Vanilla Sky (VHS) Testbericht

Vanilla-sky-vhs-thriller
ab 21,60
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Erfahrungsbericht von rengert

"The Matrix" mal anders

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

"The Matrix" mal anders

Ja, auch ich habe mir nun diesen Film nun angeschaut. Ich habe ihn erst einmal ein Weile im Kino "laufen lassen" - wollte einigen Meinungen abwarten.

Toll !?!
Wie konnte es auch anders sein: Manche fanden ihn Klasse und manchen fanden ihn nicht so gelungen. Also mußte ich ihn mir mal selber anschauen. Aber ehrlich gesagt, wollte ich ihn mir nicht im Kino ansehen, sondern wollte warten bis er auf Video erscheint. Nun wurde ich aber von Freunden gefragt, ob ich nicht mitgehen würde.
"Also gut" - es war ja Kinotag.

Bis der Film anfing, hatte ich noch ein wenig Zeit - ich kannte die Filme in der Vorschau schon, also machte ich mir ein paar Gedanken zum Film - was würde mich erwarten ?
Topstars , wie Tom Cruise, Penélope Cruz und Cameron Diaz, und eine spannende Story - soll ja ein Thriller sein.
Das Fazit meiner Vorgedanken war, dass es bestimmt ein spannender Kinoabend wird.

Zum Inhalt
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Die Rahmenhandlung ist schwer zu erklären, denn diese entwickelt sich erst im Film selber, da der Film in Rückblenden erzählt wird. Außerdem würde ich somit zu weit vorausgreifen und die Spannung aus dem Film nehmen. Aber mein Berichttitel gibt da einen kleinen Hinweis.
David ist ein junger Mann, ihm gehört ein Verlagshaus, natürlich alles geerbt vom Vater. Man könnte denken, er müßte doch die glücklichster Person der Welt sein. David ist reich, hat eine tolle Wohnung, eine tolle Freundin (C. Diaz) und hat keine Sorgen. Aber der Film stellt ihn gleich als eine von Alpträumen geplagte Person vor. In seinem Traum will er zur Arbeit fahren und da merkt er, dass er allein ist auf der Welt.
David hat zwar ein Freundin, für ihn ist sie aber eher wie ein Kumpel , nur dass er noch mit ihr schläft. Für sie jedoch ist David die große Liebe. David will sie langsam aber sicher loswerden. So bekommt sie auch keine Einladung für seine Geburtstagsparty, sie kommt aber trotzdem. David scheint es aber schwer zu fallen, ihr zu sagen was Sache ist , obwohl er einen lockeren Umgang zu Leuten (auch fremden) hat.
Sein bester Freund, ein Schriftsteller, bringt zur Party eine Unbekannte (Penélope Cruz) mit. Er hat sie erst am selben Tag kennengelernt. David kann man es aber ansehen, dass er sofort von ihr fasziniert ist. Das große Flirten geht sofort los, er nutzt das gleich aus um seiner Exfreundin zu zeigen was Sache ist.
Sie verbringen auch die Nacht miteinander. Aber nicht gleich an das EINE denken. Nein sie schauen fern, zeichnen, haben Spass.
David hatte am Tag zuvor im Verlag gesagt er komme zeitiger - er hatte den Entschluß gefasst sich mehr um den Verlag zu kümmern. So mußte er früh los. Vor dem Haus begegnet er dann seiner Exfreundin, die hatte ihn verfolgt und aufgelauert. Aber sie tut auf Friede, Freunde, Eierkuchen und so hat David keine Bedenken zu ihr ins Auto zu steigen, um sich von ihr zur Arbeit fahren zu lassen. Während der Fahrt flippt sie aber vollkommen aus und will sich und David umbringen, es kommt zu einem Horrorunfall, aber David kommt mit dem Leben davon, nur ist er total entstellt.

Immer mehr verschwimmen die Grenzen von Zeit und Raum, es gibt ein Wechselspiel zwischen Traumsequenzen und Wirklichkeit und dazu noch in Rückblenden erzählt. Der Film verlangt Konzentration um bei der Story schrittzuhalten.

Zum Film
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Wenn es nicht ein Remake wäre, hätte ich gesagt eine geniale neue Filmidee. Neu ist sie also nicht aber gut, aber sie ist mangelhaft umgesetzt. Die Story ist zu verwirrend, erst zum Schluß erfährt man, was nun Wahrheit wahr und was nicht, so dass man den ganzen Film nochmals überdenken muß. Außerdem ist der Film zwischendurch ziemlich langweilig. Klar weiß man nie so richtig was passiert, was eine enorme Spannung aufbaut, aber oft geht sie in bestimmten Szenen mit viel Text verloren.
Die Darsteller haben mir alle gut gefallen, besonders Cameron Diaz, die in einigen Szenen sehr süß aussieht und den Wechsel zur durchgedrehten Selbstmörderin überzeugend rüberbringt.
Die Musik kam mir etwas bekannt vor, ich weiß aber nicht ob es die Musik schon gab und von wem die ist, aber sie war sehr stimmungsvoll und hat mir sehr gefallen.

Daten: Regie Cameron Crowe
Darsteller Tom Cruise, Penélope Cruz, Cameron Diaz, Johnny Galecki, Jason Lee, Kurt Russell, Jennifer Aspen, Ivana Milicevic
Thriller, USA 2001, 127 Min (bei UFA mit 137 Minuten angegeben), FSK 16

RengerT zieht sein Fazit
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Das ist die schwerste Bewertung, die ich je machen mußte, denn der Film war schon gut, aber eben auch nicht. Deshalb empfehlen ich den Film auch weiter, weil jeder sich ein Bild von dem Film machen soll, außerdem zeigt der Film eine Vision (siehe Berichttitel ;) ) .

Ich wünsche euch aber viel Spaß im Kino.

RengerT 06.03.2002

20 Bewertungen, 3 Kommentare

  • anonym

    15.09.2004, 18:51 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    Hi Thomas, genau das erklärt wohl, warum ich mich an diesen Film kaum noch erinnern kann, obwohl ich ihn mir mal ausgeliehen hatte ... Ich fand es schon seltsam, aber wohl genau deshalb habe ich mir am Ende kurz Gedanken gemacht und mir dann den Film

  • AliAsAliAs

    06.03.2002, 19:26 Uhr von AliAsAliAs
    Bewertung: sehr hilfreich

    meines erachtens war es eine mischung zwischen matrix und 6. sense. gruß vom alias

  • *Jayn*

    06.03.2002, 19:20 Uhr von *Jayn*
    Bewertung: sehr hilfreich

    solltest vielleicht wenigstens einmal im Bericht Vanilla Sky erwähnen... MFG Die Jayn