Vanilla Sky (VHS) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
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Erfahrungsbericht von Christian15
GENIE ODER WAHNSINN - EIN FAST PERFEKTER FILM
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Genie und Wahnsinn liegen eng beieinander. Das mag wohl auch für den Regisseur Cameron Crowe gelten, der mit Vanilla Sky ein Meisterwerk des Psycho-Thriller-Genres drehte.
Zunächst aber zur Handlung: Der smarte und intelligente Erbe eines amerikanische Magazins David Aames (hervorragend gespielt von Tom Cruise) hat alles, was man sich wünscht: Erfolg, Geld und eine "Bettfreundin". Als er jedoch die hübsche Sofia (Penelope Cruz) kennenlernt, verändert sich sein Leben schlagartig und er verliebt sich in sie.
Sehr zur Missgunst seiner angesprochenen Bettfreundin Julie (schön verrückt: Cameron Diaz), die mit ihrer unbeantworteten Liebe zu David nicht mehr fertig wird und sich bei einem Autounfall das Leben nimmt, bei dem Davids Gesicht total entstellt wird.
David ist nun am Boden zerstört und wird seiner neuen Situation, nicht mehr Herr. Sein deformiertes Gesicht treibt ihn in den Wahnsinn und damit seine Freundin Sofie.
Fazit:
Gespickt mit lauter Kleinigkeiten, die den Film unter anderem so interessant machen (Beispiel: David und Sofia beschreiben jeweils den anderen mittels einer Karrikatur...) entsteht ein buntes Verwirrspiel, dem man sehr aufmerksam folgen muss. Überlegt man sich jedoch einen roten Faden fällt es nicht schwer die Handlung zu verstehen. Die komplette Geschichte wird nämlich von David, der wegen Mordes an Sofia angeklagt wird, seinem Psychiater erzählt.
Hierbei wechseln Realität, Traum und Wahnsinn in so geschickter Weise, dass es wirklich schwer fällt, der Handlung zu folgen. Unterscheidet man jedoch diese 3 Phasen, kommt man letztendlich zu einer sehr gut durchdachten und hervorragend aufgebauten Handlung, die nur den Wahnsinn als tatsächliches Bild von David zulässt.
Ende:
Doch weit gefehlt: Das Ende ist dermaßen aus der Luft gegriffen, es hätte aus einem Science-Fiction Buch stammen könne. Tut mir Leid, wenn ich jetzt zu viel erzähle, aber sich son ein "Hirngespinst" als Ende auszudenken, übersteigt jegliche Vernunft.
Ich kam aus dem Grübeln aus Film nicht mehr raus und freute mich schon über einen Film, der mich auch Tage nach dem Anschauen beschäftigen könnte...
Doch der Regisseur dachte sich wohl, dem armen Zuschauer habe ich genung Verwirrung angetan, ich löse es jetzt einfach ganz naiv und infantil auf und bringe den "Lucidmann" ins Spiel.
Ich war dermaßen erbost darüber, einen nahezu perfekt durchdachten und aufgebauten Film mit so einem Ende zu zerstören. Es kommt nämlich damit gleich, dass jedem einzelnen Zuschauer, der fast für dumm verkauft wird, die Handlung so kindisch und aus der Luft gegriffen erklärt wird.
Mein Tipp daher: Anschauen und vor den letzten 20 Minuten rausgehen und die Fantasie spielen lassen, weil es bis dahin wrklich ein Meisterwerk eines Psyco-Thrillers ist. Ihr werdet mehr davon haben.
Zunächst aber zur Handlung: Der smarte und intelligente Erbe eines amerikanische Magazins David Aames (hervorragend gespielt von Tom Cruise) hat alles, was man sich wünscht: Erfolg, Geld und eine "Bettfreundin". Als er jedoch die hübsche Sofia (Penelope Cruz) kennenlernt, verändert sich sein Leben schlagartig und er verliebt sich in sie.
Sehr zur Missgunst seiner angesprochenen Bettfreundin Julie (schön verrückt: Cameron Diaz), die mit ihrer unbeantworteten Liebe zu David nicht mehr fertig wird und sich bei einem Autounfall das Leben nimmt, bei dem Davids Gesicht total entstellt wird.
David ist nun am Boden zerstört und wird seiner neuen Situation, nicht mehr Herr. Sein deformiertes Gesicht treibt ihn in den Wahnsinn und damit seine Freundin Sofie.
Fazit:
Gespickt mit lauter Kleinigkeiten, die den Film unter anderem so interessant machen (Beispiel: David und Sofia beschreiben jeweils den anderen mittels einer Karrikatur...) entsteht ein buntes Verwirrspiel, dem man sehr aufmerksam folgen muss. Überlegt man sich jedoch einen roten Faden fällt es nicht schwer die Handlung zu verstehen. Die komplette Geschichte wird nämlich von David, der wegen Mordes an Sofia angeklagt wird, seinem Psychiater erzählt.
Hierbei wechseln Realität, Traum und Wahnsinn in so geschickter Weise, dass es wirklich schwer fällt, der Handlung zu folgen. Unterscheidet man jedoch diese 3 Phasen, kommt man letztendlich zu einer sehr gut durchdachten und hervorragend aufgebauten Handlung, die nur den Wahnsinn als tatsächliches Bild von David zulässt.
Ende:
Doch weit gefehlt: Das Ende ist dermaßen aus der Luft gegriffen, es hätte aus einem Science-Fiction Buch stammen könne. Tut mir Leid, wenn ich jetzt zu viel erzähle, aber sich son ein "Hirngespinst" als Ende auszudenken, übersteigt jegliche Vernunft.
Ich kam aus dem Grübeln aus Film nicht mehr raus und freute mich schon über einen Film, der mich auch Tage nach dem Anschauen beschäftigen könnte...
Doch der Regisseur dachte sich wohl, dem armen Zuschauer habe ich genung Verwirrung angetan, ich löse es jetzt einfach ganz naiv und infantil auf und bringe den "Lucidmann" ins Spiel.
Ich war dermaßen erbost darüber, einen nahezu perfekt durchdachten und aufgebauten Film mit so einem Ende zu zerstören. Es kommt nämlich damit gleich, dass jedem einzelnen Zuschauer, der fast für dumm verkauft wird, die Handlung so kindisch und aus der Luft gegriffen erklärt wird.
Mein Tipp daher: Anschauen und vor den letzten 20 Minuten rausgehen und die Fantasie spielen lassen, weil es bis dahin wrklich ein Meisterwerk eines Psyco-Thrillers ist. Ihr werdet mehr davon haben.
18 Bewertungen, 1 Kommentar
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02.03.2002, 14:20 Uhr von Volker111
Bewertung: sehr hilfreichOb ich das wohl schaffe, vor dem Ende das Kino zu verlassen, wenn bis dahin mir der Film gefallen hat?
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