Der Gefängnisdirektor ist auch der gleiche. Und zum Schluss heißt es \"Dr. Lecter, hier ist eine Frau vom FBI, die mit ihnen sprechen möchte\".
Die Morde sind grausig in der eigenen Vorstellung, aber es wird nichts davon gezeigt. Nur einzelne Bilder. Die Frage steht immer im Raum, warum diese Familien? Was sind die Beweggründe und wer wird noch sterben?
Die Schauspieler:
Anthony Hopkins ist die Personifizierung des Dr. Lecters. Er kann diesen einerseits zuvorkommenden, übertrieben kultivierten, aber auf der anderen Seite irren und brutalen Dr. Lecter äußerst glaubwürdig rüber bringen und gibt der Rolle den richtigen Pepp. Aber im \"Das Schweigen der Lämmer\" hatte er einfach mehr Möglichkeiten für seine Rolle. In diesem Film kommt er nicht ganz so häufig vor.
Weitere Rollen waren \"Das Schweigen der Lämmer\" (wie überraschend *g*), \"Was vom Tage übrig blieb\", \"Shadowlands\", \"Legenden der Leidenschaft\", \"Nixon\", \"Instinct\" und \"Hannibal\".
Dafür das mir der Name Edward Norton bis vor einem Jahr noch nicht viel sagte, habe ich in der Zwischenzeit eine Menge Filme mit ihm gesehen und er gefällt mir immer besser. Als Will Graham wirkt er am Anfang des Filmes noch voller Tatendrang. Nach seinem \"Zwischenfall\" mit Dr. Lecter sieht er nur noch müde und traurig aus. Man sieht ihm an, dass er Dinge gesehen hat, die er nicht verarbeiten kann. Das er Angst um seine Familie hat, aber auf der anderen Seite immer noch der Wunsch da ist, Mörder zu überführen und Menschen zu retten. Norton ist mit seiner Rolle eins.
Kennen tut man ihn auch aus \"Glauben ist alles\", \"Larry Flynt\", \"Alle sagen: I love you\", \"American History X\", \"Fight Club\".
Der schöne Ralph Fiennes als Psychopath ist perfekt. Er wirkt verklemmt und verschüchtert und kaltblütig. Niemand ist vor ihm sicher, nicht einmal Menschen, die ihm was bedeuten.
Er spielte auch in \"Schindlers Liste\" und \"Der englische Patient\".
Last but not least das Fazit:
Ein Thriller wie ich ihn mag. Gut durchdacht und mit Spannung umgesetzt. Nicht blutrünstig, aber trotzdem lässt er viel erahnen. Im Kino wirkt so ein Film natürlich immer besser.
Der Film ist so kurzweilig, dass die Überlänge überhaupt nicht auffällt. Fans der Reihe werden vielleicht etwas entäuscht sein, sollten also nicht mit zu hoher Erwartung den Film anschaun. Aber insgesamt doch sehenswert.
Bewerten / Kommentar schreiben