letternet.de Testbericht
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Erfahrungsbericht von Killerfinger
Freundschaft ohne Grenzen? Ja . Für´s Leben? Das entscheidet Ihr selber...
Pro:
s.o.
Kontra:
s.o.
Empfehlung:
Ja
Freundschaft ohne Grenzen? Ja . Für´s Leben? Das entscheidet Ihr selber...
Ich war auf der Suche nach jemanden, dem ich einen Brief schreiben konnte (solche Anwandlungen überkommen mich gelegentlich trotz dem Email-Zeitalter)und mußte entsetzt feststellen, daß meine beste Freundin, die meine geistigen Ergüsse sonst mit einer beneidenswerten Gelassenheit über sich ergehen läßt, ja in Urlaub war. Tja, was machen?
Dann erinnerte ich mich an die guten alten Zeiten, in denen man Brieffreunde im Ausland hatte, die man später auch über einen Schüleraustausch \"in echt\" kennengelernt hat*schwärm* waren das noch Zeiten.
Da hat man den Antworten noch verzweifelt entgegengefiebert.
Also begab ich mich kurzerhand in meine Lieblingssuchmaschine im Internet und machte mich auf die Suche nach einer Quelle für Brief-und Mailfreundschaften. Dabei landete ich unter anderem beim Letternet der Deutschen Post, über das ich hier heute berichten möchte.
@ Das Letternet im Internet - so fängt alles an @
Bevor ich loslegen kann mit Schreiben, muß ich mich erst mal beim Letternet registrieren. Dazu gibt es zwei Bereiche: einen für die Youngsters unter 17 und einen für alle über 17. Das auszufüllende Profil besteht aus den üblichen Adressdaten sowie meinem Geburtstag.
Dann folgt eine Auswahl von Hobbys und Interessengebieten, von denen ich auswählen kann, was auf mich zutrifft, z.B. Musik hören, in´s Kino gehen, Interesse an Politik usw.
Nun kann ich einige Details zu meinem Wunsch-Brieffreund angeben: Möchte man eine Brieffreundin oder lieber einen männlichen Brieffreund oder ist das egal? Sollte er/sie die gleichen Interessen haben wie ich oder nicht? Suche ich jemanden, der im Ausland wohnt und soll auf Deutsch oder Englisch kommuniziert werden?
Die Navigation und die Ladezeiten der Seiten des Letternets sind gut, da sollte jeder Interessent klarkommen.
@ Dann gibt´s den ersten Letter in den Kasten @
Nach ca. 3 Wochen bekam ich dann den ersten Brief vom Letternet. Man bedankte sich für die Anmeldung und der Brief enthielt bereits die ersten drei Adressen von potentiellen (männlichen) Brieffreunden. Leider wurden hier zu den Brieffreunden keine anderen Angaben gemacht, z.B. das Alter oder die Interessen. Man wies mich jedoch nochmal darauf hin, daß falls ich \"unangenehme\" Post bekommen würde, dies bitte dem Letternet melden solle, damit man für denjenigen Schreiberling weitere Konsequenzen einleiten könne.
Als Mitglied des Letternets bekommt man außerdem vierteljährlich das sogenannte Lettermag. Hier finden sich Artikel zu aktuellen Themen, die sich nicht nur um´s Briefeschreiben drehen, sowie jeweils einige Anzeigen von Schreibwütigen, die noch auf der Suche nach Brieffreunden sind. In diesem Magazin ist jeweils eine Postkarte eingefügt, auf der ich Adressänderungen bekanntgeben kann. Außerdem habe ich hier die Möglichkeit, weitere Adressen anzufordern oder zu veranlassen, daß einem Freund oder einer Freundin Infomaterial zum Letternet zugesandt werden. Das gesamte Magazin ist in Deutsch und Englisch gehalten.
@ Und hat die Killi auch noch mehr Post bekommen? @
Ich habe, wie oben schon beschrieben, drei Adressen bekommen. Alles Männer, obwohl ich nach weiblichen und männlichen Briefpartnern gesucht hatte. Naja.
Ich habe also mein schönstes Briefpapier aus der Mottenkiste geholt und den drei vorgeschlagenen Herren aus Togo, Algerien und Tunesien geschrieben. Das war vor ca. 4 Monaten. Einer hat geantwortet. Der Algerier. Mit einem Rückschein mit arabisch wirkenden Schriftzeichen. Dieser hat bei der Post erst mal für Verzweiflung und anschließend für Erheiterung gesorgt. Wir haben dann einfach mal die Felder ausgefüllt, die uns logisch erschienen, da weder der Postbeamte noch ich diese Zeichen lesen konnten. Ein Foto lag dem Brief bei und eine Hoffnung auf mehr als nur eine Brieffreundschaft las ich zwischen den Zeilen. Tja. Die mußte ich ihm nehmen und nach diesen \"Startschwierigkeiten\" wird nun auf freundschaftlichem Niveau weitergeschrieben. Happyend ? Bleibt abzuwarten.
Die beiden anderen Herren haben bis heute noch nicht geantwortet.Ob ich noch einen zweiten Brief an die beiden schicken werde, weiß ich noch nicht (ich weiß ja nicht, ob der erste irgendwo verschütt gegangen ist!?)
@ Aber wie funktioniert denn das nun? @
Wir Deutschen können uns über das Letternet anmelden, daß die Deutsche Post 1997 eingerichtet hat. Die Partnerunternehmen der Post in aller Welt sammeln ebenso Adressen, die dann in ein zentrale Datenbank eingetragen werden. Meldet sich ein Neuling an, werden vorerst 3 Briefpartner ausgesucht, die den eingetragenen Anforderungen entsprechen. Diese Adressen werden dem Neuling wie oben beschrieben mitgeteilt.
Laut der Internetsite des Letternets (www.letternet.de) schreiben sich dank der freundlichen Vermittlung des Letternettes inzwischen bereits ca. 250.000 Leutchen aus 100 Ländern.
@ Und empfiehlt die Killi diese Geschichte? @
Ja, das tut sie in der Tat.
+ Die Anmeldung ist schnell und einfach.
+ Eine Weitergabe meiner Adresse an Dritte außer meinen neuen Brieffreunden (sprich Verkauf meiner Daten gegen Cash) erscheint mir sehr unwahrscheinlich.
+ Durch die Einschränkungen, die ich bei der Erstellung meines Profiles machen kann, kann ich mir sicher sein, auch wirklich Leute zu finden, die meinen Wünschen oder Anforderungen an einen Brieffreund oder eine Brieffreundin entsprechen.
+ Das Letternet-Team ist jederzeit durch ein Kontaktformular im Internet zu erreichen und antwortet in einer angemessenen Zeit.
- Schade finde ich es , daß mir nur Adressen mitgeteilt und keine weiteren Daten genannt werden. Ziel soll wohl sein, daß man sich alles selber schreiben muß, aber ein paar Anhaltspunkte wären schon nicht schlecht gewesen. Obwohl ich sonst schneller schreibe, als ich denken kann, ist mir hier der erste Brief etwas schwer gefallen (und das nicht nur, weil mein Englisch so eingerostet ist *g*).
+ - Insgesamt spreche ich aber eine uneingeschränkte Empfehlung aus und vergebe hier 5 von 5 Briefmarken-Sternchen.
Also:
Schreibt mal wieder!
CU.
Killi, die nun beim Öffnen des Briefkastens wieder mehr Freude hat, weil nicht mehr immer nur Rechnungen und Werbungen drinliegen ;o)
Ich war auf der Suche nach jemanden, dem ich einen Brief schreiben konnte (solche Anwandlungen überkommen mich gelegentlich trotz dem Email-Zeitalter)und mußte entsetzt feststellen, daß meine beste Freundin, die meine geistigen Ergüsse sonst mit einer beneidenswerten Gelassenheit über sich ergehen läßt, ja in Urlaub war. Tja, was machen?
Dann erinnerte ich mich an die guten alten Zeiten, in denen man Brieffreunde im Ausland hatte, die man später auch über einen Schüleraustausch \"in echt\" kennengelernt hat*schwärm* waren das noch Zeiten.
Da hat man den Antworten noch verzweifelt entgegengefiebert.
Also begab ich mich kurzerhand in meine Lieblingssuchmaschine im Internet und machte mich auf die Suche nach einer Quelle für Brief-und Mailfreundschaften. Dabei landete ich unter anderem beim Letternet der Deutschen Post, über das ich hier heute berichten möchte.
@ Das Letternet im Internet - so fängt alles an @
Bevor ich loslegen kann mit Schreiben, muß ich mich erst mal beim Letternet registrieren. Dazu gibt es zwei Bereiche: einen für die Youngsters unter 17 und einen für alle über 17. Das auszufüllende Profil besteht aus den üblichen Adressdaten sowie meinem Geburtstag.
Dann folgt eine Auswahl von Hobbys und Interessengebieten, von denen ich auswählen kann, was auf mich zutrifft, z.B. Musik hören, in´s Kino gehen, Interesse an Politik usw.
Nun kann ich einige Details zu meinem Wunsch-Brieffreund angeben: Möchte man eine Brieffreundin oder lieber einen männlichen Brieffreund oder ist das egal? Sollte er/sie die gleichen Interessen haben wie ich oder nicht? Suche ich jemanden, der im Ausland wohnt und soll auf Deutsch oder Englisch kommuniziert werden?
Die Navigation und die Ladezeiten der Seiten des Letternets sind gut, da sollte jeder Interessent klarkommen.
@ Dann gibt´s den ersten Letter in den Kasten @
Nach ca. 3 Wochen bekam ich dann den ersten Brief vom Letternet. Man bedankte sich für die Anmeldung und der Brief enthielt bereits die ersten drei Adressen von potentiellen (männlichen) Brieffreunden. Leider wurden hier zu den Brieffreunden keine anderen Angaben gemacht, z.B. das Alter oder die Interessen. Man wies mich jedoch nochmal darauf hin, daß falls ich \"unangenehme\" Post bekommen würde, dies bitte dem Letternet melden solle, damit man für denjenigen Schreiberling weitere Konsequenzen einleiten könne.
Als Mitglied des Letternets bekommt man außerdem vierteljährlich das sogenannte Lettermag. Hier finden sich Artikel zu aktuellen Themen, die sich nicht nur um´s Briefeschreiben drehen, sowie jeweils einige Anzeigen von Schreibwütigen, die noch auf der Suche nach Brieffreunden sind. In diesem Magazin ist jeweils eine Postkarte eingefügt, auf der ich Adressänderungen bekanntgeben kann. Außerdem habe ich hier die Möglichkeit, weitere Adressen anzufordern oder zu veranlassen, daß einem Freund oder einer Freundin Infomaterial zum Letternet zugesandt werden. Das gesamte Magazin ist in Deutsch und Englisch gehalten.
@ Und hat die Killi auch noch mehr Post bekommen? @
Ich habe, wie oben schon beschrieben, drei Adressen bekommen. Alles Männer, obwohl ich nach weiblichen und männlichen Briefpartnern gesucht hatte. Naja.
Ich habe also mein schönstes Briefpapier aus der Mottenkiste geholt und den drei vorgeschlagenen Herren aus Togo, Algerien und Tunesien geschrieben. Das war vor ca. 4 Monaten. Einer hat geantwortet. Der Algerier. Mit einem Rückschein mit arabisch wirkenden Schriftzeichen. Dieser hat bei der Post erst mal für Verzweiflung und anschließend für Erheiterung gesorgt. Wir haben dann einfach mal die Felder ausgefüllt, die uns logisch erschienen, da weder der Postbeamte noch ich diese Zeichen lesen konnten. Ein Foto lag dem Brief bei und eine Hoffnung auf mehr als nur eine Brieffreundschaft las ich zwischen den Zeilen. Tja. Die mußte ich ihm nehmen und nach diesen \"Startschwierigkeiten\" wird nun auf freundschaftlichem Niveau weitergeschrieben. Happyend ? Bleibt abzuwarten.
Die beiden anderen Herren haben bis heute noch nicht geantwortet.Ob ich noch einen zweiten Brief an die beiden schicken werde, weiß ich noch nicht (ich weiß ja nicht, ob der erste irgendwo verschütt gegangen ist!?)
@ Aber wie funktioniert denn das nun? @
Wir Deutschen können uns über das Letternet anmelden, daß die Deutsche Post 1997 eingerichtet hat. Die Partnerunternehmen der Post in aller Welt sammeln ebenso Adressen, die dann in ein zentrale Datenbank eingetragen werden. Meldet sich ein Neuling an, werden vorerst 3 Briefpartner ausgesucht, die den eingetragenen Anforderungen entsprechen. Diese Adressen werden dem Neuling wie oben beschrieben mitgeteilt.
Laut der Internetsite des Letternets (www.letternet.de) schreiben sich dank der freundlichen Vermittlung des Letternettes inzwischen bereits ca. 250.000 Leutchen aus 100 Ländern.
@ Und empfiehlt die Killi diese Geschichte? @
Ja, das tut sie in der Tat.
+ Die Anmeldung ist schnell und einfach.
+ Eine Weitergabe meiner Adresse an Dritte außer meinen neuen Brieffreunden (sprich Verkauf meiner Daten gegen Cash) erscheint mir sehr unwahrscheinlich.
+ Durch die Einschränkungen, die ich bei der Erstellung meines Profiles machen kann, kann ich mir sicher sein, auch wirklich Leute zu finden, die meinen Wünschen oder Anforderungen an einen Brieffreund oder eine Brieffreundin entsprechen.
+ Das Letternet-Team ist jederzeit durch ein Kontaktformular im Internet zu erreichen und antwortet in einer angemessenen Zeit.
- Schade finde ich es , daß mir nur Adressen mitgeteilt und keine weiteren Daten genannt werden. Ziel soll wohl sein, daß man sich alles selber schreiben muß, aber ein paar Anhaltspunkte wären schon nicht schlecht gewesen. Obwohl ich sonst schneller schreibe, als ich denken kann, ist mir hier der erste Brief etwas schwer gefallen (und das nicht nur, weil mein Englisch so eingerostet ist *g*).
+ - Insgesamt spreche ich aber eine uneingeschränkte Empfehlung aus und vergebe hier 5 von 5 Briefmarken-Sternchen.
Also:
Schreibt mal wieder!
CU.
Killi, die nun beim Öffnen des Briefkastens wieder mehr Freude hat, weil nicht mehr immer nur Rechnungen und Werbungen drinliegen ;o)
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