... und dann kam Polly (VHS) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
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Erfahrungsbericht von BjoernS
Seichte Unterhaltung ohne Tiefgang. Gut so!
Pro:
witzig, Jennifer Aniston
Kontra:
nichts
Empfehlung:
Ja
Einen Tag vor dem Urlaub kann man problemlos schon mal die Erholung einläuten und was liegt da näher, als dies mit einem netten Kinoabend zu machen. So geschehen am gestrigen Abend und auf dem Programm stand der Film „... und jetzt kommt Polly“....
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Storyline
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Reuben Feffer ist Risikoanalyst bei eine großen Versicherung und hat sein Leben völlig im Griff. Bei ihm läuft alles nach Plan und er wägt stets das Risiko ab, geht beispielsweise niemals über eine U-Bahn-Lüftungsgitter, da hier eine Wahrscheinlichkeit von 1 zu 40000 besteht, dass das Gitter in genau dem Moment einbricht. Reuben tut nichts einfach nur aus dem Bauch heraus und ist frisch verheiratet. Leider lässt sich seine frisch angetraute Lisa bereits am zweiten Tag der Flitterwoche auf ein Abenteuer mit einem Tauchlehrer ein. Reuben zieht die Konsequenzen, bricht die Beziehung ab und kehrt nach Hause zurück. Hier wird er von seinem Freund auf eine Party geschleppt, wo er die alte Schulfreundin Polly wieder trifft, die dort kellnert. Es scheint zu funken, doch leider ist Polly ganz anders als Reuben. Polly plant rein gar nichts, sie lebt in den Tag hinein, sie liebt scharfes Essen (was Reuben überhaupt nicht verträgt) und ist begeistert von jeder Art von Risiko. Trotzdem lässt Reuben sich mit ihr ein, geht mit ihr aus und die beiden – ach so unterschiedlichen Charaktere – prallen ständig aufeinander.
Plötzlich steht Lisa wieder vor der Tür, doch eigentlich will Reuben bei Polly bleiben. Doch die will sich nicht binden und auch Reuben ist sich nicht wirlich sicher. Er versucht die beiden Möglichkeiten (Polly / Lisa) in eine Risikoanalyse einzubringen, um herauszufinden, wer besser zu ihm passt ...
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Fakten
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- im deutschen Kino seit 4.3.2004
- Originaltitel: Along came Polly
- FSK: keine
- Spiellänge: 90 Minuten (in Wirklichkeit 87 Minuten ohne Abspann)
- Hauptdarsteller: Jennifer Aniston (Polly), Ben Stiller (Reuben), Debra Messing (Lisa), Philip Seymour Hoffmann (Sandy)
- Regie und Drehbuch: John Hamburg
- Produzent: Danny De Vito, Michael Shamberg
- Internetseite: www.unddannkampolly.de
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Meine Meinung
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Eigentlich gibt die Story nicht viel her und ist altbekannt. Zwar völlig unterschiedliche Charaktere treffen aufeinander, verlieben sich und taumeln von einer Konfliktsituation in die andere. Ich habe von diesem Film von Anfang an keinen Tiefgang erwartet und wurde darin auch bestätigt. Aber wozu auch, nicht jeder Film muss einen extremen Tiefgang haben und den Zuschauer hinter her noch stundenlang beschäftigen. Es handelt sich um eine seichte Unterhaltung, die man einfach auf sich einwirken lassen kann – die man geniesst, bei der man lacht, bei der man seinen Spass hat und hinterher aus dem Film geht und sagt: „Klasse. Ich habe mich köstlich amüsiert“. Und genauso ist es bei diesem Film. Es gibt diverse Szenen, in denen man herzhaft lachen kann – sein es nun ganz offensichtlich, wie beispielsweise bei Reubens Versuch, das scharfe Essen herunter zu bekommen oder bei Polly’s altersschwachen und fast blinden Frettchen Rodolfo – oder sei es in kleinen Randszenen, wie dem Spruch „ich habe geschurzt“ oder Reubens Versuch, die beiden Damen in einer Riskoanalyse unter zu bringen .... der Film hat viele komische Stellen.
Auch eine wirkliche Lehre kann man aus diesem Film nicht ziehen, oder? Nein, kann man eigentlich nicht, denn dazu müsste der Film Tiefgang haben. Man kann eine kleine „Randlehre“ ziehen, wenn man sich beispielsweise Reubens Risikoanalyse anschaut, denn dann sieht man, dass man bestimmte Risikofaktoren entweder als positiv oder als negativ bewerten kann – mehr lernt man aber nicht.
Die schauspielerischen Leistungen sind tadellos und lassen keinen Grund zur Beanstandung. Sowohl Ben Stiller als auch Jennifer Aniston spielen geben den Figuren eine Menge Liebe und Charakter mit. Sie wirken absolut natürlich und das obwohl sie beide einen relativ extremen Charakter darstellen. Die Darsteller wirken einfach glaubhaft und geben den Figuren eine ganz persönliche Note, die man ihnen jederzeit abnimmt. Einzig die Figur von Lisa, gespielt von Debra Messing, bleibt ein wenig farblos und wirkt steif. Hier hätte Frau Messing sich sicherlich mehr Mühe geben können, andererseits glaube ich auch, dass die Figur bewusst ein wenig umsympathisch gezeichnet ist, schließlich soll der geneigte Zuschauer auf der Seite von Polly stehen (was bei DER Schauspielerin ja auch nicht schwer fällt). Ben Stiller wirkt übrigens schon alleine durch seinen Gesichtsausdruck und seine Kleidung irgendwie komisch.
Ein wenig schade finde ich, dass das Frettchen Rodolfo so selten in die Handlung eingebaut ist. Es handelt sich um eine witzig Randfigur, die oft eher für ein „ach-mein-Gott“ als für einen Lacher sorgt, andererseits aber gerade dadurch unheimlich komisch rüber kommt. Rodolfo hätte ich gerne öfter gesehen ....
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Fazit
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Ein schöner Film, den man einfach auf sich einwirken lassen kann, ohne viel darüber nachzudenken. Die grundlegend bekannte Story ist gut und witzig umgesetzt, die SchauspielerInnen nahezu perfekt, Drehbuch und Storyline sind flüssig umgesetzt. Insgesamt eine seichte Unterhaltung ohne Tiefgang, die mir viel Spass gemacht hat und dich bedenkenlos empfehlen und mit Bestnoten versehen kann.
Vielen Dank fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren
Cu easywk
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Storyline
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Reuben Feffer ist Risikoanalyst bei eine großen Versicherung und hat sein Leben völlig im Griff. Bei ihm läuft alles nach Plan und er wägt stets das Risiko ab, geht beispielsweise niemals über eine U-Bahn-Lüftungsgitter, da hier eine Wahrscheinlichkeit von 1 zu 40000 besteht, dass das Gitter in genau dem Moment einbricht. Reuben tut nichts einfach nur aus dem Bauch heraus und ist frisch verheiratet. Leider lässt sich seine frisch angetraute Lisa bereits am zweiten Tag der Flitterwoche auf ein Abenteuer mit einem Tauchlehrer ein. Reuben zieht die Konsequenzen, bricht die Beziehung ab und kehrt nach Hause zurück. Hier wird er von seinem Freund auf eine Party geschleppt, wo er die alte Schulfreundin Polly wieder trifft, die dort kellnert. Es scheint zu funken, doch leider ist Polly ganz anders als Reuben. Polly plant rein gar nichts, sie lebt in den Tag hinein, sie liebt scharfes Essen (was Reuben überhaupt nicht verträgt) und ist begeistert von jeder Art von Risiko. Trotzdem lässt Reuben sich mit ihr ein, geht mit ihr aus und die beiden – ach so unterschiedlichen Charaktere – prallen ständig aufeinander.
Plötzlich steht Lisa wieder vor der Tür, doch eigentlich will Reuben bei Polly bleiben. Doch die will sich nicht binden und auch Reuben ist sich nicht wirlich sicher. Er versucht die beiden Möglichkeiten (Polly / Lisa) in eine Risikoanalyse einzubringen, um herauszufinden, wer besser zu ihm passt ...
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Fakten
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- im deutschen Kino seit 4.3.2004
- Originaltitel: Along came Polly
- FSK: keine
- Spiellänge: 90 Minuten (in Wirklichkeit 87 Minuten ohne Abspann)
- Hauptdarsteller: Jennifer Aniston (Polly), Ben Stiller (Reuben), Debra Messing (Lisa), Philip Seymour Hoffmann (Sandy)
- Regie und Drehbuch: John Hamburg
- Produzent: Danny De Vito, Michael Shamberg
- Internetseite: www.unddannkampolly.de
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Meine Meinung
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Eigentlich gibt die Story nicht viel her und ist altbekannt. Zwar völlig unterschiedliche Charaktere treffen aufeinander, verlieben sich und taumeln von einer Konfliktsituation in die andere. Ich habe von diesem Film von Anfang an keinen Tiefgang erwartet und wurde darin auch bestätigt. Aber wozu auch, nicht jeder Film muss einen extremen Tiefgang haben und den Zuschauer hinter her noch stundenlang beschäftigen. Es handelt sich um eine seichte Unterhaltung, die man einfach auf sich einwirken lassen kann – die man geniesst, bei der man lacht, bei der man seinen Spass hat und hinterher aus dem Film geht und sagt: „Klasse. Ich habe mich köstlich amüsiert“. Und genauso ist es bei diesem Film. Es gibt diverse Szenen, in denen man herzhaft lachen kann – sein es nun ganz offensichtlich, wie beispielsweise bei Reubens Versuch, das scharfe Essen herunter zu bekommen oder bei Polly’s altersschwachen und fast blinden Frettchen Rodolfo – oder sei es in kleinen Randszenen, wie dem Spruch „ich habe geschurzt“ oder Reubens Versuch, die beiden Damen in einer Riskoanalyse unter zu bringen .... der Film hat viele komische Stellen.
Auch eine wirkliche Lehre kann man aus diesem Film nicht ziehen, oder? Nein, kann man eigentlich nicht, denn dazu müsste der Film Tiefgang haben. Man kann eine kleine „Randlehre“ ziehen, wenn man sich beispielsweise Reubens Risikoanalyse anschaut, denn dann sieht man, dass man bestimmte Risikofaktoren entweder als positiv oder als negativ bewerten kann – mehr lernt man aber nicht.
Die schauspielerischen Leistungen sind tadellos und lassen keinen Grund zur Beanstandung. Sowohl Ben Stiller als auch Jennifer Aniston spielen geben den Figuren eine Menge Liebe und Charakter mit. Sie wirken absolut natürlich und das obwohl sie beide einen relativ extremen Charakter darstellen. Die Darsteller wirken einfach glaubhaft und geben den Figuren eine ganz persönliche Note, die man ihnen jederzeit abnimmt. Einzig die Figur von Lisa, gespielt von Debra Messing, bleibt ein wenig farblos und wirkt steif. Hier hätte Frau Messing sich sicherlich mehr Mühe geben können, andererseits glaube ich auch, dass die Figur bewusst ein wenig umsympathisch gezeichnet ist, schließlich soll der geneigte Zuschauer auf der Seite von Polly stehen (was bei DER Schauspielerin ja auch nicht schwer fällt). Ben Stiller wirkt übrigens schon alleine durch seinen Gesichtsausdruck und seine Kleidung irgendwie komisch.
Ein wenig schade finde ich, dass das Frettchen Rodolfo so selten in die Handlung eingebaut ist. Es handelt sich um eine witzig Randfigur, die oft eher für ein „ach-mein-Gott“ als für einen Lacher sorgt, andererseits aber gerade dadurch unheimlich komisch rüber kommt. Rodolfo hätte ich gerne öfter gesehen ....
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Fazit
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Ein schöner Film, den man einfach auf sich einwirken lassen kann, ohne viel darüber nachzudenken. Die grundlegend bekannte Story ist gut und witzig umgesetzt, die SchauspielerInnen nahezu perfekt, Drehbuch und Storyline sind flüssig umgesetzt. Insgesamt eine seichte Unterhaltung ohne Tiefgang, die mir viel Spass gemacht hat und dich bedenkenlos empfehlen und mit Bestnoten versehen kann.
Vielen Dank fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren
Cu easywk
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