Tattoo (VHS) Testbericht

Tattoo-vhs-thriller
ab 6,52
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Erfahrungsbericht von flubber

Tattoosammler der ganz anderen Art...

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

"Tattoo" - ein deutscher Horrorfilm, bei dem es - wie der Titel schon vermuten lässt - um die Körperkunst, sich mit Farben Motive in die Haut zu ritzen, geht. Dies ist anfänglich betrachtet ein nicht gerade sehr ausbaufähiges Thema für einen Schocker, jedoch wird man durch diesen Film eines besseren belehrt.

Der Produzent Robert Schwentke, der auch schon an amerikanischen Produktionen mitgewirkt hat, beweist mit diesem Streifen, dass das deutsche Kino nicht abzuschreiben ist. Er machte aus einem unscheinbarem Titel einen spannenden Film, bei dem die Story beeindruckt und Spannung erzeugt.


DER INHALT VON "TATTOO":
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Der junge Marc Schrader (August Diehl) ist zwar gerade mit der Polizeischule fertig, jedoch kein Bilderbuchpolizist. Er lebt sein Leben wie ihm es gefällt und hält sich in seiner Freizeit nicht immer an die Vorschriften, die er während seiner Arbeitszeit wahren muss. Er liebt es mit seinen Freunden wilde Partys zu feiern, in angesagten Discotheken abzuhängen und hin und wieder auch mal Drogen zu konsumieren.

Bei einer Großrazzia der Polizei in einer Disco, wo wieder mal mit Drogen gehandelt wurde, entkommt er zwar seinen Arbeitskollegen, jedoch wird dort auch seine Jacke samt Pillen sichergestellt. Nun hat der junge Polizeianwärter die Wahl: Stellt er sich der Haarprobe und wird zwangsläufig suspendiert oder schließt er sich der Mordkommision mit dem grummeligen Hauptkommisar Minks (Christian Redl) als Chef an. Seine Wahl fällt verständlicherweise auf letzteres, da er weiß, dass nicht mit jedem auffällig gewordenem Polizisten so großzügig gehandhabt wird. Schraders Vergehen und die dadurch gewonnene Oberhand kommt Minks gerade recht. Dieser erhofft sich nämlich mit Schraders Hilfe und seinem Szenewissen seine seit zwei Jahren verschollene Tochter wieder zu finden.

Der erste gemeinsame Fall von Minks und Schrader erweist sich als alles andere als ein Kinderspiel. Es tauchen mehrere Leichen auf, bei denen immer bestimmte Hautpartien herausgeschnitten wurden. Anfangs versteht niemand, warum bestimmte Hautlappen bei den Leichen fehlen, bis sie auf die Spur von Tattooliebhabern stoßen.

Diese sammeln im warsten Sinne des Wortes Tätowierungen und zwar auf menschlicher Haut. Viele Tattoos bekommen sie auf freiwilliger Basis von Leuten, die beispielsweise Geld für Drogen benötigen. Bei Leuten mit sehr begehrten Tattoos müssen sie jedoch zu drastischeren Mitteln greifen...die wohl beliebtesten Tatowierungen sind die eines japanischen Tattoo-Meisters, denn dieser verwandelt die menschliche Haut in wahre Kunstwerke. Doch gerade die Träger dieser Tattoos wollen sich auch nicht für Unmengen von Geld verstümmeln lassen - dies bedeutet gleichzeitig ihr Todesurteil und höllische Schmerzen, denn es gibt Menschen, die alles für diese Werke tun würden.

Werden Minks und Schrader den Mörder mit der grausigen Neigung finden? Wer könnte es sein und was liegt dem jenigen an den Tätowierungen? Ist der Tattoo-Handel je zu stoppen? Wird Minks seine geliebte Tochter je wiedersehen? Was passiert mit dem Tattoo-Killer?


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Die Antworten auf diese Fragen, sowie das Ende und weitere Details des Filmes möchte ich euch an dieser Stelle nicht verraten. Vielleicht kann ich den ein oder anderen mit diesem Bericht überzeugen, den Streifen noch zu sehen...
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MEINE MEINUNG ZU "TATTOO":
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Wer schon des öfteren meine Berichte gelesen hat weiß, dass ich normalerweise misstrauisch gegenüber deutschen Produktionen bin. Oftmals gelingt es nicht, eine gewisse Spannung in den Streifen einzubauen und somit Begeisterung für den Film zu wecken. Woran dies liegt, kann ich nicht genau beurteilen, jedoch sagen mir meine Erfahrungen, dass man mit deutschen Filmen aus den Bereichen Horror und Thriller vorsichtig sein sollte.

Teilweise scheint es so, als wäre es den Deutschen nicht möglich, einen Film zu produzieren, der spannend und interessant zugleich ist. Meiner Meinung nach hat Robert Schwentke dies jedoch erreicht...und zwar mit dem gerade beschriebenen Film "Tattoo", der seit Anfang April in den Deutschen Kinos läuft.

Die Meinungen zu diesem Streifen sind wieder mal sehr weitläufig. Ich persönlich fand "Tattoo" richtig klasse, da ich eine derartige Handlung noch nie gesehen hatte und die Spannung bis zum Ende hin gegeben war. Langweilig wurde der Film zu keinem Zeitpunkt, eben weil man so gebannt war, was als nächstes passieren würde.

Der einzige nennenswerte Negativaspekt ist, dass der Streifen teilweise sehr brutal und ekelig war. Dies ist zwar oft bei Horrorfilmen der Fall, jedoch meines Wissens nicht unbedingt in diesem Ausmaß! Beispielsweise wurden gezeigt, wie sich jemand eine Pistole in den Mund steckte und anschließend das ganze Blut samt Hirnmasse durch ein riesiges Loch im Hinterkopf verliert. Außerdem wurde stellenweise recht lange auf die klaffenden Wunden gezoomt, die durch das Herausschneiden der Hautfetzen entstanden.

Die Schauspieler Christian Redl, August Diehl, Nadeshda Brennicke und Johan Leysen, die die tragenden Rollen in "Tattoo" sind, waren mir bis zu diesem Film alle unbekannt. Jedoch muss ich sagen, dass sie trotz allem sehr überzeugend und sicher wirkten. Die Schauspieler passten sich optimal ihrer Rolle an und gaben sich über die gesamten 118 Minuten dementsprechend gut. Ich bin sicher, dass wir diese vier in Zukunft des öfteren auf den Kinoleinwänden zu sehen bekommen.



FAZIT:
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"Tattoo" ist kein gewöhnlicher, langweiliger deutscher Film - hier werden einem Spannung, Nervenkitzel und eine tolle Story geliefert. Ein Film, für den man sogar die Vorurteile gegenüber Deutschen Filmen über Bord werfen kann.

Die teilweise recht brutalen und grausamen Szenen sind natürlich nicht jedermanns Sache, jedoch denke ich, dass man diesen Film ab 16 Jahren freigeben kann und das ihn jeder, mit einem einigermaßen intaktem Magen ertragen kann.

Ein Streifen der unter die Haut geht...sei es wegen der eigenen Tattoos oder wegen der unentwegt anhaltenden Spannung!

Ich empfehle "Tattoo" mit voller Punktzahl weiter und wünsche euch nun viel Spaß im Kino!



Liebe Grüße,

eure
©flubber am 17.4.02

46 Bewertungen, 14 Kommentare

  • anonym

    08.04.2007, 16:58 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    LG Damaris :-)

  • Django006

    27.01.2007, 18:50 Uhr von Django006
    Bewertung: sehr hilfreich

    sh & *lg* Alan ;>))))

  • hjid55

    14.01.2007, 12:38 Uhr von hjid55
    Bewertung: sehr hilfreich

    sh & lg Sarah

  • Baby1

    29.12.2006, 20:57 Uhr von Baby1
    Bewertung: sehr hilfreich

    * ~~ * Lieben Gruss Anita * ~~ *

  • anonym

    18.10.2006, 03:08 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    LG, Manuela :o)

  • anonym

    02.10.2006, 16:14 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    Lieben Gruß :-)) Marianne

  • FreddiePrince

    26.08.2002, 22:21 Uhr von FreddiePrince
    Bewertung: sehr hilfreich

    Mich erinnerte der Film mehr an eine dieser weltberuehmten RTL-Weltpraemieren. Ist meiner Meinung nach eines Eintrittspreises nicht wuerig. Da gefaellt mir Dein Beitrag schon mehr.

  • Ritzilein

    19.04.2002, 21:07 Uhr von Ritzilein
    Bewertung: sehr hilfreich

    Oohh will icha uch sehen! Liebe Grüße von Bianca

  • bofried

    17.04.2002, 21:44 Uhr von bofried
    Bewertung: sehr hilfreich

    werde ich mir bestimmt nicht ansehen. Gruß Bofried

  • kasmodiah

    17.04.2002, 21:38 Uhr von kasmodiah
    Bewertung: sehr hilfreich

    scheint ganz nach meinem geschmack zu sein

  • *Jayn*

    17.04.2002, 21:33 Uhr von *Jayn*
    Bewertung: sehr hilfreich

    Den kenn ich doch von grade ;o) tztz ,o) MFg Die Jayn:o)

  • darkunit

    17.04.2002, 21:24 Uhr von darkunit
    Bewertung: sehr hilfreich

    Den werde ich mir garantiert anschaun, ich liebe Gruselstreifen ;-)

  • Dialya

    17.04.2002, 21:21 Uhr von Dialya
    Bewertung: sehr hilfreich

    Na ja, ist wohl kein Film für mich. Ich würde wohl während der Hälfte gar nicht hinsehen.

  • Schejtan

    17.04.2002, 21:20 Uhr von Schejtan
    Bewertung: sehr hilfreich

    hab nur die vorschau gesehen...der film macht hat dabei den eindruck eines sieben - verschnittes gemacht...ne, den seh ich mir nich an