Vanilla Sky (VHS) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
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Erfahrungsbericht von TheRoof
TheRoof ist sprachlos, Faszination Psychothriller!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Ich habe lange überlegt, ob es mir gelingt und ob ich es wagen soll, einen Bericht über den aktuellen Kinofilm „Vanilla Sky“ zu schreiben. Bei Psycho-Thrillern ist das so eine Sache. Während des Films versteht man meist reichlich wenig und am Ende leuchtet einem das ganze ein, doch wenn man den Film noch mal sieht, oder jemand anderem beschreibt, läuft man Gefahr, sich das ganze kaputt zu machen. Denn gerade die Faszination des Unverständnisses am Anfang und der Aufklärung gegen Ende des Filmes ist das besondere an solch einem Film. Ich habe mich für einen Bericht entschieden, um meine Faszination dieses Streifens mit euch zu teilen, in der Hoffnung, dass ich sie durch das Schreiben nicht verliere...
Gestern Abend hatte ich zusammen mit einem Freund und zwei Freundinnen beschlossen ins Kino zu gehen. Die Empörung an der Kasse war groß, waren es vor der Währungsumstellung 11 DM, die wir an einem Freitag Abend bezahlt hatten, sind daraus mittlerweile 6, 50 Euro, also umgerechnet ca. DM 12, 71 geworden. Doch es sollte sich lohnen...
Ich war etwas verwundert, außer uns saßen in Kino 3, in dem Vanilla Sky laufen sollte nicht mehr als zehn weitere Kino Besucher, die anderen hatten an einem Freitag Abend mit so herrlichem Wetter wohl etwas besseres zu tun.
Im Vorfeld hatte ich mich etwas über Vanilla Sky informiert, verschiedene Berichte gelesen und gesehen. Ich war so weit informiert, dass ich wusste, dass die Hauptrollen mit Cameron Diaz, Tom Cruise und Penelope Cruz besetzt waren, Hollywood lässt grüßen. Außerdem hatte man den Berichten entnehmen können, dass Tom Cruise am Anfang des Filmes eine recht lockere Beziehung mit Cameron Diaz führt und sich im weiteren Verlauf in Penelope Cruz verliebt – so weit wusste ich bescheid.
Der Film lief an, man sieht Tom Cruise in seinem Auto fahren, keine weitere Menschenseele ist zu sehen. Plötzlich hält er mitten auf dem Time Square (New York) an und steigt aus. Niemand, aber auch wirklich niemand anderes ist zu sehen, er gerät in Panik, der Zuschauer mit ihm...Doch die Aufklärung folgt direkt danach – es war nur ein Traum. Tom Cruise sitzt in einem Raum, mit einem weiteren Mann, der ihn über diese Dinge ausfragt, er scheint ein Psychiater zu sein. Im ganzen weiteren Verlauf des Filmes verstricken sich Realität mit Träumen und Erzählungen. Der Zuschauer kann schon nach wenigen Minuten dem Geschehen nicht mehr folgen und ist total verwirrt. War das jetzt gerade echt? Oder war es nur ein Traum? Oder bildet der Darsteller sich ein, dass es Realität war, doch in Wirklichkeit ist es nur ein Gedanke?
Man denkt, Cameron Diaz sei umgekommen, plötzlich taucht sie doch wieder auf, und zwar als Geliebte von Tom Cruise, die bis dahin eigentlich Penelope Cruz gespielt hatte. Man leidet mit dem wichtigsten Hauptdarsteller, Tom Cruise mit, dessen Gesicht nach einem schweren Unfall unter einer Maske nicht zu sehen ist.
Immer wieder hat man das Gefühl, man hätte das Ganze doch verstanden, und wenige Sekunden später ist man wieder total perplex und hat den Faden verloren.
Wenn man die letzte viertel bis halbe Stunde vom Film weglassen würde, könnte man ihn absolut vergessen. Es wäre ein einfacher Hollywood Streifen mit ein paar netten Bildchen, Liebesszenen und ein wenig Humor & Spannung. Doch die eigentliche Faszination findet man erst ganz am Ende, wenn das ganze Szenario aufgeklärt wird.
Es ist schwer für mich, meine Begeisterung für diesen Film in diesem Bericht herüberzubringen, denn ich möchte bewusst nicht zu genau auf einzelne Szenen und auch besonders nicht auf das Ende eingehen, da es diesen Film für mich – und besonders für euch zerstören würde.
Um Verständnisprobleme innerhalb des Berichts zu vermeiden habe ich (ebenfalls bewusst) nicht die Filmnamen, sondern die Schauspieler-Namen verwendet, die Darsteller inklusive Regisseur u.s.w. findet ihr noch einmal ganz am Ende dieses Berichtes...
Ich kann euch nur empfehlen – schaut euch diesen Film an, bezahlt die 6, 50 Euro, oder wie viel auch immer und seht ihn in voller Kinoatmosphäre, aber macht nicht den Fehler, ihn später auf Video oder DVD zu kaufen. So verrückt es klingt, um meine Faszination zu behalten, werde ich ihn auf keinen Fall noch einmal anschauen, zumindest nicht in naher Zeit, vielleicht wieder in einem Jahr...
Für euch mag es etwas übertrieben klingen, doch das kann man nur verstehen, wenn man den Film gesehen und ihn verstanden hat. Die Freundin meines Freundes, die auch mitgekommen war, hat ihn nicht verstanden und fragte uns immer wieder, ob wir ihr das nicht erklären könnten, doch so etwas kann man nicht erklären. Man muss es sehen – und verstehen – oder eben nicht!
Vanilla Sky ist kein Film, bei dem es reicht, wenn man mit einem Ohr zu hört und einem Auge hinsieht, es erfordert jede Menge Konzentration, ihn genießen zu können. Also, möglichst nicht mit dem Freund oder der Freundin rein gehen...
Ein kleiner Tipp noch: Macht nicht den Fehler, schon im Laufe des Films immer alles verstehen zu wollen, am Ende werdet ihr die Antwort finden...
© by TheRoof / 02.01.2002
PS: Hier die versprochenen Infos zum Film:
„Vanilla Sky“ ist ein Remake des Thrillers „Abre los ojos“ (1997) von Cameron Crowes.
Penelope Cruz spielte schon in diesem Film die Hauptrolle.
Darsteller:
Tom Cruise
Penelope Cruz
Cameron Diaz
Johnny Galecki
Jason Lee
Jennifer Aspen
Kurt Russell
Ivana Milicevic
Freigegeben ab 12 Jahren, der Film läuft in Deutschland seit dem 24.01.2002
Gestern Abend hatte ich zusammen mit einem Freund und zwei Freundinnen beschlossen ins Kino zu gehen. Die Empörung an der Kasse war groß, waren es vor der Währungsumstellung 11 DM, die wir an einem Freitag Abend bezahlt hatten, sind daraus mittlerweile 6, 50 Euro, also umgerechnet ca. DM 12, 71 geworden. Doch es sollte sich lohnen...
Ich war etwas verwundert, außer uns saßen in Kino 3, in dem Vanilla Sky laufen sollte nicht mehr als zehn weitere Kino Besucher, die anderen hatten an einem Freitag Abend mit so herrlichem Wetter wohl etwas besseres zu tun.
Im Vorfeld hatte ich mich etwas über Vanilla Sky informiert, verschiedene Berichte gelesen und gesehen. Ich war so weit informiert, dass ich wusste, dass die Hauptrollen mit Cameron Diaz, Tom Cruise und Penelope Cruz besetzt waren, Hollywood lässt grüßen. Außerdem hatte man den Berichten entnehmen können, dass Tom Cruise am Anfang des Filmes eine recht lockere Beziehung mit Cameron Diaz führt und sich im weiteren Verlauf in Penelope Cruz verliebt – so weit wusste ich bescheid.
Der Film lief an, man sieht Tom Cruise in seinem Auto fahren, keine weitere Menschenseele ist zu sehen. Plötzlich hält er mitten auf dem Time Square (New York) an und steigt aus. Niemand, aber auch wirklich niemand anderes ist zu sehen, er gerät in Panik, der Zuschauer mit ihm...Doch die Aufklärung folgt direkt danach – es war nur ein Traum. Tom Cruise sitzt in einem Raum, mit einem weiteren Mann, der ihn über diese Dinge ausfragt, er scheint ein Psychiater zu sein. Im ganzen weiteren Verlauf des Filmes verstricken sich Realität mit Träumen und Erzählungen. Der Zuschauer kann schon nach wenigen Minuten dem Geschehen nicht mehr folgen und ist total verwirrt. War das jetzt gerade echt? Oder war es nur ein Traum? Oder bildet der Darsteller sich ein, dass es Realität war, doch in Wirklichkeit ist es nur ein Gedanke?
Man denkt, Cameron Diaz sei umgekommen, plötzlich taucht sie doch wieder auf, und zwar als Geliebte von Tom Cruise, die bis dahin eigentlich Penelope Cruz gespielt hatte. Man leidet mit dem wichtigsten Hauptdarsteller, Tom Cruise mit, dessen Gesicht nach einem schweren Unfall unter einer Maske nicht zu sehen ist.
Immer wieder hat man das Gefühl, man hätte das Ganze doch verstanden, und wenige Sekunden später ist man wieder total perplex und hat den Faden verloren.
Wenn man die letzte viertel bis halbe Stunde vom Film weglassen würde, könnte man ihn absolut vergessen. Es wäre ein einfacher Hollywood Streifen mit ein paar netten Bildchen, Liebesszenen und ein wenig Humor & Spannung. Doch die eigentliche Faszination findet man erst ganz am Ende, wenn das ganze Szenario aufgeklärt wird.
Es ist schwer für mich, meine Begeisterung für diesen Film in diesem Bericht herüberzubringen, denn ich möchte bewusst nicht zu genau auf einzelne Szenen und auch besonders nicht auf das Ende eingehen, da es diesen Film für mich – und besonders für euch zerstören würde.
Um Verständnisprobleme innerhalb des Berichts zu vermeiden habe ich (ebenfalls bewusst) nicht die Filmnamen, sondern die Schauspieler-Namen verwendet, die Darsteller inklusive Regisseur u.s.w. findet ihr noch einmal ganz am Ende dieses Berichtes...
Ich kann euch nur empfehlen – schaut euch diesen Film an, bezahlt die 6, 50 Euro, oder wie viel auch immer und seht ihn in voller Kinoatmosphäre, aber macht nicht den Fehler, ihn später auf Video oder DVD zu kaufen. So verrückt es klingt, um meine Faszination zu behalten, werde ich ihn auf keinen Fall noch einmal anschauen, zumindest nicht in naher Zeit, vielleicht wieder in einem Jahr...
Für euch mag es etwas übertrieben klingen, doch das kann man nur verstehen, wenn man den Film gesehen und ihn verstanden hat. Die Freundin meines Freundes, die auch mitgekommen war, hat ihn nicht verstanden und fragte uns immer wieder, ob wir ihr das nicht erklären könnten, doch so etwas kann man nicht erklären. Man muss es sehen – und verstehen – oder eben nicht!
Vanilla Sky ist kein Film, bei dem es reicht, wenn man mit einem Ohr zu hört und einem Auge hinsieht, es erfordert jede Menge Konzentration, ihn genießen zu können. Also, möglichst nicht mit dem Freund oder der Freundin rein gehen...
Ein kleiner Tipp noch: Macht nicht den Fehler, schon im Laufe des Films immer alles verstehen zu wollen, am Ende werdet ihr die Antwort finden...
© by TheRoof / 02.01.2002
PS: Hier die versprochenen Infos zum Film:
„Vanilla Sky“ ist ein Remake des Thrillers „Abre los ojos“ (1997) von Cameron Crowes.
Penelope Cruz spielte schon in diesem Film die Hauptrolle.
Darsteller:
Tom Cruise
Penelope Cruz
Cameron Diaz
Johnny Galecki
Jason Lee
Jennifer Aspen
Kurt Russell
Ivana Milicevic
Freigegeben ab 12 Jahren, der Film läuft in Deutschland seit dem 24.01.2002
20 Bewertungen, 3 Kommentare
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26.02.2002, 12:00 Uhr von Dini2000
Bewertung: sehr hilfreichNa, ich schau ihn mir vielleicht mal auf Video an :-) Gruß, Dini2000
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14.02.2002, 17:41 Uhr von Nietzsche
Bewertung: sehr hilfreichder film ist wirklich klasse! ich hoffe, daß das original bald auf dvd erscheint, denn den will ich auch unbedingt noch sehen!
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14.02.2002, 17:39 Uhr von MichaelW97614
Bewertung: sehr hilfreichden Film werd ich mir wohl noch ansehen müssen. Bye
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