Hostel (DVD) Testbericht

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Erfahrungsbericht von Marc12

Tötungsspielchen

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

- - - Z u m F i l m - - -
Quer durch Europa sind die beiden abenteuerlustigen Collegefreunde Josh und Paxton mit dem Rucksack unterwegs. Auf ihrer Reise lernen die beiden Freunde den Isländer Oli kennen. Die jungen Männer gieren nach aufregenden Erlebnissen, vor allem die mit Frauen. Als die drei einen Geheimtipp bekommen, sind die sofort voll auf begeistert. Dieser Tipp verspricht den Rucksacktouristen atemberaubende und vor allem willige Frauen in der Slowakei. Die drei machen sich mit dem Zug auf und checken in meinem Hostel ein.
Sie bekommen ein Zimmer zugewiesen, in dem schon die beiden Schönheiten Natalya und Svetlana wohnen. Oli, Paxton und Josh wittern die Zeit ihres Lebens. Viel zu spät merken die Jungs allerdings, dass sie in eine tödliche Falle geraten sind. Schon bald verschwindet Oli spurlos. Nach einer Disconacht verschwindet dann auch noch Josh. Paxton vermutet, dass Svetlana und Natalya hinter diesem Verschwinden stecken. Paxton wir in seinen schlimmsten Alptraum geführt. Er erlebt Grausamkeiten und Perversion, die er sich nicht hätte vorstellen können. Doch sein Überlebenswille ist groß und er versucht die Flucht aus dieser Hölle.
- - - D a r s t e l l e r - - -
Jay Hernandez – Paxton
Derek Richardson – Josh
Eythor Gudjonsson - Oli
Barbara Nedeljakova – Natalya
Jan Vlasák - holländischer Geschäftsmann
Jana Kaderabkova – Svetlana
Jennifer Lim – Kana
Keiko Seiko – Yuki
- - - F i l m s t a b - - -
Regie: Eli Roth
Produktion: Chris Briggs, Mike Fleiss, Eli Roth, Quentin Tarantino
Drehbuch: Eli Roth
Filmmusik: Nathan Barr
- - - w e i t e r e I n f o s - - -


US-Titel: Hostel
Genre: Horror
Land: USA
Jahr: 2005
Länge: 93 Minuten
FSK: ab 18 Jahren

- - - w e i t e r e I n f o s - - -

Diese Geschichte von Eli Roth basiert auf Gerüchten, die er im Internet gefunden hat. Bei diesen Gerüchten handelt es sich um die wohl brutalsten und unvorstellbarsten, die sich eine menschliche Psyche überhaupt vorstellen kann. Im Prinzip ist dies für einen guten Horror Film wohl genau der richtige Stoff, doch leider spielt dieser grauenvolle Teil keine tragende Rolle in diesem Film. Mir ist es total unverständlich, warum dieser Teil nur im letzten Drittel des Films abgehandelt wird. So kann er kaum richtig schocken. Ich begreife es nicht, warum man das Publikum extrem lange im Unwissenheit belässt und es mit ein paar Softpornoszenen abspeist, was wohl kaum etwas in einem guten Horrorfilm zu suchen hat.
Nachdem nach langem warten endlich der Übergang vom Softporno zum Horror gefunden wurde, sind eigentlich nicht die Bilder, die man serviert bekommt das wirklich grausame, sondern vielmehr die Motive, die dahinter stecken: Geld bezahlen um das Gefühl zu entdecken, wie es ist wenn man jemand tötet. Bei diesem Film ist es nie so, dass man vor Ekel die Augen zukneifen muss. Alles bleibt im Rahmen und genau das ist bei diesem Film wohl genau das Falsche.
Von den Schauspielern ist wohl keiner eine sehr große Nummer. Jay Rochardson gibt sich zwar alle Mühe, doch bringt er es nicht fertig das Publikum wirklich mitzureißen. Eythor Gudjonsson soll wohl so eine Art Spaßmacher in diesem Film verkörpern, doch über meine Lippen kommt nun wirklich kein Lächeln, wenn sich jemand ein Gesicht auf den Po malt. Die beiden weiblichen Hauptpersonen Barbara Nedeljakova und Jana Kaderabkova sind zwar recht nett anzusehen, aber wegen diesen beiden Damen würde ich meine Reiserute nicht gerade ändern.
Was mich bei der deutschen Überarbeitung absolut enttäuscht hat, sind die Stimmen. Wenn ich einen Isländischen Freund verkaufen will, sollte der nicht gerade perfektes deutsch (bzw. englisch) sprechen. Oder ein Reisender aus Holland, sollte auch etwas niederländisch in seiner Stimme haben. Genau so sollten die Russischen Freundinnen sind ab und an mal etwas russisch reden, sondern auch wenn sie in deutsch (bzw. englisch) sprechen, sollte man den russischen Einfluss hören.
Für Fans des Horror ist dieser Film sicher eine sehr große Enttäuschung. Für Fans des Softpornos wohl auch. Bei diesem Film kann man wirklich nur hoffen, dass sich jemand findet, der ein Remake macht, um dieser Gesichte auch das richtige Aussehen zu verpassen, denn die Story hätte es wirklich verdient.

16 Bewertungen, 6 Kommentare

  • Miraculix1967

    21.11.2007, 20:26 Uhr von Miraculix1967
    Bewertung: sehr hilfreich

    Dieser Bericht hat mich bestens informiert! SH und LG Miraculix1967

  • Marie_Johanna3972

    21.11.2007, 01:28 Uhr von Marie_Johanna3972
    Bewertung: sehr hilfreich

    sh :-)

  • waltraud.d

    21.11.2007, 01:12 Uhr von waltraud.d
    Bewertung: sehr hilfreich

    sehr hilfreich

  • anonym

    20.11.2007, 23:13 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    nichts für mich

  • anonym

    20.11.2007, 22:12 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    lieben gruß

  • Mondlicht1957

    20.11.2007, 21:32 Uhr von Mondlicht1957
    Bewertung: sehr hilfreich

    SH LG Pet