The Green Mile (VHS) Testbericht

The-green-mile-vhs-drama
ab 9,95
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Erfahrungsbericht von bavariangirl

Todesstrafe da fang ich zu grübeln an

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Diesen Film haben wir am Wochenende in der Videothek ausgeliehen und angesehen, und ich war ertschüttert, beeindruckt, geschockt und sehr nachdenklich am Ende gestimmt.

Der Exgefängniswärter Paul erinnert sich, im Altersheim, unter Tränen an seine Zeit als Wärter im Todestrack - der Green Mile.

Folgende Personen spielen in diesem Film eine wichtige Rolle,
Percy ein Wärter, ein Sadist und Neffe der Gouverneursgattin, der eigentlich zuerst in eine Psychiatrische Heilanstalt versetzt werden wollte, sich dann aber für das Gefängnis mit der Greenmile entschied, spielt eine ebenso wichtige Rolle wie der naive John Coffi der bei der Frage nach seinem Namen immer sagte "John Coffi, wie das Getränk nur ein bisschen anders geschrieben, und für seine grausame Tat die Erklärung hatte:"Ich wollte es gut machen, aber es war zu spät.

Erst im Lauf des Films wird klar wie John Coffi das meinte, er verfügte über unerklärbare, ungeahnte Kräfte.

Der Chef der Gefängniswärter, Hal, zerbricht fast an der Diagnose der Ärzte die an seiner schönen Ehefrau einen inoperablen Tumor im Kopf feststellen. Sie wird sterben wenn nicht noch ein Wunder geschieht........

Sicher erwähnenswert die Maus, Circusmaus, Mr. Jingle die von dem Häftling, Eduard Delacroix, gezähmt und dressiert wird.
Im Verlauf sieht man die grausame Hinrichtung dieses Häftlings auf dem elektrischen Stuhl, die nicht so verläuft wie normalerweise üblich.

In diesem Moment fangen sicher wieder viele an, über das Für und Wieder der Todesstrafe nachzudenken, wenn nicht der Strafe selbst so doch zumindest der Art und Weise wie dieses Urteil vollstreckt wird.
Immer kurz vor der Hinrichtung wird diese mit einem Häftling geprobt damit am Tag X alles reibunglos abläuft.

William Warten, hat sich auf den Arm Billy the Kid tätowiert, ein Häftling der schauspielerische Qualitäten hat, schlüpft er doch in verschieden Rollen vom willenlosen Drogenvollgepumpten Junkie - ebenso wie zum rabiaten, bösen Gewaltverbrecher, der er auch ist.

In wieweit die Geschichten der Häftlinge miteinander verknüpft sind ergibt sich im Laufe des Films und erhöht die Spannung und das unfassbare. Inhaftiert wurde William weil er 3 Menschen ermordete davon eine schwangere Frau, er ist unberechenbar und nutzt jede Gelegenheit die Wärter zu brüskieren und tätlich anzugreifen, wofür er bezahlen muss.

Sehr eindrucksvoll die Wiederbelebung der kleinen toten Maus Mr. Jingle, unerklärbar die Heilung der Harnleiterentzündung an der, der Erzähler Paul zur damaligen Zeit seit Tagen litt, ebenso ................aber mehr will ich hier nicht vom Film erzählen damit sich jeder ein eigenes Bild machen kann auf zur nächsten Videothek es lohnt sich.

Ein Film der Komik, Dramatik und Tiefsinn gleichzeitig vermittelt, phantastisch und anspruchsvoll ist der Film von Anfang bis Ende.
Der Satz " Was in diesem Block passiert, wird ihn nie verlassen, das war nie anders" prägt diesen Film!
Die Story basiert auf Steven King.

18 Bewertungen, 3 Kommentare

  • Sunny21

    16.03.2002, 19:43 Uhr von Sunny21
    Bewertung: sehr hilfreich

    Das Buch/Bücher war/en noch bewegender. Aber der Film war auch sehr gut umgesetzt.

  • skorpion99

    16.03.2002, 09:42 Uhr von skorpion99
    Bewertung: sehr hilfreich

    Die Frage ist immer, für welche Seite man mehr Sympathien entwickelt. Für die Straftäter vor den oder hinter den Gitterstäben. 90% der Filme, die sich dieser Thematik annehmen, lenken die Sympathien der Zuschauer geschickt auf die Opfer

  • Alusru

    15.03.2002, 21:01 Uhr von Alusru
    Bewertung: sehr hilfreich

    Alles Liebe Uschi