Final Fantasy - Die Mächte in Dir (DVD) Testbericht

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Erfahrungsbericht von MacKecks

Wenn Aliens die Erde beherrschen (wollen)

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Originaltitel: Final Fantasy - The Spirits within
Genre: Science-Fiction
Land/Jahr: USA, Japan 2001
Regie: Hironobu Sakaguchi
Länge: 90 min.
FSK: ab 12 Jahren

Nachdem ich das erste mal die Werbung für diesen Film gesehen hatte, wollte ich unbedingt diesen Film sehen. Die Final Fantasy Spiele waren und sind immer noch Meilensteine in der Computerspielewelt (auch wenn ich nie eines gespielt habe - aber Legend of Zelda hat mir gezeigt, das man echt Wochenlang!!! vor so einer Kiste sitzen kann - ohne Langeweile - und deshalb bin ich nie an Final Fantasy rangegangen - soviel nur am Rande!)

Also ich habe die Amerikanische Version des Filmes gesehen. Zuerst mal, die Animation der Figuren war einfach genial. Noch nicht die 100% die man braucht, aber sicherlich sind wir schon bei den 85% angekommen, der Rest wird in ein paar Jahren perfektioniert und dann werden solche Filme in den Kinos ein und aus gehen ohne großes Aufsehen.

Zwei Sachen sind mir ausserhalb der Story aufgefallen. Eine Animierte Figur muss genauso promotet werden wie ein "ganz normaler" Schauspieler um erfolgreich zu sein. Und es ist wahnsinnig schwer einer Figur etwas zu geben, was jeder Mensch von Geburt an mit in die Wiege gelegt bekommen hat! Einen Charakter!!!! Und das macht halt einen Schauspieler aus.

Ok, jetzt zum Film.
Wir schreiben das Jahr 2065, die komplette Erde ist verwüstet. NewYork liegt in Schutt und Asche. Es gibt kein Leben mehr auf dem Planeten. Es muss ein fürchterlicher Krieg geherrscht haben, und die Menschen haben verloren. Der letzte Rest lebt in einer abgeschlossenen Stadt, die nicht angegriffen werden kann. Aber durch wen überhaupt.

Eine mutige Frau Doktor (ungefähr. 20 Jahre alt, aber die Hauptdarstellerin des Films mit guter Figur und einem eisenharten Willen - stellt sich jeder tödlichen Gefahr wie einem einfachen Bäckereibesuch!) ist drauf und dran das Geheimnis des Feindes zu lüften. Der Feind, ach ja, das sind zunächst unsichtbare Wesen, die aber zum Beispiel durch eine Leuchtrakete (Bundeswehr lässt grüßen) sichtbar gemacht werden können. Und diese Wesen sind echt cool. Sobald Sie einen Menschen "durchdringen" verliert dieser Mensch seinen Geist/Seele und die leblose Hülle bleibt am Boden liegen.

Das ist natürlich unfair, denn der Mensch hat dem nix ausser ein bißchen Lasergewehr entgegenzusetzen! Und wenn die Menschheit überleben will müssen diese Wesen, die irgendwann mal auf der Erde mit einem Meteoriten eingeschlagen sind - vernichtet werden! Aber was sind das für Wesen, wo kommen die her und vor allem, wie kann man dem treiben Einhalt gebieten???

Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, aber dabei führt Aki Roos (die Frau Doktor) nicht nur ein Rennen gegen die Zeit, sondern auch gegen General Hein, der seine gesamte Familie bei einem Angriff der Aliens verloren hat und nun die Erde mit bio-ätherischer Energie bombardieren will. Die ökologischen Auswirkungen auf den Planeten sind jedoch nicht abzuschätzen und die genaue Wirkung der Waffe nicht bekannt. Auch Akis persönliche Zeit läuft ab, denn sie ist von der außerirdischen Macht infiziert....
Highlight-Szenen sind sicherlich der Kampf eines Häufleins Soldaten die bei der Suche nach einem "Spirit/Geist" (das hat damit zu tun - ja, es müssen wie in jedem guten Computerspiel eine Anzahl x von Items gesucht werden, und nur der richtige Einsatz dieser Items besiegt den Endgegner!) von den Wesen angegriffen werden - es gibt diese Wesen in den tollsten Formen - Drachen, Riesenkakerlaken oder einfach nur normale Wesen (sind alle Rot und Durchsichtig). Und die zerstörung der Stadt mit den letzten Menschen. Richtig gut gemacht.

Also Fazit: Technisch sehr gut, für jeden Computerfreak zu empfehlen - wer sich mit Grafikkarten, 3D-Effekten und Prozessoren auskennt sollte sich mal vorstellen, was für Riesenkisten nötig sind um solch Grafikroutinen zu Programmieren. Das waren richtige Meister ihres Fachs, die den Film realisiert haben. Für alle anderen, die nix mit Computer am Hut haben, die sollten lieber nicht reingehen.

© MacKecks