Tattoo (VHS) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
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Erfahrungsbericht von femail
GRAUSAME Vorstellung - HÄUTUNG
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Übers lange Wochenende hatte ich endlich mal genug Zeit gehabt einen relativ aktuellen Kinofilm zu sehen. Ich hatte über diesen Film hier bereits einen Bericht gelesen und war ganz angetan davon. Ich entschied mich also mir diesen Film mit meinem Freund anzusehen.
Inhalt
*******
1 Über den Film
2 Umsetzung
3 Fakten
4 Bewertung
1 Über den Film
****************
Zu Anfang des Filmes sieht man wie ein Frau, deren Rücken aufgeschlitzt ist, auf den Zuschauer zuläuft. Ein Bus kommt und die Frau ist verschwunden. Das Morddezernat hat wieder eine neue Aufgabe. Wer war der Mörder dieser Frau und aus welchen Gründen war ihr Rücken aufgeschlitzt. Dem Leiter der Mordkommision gelingt es einen jungen engagierten Polizisten zu finden. Er erpresst diesen mittels gefundener Drogen in seiner Jacke. Ihm scheint nur eins wichtig zu sein, nämlich seine vor zwei Jahren verschwundene Tochter zu finden. Nach und nach tauchen bei den Nachforschungen immer mehr Opfer auf. Es gelingt dem jungen Polizisten sogar ein noch lebendes Opfer aufzuspüren. Dieser erzählt ihm etwas vom Verkaufen von Tattoos. Allerdings werden diese an lebenden Personen rausgeschnitten. Diese haben meist einen legalen Vertrag abgeschlossen, aber es gibt auch welche, die keinen haben. Es gibt so genannte Tattoo-Sammler, die diese Tattoos als Kunstwerke sehen und bereit sind dafür mehrere Millionenmark zu bezahlen. Die Spur wird heiß und sie sind kurz davor endlich herauszufinden wer so grausam ist. Da wird plötzlich das Tattoo von der Tochter des Kommissars eingeschickt. Dieser bringt sich aus lauter Verzweiflung um. Nun ist der junge Polizist auf sich allein gestellt. Fast so wie ihr, wenn ihr das Ende des Films sehen wollt...
2 Umsetzung
************
Der Film zeigt die zwei Polizisten bei nachforschen. Die Räume sind meist so dunkel, dass man fast nichts erkennen kann. Dialoge entstehen nur selten und man bekommt fast den Eindruck, dass es sich um einen Stummfilm handelt. Manchmal sind ganze Filmpassagen total unscharf. Eigentlich müsste man meinen, dass dies einen Sinn hat, aber ich konnte mir keinen Reim darauf machen. Die Opfer werden ziemlich ungeschönt gezeigt und stechen aus dem fast schwarz weißen Film sehr heraus. Die Story ist gut und sehr spannend. Allerdings dauert es viel zu lange bis diese endlich anfängt und bis der Zuschauer verstanden hat worum es eigentlich geht.
3 Fakten
*********
Kinostart: 4. April 2002
Genre: Psychothriller
Filmlänge: 108 Min.
Altersfreigabe: 16 Jahre
Regie: Robert Schwentke (auch Regisseur der Tatort-Folgen)
Darsteller: August Diehl (Marc Schrader, bekannt durch \"Die Möwe\", \"Gesäubert\" und \"Nichts ist so wie es scheint\"), Christian Redl (Hauptkommissar Minks, bekannt durch \"Schattenboxer\", \"Bunter Hunde\", \"Solo für Klarinette\", \"St. Pauli Nacht\" und \"Gangsters\"), Nadeshda Brennicke (Maya Kroner, bekannt durch \"Manta - Der Film\", \"Workaholic\", \"Kanak Attack\"), Johan Leysen (Frank Schoubya), Monica Bleibtreu (Oberkommissarin Roth), Gustav-Peter Wöhler (Scheck), Ilknur Bahadir (Meltem), Ingo Naujoks (Stefan Kreiner), Joe Bausch (Günzel), Jasmin Schwiers (Marie Minks)
Hier ein kurzer Einblick zum Hintergrund: Haut ist immer ehrlich. Sie lässt den Inhaber erröten oder seine Haare zu Berge stehen. Wir Menschen pflegen unsere Haut, aber wir schmücken sie auch. Für viele ist der Körper zum einzig wahren Gemälde geworden.
Die offizielle Homepage ist unter http://www.tattoo-derfilm.de/ zu finden.
4 Bewertung
************
Der Film ist sicherlich ein Schritt für den deutschen Film in Richtung Amerika, aber doch ein Zeichen dafür, dass wir den amerikanischen Filmen noch in einiges nachstehen. Meiner Meinung nach wurde versucht ähnlich wie in \"Blair Witch Project\" mit einfachsten filmischen Mitteln zu arbeiten. Ohne viele Brutalität, aber doch mit Effekt. Das Thema ist durchaus sehr interessant und der Film ist sehr spannend. Das Ende etwas gewöhnungsbedürftig und irgendwie komisch. Aber wie immer kommt alles anders als man denkt ;o) Der Film ist ziemlich ruhig und zu Anfang ziemlich langweilig. Man versteht nicht so ganz wie alles zusammenpassen soll und erst ungefähr nach dreiviertel des Filmes weiß man dann wieso der Film nun eigentlich Tattoo heißt. Für Krimi bzw. auch Psychothriller-Fans ist dieser Film wohl eher harmlos, aber für das normale Volk doch irgendwie schrecklich. Die Altersfreigabe halte ich für sinnvoll, da allein schon die Geschichte ziemlich schräg ist. Man bekommt außerdem öfters mal einen Einblick in schon fast das Innere eines Menschen. Ich hoffe, dass ich allen, die noch nichts von diesem Film wussten bzw. sich nichts darunter vorstellen konnten weiterhelfen konnte.
Inhalt
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1 Über den Film
2 Umsetzung
3 Fakten
4 Bewertung
1 Über den Film
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Zu Anfang des Filmes sieht man wie ein Frau, deren Rücken aufgeschlitzt ist, auf den Zuschauer zuläuft. Ein Bus kommt und die Frau ist verschwunden. Das Morddezernat hat wieder eine neue Aufgabe. Wer war der Mörder dieser Frau und aus welchen Gründen war ihr Rücken aufgeschlitzt. Dem Leiter der Mordkommision gelingt es einen jungen engagierten Polizisten zu finden. Er erpresst diesen mittels gefundener Drogen in seiner Jacke. Ihm scheint nur eins wichtig zu sein, nämlich seine vor zwei Jahren verschwundene Tochter zu finden. Nach und nach tauchen bei den Nachforschungen immer mehr Opfer auf. Es gelingt dem jungen Polizisten sogar ein noch lebendes Opfer aufzuspüren. Dieser erzählt ihm etwas vom Verkaufen von Tattoos. Allerdings werden diese an lebenden Personen rausgeschnitten. Diese haben meist einen legalen Vertrag abgeschlossen, aber es gibt auch welche, die keinen haben. Es gibt so genannte Tattoo-Sammler, die diese Tattoos als Kunstwerke sehen und bereit sind dafür mehrere Millionenmark zu bezahlen. Die Spur wird heiß und sie sind kurz davor endlich herauszufinden wer so grausam ist. Da wird plötzlich das Tattoo von der Tochter des Kommissars eingeschickt. Dieser bringt sich aus lauter Verzweiflung um. Nun ist der junge Polizist auf sich allein gestellt. Fast so wie ihr, wenn ihr das Ende des Films sehen wollt...
2 Umsetzung
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Der Film zeigt die zwei Polizisten bei nachforschen. Die Räume sind meist so dunkel, dass man fast nichts erkennen kann. Dialoge entstehen nur selten und man bekommt fast den Eindruck, dass es sich um einen Stummfilm handelt. Manchmal sind ganze Filmpassagen total unscharf. Eigentlich müsste man meinen, dass dies einen Sinn hat, aber ich konnte mir keinen Reim darauf machen. Die Opfer werden ziemlich ungeschönt gezeigt und stechen aus dem fast schwarz weißen Film sehr heraus. Die Story ist gut und sehr spannend. Allerdings dauert es viel zu lange bis diese endlich anfängt und bis der Zuschauer verstanden hat worum es eigentlich geht.
3 Fakten
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Kinostart: 4. April 2002
Genre: Psychothriller
Filmlänge: 108 Min.
Altersfreigabe: 16 Jahre
Regie: Robert Schwentke (auch Regisseur der Tatort-Folgen)
Darsteller: August Diehl (Marc Schrader, bekannt durch \"Die Möwe\", \"Gesäubert\" und \"Nichts ist so wie es scheint\"), Christian Redl (Hauptkommissar Minks, bekannt durch \"Schattenboxer\", \"Bunter Hunde\", \"Solo für Klarinette\", \"St. Pauli Nacht\" und \"Gangsters\"), Nadeshda Brennicke (Maya Kroner, bekannt durch \"Manta - Der Film\", \"Workaholic\", \"Kanak Attack\"), Johan Leysen (Frank Schoubya), Monica Bleibtreu (Oberkommissarin Roth), Gustav-Peter Wöhler (Scheck), Ilknur Bahadir (Meltem), Ingo Naujoks (Stefan Kreiner), Joe Bausch (Günzel), Jasmin Schwiers (Marie Minks)
Hier ein kurzer Einblick zum Hintergrund: Haut ist immer ehrlich. Sie lässt den Inhaber erröten oder seine Haare zu Berge stehen. Wir Menschen pflegen unsere Haut, aber wir schmücken sie auch. Für viele ist der Körper zum einzig wahren Gemälde geworden.
Die offizielle Homepage ist unter http://www.tattoo-derfilm.de/ zu finden.
4 Bewertung
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Der Film ist sicherlich ein Schritt für den deutschen Film in Richtung Amerika, aber doch ein Zeichen dafür, dass wir den amerikanischen Filmen noch in einiges nachstehen. Meiner Meinung nach wurde versucht ähnlich wie in \"Blair Witch Project\" mit einfachsten filmischen Mitteln zu arbeiten. Ohne viele Brutalität, aber doch mit Effekt. Das Thema ist durchaus sehr interessant und der Film ist sehr spannend. Das Ende etwas gewöhnungsbedürftig und irgendwie komisch. Aber wie immer kommt alles anders als man denkt ;o) Der Film ist ziemlich ruhig und zu Anfang ziemlich langweilig. Man versteht nicht so ganz wie alles zusammenpassen soll und erst ungefähr nach dreiviertel des Filmes weiß man dann wieso der Film nun eigentlich Tattoo heißt. Für Krimi bzw. auch Psychothriller-Fans ist dieser Film wohl eher harmlos, aber für das normale Volk doch irgendwie schrecklich. Die Altersfreigabe halte ich für sinnvoll, da allein schon die Geschichte ziemlich schräg ist. Man bekommt außerdem öfters mal einen Einblick in schon fast das Innere eines Menschen. Ich hoffe, dass ich allen, die noch nichts von diesem Film wussten bzw. sich nichts darunter vorstellen konnten weiterhelfen konnte.
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