Stigmata (DVD) Testbericht

Stigmata-dvd-horrorfilm
ab 11,46
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Erfahrungsbericht von SNES666

Extrem packender Thriller

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

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1. INHALT
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1.1 Die Story
Bei Stigmata geht es um Frankie Paige (gespielt von Patricia Arquette), eine junge Frau, die nicht an Gott glaubt.
Als ihre Mutter ihr ein Souvenier von ihrem Brasilienaufenthalt - den Rosenkranz eines verstorbenen Paters - schickt, wird sie urplötzlich von einer unsichtbaren Macht ergriffen, die ihr Wunden zufügt, welche denen des Jesus Christus ähneln: An Händen und Füssen von Nägeln durchschlagen, der Rücken blutig von Peitschenhieben, der per Speer durchbohrte Oberkörper und die Kratzer der Dornenkrone am Kopf. Dieses Phänomen trat in der Realität bereits bei etwa 300 frommen Menschen auf. Diese Wunden werden Stigmata genannt. Niemals jedoch traten alle 5 an der selben Person auf.

Auf Frankie und ihr Leiden wird nun auch der Vatikan aufmerksam und schickt einen speziellen Ermittler, der dafür zuständig sit, Wunder zu untersuchen. Als ihm die Frankie erzählt, sie glaube nicht an Gott, will er schon gehen. Normalerweise, so erzählt er ihr, treten diese Wunden nur bei tiefreligiösen Menschen auf. Doch weitere Vorfälle bringen ihn dazu, der Sache weiterzugehen und er macht bei seinen Versuchen, der Frau zu helfen, beängstigende Feststellungen.

Die zunächst eigentlich etwas dämlich wirkende Story entpuppt sich als extrem packender Mystik-Thriller und wird durch den Film superb erzählt. Für Fans von Übernatürlichem ist der Film auf jeden Fall seine etwa 100 Minuten wert. Und auch mich konnte das Machwerk von Wainwright durchaus überzeugen, obwohl ich mich nicht zu genannter Gruppe zähle.
Interessant ist auch, dass es tatsächlich Fälle von Stigmatisierungen gibt, was die Story ein wenig glaubwürdiger und daher noch packender wirken lässt.


1.2 Special Features
Neben dem obligatorischen (und meiner Meinung nach sinnlosen) Audiokommentar des Regisseurs finden sich auf diesem Silberling gelöschte Szenen und ein Musikvideo sowie der ebenfalls obligatorische Trailer. Das ist ziemlich unspektakulär.

Den ziemlich schlechten Eindruck macht jedoch eines wett: Das Filmende, das ursprünglich geplant war, wurde während der Dreharbeiten gegen ein (so der Regisseur) "beruhigenderes" ausgetauscht. Und eben dieses ist ebenfalls auf der DVD enthalten. Über den Inhalt will ich hier natürlich nichts aussagen, es lohnt sich aber durchaus, auch das alternative Ende zu gucken. Ich empfehle, erst normal zu sehen und dann etwa einen Monat später noch einmal den ganzen Film mit dem alternativen Ende.
Lediglich technich wurde das alt. Ende nicht gut umgesetzt: Nach einem deutlich sichtbaren Schnitt schaltet die Tonspur auf Englisch mit dt. Untertiteln um (natürlich nur, wenn man nicht ohne in englisch geguckt hat). Allerdings wird nicht mehr viel gesprochen, weshalb dies nicht so sehr stört.

WERTUNG:Alles in allem bleibt hier trotzdem ein nicht sehr begeisterter Gesamteindruck zustande


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2. TECHNIK
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2.0 Testausrüstung
Ansehen tue ich die Filme über den TV-Out meiner Grafikkarte auf einem Loewe-Gerät. Da dadurch die Bildqaulität jedoch merklich leidet, wird diese anhand des Bildes auf dem Monitor bewertet.
Der Ton wird von einer Creative Soundblaster Live! 5.1 an ein Creative Inspire 5300 weitergereicht.


2.1 Das Bild
Gegen das Bild der DVD gibt es durch mein Laien-Auge nichts auszusetzen. Es liegt im 16:9 (2,35:1)-Format vor, ist scharf und auch in den häufigen dunklen Szenen hell genug, um alles zu erkennen. Bildfehler sind erst recht keine auszumachen.

WERTUNG: Keine Macken, sehr gut.


2.2 Der Ton
Der Ton, der in den Sprachen Englisch, Deutsch, Spanisch und Französich jeweils in Dolby Digital 5.1 vorliegt, weiss zu überzeugen. Der Soundtrack und die in vielen Szenen vorhanden mysteriösen Stimmen lassen eine, zur Story passende, mystische und unheimliche Atmosphäre aufkommen, von der so mancher Horrofilm nur träumt.
Die einzelnen Geräusche werden perfekt auf die einzelnen Satelliten und den Subwoofer aufgeteilt und sind von durchgehend sehr hoher Qualität.

WERTUNG: Hervorragender Gesamteindruck (getestet wurden die deutsche und die englische Tonspur).


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3. SONTSIGES
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Bonuspunkte gibt es für die Verpackung: Das Coverdesign ist übersichtlich, ansprechend und passt zum Film. Die Scheibe liegt in einer richtigen DVD-Packung anstatt einer dieser billigen "Snapper" (zum Aufklappen, aus Pappe).

Ebenfalls einen guten Eindruck macht das Booklet: Die Macher der DVD zeigen, dass diese kleinen Heftchen zu mehr gut sind, als zum auflisten der Szenen:
Auf insgesamt acht Seiten gibt es ein Vorwort des Regisseurs, einige sehr interessante Hintergrundfakten zu Stigmatae und Thomas-Evangelium, welches auch eine wichtige Rolle im Film spielt.

WERTUNG: Pluspunkte für gelungene Arbeit ausserhalb der 12 Zentimeter.

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4. FAZIT
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Technich bleibt kein Wunsch offen, da Bild und Ton durchweg überzeugen. Die Story konnte mich für eineinhalb Stunden vor den gebannt vor den Fernseher fesseln und das alternative Ende lädt zum nochmal-ansehen ein.
Gewünscht hätte ich mir, dass man auf die Sprachen Spanisch und Französisch verzichtet und der Scheibe lieber mehr Zusatzmaterial spendiert hätte - Ein interessantes Making-Of hätte schon Wunder gewirkt...

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