Vidocq (DVD) Testbericht

D
Vidocq-dvd-thriller
ab 5,59
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 04/2011

5 Sterne
(8)
4 Sterne
(2)
3 Sterne
(0)
2 Sterne
(0)
1 Stern
(0)
0 Sterne
(0)

Erfahrungsbericht von Akibest

Eine gelungene Krimi-Horror Mischung

Pro:

Spannend und packend bis zum Ende

Kontra:

keine

Empfehlung:

Ja

Zum Einstieg
Ich berichte heute über einen weiteren Film, nämlich „Vidocq“, den ich vor einiger Zeit auf Premiere gesehen habe. Es ist eine aufregende Mischung zwischen Krimi und Horror. Der Film wurde 2002 in Frankreich unter der Regie von Pitof gedreht und dauert etwa 90 Minuten.


Der Film
Wir schreiben das Jahr 1830 in Frankreich, in einem Zeitalter von Aufständen, Kämpfen und Revolten. In einer Glasbläserei in Paris scheint sich ein Phantom verschanzt zu haben. Dieses ist aber kein gewöhnliches Phantom. Es hat eine Spiegelmaske, welche die Seelen von jungen Mädchen einfangen soll. Der Detektiv Vidocq (Gerard Departieu) ist dem Phantom seit einiger Zeit auf der Spur und leistet so gute Arbeit, dass er das Versteck des Phantoms (nämlich die Glasbläserei) ausfindig macht und sich mit diesem einen Kampf liefert. Vidocq aber verliert den Kampf und stirbt schließlich, doch zuvor bittet er das Phantom, sein Gesicht zu enthüllen. Doch was für ein Pech für unser Phantom; jemand hat den Kampf bis zum Ende mitverfolgt und könnte sogar das Gesicht des Mörders gesehen haben. Der Zuschauer hat sich entfernt und das Phantom hat wenig Chancen ihn wiederzufinden. Was tun?

Jedermann ist schockiert über den Tod des bekannten Detektivs, der wohl als einziger Detektiv von Paris etwas taugte. Boisset (Guillaume Canet), ein Schriftsteller, der wohl am meisten vom Tod seines Vorbilds betroffen scheint, ist dabei, eine Biographie über den Verstorbenen zu schreiben und entschließt sich einige Recherchen anzustellen, um zu erfahren, wie es zu Vidocqs tragischem Tod kam. Er will in dem letzten Kapitel seines Buches auch den Namen des Mörders veröffentlichen und dazu muss er ihn natürlich erst mal selber wissen.
Er verfolgt die Nachforschungen Vidocqs zurück, wobei er sich in die Lage des Kriminaldetektivs versetzt und kommt somit der Wahrheit nach und nach näher und die Geschichte wird immer interessanter...


Die Schauspieler
Gerard Departieu: Ein Meister seines Faches! Spielt die Rolle des Kriminaldetektivs Vidocq und führt diese Aufgabe, wie immer, exzellent durch.
Guillaume Canet: Der junge Schauspieler verkörpert hier den Journalisten Boisset. Er ist, neben Vidocq die zweite Hauptfigur.
Ines Sastre: Spielt Vidocqs Geliebte und hilft dem jungen Journalisten, der Geschichte auf den Grund zu gehen.


Mein Eindruck
Mir gefiel der Film gut, da er spannend und packend bis zum Schluss war. Es ist ein sehr ernster Film und hat keine einzige wirklich lustige Stelle. Die Schauspieler sind sehr gut gewählt und auch ziemlich echt und scheinen in ihre Rolle vertieft zu sein. Dieser Film ist der wohl am besten gelungene französische Krimi. Ich persönlich aber fand den Verlauf der Handlung hin und wieder etwas verwirrend. Die beste Stelle, finde ich, war das Ende, wo es eine überraschende, Schauder einflössnde Wendung gibt, die den Spannungsbogen auf den Höhepunkt bringt.

12 Bewertungen