The Green Mile (VHS) Testbericht
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Erfahrungsbericht von sam0815
Wie das Getränk, nur etwas anders geschrieben Boss ...
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
The Green Mile, so heisst der blaßgrüne Lenoliumboden auf dem die zum Tode verurteilten zum elektrischen Stuhl gebracht und hingerichtet werden sollen.
In dem gleichnamigen Film ist es Paul Edgecomb, gespielt von Tom Hanks, der im Jahr 1935 als Leiter des Traktes E die Häftlinge dort zu ihrer Hinrichtung führt.
Alles geht seinen gewohnten Gang, bis eines Tages ein neuer Gefangener gebracht wird, ein schwarzer, riesenhafter ruhiger und einfältiger Mann. Sein Name ist John Coffey, wie das Getränk, nur etwas anders geschrieben.
Nach und nach merken alle, das mit diesem Mann etwas nicht stimmt. Irgendwie scheint er mit einer übernatürlichen Gabe ausgestattet zu sein.
Und diese Gabe verändert das Leben der Wärter und ihrer Häftlinge für immer....
Tom Hanks hat mit dieser Rolle wieder einmal bewiesen zu welchen Leistungen er fähig ist.
Als Leiter eines Todestraktes füllt er diese Rolle mit soviel Gefühl und Menschlichkeit aus, die man einem Mann in so einer Position kaum zugetraut hätte.
Gerade seine Menschlichkeit gegenüber sich, seinen Kollegen (man denke daran wie lange er mit Percy Whitmoore geduld hatte) und seinen Gefangenen machen den Film so realistisch und nah, das man in der einen Sekunde lachen und in der anderen wieder Spannung und Trauer zugleich empfinden mag.
Er ist kein Supermann, er leidet genauso wie andere auch und lebt mit seinen Schmerzen
und Ängsten. Man schaue nur hin als er Nachts wach wird und vor Blasenschmerzen nach draußen läuft und dort zusammen bricht.
Aber allen wird irgendwie die Show gestohlen, als plötzlich, eine Maus auftaucht.
Gut, dachte man sich, ein netter Nebeneffekt, aber diese Maus sollte noch eine wichtige Rolle spielen.
Alles erfährt erst am Ende des Films seine Auflösung, was es mit John Coffey und seiner angeblichen Tat auf sich hat, wie es mit der Maus passiert ist und warum Paul Edgecomb im hohen Alter immer noch lange Spaziergänge macht.
Mit Tom Hanks wachsen die anderen Schauspieler über sich hinaus.
Da ist Davis Morse, er spielt Brutus Howell den besten Freund und Kollegen von Paul Edgecomb. Zu sehen war er schon in Filmen wie „The Rock“ oder „12 Monkeys.
Morse versteht es seine Rolle diesmal so auszufüllen, dass er nicht den Starken spielt sondern weichere Züge in diese einbringt.
Michael Clarke Duncan, wer kennt ihn nicht noch als Pappa Bear aus Armageddon. Diesmal rettet er die Welt auf andere Weise und beweist trotz seiner Riesenhaftigkeit, dass er in der Lage ist auch Rollen in Dramen zu spielen.
Ich finde diese Rollen immer sehr schwer zu spielen, da es weniger auf Effekte und Muskelkraft ankommt, sondern auf Mimik und Gestenhaftikeit.
Im ganzen Film spricht er nicht viel, aber man sollte bei jedem Wort zuhören, es lohnt sich.
Der Film ist nach einem Roman von Stephen King gedreht worden und lässt keine Minute Langeweile aufkommen. Drama, Vergnügen und Spannung wechseln sich so gut ab, dass die drei Stunden Spielfilmlänge einem gar nicht arg vorkommen.
Ebenso sorgen die Kameraführung und die manchmal schnellen Wechsel der Bilder dafür, dass man sich mehr in den Film versetzt als man eigentlich möchte.
Valdes und Darabont, die beiden Prodzenten haben zwar keine Achterbahn in Szene gesetzt, sorgen aber dafür durch eindrucksvolle Bilder (man denke an De la Croix der keinen nassen Schwamm auf dem Kopf hat), dass man sich nicht langweilt.
Davon abgesehen, dass der meiste Handlungsrahmen im Zellenblock E spielt und dies oftmals für Produzent und Schauspieler nicht einfach ist, haben alle mit diesem Film ein kleines Meisterwerk geschaffen.
Für mich ein Streifen der mir lange im Gedächnis bleiben wird.
Bis dann
Sam
In dem gleichnamigen Film ist es Paul Edgecomb, gespielt von Tom Hanks, der im Jahr 1935 als Leiter des Traktes E die Häftlinge dort zu ihrer Hinrichtung führt.
Alles geht seinen gewohnten Gang, bis eines Tages ein neuer Gefangener gebracht wird, ein schwarzer, riesenhafter ruhiger und einfältiger Mann. Sein Name ist John Coffey, wie das Getränk, nur etwas anders geschrieben.
Nach und nach merken alle, das mit diesem Mann etwas nicht stimmt. Irgendwie scheint er mit einer übernatürlichen Gabe ausgestattet zu sein.
Und diese Gabe verändert das Leben der Wärter und ihrer Häftlinge für immer....
Tom Hanks hat mit dieser Rolle wieder einmal bewiesen zu welchen Leistungen er fähig ist.
Als Leiter eines Todestraktes füllt er diese Rolle mit soviel Gefühl und Menschlichkeit aus, die man einem Mann in so einer Position kaum zugetraut hätte.
Gerade seine Menschlichkeit gegenüber sich, seinen Kollegen (man denke daran wie lange er mit Percy Whitmoore geduld hatte) und seinen Gefangenen machen den Film so realistisch und nah, das man in der einen Sekunde lachen und in der anderen wieder Spannung und Trauer zugleich empfinden mag.
Er ist kein Supermann, er leidet genauso wie andere auch und lebt mit seinen Schmerzen
und Ängsten. Man schaue nur hin als er Nachts wach wird und vor Blasenschmerzen nach draußen läuft und dort zusammen bricht.
Aber allen wird irgendwie die Show gestohlen, als plötzlich, eine Maus auftaucht.
Gut, dachte man sich, ein netter Nebeneffekt, aber diese Maus sollte noch eine wichtige Rolle spielen.
Alles erfährt erst am Ende des Films seine Auflösung, was es mit John Coffey und seiner angeblichen Tat auf sich hat, wie es mit der Maus passiert ist und warum Paul Edgecomb im hohen Alter immer noch lange Spaziergänge macht.
Mit Tom Hanks wachsen die anderen Schauspieler über sich hinaus.
Da ist Davis Morse, er spielt Brutus Howell den besten Freund und Kollegen von Paul Edgecomb. Zu sehen war er schon in Filmen wie „The Rock“ oder „12 Monkeys.
Morse versteht es seine Rolle diesmal so auszufüllen, dass er nicht den Starken spielt sondern weichere Züge in diese einbringt.
Michael Clarke Duncan, wer kennt ihn nicht noch als Pappa Bear aus Armageddon. Diesmal rettet er die Welt auf andere Weise und beweist trotz seiner Riesenhaftigkeit, dass er in der Lage ist auch Rollen in Dramen zu spielen.
Ich finde diese Rollen immer sehr schwer zu spielen, da es weniger auf Effekte und Muskelkraft ankommt, sondern auf Mimik und Gestenhaftikeit.
Im ganzen Film spricht er nicht viel, aber man sollte bei jedem Wort zuhören, es lohnt sich.
Der Film ist nach einem Roman von Stephen King gedreht worden und lässt keine Minute Langeweile aufkommen. Drama, Vergnügen und Spannung wechseln sich so gut ab, dass die drei Stunden Spielfilmlänge einem gar nicht arg vorkommen.
Ebenso sorgen die Kameraführung und die manchmal schnellen Wechsel der Bilder dafür, dass man sich mehr in den Film versetzt als man eigentlich möchte.
Valdes und Darabont, die beiden Prodzenten haben zwar keine Achterbahn in Szene gesetzt, sorgen aber dafür durch eindrucksvolle Bilder (man denke an De la Croix der keinen nassen Schwamm auf dem Kopf hat), dass man sich nicht langweilt.
Davon abgesehen, dass der meiste Handlungsrahmen im Zellenblock E spielt und dies oftmals für Produzent und Schauspieler nicht einfach ist, haben alle mit diesem Film ein kleines Meisterwerk geschaffen.
Für mich ein Streifen der mir lange im Gedächnis bleiben wird.
Bis dann
Sam
9 Bewertungen, 1 Kommentar
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31.05.2002, 20:04 Uhr von kulosa
Bewertung: sehr hilfreichIch habe den auch schon zig mal gesehen. Einfach toll...
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