Apple iMac ältere Generation Testbericht

ab 34,99
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Summe aller Bewertungen
  • Funktionsumfang:  gering
  • Installation:  schwierig
  • Verarbeitung:  sehr gut
  • Zuverlässigkeit:  sehr gut
  • Festplatten-Kapazität:  groß
  • Software-Ausstattung:  sehr gut
  • Support & Service:  sehr gut

Erfahrungsbericht von holsi

für lange Zeit ein Arbeitstier

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Einleitung
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Wie einige ja mittlerweile Wissen, bin ich weg vom PC und hin zu Apple, und zwar in Form des PowerBook Titanium. Aber nur ein Notebook ist zwar was feines, aber doch nicht immer so das wahre. Also musste doch mal wieder, für den Privatbereich ein stationärer Rechner her.

Da letzten Monat die Macworld (größte Computermesse für Apple) war, sind seit einigen Tagen auch die neusten Modelle der Quicksilver-Serie verfügbar. So einer musste es sein.

Aber eines vorweg, oben auf dem Bild, welches Ciao hier eingestellt hat, ist zwar ein Quicksilvergerät dargestellt, allerdings gehört der Bildschirm nicht zum Lieferumfang. Das ist sehr schade, da diese Bildschirme (heißen Studio-display) super aussehen und auch sehr gut (sollen die ersten TFT sein, die Farbecht sind) sind. Aber dementsprechend auch Kosten. Das fängt bei ca. 750,00 Euro für ein 15-Zoll-Display bis hoch zu 2.500,00 Euro für das 22-Zoll-Display. Aber das ist ein anderes Thema. Eigentlich wollte ich nur betonen, das bei Apple-Rechnern, außer beim iMac, nie ein Bildschirm mitgeliefert wird. Das ist im Laufe der Zeit so natürlich gewachsen, da ja noch vor nicht allzu langer Zeit Apple mehr was für Grafiker war, und die wollten immer ihren Bildschirm selbst aussuchen, von wegen Farbgenauigkeit usw.. Ist ja auch verständlich.

Kommen wir aber mal wieder zum Quicksilver zurück. Ich wollte natürlich eines der neuen Modelle, wobei diese eigentlich nicht neu sind, sondern nur eine Modelpflege darstellen. Da ich mich mit allen drei Neuen im Vorfeld der Entscheidung ausgiebig befasst habe, möchte ich den Bericht so aufbauen, das ich euch erst einmal die drei Modelle allgemein vorstelle und dann das Gerät für welches ich mich entschieden habe speziell.


die neuen Modelle
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Die Quicksilver-Serie stellt die Serie von Apple dar, die sich an Profis richtet. Für den Heimbereich sind die iMacs gedacht. Bin zwar kein Profi, aber wenn schon Geld ausgeben, dann lieber etwas mehr und ein zukunftsfähiges Gerät.

Was bei den neuen Modellen als erstes auffällt sind die neuen Prozessorleistungen. So gibt es die Serie jetzt mit 800, 933, und 1000 Megahertz. Eigentlich sind es vier neue, den den 1000er gibt es auch als Dualgerät, also mit zwei Prozessoren, wobei dies derzeit die angebotenen Variante ist. Jetzt werden sich die PC-Benutzer unter euch wundern, das Apple mit der Taktzahl so weit hinterher hinkt. Da die von Apple verwendeten Prozessoren nicht von Intel hergestellt werden, sondern von Motorolla und IBM, haben sie auch eine andere Technik und sind nicht mit PC-Chipsätzen zu vergleichen. Als Faustformel kann man sagen, ein Apple-Prozessor ist etwa 1,5 mal schneller als ein PC-Prozessor.

Aber nicht nur die Taktraten wurden angehoben, sondern auch der eigentliche Prozessor, der heißt übrigens G4, wurde etwas überarbeitet. Der neue G4 nennt sich Apollo (PowerPC 7455 ist der technische Name. Er verbraucht weniger Strom und erzeugt weniger Abwärme, was bei einem Desktop-Gerät aber von geringerer Bedeutung ist. Wird wohl eher für das euen PowerBook von Bedeutung sein.

Alle verfügen über 256 Kilobyte Level-2-Cache. Das besondere daran ist, das der Cache direkt auf dem Prozessor sitzt und somit auch mit dem vollen CPU-Takt angesprochen wird. Zusätzlich kommt bei den beiden Großen dann noch ein Level-3-Cache hinzu, der allerdings nur mit einem viertel des Taktes arbeitet. Damit ist er aber immer noch schneller als der Arbeitsspeicher. Vom Arbeitsablauf muss man sich das so vorstellen. zuerst werden die Daten im Level-2-Chache gesucht, sollten sie da nicht sein im Level-3-Cache und zum Schluss im Arbeitsspeicher. Wieso das alles? Nun, für normale Office-Anwendungen oder Spiele ist das alles nutzlos, aber eine neue Domäne der Quicksilver ist die Videobearbeitung. Und mit Final Cut Pro 3.0 (Videobearbeitungssoftware) kann man diese auch in Echtzeit bearbeiten. Und da kommt es auch auf Speicher an.

Bei den Grafikkarten hat Apple auch mal wieder etwas aufgerüstet. So kommt der kleine mit einer ATI Radeon 7500 (AGP-4x-Slot) und 32 MB daher. Die Größeren haben eine nVidia GeForce4 MX (AGP-4x-Slot) mit 64 MB Videospeicher. In dieser Karte arbeitet ein ganz neuer Chipsatz, den es derzeit (wir haben heute den 18. Februar 2002) nur für Apple gibt. OK, bis er für PCs kommt, ist wohl auch nur eine Frage von Tagen (habe sie eben in einer Katalogvorankündigung für den PC gesehen 2.3.02). Die 64 MB sorgen dafür, dass auch die nächsten Spiele, die in Zukunft noch kommen werden, einwandfrei auf den Geräten laufen. Ja, fast alle guten Spiele gibt es auch für den Mac, nur so als Info

Interessant ist noch, dass beide Grafikkarten sowohl über den bekannten VGA-Anschluss für den Monitor verfügen aber auch über einen digitalen ADC-Anschluss. So kann man ohne zusätzliche Karte ohne Probleme zwei Bildschirme betreiben.

So, dass sind die eigentlichen Neuerungen. Alles andere ist vorgegeben oder individuell konfigurierbar und wird gleich anhand meiner Entscheidung vorgestellt. Was noch fehlt ist der Preis.

Der 800er kostet 2203 Euro, der 933 3131 Euro und der 1000er Dual liegt bei 4059 Euro.


meine Entscheidung
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Ich habe mich für den Quicksilver G4 mit 933 MHz zu einem Preis von 3131 Euro entschieden, und zwar in der Standartkonfiguration. Wieso? Nun, ich wollte unbedingt die neue Grafikkarte und den Level-3-Cache. Man weis ja nie ob ich nicht doch mal Videobearbeitung machen möchte. Und bei der Investition möchte ich auch noch in 3 Jahren (ja, bei Apple kann man Rechner auch längere Zeit benutzen) sinnvoll einsetzen.


das Aussehen
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Die Quicksilverserie unterscheidet sich rein äußerlich sehr stark von den normalen PCs. Wie soll man das Beschreiben? Das Gehäuse ist von der Größe vergleichbar mit jedem anderen auch. Allerdings ist es aus durchsichtigem Plastik, Nein, durchsichtig ist es eigentlich nicht. Es ist eher so wie Milchglas. So herrschen als Farben weiß und hellgrau vor.
Das Gehäuse hat dann oben an der Vorderseite sowohl vorne als auch hinten zwei Tragegriffe. somit ist der Rechner leicht zu Transportieren und man kann ihn sogar unter den Schreibtisch mittels Gurten hängen, damit er nicht auf dem Boden steht.

Auf der Vorderseite sind zwei Schächte, wobei einer schon von einem SuperDrive (was das ist kommt gleich) gefüllt ist. Dann gibt es nur noch eine großen Powerknopf. Mehr Knöpfe benötigt der Quicksilver nicht, da alles über die Tastatur gesteuert wird. man kann ihn sogar dort ein- bzw. ausschalten.

Zur Tastatur kann man sagen, dass sie im selben Design wie das Gehäuse ist. Interessant für PC-User könnte sein, das es bei einem Mac keine „Delete-Taste“gibt, muss man alles mit „Backspace“ erledigen. Natürlich gibt es auch noch andere Tasten, die macspezifisch sind. Gut gefällt mir, dass die Maus direkt an die Tastatur angeschlossen wird. So hat man nicht soviel Kabelsalat auf dem Schreibtisch und das Kabel ist dann auch immer gleich lang.

die Hardware
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Wie schon gesagt, es ist ein G4-prozessor der Evolutionstuffe PowerPC 7455 mit 933 Megahertz. Dann hat er noch den auch schon erwähnten Level-2-Cache mit 256 KB und ebenfalls 933 Megahertz und zusätzlich 2 MB Level-3Cache, der mit 233 Megahertz angesprochen wird. Intern ist das gesamte System mit 133 Megahertz getaktet.

Der standardmäßige RAM beträgt 256 MB, was definitiv zu wenig ist. Hier sollte man schon noch einiges Nachlegen, was auch gut möglich ist, da der maximale RAM bei 1536 MB liegt. Aber Vorsicht, RAM für MAC ist nicht so günstig wie der für PC!

Als Festplatte ist eine 60 GB große IBM-Platte mit 7200 Undrehungen pro Minute drin, die auch sehr gute Zugriffszeiten realisiert.

Kommen wir jetzt mal zu dem eben schon einmal angesprochenen SuperDrive. Das ist die „eierlegende Wollmilchsau“ von Apple, den es ist ein CD-Rom-Laufwerk, ein DVD-Laufwerk und gleichzeitig ein Brenner. Wenn es nicht drin gewesen wäre, ich hätte mich nicht dafür entschieden. Es ist zwar schnell, so kann es 16-fach brennen und 8-fach DVDs lesen, aber ich weis nicht, eines was alles kann, kann doch nicht so gut sein wie die jeweiligen Spezialgeräte, oder? Bis jetzt habe ich aber noch keine negativen Erfahrungen gemacht. Positiv ist aber, das unter OS X, Toast (Standartbrennsoftware für MAC) den Brenner erkennt.

Die Grafikkarte habe ich eben schon ausführlich besprochen, so dass ich mir das an dieser Stelle sparen kann.

Dann ist noch ein 56k-Modem eingebaut, was wohl niemand mehr benötigt. Eine ISDN-Karte wäre mir lieber gewesen. Da ich aber per DSL ins Netz gehe ist mir die eingebaute 10/100/1000 Netzwerkkarte eh lieber. Dann sind noch alle Vorbereitungen zum Einbau einer Airport-Karte vorhanden, die eigentliche Karte fehlt allerdings. Bei dem Preis hätte die ruhig drin sein können. Airport ist ein Funknetzwerk von Apple.

Als Einbauplätze verfügt der Quicksilver G4/933 über 4 PCI-Steckplätze, einen vorbereiteten Anschluss für ein ZIP-Laufwerk und einen weiteren für eine zweite Festplatte. Da der Quicksilver sehr komplett ist, langen die Anschlüsse auf alle Fälle aus.

Auf der Rückseite gibt es dann noch folgende Anschlussmöglichkeiten. Zweimal Firewire und eben so viele USB Ports. Für den Monitor einmal VGA und einmal ADC, einen Kopfhöreranschluss und einen separaten Anschluss für Lautsprecher, der 20 Watt hergibt. Dieser ist allerdings nur für bestimmte Lautsprecher von Apple pder einer Spezialserie von Harman-Kardon.


Software
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In Punkto Software geizt Apple mal wieder. Es ist nur OS X in der Version 10.1.2 und OS 9 in der Version 9.2.2 dabei. Das sind allerdings die neusten Versionen. Upps, habe mir heute ein neuere Version von OS X runter geladen, ist jetzt Version 10.1.3 (Stand 22.2.02). Nun ja ist aber kein Problem, den das Update erfolgt automatisch, wenn man das den möchte.
In diesem Betriebssystemen sind auch die wichtigsten Utilitys enthalten, so das man auch direkt damit starten kann, vergleichbar mit den neuern Wondows-Versionen. Näheres könnt ihr aber aus den Berichten zu den jeweiligen Betriebssystemen entnehmen, würde hier zu weit führen.


Fazit
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Es war schon immer etwas teurer, einen MAC zu besitzen, aber wenn man die Leistung mit einem PC vergleicht, kostet ein vergleichbarer PC eigentlich ähnlich viel, da ist dann allerdings für den Preis ein Monitor dabei.

Aber der Quicksilver ist verdammt schnell und die Rechenpower ist stark. Videos in Echtzeit zu bearbeiten, dazu benötigt man schon was an Rechenleistung.

Gelungenes Design und alle Anschlüsse die man bracht runden das Gerät ab.

Software gibt es für den Mac ebenso viele wie für den PC, oft ist diese auch einfacher zu bedienen. Generell läuft mein G4 stabiler als alle meine alten PCs.

Also ich bin mit meinem Quicksilver voll zufrieden, wen der Preis nicht stört, hat für mehrere Jahre ein System mit dem er alles machen kann.

Anmerkung noch am Rande. Es gibt hier in Ciao noch eine Kategorie für G4-Server. Apple baut keine Server, das sind dann Unix-Geräte, also vollkommen nutzlose Kategorie.

* Erstverwertung unter ciao *
 

14 Bewertungen, 2 Kommentare

  • olicube

    28.02.2003, 00:36 Uhr von olicube
    Bewertung: sehr hilfreich

    obwohl alter ciao-Beitrag

  • apfelfreund

    23.03.2002, 15:19 Uhr von apfelfreund
    Bewertung: sehr hilfreich

    ganz meiner Meinung!