Vanilla Sky (VHS) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
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Erfahrungsbericht von schweitzman
Die TylerDurdenGameMatrixForeverYoung-Melange
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
"Mach die Augen auf!"
und die Ohren gleich dazu, denn die Kost die hier dem Kinobesucher aufgetischt wird ist kein leichter Imbiss, nein, hier gehts ans Eingemachte. Zwei skurrile Stunden voller Liebe, Hass, Eifersucht, Traum und Realität - himmelhochjauchzend, am Boden zerstört. Ein Schleudergang der Emotionen, bei dem die Grenzen zwischen Wahrheit und Fiktion nahtlos ineinader übergehen.
- Dem scheint die Sonne aus dem Arsch -
David Aames (Tom Cruise) ist der Protagonist dieses Remakes. Der Sunnyboy, dessen Nachname wohl eher Erfolg sein sollte ist der Erbe des Verlagsimperiums welches sein Vater aufbaute, er ist reich, jung, sieht ganz passabel aus (wenn der Mann keine Ohren hätte würde er rundum grinsen) und hat eine magische Anziehungskraft auf Frauen, die ihn wie die Schmeissfliegen den Fladen umkreisen. Doch hier liegt auch sein Dilemma, in Liebesdingen hat sich die Traumprinzessin ihm nocht nicht zu erkennen geben. So lebt er denn in einer lockeren Bumsbezeihung zu seiner Freundin Julie Gianni (Cameron Diaz). Auf seiner Geburtstagsparty lernt er die Tänzerin Sofia Serrano (Penelope Cruz) kennen und verliebt sich in "das letzte unschuldige Wesen New Yorks".
- Butter bei die Fische -
Das Tächtelmechtel zwischen David und Sofia ruft Julies Eifersucht an den Tag und offenbart ihren Drang zum Psychopaten. Eine Spritztour mit ihrem Wagen endet nach einem kleinen hysterischen Anfall ihrerseits und eine Exkursion in ihre Gefühle bezüglich der Beziehung zu David (toller Satz), mehr oder minder im Central Park. Gut eher minder, der Wagen durchschlägt die Leitplanken und übt sich in der Fähigkeit zu fliegen, der die Erdanziehungskraft ein Ende bereitet.
- Hackfresse -
David überlebt den Unfall schwer verletzt, Julie hats hinter sich. Nach dem Koma erwacht der schwer entstellte und körperlich gezeichnete Jüngling. Von seinem Grinsemanngesicht ist lediglich eine Hackfresse übrig geblieben. Dieser Umstand verändert sein Leben ein wenig...
- Wie nun? Bitte? -
So ab hier wirds kompliziert, da die Handlung sich jetzt auf drei Ebenen aufteilt. In der einen die Konversation zwischen dem, mit einer Latexgesichtsprothese (wie sinnvoll, sein Spitzname ist Citizen Dildo) maskiertem David und seinem Gefängnispsychiater (Kurt Russel), denn der gute sitzt wegen Mordverdacht in Untersuchungshaft, dem Leben als entstellte Gesichtbaracke und dem nichtenstellten Liebestraum mit Sofia. So erst mal verdauen - dat iss nicht einfach.
So verraten wird nix mehr, denn ab hier wirds wirklich skurril. Schnelle Schauplatzwechsel, Rückblenden, Passagen entstellt, nicht-entstsellt (Dr. Jekyll & Mr. Hyde), die Grenze zwischen Vision und Realität verschwimmt und der arme Kinobesuche weiss nicht mehr wo er dran ist. Intrigen, Verdacht, Konspiration, Eifersucht, Liebe, hier wird das ganze Spektrum bedient. Gegen Ende klärt sich die Geschichte aber, dem Vanilla Sky sei Dank ja noch auf.
- Genremix -
Eigentlich ist Vanilla Sky nichts neues, klar nicht weil es ein Remake des spanischen Films "Abre los Ojos" von 1997 ist, sondern da hier einfach viele gute Ansätzte aus Filmen wie Fight Club, Matrix, the Game oder Forever Young mehr oder minder "verwurstet" wurden - was eher verwirrt denn klärt. Im Westen nix neues, eine Collage guter Ideen in skurrilen Bildern mit guten Schauspielern und einem fantastischen Soundtrack. Ein durchaus guter "Zweitaufguss".
Die schauspielerischen Leistungen gerade von Cameron Diaz, die eine wunderbare Psychpatin mimt machen den Film sehenswert. Tolle Bilder aus New York (noch mit WTC) gibts obendrauf, dazu Verwunderung pur, mir ist sozusagen das Popcorn im Halse stecken geblieben.
Fazit:
Reingehen, sehen, wundern, mögen oder nicht. Hier kann keine Garantie gegeben werden. man mags oder auch nicht. Sehenswert - auf jeden Fall.
Als denn,
schweitzman et al. 2002
Dieser Bericht wurde auch bei ciao.de unter meinem Alias subersivesElement veröffentlicht.
Copyrights bleiben bei MIR.
und die Ohren gleich dazu, denn die Kost die hier dem Kinobesucher aufgetischt wird ist kein leichter Imbiss, nein, hier gehts ans Eingemachte. Zwei skurrile Stunden voller Liebe, Hass, Eifersucht, Traum und Realität - himmelhochjauchzend, am Boden zerstört. Ein Schleudergang der Emotionen, bei dem die Grenzen zwischen Wahrheit und Fiktion nahtlos ineinader übergehen.
- Dem scheint die Sonne aus dem Arsch -
David Aames (Tom Cruise) ist der Protagonist dieses Remakes. Der Sunnyboy, dessen Nachname wohl eher Erfolg sein sollte ist der Erbe des Verlagsimperiums welches sein Vater aufbaute, er ist reich, jung, sieht ganz passabel aus (wenn der Mann keine Ohren hätte würde er rundum grinsen) und hat eine magische Anziehungskraft auf Frauen, die ihn wie die Schmeissfliegen den Fladen umkreisen. Doch hier liegt auch sein Dilemma, in Liebesdingen hat sich die Traumprinzessin ihm nocht nicht zu erkennen geben. So lebt er denn in einer lockeren Bumsbezeihung zu seiner Freundin Julie Gianni (Cameron Diaz). Auf seiner Geburtstagsparty lernt er die Tänzerin Sofia Serrano (Penelope Cruz) kennen und verliebt sich in "das letzte unschuldige Wesen New Yorks".
- Butter bei die Fische -
Das Tächtelmechtel zwischen David und Sofia ruft Julies Eifersucht an den Tag und offenbart ihren Drang zum Psychopaten. Eine Spritztour mit ihrem Wagen endet nach einem kleinen hysterischen Anfall ihrerseits und eine Exkursion in ihre Gefühle bezüglich der Beziehung zu David (toller Satz), mehr oder minder im Central Park. Gut eher minder, der Wagen durchschlägt die Leitplanken und übt sich in der Fähigkeit zu fliegen, der die Erdanziehungskraft ein Ende bereitet.
- Hackfresse -
David überlebt den Unfall schwer verletzt, Julie hats hinter sich. Nach dem Koma erwacht der schwer entstellte und körperlich gezeichnete Jüngling. Von seinem Grinsemanngesicht ist lediglich eine Hackfresse übrig geblieben. Dieser Umstand verändert sein Leben ein wenig...
- Wie nun? Bitte? -
So ab hier wirds kompliziert, da die Handlung sich jetzt auf drei Ebenen aufteilt. In der einen die Konversation zwischen dem, mit einer Latexgesichtsprothese (wie sinnvoll, sein Spitzname ist Citizen Dildo) maskiertem David und seinem Gefängnispsychiater (Kurt Russel), denn der gute sitzt wegen Mordverdacht in Untersuchungshaft, dem Leben als entstellte Gesichtbaracke und dem nichtenstellten Liebestraum mit Sofia. So erst mal verdauen - dat iss nicht einfach.
So verraten wird nix mehr, denn ab hier wirds wirklich skurril. Schnelle Schauplatzwechsel, Rückblenden, Passagen entstellt, nicht-entstsellt (Dr. Jekyll & Mr. Hyde), die Grenze zwischen Vision und Realität verschwimmt und der arme Kinobesuche weiss nicht mehr wo er dran ist. Intrigen, Verdacht, Konspiration, Eifersucht, Liebe, hier wird das ganze Spektrum bedient. Gegen Ende klärt sich die Geschichte aber, dem Vanilla Sky sei Dank ja noch auf.
- Genremix -
Eigentlich ist Vanilla Sky nichts neues, klar nicht weil es ein Remake des spanischen Films "Abre los Ojos" von 1997 ist, sondern da hier einfach viele gute Ansätzte aus Filmen wie Fight Club, Matrix, the Game oder Forever Young mehr oder minder "verwurstet" wurden - was eher verwirrt denn klärt. Im Westen nix neues, eine Collage guter Ideen in skurrilen Bildern mit guten Schauspielern und einem fantastischen Soundtrack. Ein durchaus guter "Zweitaufguss".
Die schauspielerischen Leistungen gerade von Cameron Diaz, die eine wunderbare Psychpatin mimt machen den Film sehenswert. Tolle Bilder aus New York (noch mit WTC) gibts obendrauf, dazu Verwunderung pur, mir ist sozusagen das Popcorn im Halse stecken geblieben.
Fazit:
Reingehen, sehen, wundern, mögen oder nicht. Hier kann keine Garantie gegeben werden. man mags oder auch nicht. Sehenswert - auf jeden Fall.
Als denn,
schweitzman et al. 2002
Dieser Bericht wurde auch bei ciao.de unter meinem Alias subersivesElement veröffentlicht.
Copyrights bleiben bei MIR.
17 Bewertungen, 3 Kommentare
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24.03.2002, 10:57 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichWenn ich Genialitätsanfälle wie "Hackfresse" lese, weiß wieder, wessen Berichte ich vor mir habe: Willkommen zurück. Gruß, nosianai
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23.03.2002, 15:47 Uhr von Nietzsche
Bewertung: sehr hilfreichnaja, zu der zeit, in der "open your eyes" in den kinos lief, gabs aber matrix etc. noch gar nicht. von "verwursten" kann man also nicht wikrlich sprechen, haben sich doch eher die anderen filme an diesem orientiert! ; ) gruß, tan
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23.03.2002, 15:45 Uhr von zettikonfetti
Bewertung: sehr hilfreichHast drei wirklich gute Filmbericht verfasst...Weiter so...der zettikonfetti
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