Erfahrungsbericht von Lord_Doombringer
Knuddelig war Gestern!
Pro:
Grafik, Sound, Gameplay
Kontra:
zu taktisch
Empfehlung:
Ja
Anforderungen:
================
Mindestens
----------------
- 1,0 GHz Pentium III oder AMD Athlon
- 256 MB Arbeitsspeicher
- DVD-ROM Laufwerk
- 1,1 GB freien Festplattenspeicher
- 32 MB Grafikkarte mit DirectX 9.0c - kompatiblen Treibern
- DirectX 9.0c kompatible Soundkarte
- Tastatur, Maus
Empfohlen
----------------
- 2,0 GHz Pentium III oder AMD Athlon
- 512 MB Arbeitsspeicher
- DVD-ROM Laufwerk
- 1,1 GB freien Festplattenspeicher
- 64 MB Grafikkarte mit DirectX 9.0c - kompatiblen Treibern
- DirectX 9.0c kompatible Soundkarte
- Tastatur, Maus
Installation:
================
Diese gestaltet sich sehr einfach :
Da das Spiel auf eine DVD gepackt wurde, entfällt lästiges Wechseln der Datenträger. Bei der Installation lässt sich der Zielpfad nur einstellen, wann man nicht die Option „Automatische Installation“ wählt. Sonst wird „Die Siedler“ in den Ordner C:\\Programme\\BlueByte\\Die Siedler – Das Erbe der Könige installiert (C:\\ ist in diesem Fall die Partition, auf der das Betriebssystem installiert wurde).
Während des Kopierprozesses der Daten sieht man im Hintergrund Werbung von anderen Spielen.
Nach ca. 1-2 Minuten ist das Spiel dann installiert. Danach startet der Hardwaretest. Dieser testet alle erforderlichen Komponenten eines Computers und gibt an, ob diese den minimalen Anforderungen des Spiels genügen.
Nachdem der Test abgeschlossen wurde kann man das Spiel starten.
Hauptmenü:
================
Neues Spiel:
----------------
Diese Option öffnet ein weiteres Menü, in dem man zwischen „Kampagne“, „Gefecht“ und „Spiel laden“ wählen kann.
LAN – Spiel:
----------------
Hier kann man mit Freunden im Netzwerk spielen. Entweder man eröffnet ein Spiel oder tritt einem bereits geöffnetem bei.
ubi.com:
----------------
Mit dieser Option kann man per Internet spielen. Dazu wird ein Account auf dieser Website benötigt. Bei Bedarf lässt sich der Account auch hier erstellen.
Optionen:
----------------
Alle Arten von Einstellungen werden hier vorgenommen. Grafik, Sound, Tastaturbelegung, Spielerprofil und Art der Netzwerkverbindung.
Tutorial:
================
Falls man keine Ahnung von Strategiespiele hat, ist es sinnvoll, dieses zumindest ein Mal zu absolvieren ehe man sich auf die Kampagne stürzt.
Hier bekommt man sehr sinnvolle Tipps, wie eine Basis aufgebaut wird, welche Gebäude zu Beginn sinnvoll sind und die ersten kleinen Eindrücke von Schlachten.
P.S.:
Da ich in einem anderen Bericht über einen vermeintlichen Fehler (der Winter kommt nicht) gelesen habe, möchte ich hierzu sagen:
Der Winter zieht erst ein, wenn man min. 3 Trupps gebaut und sich nach Westen (dort wird man von einem Bergmann erwartet) aufgemacht hat. Dann schnell ein neues Dorfzentrum gebaut und wieder nach Westen. Am Pass angekommen fängt es an zu Schneien und die Landschaft wird wunderbar weiß. Der Fluss friert zu und man kann drüberlaufen.
Rohstoffe:
================
Holz:
Ist zu Beginn des Spiels der wichtigste Rohstoff überhaupt. Damit lassen sich Gebäude bauen und auch manche Forschung bezahlen.
Stein:
Neben Holz ebenfalls die wichtigste Ressourcenart. Mit Steinen lassen sich vorwiegend Gebäude bauen.
Lehm:
Lehm wird erst im späteren Spielverlauf eine Rolle spielen, man sollte aber nicht zu spät mit dem Abbau beginnen!!!
Eisen:
Dieser Rohstoff ist fast ausschließlich zur Produktion (und Erforschung) von Soldaten und Kanonen wichtig.
Schwefel:
Wird für die Erforschung von Schießpulver (und der Wetterstation) und zum Bau von Kanonen benötigt. Die erforderlichen Mengen halten sich aber stark in Grenzen.
Taler:
Diese wird für viele Forschungen, Ausbildungen von Soldaten und deren Sold benötigt. Die Steuerhöhe kann im Haupthaus eingestellt werden.
Spielprinzip
================
Das wichtigste Gebäude ist das Haupthaus. Dieses muss um jeden Preis verteidigt werden, da mit einer Zerstörung die Party verloren ist.
Zu Beginn werden verschiedene Minen aufgebaut und Holz abgebaut. Danach sollte man so schnell wie möglich für das Wohlbefinden der Arbeiter sorgen. Dazu baut man Bauernhöfe und Wohnhäuser, damit die müden und hungrigen Arbeiter sich ausruhen können. Leider werden die Arbeiter, die keinen Platz zum Schlafen und Essen haben, nur in einer kleinen Statistik angezeigt. So verliert man ziemlich schnell den Überblick. In größeren Siedlungen findet man Arbeiter ohne Versorgung nur mehr sehr schwierig.
Sobald die ersten Arbeiter (nicht Leibeigene!!!) ihre Arbeit aufgenommen haben, erhöht sich bei normalen Steuereinstellungen im Haupthaus die Höhe der eingenommenen Steuern um +10.
Damit der Ertrag von Minen erhöht wird, können alle ausgebaut werden. Dazu sind jedoch Forschungen nötig, die man in der Hochschule tätigen kann. Der Ertrag der Minen kann noch mal durch den Bau von zum Beispiel Ziegelhütten (erhöht den Ertrag von Lehm).
Zu guter Letzt wird eine Kaserne errichtet. Hier können Soldaten ausgebildet werden, die für den endgültigen Sieg über den Gegner benötigt werden.
Grafik:
================
Diese hat sich ganz schön herausgeputzt. Die Animationen der einzelnen Figuren sind sehr gut gelungen. Die Flüsse und Wälder sind sehr detailgetreu und sehen auch unter einer dicken Schneedecke traumhaft schön aus.
Weiters ist zu sagen, dass jedes Gebäude sehr liebevoll animiert ist. Im Sägewerk wird zum Beispiel ein Holzstamm auf einen kleinen Karren geladen, der dann per Handbetrieb in den nächsten Verarbeitungsschritt gekurbelt wird. Dort fällt er in das Gebäude und wird beim hinteren Ausgang in drei Teile geschnitten. Dabei ist zu sagen, dass sogar die kleine Kreissäge sich in die jeweilige Position ausrichtet.
In Schlachten sehen die einstürzenden Gebäude zwar gut aus, doch verschwinden diese dann ganz.
Außerdem ist noch anzumerken, dass das gesamte Spiel nun in 3D abspielt.
Sound:
================
Die Hintergrundmusik passt sich der jeweiligen Situation im Spiel an. So wird während der Aufbauphase eine ruhige Musik, die sich sehr gut in das Spiel einfügt, abgespielt, während in Kämpfen der Sound etwas rauer und schneller wird.
Klickt man eine Figur mehrmals an, so gibt diese einen witzigen Kommentar ab, wie zum Beispiel:
Leibeigener – Falls das Gebäude zusammenbricht; mir können Sie das nicht in die Schuhe schieben, ich war nämlich gestern nicht mal da. Ich war mit dieser süßen blonden…
Dies bringt auch noch einen kleinen Anteil an Humor mit ins Spiel.
Gameplay:
================
Gespielt wird hauptsächlich mit der Maus. Mit der Zeit gewöhnt man sich aber an gewisse Hotkeys (Kurztasten) und benutzt diese nach und nach mehr.
Es gibt keine fix vorgegebenen Plätze für die Gebäude, sondern können überall platziert werden.
Vergleich:
================
(zu Siedler 4)
Der Unterschied zwischen diesen beiden Spielen ist wirklich riesig.
- Die Grafik wurde stark überarbeitet und verbessert. Außerdem ist nun das gesamte Spiel in 3D.
- Weiters gibt es keine sichtbaren Punkte, auf denen man Gebäude bauen kann.
- Gebäude konnte man bei Siedler 4 IMMER bauen, ob genügend Rohstoffe vorhanden waren oder nicht. Nun kann ein Gebäude nur mehr dann gebaut werden, wenn ein Arbeiter selektiert und genug im Lager ist.
- Nun werden Bauernhöfe zur Verpflegung und Wohnhäuser zum Schlafen benötigt. In Siedler 4 hingegen wurde 1 Wohnhaus gebaut und dann nicht mehr benutzt.
- Es gibt nun ein Bevölkerungslimit, welches durch Ausbau von Dorfzentren angehoben werden kann.
- Durch die Einführung von Talern sowie Steuern wurde das ganze an das Mittelalter angepasst und dadurch realistischer als alle Vorgänger gestaltet.
- Die neuen Siedler haben alle eine Motivation, die durch bestimmte Aktionen sinken/steigen kann.
Dies sind nur die WICHTIGSTEN Punkte. Im Endeffekt gibt es zahlreiche mehr.
Meinung:
================
Ich habe Die Siedler nun seit ca. 1 Woche und bin sehr zufrieden damit. Zwar ist die Kampagne etwas kurz, in Worten ausgedrückt nur ca. 20h, aber der Multiplayermodus ist immer wieder eine Herausforderung. Die Kämpfe um Dorfzentren und Rohstofflager sind durchaus spannend und sind meist spielentscheidend.
Etwas schade finde ich, dass man die meiste Zeit des Spiels mit Forschen und Warten verbringt. Das streckt Partien teilweise doch unnötig. Oft starrt man minutenlang auf Prozentanzeigen und hofft, dass die Forschung vollendet ist, bevor der Gegner angreift.
Weiters ist die KI in Gefechten etwas zu heftig. Sobald er mal angreift lässt er nicht mehr locker. Da ist eine Dauerbelagerung keine Seltenheit. Gut hingegen ist, dass sich die Künstliche Intelligenz immer Schwachstellen in der Basis sucht, um diese auszunutzen. Das ist zwar recht hilfreich um eigene Fehler zu entdecken, nur führt das schnell zu Dauerfrust.
Vor allem die hohen Taktikanforderungen (wegen Einheitenbegrenzung) verlangen selbst hartgesottenen Strategen alles ab. Auch der Aufbau von Siedlungen ist unter Zeitdruck nicht unbedingt einfach, da sehr schnell die Übersicht verloren geht, dies vor allem bei Wohnhäusern und Gasthöfen.
Vor allem die Grafik hat es mir angetan. Ich sehe nur zu gerne die kleinen Siedler herumlaufen, hämmern und schaufeln.
Auch der Sound passt meiner Meinung nach wunderbar in die mittelalterliche Welt.
================
Mindestens
----------------
- 1,0 GHz Pentium III oder AMD Athlon
- 256 MB Arbeitsspeicher
- DVD-ROM Laufwerk
- 1,1 GB freien Festplattenspeicher
- 32 MB Grafikkarte mit DirectX 9.0c - kompatiblen Treibern
- DirectX 9.0c kompatible Soundkarte
- Tastatur, Maus
Empfohlen
----------------
- 2,0 GHz Pentium III oder AMD Athlon
- 512 MB Arbeitsspeicher
- DVD-ROM Laufwerk
- 1,1 GB freien Festplattenspeicher
- 64 MB Grafikkarte mit DirectX 9.0c - kompatiblen Treibern
- DirectX 9.0c kompatible Soundkarte
- Tastatur, Maus
Installation:
================
Diese gestaltet sich sehr einfach :
Da das Spiel auf eine DVD gepackt wurde, entfällt lästiges Wechseln der Datenträger. Bei der Installation lässt sich der Zielpfad nur einstellen, wann man nicht die Option „Automatische Installation“ wählt. Sonst wird „Die Siedler“ in den Ordner C:\\Programme\\BlueByte\\Die Siedler – Das Erbe der Könige installiert (C:\\ ist in diesem Fall die Partition, auf der das Betriebssystem installiert wurde).
Während des Kopierprozesses der Daten sieht man im Hintergrund Werbung von anderen Spielen.
Nach ca. 1-2 Minuten ist das Spiel dann installiert. Danach startet der Hardwaretest. Dieser testet alle erforderlichen Komponenten eines Computers und gibt an, ob diese den minimalen Anforderungen des Spiels genügen.
Nachdem der Test abgeschlossen wurde kann man das Spiel starten.
Hauptmenü:
================
Neues Spiel:
----------------
Diese Option öffnet ein weiteres Menü, in dem man zwischen „Kampagne“, „Gefecht“ und „Spiel laden“ wählen kann.
LAN – Spiel:
----------------
Hier kann man mit Freunden im Netzwerk spielen. Entweder man eröffnet ein Spiel oder tritt einem bereits geöffnetem bei.
ubi.com:
----------------
Mit dieser Option kann man per Internet spielen. Dazu wird ein Account auf dieser Website benötigt. Bei Bedarf lässt sich der Account auch hier erstellen.
Optionen:
----------------
Alle Arten von Einstellungen werden hier vorgenommen. Grafik, Sound, Tastaturbelegung, Spielerprofil und Art der Netzwerkverbindung.
Tutorial:
================
Falls man keine Ahnung von Strategiespiele hat, ist es sinnvoll, dieses zumindest ein Mal zu absolvieren ehe man sich auf die Kampagne stürzt.
Hier bekommt man sehr sinnvolle Tipps, wie eine Basis aufgebaut wird, welche Gebäude zu Beginn sinnvoll sind und die ersten kleinen Eindrücke von Schlachten.
P.S.:
Da ich in einem anderen Bericht über einen vermeintlichen Fehler (der Winter kommt nicht) gelesen habe, möchte ich hierzu sagen:
Der Winter zieht erst ein, wenn man min. 3 Trupps gebaut und sich nach Westen (dort wird man von einem Bergmann erwartet) aufgemacht hat. Dann schnell ein neues Dorfzentrum gebaut und wieder nach Westen. Am Pass angekommen fängt es an zu Schneien und die Landschaft wird wunderbar weiß. Der Fluss friert zu und man kann drüberlaufen.
Rohstoffe:
================
Holz:
Ist zu Beginn des Spiels der wichtigste Rohstoff überhaupt. Damit lassen sich Gebäude bauen und auch manche Forschung bezahlen.
Stein:
Neben Holz ebenfalls die wichtigste Ressourcenart. Mit Steinen lassen sich vorwiegend Gebäude bauen.
Lehm:
Lehm wird erst im späteren Spielverlauf eine Rolle spielen, man sollte aber nicht zu spät mit dem Abbau beginnen!!!
Eisen:
Dieser Rohstoff ist fast ausschließlich zur Produktion (und Erforschung) von Soldaten und Kanonen wichtig.
Schwefel:
Wird für die Erforschung von Schießpulver (und der Wetterstation) und zum Bau von Kanonen benötigt. Die erforderlichen Mengen halten sich aber stark in Grenzen.
Taler:
Diese wird für viele Forschungen, Ausbildungen von Soldaten und deren Sold benötigt. Die Steuerhöhe kann im Haupthaus eingestellt werden.
Spielprinzip
================
Das wichtigste Gebäude ist das Haupthaus. Dieses muss um jeden Preis verteidigt werden, da mit einer Zerstörung die Party verloren ist.
Zu Beginn werden verschiedene Minen aufgebaut und Holz abgebaut. Danach sollte man so schnell wie möglich für das Wohlbefinden der Arbeiter sorgen. Dazu baut man Bauernhöfe und Wohnhäuser, damit die müden und hungrigen Arbeiter sich ausruhen können. Leider werden die Arbeiter, die keinen Platz zum Schlafen und Essen haben, nur in einer kleinen Statistik angezeigt. So verliert man ziemlich schnell den Überblick. In größeren Siedlungen findet man Arbeiter ohne Versorgung nur mehr sehr schwierig.
Sobald die ersten Arbeiter (nicht Leibeigene!!!) ihre Arbeit aufgenommen haben, erhöht sich bei normalen Steuereinstellungen im Haupthaus die Höhe der eingenommenen Steuern um +10.
Damit der Ertrag von Minen erhöht wird, können alle ausgebaut werden. Dazu sind jedoch Forschungen nötig, die man in der Hochschule tätigen kann. Der Ertrag der Minen kann noch mal durch den Bau von zum Beispiel Ziegelhütten (erhöht den Ertrag von Lehm).
Zu guter Letzt wird eine Kaserne errichtet. Hier können Soldaten ausgebildet werden, die für den endgültigen Sieg über den Gegner benötigt werden.
Grafik:
================
Diese hat sich ganz schön herausgeputzt. Die Animationen der einzelnen Figuren sind sehr gut gelungen. Die Flüsse und Wälder sind sehr detailgetreu und sehen auch unter einer dicken Schneedecke traumhaft schön aus.
Weiters ist zu sagen, dass jedes Gebäude sehr liebevoll animiert ist. Im Sägewerk wird zum Beispiel ein Holzstamm auf einen kleinen Karren geladen, der dann per Handbetrieb in den nächsten Verarbeitungsschritt gekurbelt wird. Dort fällt er in das Gebäude und wird beim hinteren Ausgang in drei Teile geschnitten. Dabei ist zu sagen, dass sogar die kleine Kreissäge sich in die jeweilige Position ausrichtet.
In Schlachten sehen die einstürzenden Gebäude zwar gut aus, doch verschwinden diese dann ganz.
Außerdem ist noch anzumerken, dass das gesamte Spiel nun in 3D abspielt.
Sound:
================
Die Hintergrundmusik passt sich der jeweiligen Situation im Spiel an. So wird während der Aufbauphase eine ruhige Musik, die sich sehr gut in das Spiel einfügt, abgespielt, während in Kämpfen der Sound etwas rauer und schneller wird.
Klickt man eine Figur mehrmals an, so gibt diese einen witzigen Kommentar ab, wie zum Beispiel:
Leibeigener – Falls das Gebäude zusammenbricht; mir können Sie das nicht in die Schuhe schieben, ich war nämlich gestern nicht mal da. Ich war mit dieser süßen blonden…
Dies bringt auch noch einen kleinen Anteil an Humor mit ins Spiel.
Gameplay:
================
Gespielt wird hauptsächlich mit der Maus. Mit der Zeit gewöhnt man sich aber an gewisse Hotkeys (Kurztasten) und benutzt diese nach und nach mehr.
Es gibt keine fix vorgegebenen Plätze für die Gebäude, sondern können überall platziert werden.
Vergleich:
================
(zu Siedler 4)
Der Unterschied zwischen diesen beiden Spielen ist wirklich riesig.
- Die Grafik wurde stark überarbeitet und verbessert. Außerdem ist nun das gesamte Spiel in 3D.
- Weiters gibt es keine sichtbaren Punkte, auf denen man Gebäude bauen kann.
- Gebäude konnte man bei Siedler 4 IMMER bauen, ob genügend Rohstoffe vorhanden waren oder nicht. Nun kann ein Gebäude nur mehr dann gebaut werden, wenn ein Arbeiter selektiert und genug im Lager ist.
- Nun werden Bauernhöfe zur Verpflegung und Wohnhäuser zum Schlafen benötigt. In Siedler 4 hingegen wurde 1 Wohnhaus gebaut und dann nicht mehr benutzt.
- Es gibt nun ein Bevölkerungslimit, welches durch Ausbau von Dorfzentren angehoben werden kann.
- Durch die Einführung von Talern sowie Steuern wurde das ganze an das Mittelalter angepasst und dadurch realistischer als alle Vorgänger gestaltet.
- Die neuen Siedler haben alle eine Motivation, die durch bestimmte Aktionen sinken/steigen kann.
Dies sind nur die WICHTIGSTEN Punkte. Im Endeffekt gibt es zahlreiche mehr.
Meinung:
================
Ich habe Die Siedler nun seit ca. 1 Woche und bin sehr zufrieden damit. Zwar ist die Kampagne etwas kurz, in Worten ausgedrückt nur ca. 20h, aber der Multiplayermodus ist immer wieder eine Herausforderung. Die Kämpfe um Dorfzentren und Rohstofflager sind durchaus spannend und sind meist spielentscheidend.
Etwas schade finde ich, dass man die meiste Zeit des Spiels mit Forschen und Warten verbringt. Das streckt Partien teilweise doch unnötig. Oft starrt man minutenlang auf Prozentanzeigen und hofft, dass die Forschung vollendet ist, bevor der Gegner angreift.
Weiters ist die KI in Gefechten etwas zu heftig. Sobald er mal angreift lässt er nicht mehr locker. Da ist eine Dauerbelagerung keine Seltenheit. Gut hingegen ist, dass sich die Künstliche Intelligenz immer Schwachstellen in der Basis sucht, um diese auszunutzen. Das ist zwar recht hilfreich um eigene Fehler zu entdecken, nur führt das schnell zu Dauerfrust.
Vor allem die hohen Taktikanforderungen (wegen Einheitenbegrenzung) verlangen selbst hartgesottenen Strategen alles ab. Auch der Aufbau von Siedlungen ist unter Zeitdruck nicht unbedingt einfach, da sehr schnell die Übersicht verloren geht, dies vor allem bei Wohnhäusern und Gasthöfen.
Vor allem die Grafik hat es mir angetan. Ich sehe nur zu gerne die kleinen Siedler herumlaufen, hämmern und schaufeln.
Auch der Sound passt meiner Meinung nach wunderbar in die mittelalterliche Welt.

Bewerten / Kommentar schreiben