Erwartung (gebundene Ausgabe) / Jussi Adler-Olsen Testbericht
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- Niveau:
- Unterhaltungswert:
- Spannung:
- Humor:
- Stil:
Erfahrungsbericht von JustOliver
Gänzlich unspannend
Pro:
Das Team ist nach wie vor sympathisch
Kontra:
Keine Spannung,, zu viel Drumherum, das vom eigentlichen Fall ablenkt
Empfehlung:
Nein
ALLGEMEINE DATEN
576 Seiten
Erschienen im Deutschen Taschenbuch Verlag
ISBN-10: 3423280204
ISBN-13: 978-3423280204
Originaltitel: Marco effekten
Preis: 19,90 EUR
CARL MORCK und das DEZERNAT Q
Das Sonderdezernat Q ist Teil der Polizei in Kopenhagen und beschäftigt sich mit der Aufarbeitung zurückliegender, ungeklärter Fälle. Geleitet wird es von Carl Mørck, dem man dieses ungeliebte Amt eigentlich nur hat zukommen lassen, um ihm nach einem missglückten Einsatz überhaupt noch eine Aufgabe geben zu können, da keiner seiner Kollegen mehr mit diesem griesgrämigen und stets angriffslustigen Menschen mehr zusammen arbeiten wollte. Unterstützt wird er von seinem Assistenten Assad, der einen mysteriösen und bislang nicht aufgedeckten Hintergrund hat, und von Rose, die längst mehr ist, als nur eine Sekretärin.
HANDLUNG
Obwohl die Ermittlungen im Rahmen eines anderen Falls noch nicht abgeschlossen sind, erweckt der ungelöste Fall rund um das Verschwinden eines Staatsdieners, nachdem dieser eine Inspektion eines Entwicklungshilfeprojekts in Afrika vorgenommen hat, das Interesse von Rose. Und in der Tat beweist sie hier ein gutes Gespür, denn nachdem das Team langsam mit den Ermittlungen beginnt, kreuzt ein Zigeunerjunge namens Marco ihre Bahn. Marco gehörte einem Clan rund um den Führer Zola an. Die Mitglieder dieses Clan mehren mit Taschendiebstählen in der Kopenhagener City sowie anderen dunklen Machenschaften Zola’s Reichtum. Doch Marco will diesen Clan verlassen, da er genug hat vom Stehlen sondern stattdessen etwas Richtiges lernen will. Aus diesem Grunde flieht er, macht auf seiner Flucht jedoch eine schreckliche Entdeckung, so dass fortan der Clan alles dran setzt, ihn zu finden und zu töten. Auf seiner Flucht versucht er die Zusammenhänge über seine Entdeckung herauszufinden und läuft hier immer wieder Mørck und seinem Team über den Weg.. Und nur mit seinen Hinweisen, kommen sie überhaupt in ihren Ermittlungen voran.
MEINE EINDRÜCKE
Letzten Endes hätte ich es wissen müssen. Wie am Anfang beschrieben, war schon der vierte Fall nicht mehr annähernd so gut wie seine Vorgänger. Und dieser Trend setzt sich hier definitiv fort. Schon der Beginn ist sehr zäh, spielt die Handlung doch in unterschiedlichen Personenkreisen und Handlungsorten, in denen man sich zunächst zurecht finden muss. Das gelingt zwar noch ganz gut, jedoch ist der Beginn schon so zäh, dass nur wenig Spannung auf den Rest der Handlung gemacht wird. Und dies setzt sich fort. Zu keiner Zeit habe ich in dem Buch fortwährende Spannung ausgemacht, die in mir das Gefühl geweckt hätte, dass ich das Buch nicht beiseitelegen könnte. Ja. Es gibt Spannungsmomente, zumeist, wenn Marco gerade in eine brenzlige Situation geraten ist und seine Verfolger ihm auf den Fersen sind, so dass er nur mit viel Glück und um Haaresbreite entkommen kann. Aber es gibt kein übergreifendes Spannungsmoment. Die einzelnen Handlungsstränge plätschern so zum Ende hin ohne das bei mir echtes Kribbeln aufkommt. Das Warum ist schnell gefunden. Denn Adler-Olsen schafft viel zu viele Nebenkriegsschauplätze. Da ist zum einen die Gruppe von Verschwörern, den eigentlichen Tätern, deren Taten und auch Streitigkeiten ausgiebigst dargestellt werden. Das ist nett, erzeugt aber keine Spannung. Zum anderen nehmen die privaten Themen von Mørck viel zu viel Raum ein. Wer Liebeskummer hat, hat mein ungeteiltes Mitleid. Aber nicht als leitender Ermittler in einem Buch. Und auch der Rest des Privatlebens des Ermittlers wird immer wieder dargestellt, ohne dass dies der Handlung dient. Grundsätzlich finde ich es ja gut, wenn die Figuren privaten Hintergrund bekommen. In dem vorliegenden Fall kommt jedoch erschwerend hinzu, dass der Autor noch einen weiteren Nebenkriegsschauplatz aufmacht. Nämlich Carls Team. Der vierte Fall widmete sich ausführlichst der Entwicklung der Figur Rose. Und anstatt das man sich nun wieder stärker auf den Fall konzentriert, führt Adle-Olsen ein neues Teammitglied ein. Gordon. Der Aufpasser, den Carl von seinem neuen Chef anbei gestellt bekommt. Und dessen Einführung frisst zusätzliche Buchseiten, ebenso wie die Streitereien mit dem neuen Chef und die kleinen Spielchen der Teammitglieder untereinander. Das ist zu viel Drumrum, so dass der Fall immer wieder unterbrochen wird und das ist dann auch der Grund, warum einfach keine Spannung aufkommen will.
41 Bewertungen, 15 Kommentare
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07.02.2015, 01:34 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichViele Grüße! Kassandra2015
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19.10.2014, 21:30 Uhr von MademoiselleMeow
Bewertung: sehr hilfreichSh&LG :)
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19.10.2014, 20:15 Uhr von suntsu33
Bewertung: sehr hilfreichViele Grüße.
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30.07.2014, 22:07 Uhr von Modelunatic
Bewertung: sehr hilfreichSH & liebe Grüße
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19.05.2014, 11:12 Uhr von Bina3000
Bewertung: sehr hilfreichLG, Bina :)
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16.03.2014, 15:38 Uhr von FlorlosAlmendros
Bewertung: besonders wertvollGerne Bestwertung
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16.03.2014, 10:06 Uhr von BoxerRocko
Bewertung: sehr hilfreichLiebe Grüße
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02.03.2014, 20:04 Uhr von oskermit
Bewertung: sehr hilfreichKlasse berichtet! Über einen Besuch bei mir würd ich mich freuen :) HELAUund ALAAF :)
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01.03.2014, 21:28 Uhr von Lale
Bewertung: besonders wertvollAllerbesten Gruß *~+
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01.03.2014, 19:54 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichLG Damaris
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01.03.2014, 13:17 Uhr von Little-Peach
Bewertung: sehr hilfreichsh =))
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01.03.2014, 12:22 Uhr von Clarinetta2
Bewertung: sehr hilfreichsehr schön vorgestellt
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01.03.2014, 10:33 Uhr von minasteini
Bewertung: sehr hilfreichAuch ich freue mich über Lesungen. LG Marina
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01.03.2014, 09:48 Uhr von monagirl
Bewertung: sehr hilfreichMona lässt dir liebe Grüße da.
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01.03.2014, 09:33 Uhr von [email protected]
Bewertung: sehr hilfreichHerzliche Grüße. Annabelle.
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