Unreal Tournament 2003 (PC Spiel Shooter) Testbericht

Unreal-tournament-2003-pc-spiel-shooter
ab 12,97
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Erfahrungsbericht von BLADE_47

The best EGO--SHOTER of the WORLD!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Pro:

Grafik, Sound, Bedienung, Spielspaß

Kontra:

Entschärfung der deutschen Version

Empfehlung:

Ja

Unreal Tournament 2003
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Vorab:
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Die Vollversion von UT3 kommt auf satten drei CDs daher, die neben dem Spiel selbst auch noch zahlreiche Tools wie den UnrealEditor, Uscript und weitere Editing-Tools enthalten, die vor allen Dingen für Macher von Modifikationen und Maps interessant sein dürften. Fans des Spiels dürfen sich aber schon jetzt auf viel Nachschub freuen.

Der Einstieg:
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Nach einer etwas längeren Installation, die fast 3 GByte eures Festplattenspeichers in Anspruch nimmt, gelangt ihr nach dem Spielstart auch schon ins Menü, das für Kenner des Vorgängers erst einmal eine ziemlich große Umgewöhnung darstellen dürfte. Während \\\'Unreal Tournament\\\' über eine UWindows-Oberfläche verfügte, kommt das Sequel mit einer eher klassischen Menüführung, die leider weniger Möglichkeiten bietet als das besagte UWindows-Menü. Nicht umsonst wünschten sich viele Fans wieder eine entsprechende Oberfläche, aus Zeitgründen wurde diese seitens Epic Games allerdings zunächst gestrichen, soll aber wohl noch via Patch nachgeliefert werden.

Singleplayer:
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Beim SinglePlayer-Modus wird erst einmal der Charakter und das Team erstellt das durch zahlreiche unterschiedliche Charakter-Motive und Logos einen individuellen Charakter erhält. Sobald dies erledigt ist, bekommt ihr das ansehnliche Intro zu Gesicht, welches zeigt, in welche Richtung \\\'Unreal Tournament 2003\\\' ganz klar gehen soll: moderner Sport. Während im alten Rom Gladiatoren der Unterhaltung dienten, sind es in der Zukunft die unzähligen Kämpfer, die sich in zahlreichen Arenen an die Wäsche wollen, um den Sieg davon zu tragen. Im Vergleich zum Vorgänger steht der sportliche Charakter dieses Mal aber noch etwas mehr im Vordergrund, hält man sich die euphorischen Fans und Zuschauer des Intros, sowie das Auftreten der Teams vor Augen. In allen Versionen geht es wie auch beim Vorgänger zuweilen blutig zu.


Ihr selbst könnt anschließend auf Wunsch ein ausführliches Tutorial starten, das euch in die Grundlagen von \\\'Unreal Tournament 2003\\\' und den \\\'Deathmatch\\\'-Modus einführt. Für Kenner des Genres beziehungsweise des Vorgängers ist dieses Tutorial sicherlich nicht unbedingt nötig, Einsteiger werden die selbstablaufende Einführung allerdings gerne begrüßen. Im Übrigen werden im Verlauf des Singleplayer-Modus auch weitere derartige Tutorials für die anderen Spielmodi freigeschaltet.

Die Zusammenstellung eures Teams:
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Habt ihr euch durch die ersten Qualifikations-Matches geschlagen, erwartet euch auch schon das nächste neue Element in \\\'Unreal Tournament 2003\\\': die Zusammenstellung des eigenen Teams. Während man im Vorgänger schlicht und ergreifend einige Mitkämpfer an die Seite gestellt bekommen hat, darf man nun auf diverse Charaktere zurückgreifen, die zudem über unterschiedliche Fertigkeiten verfügen. Zur Auswahl stehen dabei Kämpfer verschiedener Rassen, die je nach Herkunft über andere Eigenschaften verfügen und zudem im Spiel andere Blutfarben aufweisen, und zwar unabhängig von der gekauften Version, die übrigens alle deckungsgleich sind. Um die Zensur in der deutschen Installation zu umgehen empfiehlt sich, sofort die englische Variante zu installieren oder nachträglich entsprechende Einträge in der INI-Datei zu editieren.

Doch zurück zur Zusammenstellung des Teams. Habt ihr euch für einige der verfügbaren Gladiatoren entschieden, müsst ihr zunächst ein weiteres Match bestreiten, ehe die \\\'Team Deathmatch\\\'-Ladder freigeschaltet wird, in der ihr euch anschließend gegen unterschiedliche Teams auf einigen der insgesamt 37 unterschiedlichen Arenen behaupten müsst. Euren Bots könnt ihr wieder durch ein entsprechendes Befehlsmenü Befehle erteilen, ob diese beispielsweise die eigene Basis verteidigen oder die gegnerische angreifen sollen. Was die Stärke der Bots betrifft, bleibt festzuhalten, dass die Künstliche Intelligenz (KI) im Vergleich zum Vorgänger noch einmal wesentlich verbessert wurde und sich die computergesteuerten Mitspieler und Gegner wesentlich intelligenter verhalten. Wie stark die Bots spielen, hängt im Endeffekt allerdings vom Schwierigkeitsgrad ab, der sich wieder in acht verschiedenen Stufen regulieren lässt. Alles in allem wurde dieser aber im Vergleich zum Vorgänger ein Stück weit angehoben, so dass sich Genre-Einsteiger anfangs sicherlich etwas schwerer tun werden, der höhere aber nicht unfaire Schwierigkeitsgrad sorgt umgekehrt allerdings auch für eine höhere Langzeit-Motivation.

Sofern ihr gewinnt, rückt ihr in der Ladder weiter nach oben und schaltet mit der Zeit auch die drei weiteren Ligen in den weiteren Spielmodi frei. Zusätzlich bekommt ihr im Spielverlauf immer wieder Angebote, um Spieler zu draften. Dabei könnt ihr neu hinzugewonnene und dann später auch anwählbare Charaktere einstellen und ein bisheriges Team-Mitglied ersetzen.

Die weiteren Spielmodi:
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Neben dem normalen \\\'Deathmatch\\\' und \\\'Team Deathmatch\\\' gibt es in \\\'Unreal Tournament 2003\\\' natürlich noch weitere Spielmodi, um die es in den oben angesprochenen weiteren Laddern geht. Zunächst müsst ihr euch dann in \\\'Double Domination\\\' versuchen, einer Modifikation des \\\'Domination\\\'-Modus des Vorgängers, in dem es wieder darum geht, Kontrollpunkte zu besetzen. Statt bisher bis zu vier dieser Punkte gibt es nun allerdings nur noch zwei, jeweils einer in der blauen und roten Basis. Ziel ist es, diese beiden Punkte gleichzeitig für zehn Sekunden zu besetzen, wofür euch dann ein Punkt gutgeschrieben wird. Das Team mit den meisten Punkten gewinnt logischerweise am Ende.

Eine Rückkehr feiert auch das populäre \\\'Capture the Flag\\\', bei dem es wieder darum geht, die Flagge aus der gegnerischen Base zu klauen und in die eigene Base zu bringen. Neu in diesem Modus ist das Punkte-System, das gegenüber dem Vorgänger wesentlich überarbeitet wurde. So gibt es nun beispielsweise Punkte für Assists oder auch das Zurückbringen der eigenen Flagge. Am Ende gewinnt das Team mit den meisten nach Hause gebrachten Flaggen (Captures).

Während der \\\'Assault\\\'-Modus aus \\\'Unreal Tournament\\\' nicht mehr von der Partie ist, feiert ein anderer unterdessen sein Debut: \\\'Bombing Run\\\'. Die Arenen in diesem Modus weisen in den beiden Basen der Teams jeweils einen Ring auf, der als Tor fungiert. In der Mitte der Map liegt ein Ball, der im Zentrum des Spielgeschehens steht. Ziel ist es, diesen Ball in das gegnerische Tor zu befördern, was sich allerdings nicht immer ganz so einfach gestaltet, wie es sich anhört. Der ballführende Spieler kann sich nämlich nicht mehr wehren und verfügt anstatt der Waffen lediglich über einen Ballwerfer, mit dem er den Ball geradeaus abfeuern (linke Maustaste) oder an einen Mitspieler passen (rechte Maustaste) kann. Wird der Ball in das gegnerische Tor geschossen, erhält das Team drei Punkte, springt der ballführende Spieler dagegen inklusive Ball in das Tor, erhält das Team gleich sieben Punkte.

Die Waffen: aus alt mach neu:
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Um eure Ziele zu erreichen, stehen euch natürlich wieder jede Menge Schießprügel zur Verfügung, die größtenteils aus dem Vorgänger bekannt sind. Neu im eigentlichen Sinne sind nur die Assault Rifle, welche den Enforcer als Standard-Waffe ersetzt, und die Ion Cannon, eine der beiden Superwaffen. Ansonsten hat sich am Arsenal wenig getan: der Ripper wurde gestrichen, alle anderen Waffen sind mit Modifikationen wieder mit von der Partie. Die Sniper Rifle trägt nun den Namen Lightning Gun und verschießt einen Energieblitz, so dass besser zu erkennen ist, von wo man unter Beschuss steht. Bio Rifle, Flak Cannon, Shock Rifle (ASMD) und Pulse Gun (jetzt Link Gun) wurden mehr oder weniger 1:1 übernommen, was die Funktionen betrifft, abgesehen davon, dass der Strahl der Link Gun mit denen der eigenen Mitspieler nun kombinierbar ist und somit letztendlich eine stärkere Wirkung erzielt. Der Rocket Launcher kann in \\\'Unreal Tournament 2003\\\' keine Granaten mehr feuern – über diese Funktion verfügt die Assault Rifle – sondern feuert im Primärmodus einzelne Raketen und im Sekundärmodus bis zu drei Raketen; bei der Minigun wurden die beiden Feuermodi im Großen und Ganzen nur umgedreht.

Signifikante Unterschiede weist ansonsten noch der Impact Hammer auf, der in \\\'Unreal Tournament 2003\\\' jetzt Shield Gun heißt. Im Primärmodus lässt sich die Shield Gun weiterhin aufladen, bei Kontakt mit einem Gegner entlädt sich die zuvor gespeicherte Energie und fügt diesem Schaden zu. Neu ist dagegen der Sekundärmodus, der ein tragbares Schutzschild darstellt, zumindest nach vorne. Dieses Schild kann für eine gewisse Zeit Geschosse abwehren und Schaden verhindern, allerdings schützt dieses nicht vor Angriffen von der Seite oder von hinten. Ein Wiedersehen gibt es außerdem mit dem Redeemer, der größtenteils seinem Pendant aus \\\'Unreal Tournament\\\' entspricht und wieder eine verheerende atomare Explosion auslöst, die relativ eindrucksvoll in Szene gesetzt wird. Neu unter den Superwaffen ist dagegen die Ion Cannon. Mit einem Pointer markiert ihr einen Zielpunkt in der Map, auf den dann einige Sekunden später ein riesiger Ionenstrahl vom Himmel herabfällt und alle Gegner in der unmittelbaren Umgebung auslöscht.

Zu guter Letzt dürfen sich vor allem CTF-Spieler wieder auf den Tranlocator freuen, bei dem es allerdings auch einige Neuerungen gibt. So verfügt auch der handliche Teleporter nun über Munition, die langsam wieder aufgeladen werden muss, so dass ein dauerhaftes Teleportieren nicht mehr möglich ist. Zudem verfügt der Translocator nun auch über eine Kamera, mit der ihr die Gegend auskundschaften könnt, in die ihr den Translocator zuvor geworfen habt.
Das Scoreboard wurde glücklicherweise noch überarbeitet.


Die Grafik:
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Doch nicht nur bei den Waffen und Modi ist für Abwechslung gesorgt, auch bei den Maps - liegen doch insgesamt satte 37 verschiedene Arenen vor, welche wiederum in unterschiedlichen Locations angesiedelt sind. Ob ein ägyptischer Tempel, eine Raumstation, industrielle Anlagen, alles wurde grafisch perfekt in Szene gesetzt. Man könnte an dieser Stelle anfangen, von Polygonzahlen und sonstigen grafischen Finessen zu reden, zusammenfassen lässt sich alles jedoch mit einem Wort: phänomenal! Die verschiedenen Maps strotzen nur so vor Details, vor allem die Außenlevels sehen absolut famos aus, ob es nun Felsformationen, Grashalme oder sonstige Gewächse sind, so genial sah ein PC-Spiel jedenfalls selten aus. Die Karma-Physik-Engine tut ihr übriges und sorgt für butterweiche und nahezu perfekte Animationen der Charaktere, die um ein Vielfaches detaillierter dargestellt werden als im mittlerweile angestaubten Vorgänger.

Grafik-Fetischisten werden an \\\'Unreal Tournament 2003\\\' ganz sicher nicht vorbei kommen, allerdings bringt das Grafik-Feuerwerk auch den ein oder anderen Nachteil mit sich. Da wären zunächst natürlich einmal die enormen Hardware-Anforderungen zu nennen, die der Titel von Epic mit sich bringt. Wer \\\'Unreal Tournament 2003\\\' in einer vernünftig hohen Auflösung mit allen Details spielen möchte, ohne dabei unter 30 Frames pro Sekunde zu rutschen, der sollte schon eine GeForce4 mit einem sehr aktuellen Prozessor sein Eigen nennen. Alle anderen müssen wohl oder übel auf einen Teil der Grafikqualität verzichten, um in annehmbarer Geschwindigkeit spielen zu können. Ein zweiter Kritikpunkt ist weiterhin, dass man, übertrieben formuliert, oft vor lauter Details nicht mehr unterscheiden kann, was nun der Gegner ist und was die Wand, so dass einige Fans des Vorgängers sicherlich die Einfachheit des Vorgängers vermissen werden. Bleibt in punkto Grafik letztendlich festzuhalten, dass diejenigen, die \\\'Unreal Tournament 2003\\\' regelmäßig online oder in Ligen spielen, wohl ohnehin die Grafikdetails auf ein Minimum herunterschrauben werden, um genügend FPS zu bekommen. Um einen Rechner mit aktueller Hardware führt allerdings trotzdem kein Weg vorbei.

Multiplayer-Modus
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Im Mittelpunkt von \\\'Unreal Tournament 2003\\\' steht aber zweifelsohne nicht der Singleplayer-Part, sondern der Multiplayer-Modus. Über LAN oder Internet können sich bis zu 32 Spieler bekriegen und in allen Spielmodi um den Sieg ringen. Anders als im Singleplayer-Modus haben hier die diversen Charaktere keinerlei unterschiedliche Fähigkeiten in Sachen Schussgenauigkeit, Agilität, Taktik oder Ähnlichem. Um den Wettbewerbs-Aspekt zu wahren, starten hier alle Spieler unter den gleichen Voraussetzungen.

Dass der Multiplayer-Modus im Online-Bereich auf großen Anklang stoßen wird, dürfte bereits jetzt zum Release feststehen, ein konkretes Urteil über den wichtigsten Punkt in Sachen Multiplayer-Modus, nämlich den Netcode, lässt sich in der aktuellen Form allerdings noch nicht fällen, zumal vernünftige Server für die Vollversion momentan eher noch Mangelware sind. Der Netcode in der Demo vermittelte allerdings weniger den Anschein, wie angekündigt, 25 Prozent schneller zu sein als in \\\'Unreal Tournament\\\'. Vielmehr wurde in der Online-Szene deutlich, dass der Netcode noch stark zu wünschen übrig lässt und schlechte Pings liefert, auch auf diversen dedicated Servern großer Server-Anbieter. Erste Tests mit der Vollversion lassen vermuten, dass sich dieser Punkt zumindest etwas verbessert hat. Weitere Entwicklungen bleiben allerdings abzuwarten, unter anderem bis eine ausreichend große Anzahl an deutschen dedicated Servern mit vernünftigen Settings vorhanden sind.

Letztendlich liegt der Fehlerteufel aber dann doch in Multiplayer-relevanten Details. Wenn Epic selbst den Anspruch erhebt, auch auf zukünftigen eSports-Events mit \\\'Unreal Tournament 2003\\\' eine große Rolle spielen zu wollen, dann sollten auch entsprechende Features integriert sein. Eine Warm-up-Phase vor dem Start des Spiels ist beispielsweise ebenso nicht vorhanden, wie ein integrierter IRC-Client, den es in dieser Form eigentlich bereits in \\\'Unreal Tournament\\\' selbst gab. Kleinere Fehler wie der so genannte \\\'Suicide Bug\\\' (soll im ersten Patch gefixt werden), der bewirkt, dass Selbstmorde von Spielern keine Auswirkungen auf den Team-Score haben, tun ihr übriges, auch wenn es letztendlich auf die Zielgruppe ankommt. Einen Gelegenheitsspieler werden derartige Dinge sicherlich nicht weiter stören, alles in allem hätte Epic aber doch noch das ein oder andere Feature und mehr Einstellungsoptionen integrieren können.

Fazit:
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Also ich kann dieses Spiel nur jedem empfehlen !!!!!!!!!!!




----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2003-06-26 14:52:13 mit dem Titel The best EGO--SHOTER of the WORLD!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Unreal Tournament 2003
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Vorab:
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Die Vollversion von UT3 kommt auf satten drei CDs daher, die neben dem Spiel selbst auch noch zahlreiche Tools wie den UnrealEditor, Uscript und weitere Editing-Tools enthalten, die vor allen Dingen für Macher von Modifikationen und Maps interessant sein dürften. Fans des Spiels dürfen sich aber schon jetzt auf viel Nachschub freuen.

Der Einstieg:
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Nach einer etwas längeren Installation, die fast 3 GByte eures Festplattenspeichers in Anspruch nimmt, gelangt ihr nach dem Spielstart auch schon ins Menü, das für Kenner des Vorgängers erst einmal eine ziemlich große Umgewöhnung darstellen dürfte. Während \'Unreal Tournament\' über eine UWindows-Oberfläche verfügte, kommt das Sequel mit einer eher klassischen Menüführung, die leider weniger Möglichkeiten bietet als das besagte UWindows-Menü. Nicht umsonst wünschten sich viele Fans wieder eine entsprechende Oberfläche, aus Zeitgründen wurde diese seitens Epic Games allerdings zunächst gestrichen, soll aber wohl noch via Patch nachgeliefert werden.

Singleplayer:
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Beim SinglePlayer-Modus wird erst einmal der Charakter und das Team erstellt das durch zahlreiche unterschiedliche Charakter-Motive und Logos einen individuellen Charakter erhält. Sobald dies erledigt ist, bekommt ihr das ansehnliche Intro zu Gesicht, welches zeigt, in welche Richtung \'Unreal Tournament 2003\' ganz klar gehen soll: moderner Sport. Während im alten Rom Gladiatoren der Unterhaltung dienten, sind es in der Zukunft die unzähligen Kämpfer, die sich in zahlreichen Arenen an die Wäsche wollen, um den Sieg davon zu tragen. Im Vergleich zum Vorgänger steht der sportliche Charakter dieses Mal aber noch etwas mehr im Vordergrund, hält man sich die euphorischen Fans und Zuschauer des Intros, sowie das Auftreten der Teams vor Augen. In allen Versionen geht es wie auch beim Vorgänger zuweilen blutig zu.


Ihr selbst könnt anschließend auf Wunsch ein ausführliches Tutorial starten, das euch in die Grundlagen von \'Unreal Tournament 2003\' und den \'Deathmatch\'-Modus einführt. Für Kenner des Genres beziehungsweise des Vorgängers ist dieses Tutorial sicherlich nicht unbedingt nötig, Einsteiger werden die selbstablaufende Einführung allerdings gerne begrüßen. Im Übrigen werden im Verlauf des Singleplayer-Modus auch weitere derartige Tutorials für die anderen Spielmodi freigeschaltet.

Die Zusammenstellung eures Teams:
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Habt ihr euch durch die ersten Qualifikations-Matches geschlagen, erwartet euch auch schon das nächste neue Element in \'Unreal Tournament 2003\': die Zusammenstellung des eigenen Teams. Während man im Vorgänger schlicht und ergreifend einige Mitkämpfer an die Seite gestellt bekommen hat, darf man nun auf diverse Charaktere zurückgreifen, die zudem über unterschiedliche Fertigkeiten verfügen. Zur Auswahl stehen dabei Kämpfer verschiedener Rassen, die je nach Herkunft über andere Eigenschaften verfügen und zudem im Spiel andere Blutfarben aufweisen, und zwar unabhängig von der gekauften Version, die übrigens alle deckungsgleich sind. Um die Zensur in der deutschen Installation zu umgehen empfiehlt sich, sofort die englische Variante zu installieren oder nachträglich entsprechende Einträge in der INI-Datei zu editieren.

Doch zurück zur Zusammenstellung des Teams. Habt ihr euch für einige der verfügbaren Gladiatoren entschieden, müsst ihr zunächst ein weiteres Match bestreiten, ehe die \'Team Deathmatch\'-Ladder freigeschaltet wird, in der ihr euch anschließend gegen unterschiedliche Teams auf einigen der insgesamt 37 unterschiedlichen Arenen behaupten müsst. Euren Bots könnt ihr wieder durch ein entsprechendes Befehlsmenü Befehle erteilen, ob diese beispielsweise die eigene Basis verteidigen oder die gegnerische angreifen sollen. Was die Stärke der Bots betrifft, bleibt festzuhalten, dass die Künstliche Intelligenz (KI) im Vergleich zum Vorgänger noch einmal wesentlich verbessert wurde und sich die computergesteuerten Mitspieler und Gegner wesentlich intelligenter verhalten. Wie stark die Bots spielen, hängt im Endeffekt allerdings vom Schwierigkeitsgrad ab, der sich wieder in acht verschiedenen Stufen regulieren lässt. Alles in allem wurde dieser aber im Vergleich zum Vorgänger ein Stück weit angehoben, so dass sich Genre-Einsteiger anfangs sicherlich etwas schwerer tun werden, der höhere aber nicht unfaire Schwierigkeitsgrad sorgt umgekehrt allerdings auch für eine höhere Langzeit-Motivation.

Sofern ihr gewinnt, rückt ihr in der Ladder weiter nach oben und schaltet mit der Zeit auch die drei weiteren Ligen in den weiteren Spielmodi frei. Zusätzlich bekommt ihr im Spielverlauf immer wieder Angebote, um Spieler zu draften. Dabei könnt ihr neu hinzugewonnene und dann später auch anwählbare Charaktere einstellen und ein bisheriges Team-Mitglied ersetzen.

Die weiteren Spielmodi:
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Neben dem normalen \'Deathmatch\' und \'Team Deathmatch\' gibt es in \'Unreal Tournament 2003\' natürlich noch weitere Spielmodi, um die es in den oben angesprochenen weiteren Laddern geht. Zunächst müsst ihr euch dann in \'Double Domination\' versuchen, einer Modifikation des \'Domination\'-Modus des Vorgängers, in dem es wieder darum geht, Kontrollpunkte zu besetzen. Statt bisher bis zu vier dieser Punkte gibt es nun allerdings nur noch zwei, jeweils einer in der blauen und roten Basis. Ziel ist es, diese beiden Punkte gleichzeitig für zehn Sekunden zu besetzen, wofür euch dann ein Punkt gutgeschrieben wird. Das Team mit den meisten Punkten gewinnt logischerweise am Ende.

Eine Rückkehr feiert auch das populäre \'Capture the Flag\', bei dem es wieder darum geht, die Flagge aus der gegnerischen Base zu klauen und in die eigene Base zu bringen. Neu in diesem Modus ist das Punkte-System, das gegenüber dem Vorgänger wesentlich überarbeitet wurde. So gibt es nun beispielsweise Punkte für Assists oder auch das Zurückbringen der eigenen Flagge. Am Ende gewinnt das Team mit den meisten nach Hause gebrachten Flaggen (Captures).

Während der \'Assault\'-Modus aus \'Unreal Tournament\' nicht mehr von der Partie ist, feiert ein anderer unterdessen sein Debut: \'Bombing Run\'. Die Arenen in diesem Modus weisen in den beiden Basen der Teams jeweils einen Ring auf, der als Tor fungiert. In der Mitte der Map liegt ein Ball, der im Zentrum des Spielgeschehens steht. Ziel ist es, diesen Ball in das gegnerische Tor zu befördern, was sich allerdings nicht immer ganz so einfach gestaltet, wie es sich anhört. Der ballführende Spieler kann sich nämlich nicht mehr wehren und verfügt anstatt der Waffen lediglich über einen Ballwerfer, mit dem er den Ball geradeaus abfeuern (linke Maustaste) oder an einen Mitspieler passen (rechte Maustaste) kann. Wird der Ball in das gegnerische Tor geschossen, erhält das Team drei Punkte, springt der ballführende Spieler dagegen inklusive Ball in das Tor, erhält das Team gleich sieben Punkte.

Die Waffen: aus alt mach neu:
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Um eure Ziele zu erreichen, stehen euch natürlich wieder jede Menge Schießprügel zur Verfügung, die größtenteils aus dem Vorgänger bekannt sind. Neu im eigentlichen Sinne sind nur die Assault Rifle, welche den Enforcer als Standard-Waffe ersetzt, und die Ion Cannon, eine der beiden Superwaffen. Ansonsten hat sich am Arsenal wenig getan: der Ripper wurde gestrichen, alle anderen Waffen sind mit Modifikationen wieder mit von der Partie. Die Sniper Rifle trägt nun den Namen Lightning Gun und verschießt einen Energieblitz, so dass besser zu erkennen ist, von wo man unter Beschuss steht. Bio Rifle, Flak Cannon, Shock Rifle (ASMD) und Pulse Gun (jetzt Link Gun) wurden mehr oder weniger 1:1 übernommen, was die Funktionen betrifft, abgesehen davon, dass der Strahl der Link Gun mit denen der eigenen Mitspieler nun kombinierbar ist und somit letztendlich eine stärkere Wirkung erzielt. Der Rocket Launcher kann in \'Unreal Tournament 2003\' keine Granaten mehr feuern – über diese Funktion verfügt die Assault Rifle – sondern feuert im Primärmodus einzelne Raketen und im Sekundärmodus bis zu drei Raketen; bei der Minigun wurden die beiden Feuermodi im Großen und Ganzen nur umgedreht.

Signifikante Unterschiede weist ansonsten noch der Impact Hammer auf, der in \'Unreal Tournament 2003\' jetzt Shield Gun heißt. Im Primärmodus lässt sich die Shield Gun weiterhin aufladen, bei Kontakt mit einem Gegner entlädt sich die zuvor gespeicherte Energie und fügt diesem Schaden zu. Neu ist dagegen der Sekundärmodus, der ein tragbares Schutzschild darstellt, zumindest nach vorne. Dieses Schild kann für eine gewisse Zeit Geschosse abwehren und Schaden verhindern, allerdings schützt dieses nicht vor Angriffen von der Seite oder von hinten. Ein Wiedersehen gibt es außerdem mit dem Redeemer, der größtenteils seinem Pendant aus \'Unreal Tournament\' entspricht und wieder eine verheerende atomare Explosion auslöst, die relativ eindrucksvoll in Szene gesetzt wird. Neu unter den Superwaffen ist dagegen die Ion Cannon. Mit einem Pointer markiert ihr einen Zielpunkt in der Map, auf den dann einige Sekunden später ein riesiger Ionenstrahl vom Himmel herabfällt und alle Gegner in der unmittelbaren Umgebung auslöscht.

Zu guter Letzt dürfen sich vor allem CTF-Spieler wieder auf den Tranlocator freuen, bei dem es allerdings auch einige Neuerungen gibt. So verfügt auch der handliche Teleporter nun über Munition, die langsam wieder aufgeladen werden muss, so dass ein dauerhaftes Teleportieren nicht mehr möglich ist. Zudem verfügt der Translocator nun auch über eine Kamera, mit der ihr die Gegend auskundschaften könnt, in die ihr den Translocator zuvor geworfen habt.
Das Scoreboard wurde glücklicherweise noch überarbeitet.


Die Grafik:
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Doch nicht nur bei den Waffen und Modi ist für Abwechslung gesorgt, auch bei den Maps - liegen doch insgesamt satte 37 verschiedene Arenen vor, welche wiederum in unterschiedlichen Locations angesiedelt sind. Ob ein ägyptischer Tempel, eine Raumstation, industrielle Anlagen, alles wurde grafisch perfekt in Szene gesetzt. Man könnte an dieser Stelle anfangen, von Polygonzahlen und sonstigen grafischen Finessen zu reden, zusammenfassen lässt sich alles jedoch mit einem Wort: phänomenal! Die verschiedenen Maps strotzen nur so vor Details, vor allem die Außenlevels sehen absolut famos aus, ob es nun Felsformationen, Grashalme oder sonstige Gewächse sind, so genial sah ein PC-Spiel jedenfalls selten aus. Die Karma-Physik-Engine tut ihr übriges und sorgt für butterweiche und nahezu perfekte Animationen der Charaktere, die um ein Vielfaches detaillierter dargestellt werden als im mittlerweile angestaubten Vorgänger.

Grafik-Fetischisten werden an \'Unreal Tournament 2003\' ganz sicher nicht vorbei kommen, allerdings bringt das Grafik-Feuerwerk auch den ein oder anderen Nachteil mit sich. Da wären zunächst natürlich einmal die enormen Hardware-Anforderungen zu nennen, die der Titel von Epic mit sich bringt. Wer \'Unreal Tournament 2003\' in einer vernünftig hohen Auflösung mit allen Details spielen möchte, ohne dabei unter 30 Frames pro Sekunde zu rutschen, der sollte schon eine GeForce4 mit einem sehr aktuellen Prozessor sein Eigen nennen. Alle anderen müssen wohl oder übel auf einen Teil der Grafikqualität verzichten, um in annehmbarer Geschwindigkeit spielen zu können. Ein zweiter Kritikpunkt ist weiterhin, dass man, übertrieben formuliert, oft vor lauter Details nicht mehr unterscheiden kann, was nun der Gegner ist und was die Wand, so dass einige Fans des Vorgängers sicherlich die Einfachheit des Vorgängers vermissen werden. Bleibt in punkto Grafik letztendlich festzuhalten, dass diejenigen, die \'Unreal Tournament 2003\' regelmäßig online oder in Ligen spielen, wohl ohnehin die Grafikdetails auf ein Minimum herunterschrauben werden, um genügend FPS zu bekommen. Um einen Rechner mit aktueller Hardware führt allerdings trotzdem kein Weg vorbei.

Multiplayer-Modus
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Im Mittelpunkt von \'Unreal Tournament 2003\' steht aber zweifelsohne nicht der Singleplayer-Part, sondern der Multiplayer-Modus. Über LAN oder Internet können sich bis zu 32 Spieler bekriegen und in allen Spielmodi um den Sieg ringen. Anders als im Singleplayer-Modus haben hier die diversen Charaktere keinerlei unterschiedliche Fähigkeiten in Sachen Schussgenauigkeit, Agilität, Taktik oder Ähnlichem. Um den Wettbewerbs-Aspekt zu wahren, starten hier alle Spieler unter den gleichen Voraussetzungen.

Dass der Multiplayer-Modus im Online-Bereich auf großen Anklang stoßen wird, dürfte bereits jetzt zum Release feststehen, ein konkretes Urteil über den wichtigsten Punkt in Sachen Multiplayer-Modus, nämlich den Netcode, lässt sich in der aktuellen Form allerdings noch nicht fällen, zumal vernünftige Server für die Vollversion momentan eher noch Mangelware sind. Der Netcode in der Demo vermittelte allerdings weniger den Anschein, wie angekündigt, 25 Prozent schneller zu sein als in \'Unreal Tournament\'. Vielmehr wurde in der Online-Szene deutlich, dass der Netcode noch stark zu wünschen übrig lässt und schlechte Pings liefert, auch auf diversen dedicated Servern großer Server-Anbieter. Erste Tests mit der Vollversion lassen vermuten, dass sich dieser Punkt zumindest etwas verbessert hat. Weitere Entwicklungen bleiben allerdings abzuwarten, unter anderem bis eine ausreichend große Anzahl an deutschen dedicated Servern mit vernünftigen Settings vorhanden sind.

Letztendlich liegt der Fehlerteufel aber dann doch in Multiplayer-relevanten Details. Wenn Epic selbst den Anspruch erhebt, auch auf zukünftigen eSports-Events mit \'Unreal Tournament 2003\' eine große Rolle spielen zu wollen, dann sollten auch entsprechende Features integriert sein. Eine Warm-up-Phase vor dem Start des Spiels ist beispielsweise ebenso nicht vorhanden, wie ein integrierter IRC-Client, den es in dieser Form eigentlich bereits in \'Unreal Tournament\' selbst gab. Kleinere Fehler wie der so genannte \'Suicide Bug\' (soll im ersten Patch gefixt werden), der bewirkt, dass Selbstmorde von Spielern keine Auswirkungen auf den Team-Score haben, tun ihr übriges, auch wenn es letztendlich auf die Zielgruppe ankommt. Einen Gelegenheitsspieler werden derartige Dinge sicherlich nicht weiter stören, alles in allem hätte Epic aber doch noch das ein oder andere Feature und mehr Einstellungsoptionen integrieren können.

Fazit:
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Also ich kann dieses Spiel nur jedem empfehlen !!!!!!!!!!!

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