Roter Drache (VHS) Testbericht

Roter-drache-vhs-thriller
ab 16,66
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Erfahrungsbericht von Michi23

Wie alles begann

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Einleitung:

Ich war am Dienstag in dem kürzlich angelaufenen Kinofilm „Roter Drache“. Nachdem ich nach Schweigen der Lämmer von dem Film Hannibal doch eher enttäuscht wurde, ging ich eigentlich mehr oder weniger ohne große Erwartungen in diesen Film. Ich wollte ihn aber gesehen habe, denn damit ist die Trilogie endlich abgeschlossen. Es ist nur merkwürdig, in was für einer Reihenfolge das passiert ist, aber egal. Auch wenn ich nicht wusste, ob sich die Investition eine Popcorn Tüte lohnte, kaufte ich mir eine, weil dies für mich zu einem perfekten Kinoabend einfach dazu gehörte.

Das Kino war rammelvoll und als der Film dann nach kurzer Werbung – was für ein Glück – losging, wurde es plötzlich mucksmäuschenstill. Eigentlich bin ich ja ein kleiner Angsthase und fange sehr schnell an mich zu fürchten, aber ich wollte mich diesmal zusammenreißen und versuchen, mir nicht ständig meine Jacke vors Gesicht zu halten.

Mitwirkende:

Was ich toll find ist, dass in diesem Film gleich bekannte Gesichter in Erscheinen tragen. Natürlich hat es sich Anthony Hopkins nicht nehmen lassen, auch in diesem Teil den Dr. Hannibal Lecter zu spielen. Ohne ihn wäre er wohl auch nur halb so gut gewesen, weil er, wie ich meine, seine Rolle sehr gut spielt. An seiner Seite aber gab es noch andere Personen, die mitgewirkt haben.

Edward Norten Will Graham
Ralph Finnes Francis Dolarhyde
Harvey Keitel Jack Crawford
Emily Watsan Reba McClane
Mary-Louise Parker Molly Graham
Philip Seymour Hoffman Freddy Lounds
Anthony Heald Dr. Chilton
Frankie Faison Barney
Tyler Patrick Jones Josh Graham

Havery Keitel beispielsweise hat neben Roter Drache auch noch in Filmen wie „Cop Land, das Piano, From dusk til down, Kopf über Wasser und in zahlreichen anderen Filmen mitgespielt. Sein letzter Erfolg war Little Nicki, den er 2001 vor Roter Drache als Darsteller besetzte. Auch Edward Norton ist alles andere als unbekannt, hat er doch schon in zahlreichen Filmen sogar die Hauptrolle besetzt. Besonders gut hat mir der Film „Zwielicht“ mit ihm gefallen, wo an Richard Gere´s Seite einen Psychopaten spielte. Aber auch in Fight Club und in the Score sowie in Glauben ist alles, hat er sein Talent unter Beweis gestellt.

Regie hat Brett Ratner geführt und als Produzent war Dino De Laurentiis und Martha de Laurentiis befugt. Zur Vorlage des Film hat der Roman von Thomas Harris „Roter Drache“ beigetragen, von dem im Übrigen auch die beiden anderen Bücher sind „Hannibal und Schweigen der Lämmer.

Allgemeines:

Der Originaltitel lautet „Red Dragon“ und er ist in der Kategorie „Psychothriller“ einzustufen. Insgesamt hat der Film eine Lauflänge von 124 Minuten, die aber keineswegs langweilig werden. Seit dem 4. Oktober 2002 ist er in den USA in den Kinos zu sehen. Hier in Deutschland ist er am 31.10.2002 in die Kinos gekommen und Freigegeben ist er ab 16, was auch allemal zutreffend ist.

Kurzer Inhalt:

Die Story beginnt mit dem, wie alles begann. Der Kannibale Dr. Hannibal Lector ein an sich sehr beliebter Mensch will dem FBI-Agenten Will Graham bei seinem Fall helfen, den Serienmörder zu fassen. Edward ahnt zuerst gar nicht, dass Lector dahinter steckt, bis er in dessen Schrank einen merkwürdigen Fund macht. Es kommt zum Gemetzel und dabei wären Edward und Lector beinahe beide zum Erliegen gekommen. So gelang es Edward aber, Dr. Lector einsperren zu lassen und lässt sich von all dem Polizeistress erst mal gar nicht beunruhigen, sondern kündigt seinen Job. Nach einiger Zeit allerdings besucht ihn Jack, sein ehemaliger Kollege vom FBI und fordert ihn auf, seinen Job nur für einmal noch unter Beweis zu stellen. Warum das ganze? Graham hat es mit der Zeit geschafft, sich in die Köpfe dieser Serienkiller zu versetzen und weil das FBI mal wieder vor einem großen Rätsel steht, will man ihn dafür haben. Zunächst ist er nicht davon begeistert, doch er lässt sich dennoch dazu überreden und beginnt fortan mit seinen Ermittlungen, was seiner Frau gar nicht passt.

Er kann es allerdings nicht alleine schaffen und die einzige Person, die ihm dazu einfällt ist Dr. Lector, den er auch kurz darauf in seiner Celle besuchen geht. In der Tat kommen die beiden überein und Lector bietet im seine Hilfe an. Der Serienkiller, von der Presse auch die Zahnfee genannt, rottet immer gleich ganze Familien auf brutale Weise auf. Er hat in seiner Kindheit nicht viel Liebe bekommen und nach seiner Hasenscharte-Operation plagen ihn Obsessionen. Das Drama nimmt seinen Lauf und das FBI steht vor einem großen Auftrag......

Kritik

Der Film „Roter Drache“ hat mir sehr gut gefallen. Er war spannend, aber nicht zu blutig. Natürlich gab es die ein oder andere Stelle, in der ich mich entschieden habe, nicht hinzusehen, aber größtenteils war der Film eher spannend. Wem der Film „Das Schweigen der Lämmer“ gefallen hat, dem wird dieser Film auch gefallen, denn er hat schon so die ein oder andere Ähnlichkeit. Die Wahl der Schauspieler ist mir auch ganz angenehm aufgefallen, sind doch viele von Schweigen der Lämmer wieder am Start, so z. B. der Gefängniswärter, der in Schweigen der Lämmer stirbt und auch der Pfleger sind wieder mit dabei. Diese Wahl finde ich echt gut, weil sie einem schon so vertraut waren. Das sich Anthony noch mal für 20 Mio Doller hat überreden lassen, nun gut, für diese Menge Geld hätte ich das auch getan. Da es von der Trilogie ja der erste Teil ist, Anthony aber älter geworden ist, hat man ihn sehr gut schminken müssen.

In diesem Film wird schließlich die Vorgeschichte zu den beiden darauf folgenden Filmen geliefert und es ist eigentlich schon gut, wenn man sich den Film anschaut, sollte man die übrigen Filme denn auch kennen. Natürlich ist er auch sonst sehenswert. Trotz das er dem Film „Schweigen der Lämmer“ ähnelt, ist es in meinen Augen kein billiger Abklatsch. Ich fand den Film wirklich sehenswert, weil er zwar sehr spannend, aber nicht zu brutal war.

Fazit:

Wer also wissen will, wie alles begann....., der sollte schnell die Gelegenheit nutzen und ihn sich im Kino anschauen.

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